DEP0044900DA - Hub- und Krafterzeuger für Punktschweißelektroden - Google Patents

Hub- und Krafterzeuger für Punktschweißelektroden

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Publication number
DEP0044900DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling water
force generator
spot welding
electrode
welding electrodes
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr.-Ing. Oakland Calif Fahrenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Publication date

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Description

Stichwort: Huberzeuger für Panktschweißelektrode
Anlage zur
Patent- Anmeldung
Gebrauchsmuster- - &
ROBERT BOSCH GMBH., Stuttgart N, Forststrasse 9
Elektroden von Punktschweißmaschinen werden durch Muskelkraft oder durch Kraftantriebe bewegt. Der Schließhub erfordert wenig Kraft. Während des Schweissens müssen aber die Elektroden mit grosser Kraft zusammengepreßt werden. Ein nennenswerter Hub entsteht hierbei nicht mehr, Bei den üblichen, durch Muskelkraft betätigten Maschinen ist die Übersetzung vom Bedienungshebel zur Elektrode für den Schließhub und für die Krafterzeugung gleich. Hierdurch entsteht eine nicht ideale Mittellösung zwischen zu grossem .Hebelweg beim Schließen und zu großen Kraftaufwand beim Schweißen. Die so entstehende Belastung des Schweißers sucht man durch Kraftantriebe zu vermeiden. Die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb dieser Kraftantriebe sind jedoch oft unerwünscht. Es liegt daher nahe, als einfache Lösung das ohnehin für die Maschine erforderliche Kühlwasser für die Erzeugung der Elektrodenkraft zu b enutzen. Ist der Leitungsdruck hoch genug, so kann das Kühlwasser unmittelbar auf den Arbeitskolben wirken« Bei niedrigem Leitungsdruck oder bei besonders hohen Forderungen an die Slektrodenkraft ist es aber zweckmäßig, den kraftlosen Schließhub der Elektrode von der hublosen Erzeugung der Elektrodenkraft zu trennen, nie vorliegende Erfindung beschreibt einen besonders einfachen Weg, um diese Forderung zu erfüllen. Danach wird der Leitungsdruck des Kühlwassers nur für den Schließhub der Elektroden verwandt, während die Elektrodenkraft beim Schweißen durch eine Druckerhöhung in der von der Wasserzu- und ableitung abgesperrten Wassersäule erzeugt wird. Der Kolben mit Zylinder, eine Membran oder Faltenbalg
zum Erzeugen des Elektrodenhubes ist bei dieser Anordnung in den Kühlwasserkreislauf eingeschaltet. Durch eine Feder wird die Elektrode in der Ruhestellung gehalten. Das Kühlwasser ist auf der Einlaufseite so weit gedrosselt, und der Querschnitt der Kühlwasserableitung so reichlich bemessen, daß kein nennenswerter Überdruck über dem Kolben entsteht«, Beim Betätigen des beschriebenen Gerätes wird die Kühlwasserzuleitung voll geöffnet und die Kühlwasserableitung geschlossen. Der Leitungsdruck pflanzt sich nun in den Druckraum fort, überwindet die Kraft der Rückholefeder und bewegt aie Elektrode in die Schließstellung. Wird nun nach Beendigung des Schließhubes auch die Kühlwasserzuleitung abgesperrt, so ist es leicht, durch eine Drucker höhung in der nach beiden Seiten abgesperrten Kühlwassersäule denjenigen Überdruck zu erzeugen, der für die gewünschte Elektrodenkraft erforderlich ist.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel. Der Hab- und Krafterzeuger besteht aus einem Rundschieber 1, der in einem Gehäuse geführt ist. Die Feder 2 halx den Schieber in der gezeichneten Ruhestellung R. Das Kühlwasser fließt durch den Nippel 5 und den Raum 6 in den Kreislauf, in dem es auch den Zylinder 7 durchströmt. Durch die Aussparung 3 des Schiebers fließt es in den Nippel 4- ab. Wird der schieber durch die Kraft B heruntergedrückt, so schließt äx zunächst die KiIhI-wasserableitung Stellung A. Durch den Leitungsdruck p, der sich in den Zylinder 7 fortpflanzt, wird die geringe Kraft der Rückholefeder 9 überwunden und die Oberelektrode 10 gegen uie feststehende Unterelektrode 11 bewegt. Bei weiterem Biederdrücken des Schiebers 1 in die Stellung Z wird auch die Kühlwasserzuleitung abgesperrt. Die Kühlwassersäule ist nun nach beiden Seiten geschlossen. Wird der schieber mit einer Kraft B weitergedrückt, so erhöht er den Druck in der Küiilwassersäule0 Dabei wird die Oberelektrode 10 mit einer Kraft ρ auf die Unterelektrode gepreßt, die den Verhältnis der Kolbenflächen ]?:f und der Betätigungskraft B proportional ist. Durch geeignete Wahl des Flächenverhältnisses F ; f wird die B
kraft B so klein gehalten, dass sie den Schweißer nicht ermüdet. Damit der Arbeitsdruck in der Kühlwasser säule von der Betätigungskraft unabhängig wird, kann ein Druckausgleich vorgesehen werden. Dieser kann z.B. aus einem Zylinder mit Kolben 12 bestehen, der durch eine Feder 13 mit Einstellschraube 14 gegen das Kühlwasser gepreßt wird. Für den Schieber sind auch an dere Ausführungen möglich, so z.B. derart,, dass der Schieber auch die Kühlwasserzuleitung in der Ruhestellung drosselt und erst beim Betätigen den vollen Querschnitt für die Zuleitung freigibt. Sbenso kann das beschriebene System' nicht durch Muskelkraft, sondern durch Preßluft oder Motorkraft betätigt werden Die günstigen Kraftverhältnisse, die durch das Flächenverhältnis der Kolben geschaffen werden, machen diesen Hub- und Krafterzeuger jedoch besonders wertvoll für die Betätigung durch Muskelkraft. Er ist eine wertvolle Hilfe für den Punktschweißbetrieb und stellt durch seine Einfachheit einen wesentlichen technischen Fortschritt dar.

Claims (6)

Ansprüche
1. Hub- und Krafterzeuger für Punktschweißelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließhub der Elektroden durch den Leitungsdruck des Kühlwassers, die Elektrodenkraft beim Schweißen durch eine Druckerhöhung in der von der Zu- und Ableitung abgesperrten Wassersäule erzeugt wird.
2. Hub- und Krafterzeuger für Punktschweißelektroden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß der Kühlwasserdruck auf einen Kolben, eine Membran oder Faltenbalg wirkt, deren Hub die Elektrode bewegt und die durch eine Feder in die Ruhelage zurüekgedrückt wird.
3. Hub- und Krafterzeuger für Punktschweißelektroden nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlwasserstrom durch einen Steuerschieber oder ä -ventil geleitet wird, der bei Betätigung nacheinander erst die Kühlwasserableitung, darm nach Beendigung des Elektrodenschließhubes die Kühlwasserzuleitung absperrt.
4. Hub- and Krafterzeuger für Punktschweißelektrode!! nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber oder das Ventil die Druckerhöhung in der nach beiden Seiten abgesperrten Kühlwassersaule steuert.
5. Hub- und Krafterzeuger für Punktschweigelektroden nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber oder das -ventil in der Ruhelage einen einstellbaren. Eestq.uerschnitt in der Kühlwasserzuleitung offen läßt.
6. Hub- und Krafterzeuger,für Punktschweißelektroden nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber gleichzeitig als Kolben für die Druckerhöhung in der Kühlwassersaule wirkt. ,»'/

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