DE857031C - Vorrichtung zur automatischen Regelung von Setzmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Regelung von Setzmaschinen

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DE857031C
DE857031C DEP4365A DE0004365A DE857031C DE 857031 C DE857031 C DE 857031C DE P4365 A DEP4365 A DE P4365A DE 0004365 A DE0004365 A DE 0004365A DE 857031 C DE857031 C DE 857031C
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DE
Germany
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piston
float
control device
pressure
segment
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DEP4365A
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English (en)
Inventor
Jacques Fourey
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Preparation Industrielle des Combustibles SA
Original Assignee
Preparation Industrielle des Combustibles SA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/24Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices

Landscapes

  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur automatischen Regelung von Setzmaschinen DieErfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Austragsregelung der schweren Stoffe bei Setzmaschinen für Grob- und Feinkorn, mit oder ohne Graupenbett, zum Waschen von Kohlen, Erzen oder allen anderen Stoffen.
  • Diese Setzmaschinen bestehen im wesentlichen aus einer Kammer, der sogenannten Setzkammer, in die das zu w-aschen(le Gut eingeführt wird, welches in seiner Gesamtheit (las Setzbett bildet. In einer zweiten Kammer befindet sich ein Kolben, welcher einer \!'assersäule eine Schwingbewegung erteilt. Idas Wasser lockert das Setzbett, welches auf einem I_öclterrost ruht, finit einer bestimmten Freduenz auf. Die Schwingbewegung kann ebenfalls durch jegliche andere Einrichtung, z. B. Druckluft, erzeugt werden.
  • Infolge der Pulsationen, denen das Gut unterworfen ist, tritt eine Trennung in mehrere Schichten ein, so daß sich die schwersten- in der untersten, die leichteren in der obersten Schicht befinden.
  • Das schwere Gut kann über eine Schwelle am Ende der Setzmaschine, wie es allgemein für Grobkornsetzmaschinen für Korn größer als z. B. 15 mm der Fall ist, ausgetragen werden. Es kann aber auch durch das gelochte Blech ausgetragen werden, welches sich unterhalb des Setzbettes befindet. In diesem Falle ist dieses Blech gewöhnlich mit einem Graupenbett, welches aus einem schwereren als das zu waschende Gut besteht, überdeckt. Diese Ausführung wird im allgemeinen für Feinkorn, kleiner als z. B. 15 mm, angewandt. In der folgenden Beschreibung wird nachstehende Bezeichnungsweise gewählt: Grobkornsetzmaschine: Setzmaschine wie oben erläutert, ohne Graupenbett; Feinkornsetzmaschine: Setzmaschine zum Waschen von Feinkorn, ohne Graupenbett; Graupenbettsetzmaschine: Feinkornsetzmaschine mit Graupenbett.
  • Man kennt mehrere Geräte zur selbsttätigen Austragsregelung als Funktion der Zusammensetzung dies Bettes der in. Setzmaschinen getrennten Stoffe.
  • Einige dieser Geräte verwenden einen im Setzbett befindlichen Schwimmer, der sich entsprechend dem Anteil an schweren Stoffen mehr oder weniger hoch einstellt. Dieser Schwimmer betätigt vermittelseines Servomotors sich im auszutragenden Gut bewegende Klappen.. Diese Klappen oder Schieber öffnen mehr oder weniger, wenn die auszutragenden, Mengen größer oder kleiner sind.
  • Der Nachteil dieser Geräte besteht darin, daß die Regelklappen oder Schieber sich im auszutragenden Gut bewegen:; trotz der verwendeten, selbst starken Servomotoren kommt es vor, daß die Schieber klemmen und die Arbeit des Gerätes hemmen.
  • Andere Geräte benutzen für Feinkorrnsetzmaschinen mit und ohne Graupenbett einen. im Setzbett und für Grobkornsetzmaschinen einen in einem durch das Bett gehenden Rohr befindlichen Schwimmer. Die Eintauchtiefe des, Schwimmers im Bett oder sein Ausschlag in dem durch das Bett gehenden Rohr sind eine Funktion der Zusammensetzung dieses Bettes. Ein vom Schwimmer ausgehendes mechanisches Verbindungsglied erlaubt, entsprechend der Lage des Schwimmers, einen Lufthahn mehr oder weniger zu öffnen:, welches als Organ der Austragsregielung der schweren Stoffe dient, wie bei der Beschreibung der Erfindung weiter unten erläutert wird.
  • Diese Geräte haben gegenüber jenen, die eine Klappe betätigen, große Vorteile: Der Lufthahn ist leicht und ausgeglichen. Er hat einen außerordentlich geringen Kraftbedarf und, was besonders wichtig ist, er befindet sich über der Setzmaschine außerhalb des Setzbettes.
  • Allerdings weisen diese Vorrichtungen einige Mängel auf: Man beobachtet häufig Staub und Schlammablagerungen an .den Küken .der Hähne, wodurch veränderliche Widerstände entstehen, die bedeutend werden können. In solchem Fall leidet die Empfindlichkeit des Gerätes, ganz besonders in jenen Regelzonen, in denen die Kraftwirkung des Schwimmers sehr gering ist.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Mängel zu beheben und die Regelempfindlichkeit in hohem Maß zu steigern. Durch Zwischenschaltung eines hydraulischen Servomotors, welcher die Lufthähne auch dann betätigt, wenn, die Bewegungswiderständle groß und veränderlich sind, wird vom Schwimmer nur eine sehr .geringe konstante Kraftwirkung gefordert. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung ist so eingerichtet, daß der hydraulische Servomotor jede gewünschte Leistung entwickeln kann.
  • Die Erfindung kann dlaher für jeden beliebigen Setzmaschinentyp verwendet werden, um Schieber oder Klappen sicher zu betätigen, selbst im Falle außerordentlicher Widerstände.
  • In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele Vorrichtungen entsprechend der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Graupensetzmaschine im Schnitt, Fig. 2 in Auf riß und Schnitt eine zwangsläufig gesteuerte Vorrichtung entsprechend den Merkmalen der Erfindung, angewendet auf eine Feinkornr oder Graupenbettsetzmaschine, Fig. 3 in Aufriß und Schnitt eine zwangsläufig gesteuerte Vorrichtung entsprechend den Merkmalen dier Erfindung, angewendet auf eine Feinkorn- oder Graupenbettsetzmaschi@.ne, jedoch einer'anderen Ausführungsform, Fig. 4 eine weitere Variante in der Ausführung der obigen Vorrichtung, Fig. 5 eine Grobkoresetzmaschine im Schnitt, Fig.6 in Aufriß und Schnitt eine zwangsläufig gesteuerte Vorrichtung entsprechend den Merkmalen der Erfindung in der Anwendung auf eine Grobkornsetzmaschine, Fig. 7 in Aufriß und Schnitt eine zwangsläufig gesteuerte Vorrichtung, entsprechend den Merkmalen der Erfindung ebenfalls auf eine Grobkornsetzmaschine angewendet, jedoch in einer anderen Ausführungsform, und Fig. 8 zeigt im Schnitt und in großem Maßstab eine Einzelheit der obigen Vorrichtung, bestehend aus einem Kolben mit Ventil.
  • Die in Fig. i dargestellte Setzmaschine ist eine Graupenbettsetzmaschine, bestehend aus mehreren hinte.reinandergeschalteten Elementen mit je einer Antriebskammer i, in welcher sich ein Kalben 2 bewegt, der dem Wassereine hin. und her gehende Bewegung erteilt. Dieses Wasser durchströmt das gelochte Blech 3 sowie das Graupenbett 4 und bewirkt eine Verlagerung des zu waschenden Gutes, z. B. in zwei Schichten 5 und 6, wobei das Gut der Schicht 5 das schwerste ist.
  • Die Erfindung betrifft die Vorrichtung, welche den Austrag des schweren Gutes 5 durch das Graupenbett 4 und den gelochten Setzgutträger 3 selbsttätig regelt.
  • Zu diesem Zweck befindet sich zwischen dier Antriebskammer i und dem Setzgutträger jedes Elementes über seine ganze Breite eine Luftkammer welche durch einen Hahn 8 mit der Atmosphäre verbunden werden, kann. Wenn dieser Hahn vollständig geschlossen ist, bleibt die Kolbenbewegung ohne Wirkung auf die Luftkammer 7, und die gesamte Wassermenge geht durch das Setzbett, was dem maximalen Austrag der schweren Stoffe 5 entspricht.
  • Ist im Gegensatz dazu der Lufthahn 8 weit geöffnet, kann das Wasser sich frei in der Luftkammer 7 auf und ab bewegen, und die Wirkung des Wasser-
    stoßen auf das Setzlxtt uii;l somit der Austrag des
    sohweren Gutes 5 ist ein Minimum.
    Jeder Stellung des Schließorgans des Lufthahns 8
    entspricht daher eine genau bestimmte Austrags-
    menge der schweren Stoffe.
    Um die selbsttätige Regelung zu erreichen, ge-
    nügt es, den, Lufthahn 8 mehr oder weniger zu
    öffnen, wenn die Schichthöhe kleiner oder größer
    wird. Zu diesem Zweck taucht ein Schwimmer in die
    Schichten 5 und 6 des Setzbettes ein. Die Erfahrung
    zeigt, daß diese beiden Schichten sich wie Flüssig-
    keiten mit verschiedener Dichte verhalten; die der
    Wasserbewegung ausgesetzten Stoffe bleiben sozu-
    sagen im Wasser in Schwebe. Die Gleichgewichts-
    lage des Schwimmers ist abhängig von den je-
    weiligen Schichtdicken von 5 und: 6, deren Summe
    konstant bleibt.
    Um die selbsttätige Regelung zu verwirklichen,
    genügt es daher, durch eine geeignete Vorrichtung
    den Schwimmer 9 mit dem Lufthahn 8 zu verbinden.
    Vor allem diese Vorrichtung ist Gegenstand der Er-
    findung. Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
    ist in Fig. 2 dargestellt.
    Der Schwimmer 9 ist am Ende einer Stange io
    angebracht und bei 11 und 12 gelenkig mit Hebeln
    13 und 14 verbunden. Der Hebel 13 kann sich um
    den Festpunkt i .s frei bewegen. Der Hebel 14,
    welcher sich um den Festpunkt 16 drehen kann, ist
    über diesen Punkt hinaus verlängert und ist, durch
    eine Schubstange 17 mit einem Hebel 18 verbunden.
    Die Schubstange ist mit ihren beiden Enden ge-
    lenkig mit den Hebeln 14 und 18 verbunden und
    kann in der Weise verstellt werden, daß man den
    Einfluß der Scliw,immerbewegung auf den Hebel 18
    entsprechend den Erfordernissen verändern kann.
    Der Hebel 18 ist um einen Festpunkt i9 beweglich
    und trägt an seinem anderen Ende ein Schirm-
    segment 20.
    Anderseits ist das Verschlußorgan des Luft-
    hahns 8 mit Hilfe einer Stange mit einem Kolben
    21 verbunden, welcher sich in einem Zylinder 22
    bewegt. Dieser Zylinder hat auf seiner ganzen Länge
    Kanäle 23, welche durch Zulaufstiicke 24, eines- je
    Kanal 23, an eine Druckflüssigkeit führende Lei-
    tung 25 angeschlossen sind. Durch die aus den Zu-
    lau.fstücken 24 austretenden Strahlen der Druck-
    flüssigkeit entsteht durch dynamische Wirkung auf
    jeder Seite des Kolbens 21 ein bestimmter Druck, da
    der Zylinder 22 jederzeit mit Druckflüssigkeit ge-
    füllt ist. Das
    2o hemmt einige der
    Flüssigkeitsstrahlen aus den Zulaufstiicken 24, z. B.
    zwei, wie in Fig.2 dargestellt. Die gehemmten
    Strahlen können im Innern des Zylinders 22 dyna-
    misch keine Druckwirkung mehr ausüben.
    Nehmen wir an, daß zu irgendeinem Zeitpunkt ein
    Gleichgewichtszustand bei feststehendem Schirm-
    segment hergestellt sei und daß der Fliistsigkeitsdruck
    auf beiden Seiten dies Kolbens 22 der gleiche sei.
    Wenn nun das Schirmsegment 2o durch den Schwim-
    mer 9 nach unten bewegt wird, wie im Fall der
    Fig. 2, erhalten zwei unterhalb des Kolbens befind-
    liche Zulaufstücke keine Druckflüssigkeitsstrahleri
    mehr und sind so gewissermaßen an den Rücklauf
    geschlossen, indem die Druckflüssigkeit durch die beiden entsprechenden Kanäle 23 austritt, während anderseits eine zusätzliche Flüssigkeitsmenge oberhalb des Kolbens 21 in den Zylinder 22 eintritt. Die aus dem Zylinder 22 ausgetretene Flüss@iglceit wird in einer Sammelrinne 26 aufgefangen.
  • Man sieht also, daß der Kolben 27 sich nach unten zu bewegen beginnt. Wenn das Schirmsegment 2o stillsteht, kommt auch der Kolben zum Stillstand, sobald er die Öffnungen, welche hinter dem Schirmsegment 20 liegen, erreicht hat.
  • So entspricht jeder Lage des Schirmsegmentes 2o daher des Schwimmers 9 eine bestimmte Lage des Kolbens 21, d. h. eine genau bestimmte Öffnung des Lufthahns B.
  • Wenn infolge irgendeiner Ursache der Kolben von einer äußeren Kraft beansprucht und. die Austrittsöffnungen überschreiten würde, würde der Druck unmittelbar in entgegengesetzter Richtung wirken, und der Kolben stiege nach den Austrittsöffnungen hin, welche sich hinter dem Schirmsegment 20 befinden.
  • Die Vorrichtung erlaubt daher in der Tat, den Kolben genau in, der durch den vom Schwimmer 9 gesteuerten Schirmsegmentverschluß 2o bestimmten Lage zu halten.
  • Diese Vorrichtung übt auf das Regelorgan des Lufthahns, 8 eine so große Kraft aus, wie sie benötigt wird. Hierzu genügt es, die Abmessungen des Zylinders 22, des Kolbens 21, der Kanäle 23 und der Zulaufstücke 24 einigermaßen genau zu bestimmen und ebenso den Druck, die Art der Flüssigkeit usw.
  • Fig.3 stellt eine andere Ausführungsart der selbsttätigen Regelvorrichtung nach der Erfindung dar. In diesem Fall ist an dem Hebel 18, auf der anderen Seite vom Festpunkt i9, in welchem der Hebel 18 gelenkig gelagert ist, ein Drehsegment 27 befestigt. Dieses Drehsegment 27 ist genau der Längsseite des Zylinders 22 angepaßt, über dessen ganze Höhe Austrittskanäle 28 angeordnet sind. Diese Kanäle sind durch das Segment 27 verschlos, sen, außer in der Mitte des Segments 27, wo eine Öffnung 29 angeordnet ist, durch welche einige der Kanäle 28, z. B. zwei, in Fig. 3 mit der Riicklaufleitung verbunden werden können. Die Druckflüssigkeit tritt durch die Öffnung 29 aus und wird im Rohr 3o aufgefangen. Der Zylinder 22 wird an seinen beiden Enden bei 31 und 32 mit Druckflüssigkeit ständig gespeist.
  • Man erkennt, daß die Wirkungsweise der so beschriebenen Vorrichtung zu dem gleichen Ergebnis führt wie jene der Vorrichtung von Fig. 2. Tatsächlich ist für gewöhnlich bei ausgeglichenem Kolben 27 keine der Öffnungen 28 mit dem Rücklauf in Verbindung, d. 11. daß die Öffnung 29 des Drehsegments sich genau gegenüber dem Kolben 21 befindet. Wenn der Schwimmer 9 das Drehsegment 27 z. B. nach oben verstellt, werden einige oberhalb des Kolbens liegende Kanäle 2-8 freigegeben, was eine Druckverminderung auf die Kolbenoberseite zur Folge hat. Die Druckflüssigkeit auf der Kolbenunterseite stößt diesen daher nach oben, bis die Offnungen, welche am Rücklauf liegen, vom Kolben verdeckt sind. So entspricht jeder Lage des Drehsegments 27, d. h. des Schwimmers, eine genau bestimmte Lage des Kolbens 21, d.'. h. des Regelorgans.
  • Die Ausführung nach Fig. 3 ist als Beispiel zu betrachten; das Prinzip der Erfindung kann durch jede andere geeignete Vorrichtung verwirklicht werden. Z. B. können:, wie Fig. 4 zeigt, die Kanäle 28 der Fig. 3 durch Kanäle 33 ersetzt werden, die mit einem Ventil versehen. sind, welches z. B., wie in Fig. 4 dargestellt, ein Kugel-Feder-Ventil sein kann. Für gewöhnlich ist die Kugel 34 durch eine Feder 35 anglepreßt (Ventil geschlossen). Die Kugel ist am Ende einer Stange 36 befestigt, welche durch einen am Drehsegment befestigten Nocken angehoben werden kann. In diesem Fall liegen die Kanäle 33, welche sich gegenüber einem Nocken 37 befinden, am Rücklauf.
  • Für eine Grobkornsetzmaschine nach Fig. 5 gilt folgende Wirkungsweise: Das Rohgut, welches in die Setzmaschine gelangt, wird in dieser unter dem Einfluß der durch den Kolben 38 hin und her gehenden Flüssigkeitsbewegung in schwere und leichte Stoffe unterteilt; diese wandern zu den zugehörigen Aust.ragsöffnungen. Die schwerem Stoffe gelangen in die Austiragskammer 41, deren Breite. gleich der Setzmaschinenbreite ist, und an deren oberem Ende die Luftkammer 42 angeordnet ist; welche durch den Lufthahn 43 mit der Atmosphäre verbunden werden kann. Die leichten Stoffe werden zu beiden Seiten von der Kammer 42 nach 44 ausgetragen. Wenn der Lufthahn 43 vollständig geöffnet ist, kann das vom Kolben bewegte Wasser in der Luftkammer 42 frei steigen und fallen. Bei jeder Aufwärtsbewegung werden die schweren Stoffe vorangetrieben, die sich in der Weise zwischen den beiden Klappen 45 und 46 befinden, daß sie zwischen diesen eine Böschung bilden, so daß sie nur durch Schwerkraftwirkung abfließen können. Wenn der Lufthahn 43 geschlossen ist, bleibt das Wasser in der Kammer 42 unbewegt, und der Austrag an schweren Stoffen isst ein Minimum. So entspricht jeder Stellung des Kükens des Lufthahns 43 eine genau bestimmte Austragsmenge der schweren Stoffe. Um die selbsttätige Regelung zu erzielen, genügt es, den Lufthahn 43 mehr oder weniger zu öffnen., wenn die Dicke der schweren Schicht mehr oder weniger groß ist.
  • Zu diesem Zweck ist ein Schwimmer 47 in einem vertikalen Rohr 48, welches durch Setzbett und Rost geht, angeordnet. Dieses Rohr 48 ist an seinem oberen Ende offen und steht finit der Atmosphäre in Verbindung. Der Schwimmer folgt unbehindert den Pulsationen der Flüssigkeit, in welche er eintaucht. Sein Arbeiten ist völlig sicher, da er von einer in zwei Lagern laufenden Stange 49 geführt wird.
  • Wenn die Schichtdicke der schweren Stoffe größer wird, erhöht sich der Widerstand, den das Setzbett der Wasserbewegung bietet, und das Wasser hat das Bestreben, in das Rohr 48 zu gehen: die vertikalen Auslenkungen des Schwimmers nehmen zu. Wenn anderseits die Schichtdicke der schweren Stoffe abnimmt, ist das Wasser weniger bestrebt, in das Rohr 48 einzutreten: Die vertikalen Auslenkungen des Schwimmers nehmen ab. Um die selbsttätige Aus-
    tragsregelung der schweren Stoffe in der Setz-
    maschine zu verwirklichen, genügt es also, den
    Schwimmer 47 durch eine geeignete Vorrichtung
    mit dem Lufthahn 43 zu verbinden.
    Fig.6 zeigt als Beispiel eine erfindungsgemäße
    Vorrichtung zur Verbindung von Schwimmer und
    Lufthahn.
    Die Stange 49 des Schwimmers 47 ist in zwei
    Lagern 5o und 51 geführt. Sie trägt einen Mit-
    nehmer 52, welcher das Ende eines Hebels 53 an-
    hebt, sobald die Auslenkungen des Schwimmers groß
    genug sind. Dieser Hebel ist in einem Festpunkt 54
    drehbar gelagert und an seinem anderen Ende durch
    die Schubstange 17, welche entsprechend der ge-
    wünschten Regelung verstellt werden kann, mit dem
    Hebel 18 verbunden; dieser Hebel entspricht dem
    Hebel 18 der Fig. 2. Alle übrigen Elemente zwischen
    diesem Hebel 18 und dein Lufthahn sind ebenfalls
    den nach Fig. 2 beschriebenen gleich.
    Darüber hinaus ist an den Hebel 53 vor dem Fest-
    punkt 54 eine Stange 56 in 55 gelenkig angeschlos-
    sen. Diese Stange 56 ist mit einem Kolben 57 ver-
    bunden, welcher sich in einem Zylinder 58 bewegt.
    Dieser Zylinder erhält ununterbrochen an seinem
    oberen Ende durch das Rohr 59 zugeführte Druck-
    flüssigkeit. Der Kolben wird also dauernd mit
    gleicher Geschwindigkeit nach unten gestoßen und
    drückt auf die Stange 56 und die Hebel 53 und 17.
    Das Schirmsegment 2o ist daher dauernd im Sinne
    des Pfeiles 6o in Bewegung. Daher ist der Kolben 21
    dauernd in Abwärtsbewegung, und der Hahn 43
    schließt immer mehr, Nvas einem immer geringer
    werdenden Austrag der Setzmaschine entspricht.
    Wenn die Schichtdicke der schweren Stoffe zu-
    nimmt, nehmen die Buslenkungen des Schwimmers
    47 ebenfalls zu, und der Mitnehmer 52 erreicht den
    Hebel 53, welcher z. 13. an seinem Ende eine Gabel
    trägt, deren beide Zinken die Stange 49 umgeben.
    Die vom Schwiinmtr au#gcülite Kraft genügt, um
    den Kolben 57 nach oben zu führen, da dieser ein
    Ventil trägt, welches öffnet, sobald der Kolben das
    Bestreben hat, sich nach ollen zu Bewegen. Die
    Druckflüssigkeit kann also mit Hilfe dieses Ventils
    durch den Kolben austreten. Sobald der Mitnehmer
    52 den Hebel 53 nicht inelir aciliel)t, schließt sich das
    Ventil, und die Druckfliissiglceit wirkt erneut auf
    den Kolben 57; was ein gleiclnnäßiges Schließen des
    Lufthahns 43 zur Folge liat.
    Fig. 8 zeigt den Koll)eii 57 in Einzeldarstellung.
    Er hat z. B. eine für gew-<ihnlich durch ein feder-
    belastetes Ventil 62 verschloss,@ne Offnung 61. So-
    bald der Kolben infolge der \\'irkung des Mit-
    nehmers an der Scliw-iinni.erstange nach oben bewegt
    wird, öffnet sich das X"enti162, und die Druckflüssig-
    keit oberhalb des Kolbens kann durch die Öffnung
    61 abfließen.
    Fig. 7 zeigt für ein- (irol)hornsetzmaschine eine
    Ausführungsart, welche wie in Fig. 3 eine Vorrich-
    tung mit Drehsegment verwendet an Stelle der Vor-
    richtungen mit Druckfliissigkeitsstralilen.
    Wie dargelegt, bestellt ein wesentliches 12erkmal
    der Erfindung darin, daß die Regelorgane der Setz-
    maschine, die veränderliche und manchmal beträcht-
    liche @'ci-stelll<räfte crf@ir<Lcrn, durch einen Schwimmer mit schwacher und konstanter Kraftwirkung gesteuert werden, und zwar dergestalt, daß jeder Schwimmerstellung eine ganz bestimmte Einstellung der Regelorgane entspricht. Diese Arbeitsweise wird dank eines der oben beschriebenen hydraulischen Servomotoren erzielt. Diese hydraulischen Servomotoren können eine so große Kraft entwickeln, wie nötig ist; man kann sie daher nicht nur zur Verstellung eines Lufthahns, welcher im Mittel keine große Kraft benötigt, @es sei denn er ist verschmutzt, sondern auch zur Betätigung von Regelklappen oder Regelschiebern verwenden, die gewöhnlich große Kräfte erfordern. So kann man bei einer Grobkornsetzmascliine, wie sie Fig. 5 zeigt, einen der beschriebenen Servomotoren zur Betätigung eines Flügels wie 64 verwenden, der am unteren Ende der Schwelle 46 gelenkig gelagert ist, oder auch noch eines Flügels 65, welcher am oberen Ende der Schwelle 45 gelenkig gelagert ist. Diese Flügel wären, z. B. für den Flügel 64, durch eine Stange 66, die in 67 aasgelenkt ist, niit den Servomotoren verbunden. Derselbe Servomotor, welcher zwischen Schwimmer und Lufthahn geschaltet ist, kann, wenn es zweckmäßig erscheint, gleichzeitig Lufthahn und Flügel betätigen.
  • Endlich können wieder bei der Grobkornsetzmaschine der Fig. 5 die festen Schwellen 45 und 46, deren Höhe von Hand regelbar ist, durch bewegliche Kulissenschieber, -r..13. in Gleitschienen, ersetzt werden, die durch Stangen an einem oder an mehreren Servomotoren entsprechend der Erfindung befestigt sind. Diese 1?inrichtungen können gleichzeitig einen RegeIluftliahn betätigen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Rcgelvorrichtung, insbesondere für Setzmaschinen, zum Waschen von Kohlen, Erzen od. dgl. mittels eines Servomotors, der von einem durch die auszutragenden Stoffe beeinfiußten Schwimmer gesteuert wird, gekennzeichnet durch einen hydraulischen Servomotor mit einem in einem Zylinder (22) angeordneten Kolben (2i), der die Regelorgane (8 bzw. 43 bzw. 46) bewegt, wobei der Flüssigkeits- oder Luftdruck auf beiden Seiten des Kolbens (2i) mittelbar durch den Schwimmer (9 bzw. 47) je nach dem Anteil der auszutragenden Stoffe verändert wird, bis bei Druckgleichheit die Kolbenstellung dem Schwimmerstand, entspricht.
  2. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (22) des Kolbens (2i) über seine ganze Länge mit Löchern (23,28) für den Zu- oder Ablaß des Druckmittels versehen ist, wobei ein Teil der Löcher je nach Stellung des Schwimmers (9, 47) verschließbar oder mit einer Ableitung (30) verbindbar ist.
  3. 3. Regelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (28) des Zylinders (22) durch ein schwenkbares Segment (20 bzw. 27) verschließbar sind.
  4. 4. Regelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (28) mit nockengesteuerten Ventilen, (34, 35) ausgerüstet sind.
  5. 5. Regelvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Austraggeräten mit pulsierendem Schwimmer (47) am Schwimmergestänge ein nur in einer Richtung wirkender Anschlag (52) vorgesehen ist und das Hebelgestänge des Segments (20) mit einem das Segment in einer Richtung bewegenden Druckorgan (57) ausgerüstet ist, dessen Wirkung der Größe der Ausschläge des Schwimmers (47) entsprechend aufhebbar ist.
  6. 6. Regelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckorgan aus einem Kolben besteht, der einseitig unter Druck steht und ein federbelastetes Durchlaßventil (6i bis 63) besitzt, das sich beim Anschlagen des Schwimmers (47) für die Dauer des Aasschlagens öffnet und damit den Druck ausschaltet.
DEP4365A 1945-07-06 1950-10-04 Vorrichtung zur automatischen Regelung von Setzmaschinen Expired DE857031C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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ID=9329226

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DEP4365A Expired DE857031C (de) 1945-07-06 1950-10-04 Vorrichtung zur automatischen Regelung von Setzmaschinen

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DE (1) DE857031C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075952B (de) * 1954-03-05 1960-02-18 Prep Ind Combustibles Ferngesteuerter zweistufiger Drehschieber zur Steuerung eines doppeltwirkenden Servomotors
DE1131161B (de) * 1958-10-09 1962-06-14 Saarbergwerke Ag Regelvorrichtung fuer Setzmaschinen mit pneumatischer Steuerung

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DE1075952B (de) * 1954-03-05 1960-02-18 Prep Ind Combustibles Ferngesteuerter zweistufiger Drehschieber zur Steuerung eines doppeltwirkenden Servomotors
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