DEP0046012DA - Zweitakt-Brennkraftmaschine. - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine.

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DEP0046012DA
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DE
Germany
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cylinder
internal combustion
combustion engine
stroke internal
scavenging
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Goll
Original Assignee
Modag Motorenfabrik Darmstadt GmbH, Darmstadt
Publication date

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Description

Bei Zweitaktbrennkraftmaschinen ist es üblich, die Spül- oder Ladeluft durch Leitungen und geschlossene Kanäle bis an die Spülschlitze in der Zylinderwand oder der Zylinderbüchse heranzubringen. Das ergibt im allgemeinen schwierige Gußstücke und schwer zugängliche Spülkanäle, die nicht bearbeitet werden können und deren Spülschlitze nur sehr schwierig nachgearbeitet werden können. Bei Mehrzylindermaschinen wird der Zylinderabstand durch die nebeneinanderliegenden geschlossenen Spülkanäle in unerwünschter Weise vergrößert. Die vorliegende Erfindung begegnet diesen Nachteilen dadurch, daß in die Zylinderwand offene Kanäle eingegossen werden, die Spülschlitze also gewissermaßen nach dem Zylinderunterende hin offen bleiben. Die Zylinderwand erhält also eine vorzugsweise bis zu ihrem unteren Ende gehende Unterbrechung, so daß sich ein offener Kanal ergibt, der gießtechnisch einwandfrei herzustellen ist. Ein solcher offener Kanal kann auch nachträglich mit einfachen Mitteln geglättet und bearbeitet werden. Die Steuerkante kann ohne Schwierigkeiten auf genaue Höhe nachgefräst werden. Bei Kurbelkastenspülung ergibt sich so ein praktischer gerader, vom Kurbelkasten oder auch vom sonstigen Aufnehmer zum Zylinder-Oberende gehender Spülluftstrom, mit dem sich eine vorzügliche Spülung mit den geringsten Verlusten erreichen läßt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt im Schema einen Längsschnitt durch den Zylinder
Abb. 2 einen Querschnitt dazu.
Der Zylinder a ist durch die offen eingegossenen Spülkanäle b unterbrochen, deren seitliche Kanten mit c bezeichnet sind. Das Oberende der Kanäle führt in allmählichem Übergang auf die Steuerkanten d zu, die vom Kolben f beim Hub gesteuert werden. Die Auslaßschlitze sind mit e bezeichnet.
Wenn der Kolben f aus der links in Abb. 1 gezeichneten oberen Totlage nach unten geht, so gibt er von der Kante d ab die Spülschlitze frei, so daß die im Kurbelraum vorverdichtete Luft in den Zylinder einströmen kann. Der Zylinder bleibt offen, bis der Kolben f beim Aufwärtsgang wieder an der Kante d vorbeigelaufen ist. Der Luftstrom geht während der Spülperiode in glattem Zuge vom Kurbelkasten durch die offenen Kanäle zum Zylinder und strömt in diesem gegen den Zylinderdeckel. Durch die Anordnung zweier gegenüberliegender offener Kanäle in der einen Hälfte des Zylinders wird ein Spülluftstrom erzeugt, der im glatten Zuge die Auspuffgase vor sich her drängt und ohne wesentliche Wirbelverluste aus den Schlitzen e ableitet.

Claims (6)

1.) Zweitaktbrennkraftmaschine, gekennzeichnet durch einen oder mehrere offene Spülkanäle in der Zylinderwand.
2.) Zweitaktbrennkraftmaschine, gekennzeichnet durch einen oder mehrere offene sich etwa parallel zur Längsachse des Zylinders erstreckende Spülkanäle in der Zylinderwand.
3.) Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen oder mehrere sich vom Zylinderunterende bis zur Steuerkante erstreckende offene Spülkanäle in der Zylinderwand.
4.) Zweitaktbrennkraftmaschine mit bearbeiteten Spülkanälen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
5.) Zweitaktbrennkraftmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen ohne wesentliche Richtungsänderung vom Kurbelkasten oder dem Aufnehmer an den Spülkanalkanten vorbei zum Zylinderdeckel geführten Spülluftstrom.
6.) Die Anordnung zweier offener gegenüberliegender Spülkanäle im wesentlichen in der einen Zylinderhälfte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.

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