DEP0043644DA - Geschwindigkeitsanzeiger für Kraftfahrzeuge aller Art - Google Patents

Geschwindigkeitsanzeiger für Kraftfahrzeuge aller Art

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DEP0043644DA
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Viktor Dr. Grabinski
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Geschwindigkeitsanzeiger für Kraftfahrzeuge aller Art
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Geschwindigkeitsanzeiger für Kraftfahrzeuge* Die bekannten im Kraftfahrzeuge eingebauten Geschwindigkeitsanzeiger oder Tachometer halsen nicht vermocht s die Kraftfahrer durch ihre Anseige von der Überschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten abzuhalten* Die folge davon ist ein ständiges Steigen der Unfallziffers das nach den statistischen Angaben der zuständigen Dienststellen zum größten Teil atif zu schnelles Fahren zurückzuführen ist»
Iss hat schon Versuche mit den Verschiedensten TFerf&hren gemacht, um dieses Überschreiten der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten zu verhindern* doch hate wie es die Praxis gezeigt hat» keines grundsatzlich Erfolg gehabt· Auch erfordern die bekannten Maßnahmens "wie Yerkehrserzieimngs-TsrQChens Abstoppen der fahrzeuges Vergleichsfahren mit Hilfe von Polizeifa-hrzeugen xudergl»» sehr viel Personal und kosten und haben doch immer nur einige -wenige der "f-erkehrssünder fassen können.
Die vorliegende TSrfindung löst dieses Problem in außerordentlich einfacher Weise und zwar dadurch* daß an jedem Kraftfahrzeug Anzeigevorrichtungen vorgesehen sinds die jeder außerhalb des Kraftfahrzeuges befindlichen Person, optisch kenntlich Eiaeht» ob sich das Kraftfahrzeug mit einer unter-
halb oder oberhalb der vorgeschriebenen zulässigen Höchstgeschwindigkeit liegenden Geschwindigkeit bewegt-» Solche Anzeigevorrichtungen werden vorzugsweise vorn und hinten am Kraftfahrzeug vorgesehen und als Lampen ausgebildet* die bei übersehreiten der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit aufleuchten oder ihre Parbe wechseln« Sind mehrere Höchstgeschwindigkeiten* beispielsweise eine für den Stadtverkehr und eine für den Landstraßenverkehr vorgesehen so kann die Erfindung diesen Bedingungen in einfacher Weise dadurch entsprechen, daß jede Anzeigevorrichtung aus einer Lampe besteht* die bei überschreiten der verschiedenen vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten nacheinander in verschiedenen farben aufleuchtet* beispielsweise also bis zu der im Stadtverkehr erlaubten Geschwindigkeit weiß, vom Oberschreiten dieser Geschwindigkeit bis zu der auf der Landstraße erlaufeten Geschwindigkeit grün und bei höheren Geschwindigkeiten bla.u.
Die Anzeigevorrichtung kann aber auch aus mehreren Lampen gleicher Farbe bestehen9 die bei Überschreiten fier vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten nacheinander zusätzlich aufleuchten, so daß beispielsweise bis zu der im Stadtverkehr erlaubten Geschwindigkeit eine Lampe* tqel überschreiten dieser Geschwindigkeit bis zu der auf der La,ndstraße erlaubten Geschwindigkeit zwei Lampen und bei höheren Geschwindigkeiten drei Lampen zu sehen sindβ
Es ist zwar an sich nicht unbedingt erforderlich^ daß die Anzeigevorrichtung schon bei einer Geschwindigkeit aufleuchtet* die unterhalb der für den Stadtverkehr vorgeschriebenen Geschwindigkeit liegt, doch ist das deshalb wichtig* weil man dann immer erkennen kann, ob die Anzeigevorrichtung funktionier!
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oder nicht*
Da im Straßenverkehr insbesondere die farben rot und gelb schon ihre bestimmte Bedeutung besitzen9 wird man für den vorliegenden Zweck neben weiß vorzugsweise grün und/oder blau wühlen* Es ist aber auch möglich9 zur Unterscheidung der Geschwindigkeitsanzeigevorrichtung von anderen Lichtzeich en» wie dem Bremslicht und dem normalen Rü-cklieht» Lampen anzuwenden die in bestimmter Weise geformte Ausschnitte von genügend leicht erkennbarer &röße und ?orm9 beispielsweise dreieckige, »auten- oder kreuzförmige Ausschnitte aufweisen«
Die technische Ausbildung einer solchen Anzeigevorrichtung bereitet keine besonderen Sehwierigkieten und IEBt sich mit dem normalen Tachometer in beliebiger Weise kombinieren» gleichgültig« ob es sich um einen fliehkrafttachometer, einen Wirbelstromtachometer oder um einen elektrodynamischen Tachometer handelt« Am besten wird die Anzeigevorri^ktumg durch die normale Tachometeranlage gesteuert? und zwar im der Weise? daß die Stellung oder der Zustand eines Teiles der Taehometer-&nlages die bzw» der einer bestimmten, als Begreasung festgelegten Geschwindigkeit entspricht dazu benutzt wird? mechanisch^ hydraulisch oder auf elektrischem Weges beispielsweise Über ein Relais* den Stromkreis oder die Stromkreise der Anzeigevorrichtung zu schließen* So kann beispIeI©weise der Zeiger des Tachometers oder ein sich mit diesem gleichartig bewegender .anderer Teil bei Erreichen der den Geschwindigkeitsgrenzen entsprechenden Stellungen Kontakte sehließen, wodurch die Lampen der Anzeigevorrichtung unmittelbar oder über ein Kelais eingeschaltet werden» Der gleiche Vorgang kenn für die nächste Lampe der Anzeigevorrichtung erfolgen9 wenn der
Zeiger die der nächsthöheren Oresehwindigkeitsgrense «ntsprechende Stellung auf der Änseigeskala erreicht»
Insbesondere bei elektrodynamischen Tachometern ist es ohne weiteres möglich^ unmittelbar an den Dynamo, eier den als Spannungameπser ausgebildeten Tachometer speist* einen Elektromagneten anzuschließen.» der bei den den Geschwindigkeitsgrenzen entsprechenden Drehzahlen des Dynamo und cLen sich dabei einstellenden Spannungen bzw* Stromstärke nacheinander Schaltvorgänge ausführt* die das Aufleuchten der Anzeigelampen bewirken
Damit der Fahrer des mit der Anzeigevorrichtung versehenen Kraftfehrzeuges über das Aufleuchten der Anzeigevorrichtung unterrichtet wird? Bind erfindungsgemEB in einem Blickfeld, vorzugsweise air Schaltbrett» Lampen angeordnet, die aufleuchten, wenn die außen am Kraftfahrzeug vorgesehene Anzeigevorrichtung in Tätigkeit tritt» Zur rechtzeitigen Warnung des Tahrers kann diese Einrichtung so getroffen werden* daß die Ii amp en bei einer Geschwindigkeit aufleuchten^ die etwas geringer ist» als -file, bei der die außen am Kraftfahrzeug vorgesehene Aaseigevorrichtung in Tätigkeit tritt«
unter Umständen genügt es auch? die Bereiche der des Tachometers, die dem Aufleuchten der außen am Kraftfahrzeug vorgesehenen Anzeigevorrichtung entsprechen* auffallend zu kennzeichnen^ beispielsweise mit den gleichen Farben, in denen die Lampen der Anzeigevorrichtung aufleuchten*
Die Anzeigevorrichtung muß selbstverständlich so ausgebildet sein* daß sie bei le,ufendem Motor nicht ausgeschaltet werden kanne Sie wird daher am besten zwangsläufig mit cem SUndechlüssel des Motors ein- bzw« ausgeschaltet«
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7Ee s" fortes^einl eUcHt enc TCraftfahrer bei einer allgemeinen Einführung der &&dchwindigkeitsanaeigevorrichtung gemäß der vorliegenden JBrfladung ständig der Kontrolle aller am Straßenverkehr Beteiligten unterworfen ist, so daß ea kein Kraftfahrer wagen kann, die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten sjr überschreiten* ohne gewärtig sein zu mUssenf sofort angezeigt zu werden* Darüberhinaus wird im Falle von tatsächlich vorkommenden Verkehrsunfällen die Entscheidung Eroer die von den Beteiligten -i>enutzte Geschwindigkeit jrarch beugen stete in einfachster Weise belegt werden .Können, ohne daß teure und hRntig in den daraus gezogenen Folgerungen mit Irrtümern behaftetet Bremsspuraaehmessunken u«dergl* vorgenommen zu werden brauchen* Jedes Kind JKann durch die Einf-achheit der Anzeigevorrichtung
/
in solchen "Fällen ohne Gefahr eines Irrtums bezeugen* ob bei
einemjrfahrzeug ein weißes* ein .grünes oder ein flaues Anbrannte bzw* ob eine^- zwei oder drei Lampen ge-
Pie bei der allgemeinen Einführung der Erfindung aufzuwenden« den Kosten stehen in keinem Verhältnis zu dem Sehaden* der durch die Einführung der Einrichtung in kürzester Seit vermieden wird» und zu der allgemeinen Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr und der sich daraus zweifellos ergebenden Beruhigung der gesamten am Straßenverkehr beteiligten Menschheit«
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs^^^^^^der Erfindung schematisch dargestellt* In beiden Abbildungen besteht die Tachomet er anlage aus dein Dynamo 1, der in irgendeiner bekannten leise so angetrieben wirdf daß seine DreiLS&fel proportional der der Fahrzeugräder ist, und dem als Sp&nnungs-
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messer ausgebildet en Anzeigegerät 2„ aas TbeT l>eltu®g enjj 3 tu mit dem Dynamo verbunden ist« Das Anzeigegerät 2 weist einen Zeiger 5 auf« der die jeweilige fahrgeschwindigkeit auf der Skala β angibt* Mit 7 ist der Hullpunkt dieser Sk&Xa bezeichnest während die Harke 8 die erste und die Marke 9 die zweite Geschwindigkeitsgrenze darstellt»
Bei der Ausführungsform gemäß der Abb*l ist paisalleX su dem Anzeigegerät 2 ein Elektromagnet geschaltet* der sas «ines? Spule Io und einem Eisenkern 11 besteht* An dieses^Eisenkernen greift an der einen Seite eine bei 12 befestigte Zugfeder 13 an* während an der anderen Seite ein Kontaktsehieher 14 befestigt ist« der mit den Kontaktplatten 15?16 und. 17 zusammenarbeitete Der Kontakt schieb er 14 steht über die Leitung 18 mit der Batterie 19 in Verbindung* die andererseits über fien Schalter 20t Äer mit dem Zündsehalter des Motors kombiniert sein kann? an drei verschiedene Stromkreise angeschlossen ist* die bei den Kontaktplatten 15»1δ und 17 enden» In diese Stromkreise siad elektrische Birnen eingeschaltet v und zwar je «ine Bisse 21 „22 und 23 in der am vorderen Fahrzeug ende <r*srg eschenen Anzeigelampe 24* je eine Birne 25*26 und 27 in der ms. hinteren Ende des Kraftfahrzeugs angeordneten Anzeigelampe 28 und je eine Birne 29*3o und 31 auf dem Schaltbrett 32* Die lampen 24 und 28 sind mit einer farblosen Mattglasscheibe 33 unä 34 versefcene Die Birnen 21f25 und 29 haben farbloses Glas^ UIe Birnen E2S26 und 30 grünes Glas und die Birnen 23»27 «afi 31 blaues Erlas«
Die Wirkungsweise dieser Anzeigevorrichtung ist die folgende* Bei Stillstand des ?ahrzeugst bei dem kein Strom du^eh die Spule 1Θ fließt t liegt der Kontakt schieb er 14 bereits auf der
Kontaktplatte 15 auf» Infolgedessen erhalten die mit farblosem Glas versehenen Birnen 21f25 und 29 Strom* sot»eld die Anlage durch den Schalter 20 eingeschaltet wird* Setzt sich das Kraftfahrzeug nun in Bewegung? so erzeugt der Dynamo 1 $trom9 der durch die Spule 1© fließt und hier eine magnetische Kraft erzeugt 9 die den Eisenkern 11 entgegen der Kraft ler IPeäer 13 in die Spule hereinzuziehen sucht« Solange die !Fahrgeschwindigkeit unter der für den Stadtverkehr irorgesehri ebenen* der Marke 8 auf dem Tachometer 2 entsprechenden Höchstgeschwindigkeit bleibt* und der Zeiger 5 ißfelgedessen eine zwischen den Marken 7 und 8 liegende Stellung einnimmt» wird der Eisenkern 11 nur so weit in die Spule h,ereingezogent daß der Kontaktschieber 14 weiterhin mit der Kost&ktplatt© 15 in Berührung bleibts so daß auch die mit farblosem S-las versehenen Birnen 21?25 und 29 weiterhin brennen uaä tie Anzeigelampen 24 und 28 also weiß erscheinen« Wird die Fallgeschwindigkeit Über die für den Stadtverkehr erlaubte? der Marke 8 entsprechende Geschwindigkeit erhb*hts so &&§egfa®äeT Zeiger 5 zwisehen ^«e^Iarken 8 und 9» Der hierbei von dem Dyaamo 1 erzeugte stärkere Strom bewirkte daß der Eisenkern Xl weiter in die Spule 1Θ hereingezogen wird» Dadurch gleitet Her Kontaktschieber 14 von der Kontaktplatte 15 auf die Koataktplatte 16 ti1ierf so daß die Birnen 22925 und 29 erlöschen* dagegen Äie mit grünem Glas versehenen Birnen 22e26 und 30 aufleuchten« Die Anzeigelampen erscheinen daher Jetzt grün* Befindet sich ein so fahrendes Kraftfahrzeug im Stadtgebiets s© erkennt jeder* daß es die fahrvorschriften übertritt! befimtet es sich dagegen auf der Landstraße* so würde das Aufleuchten der grünen Lampen bedeuten, daß das fahrzeug nicht zu schnell fährt» Wird die Fahrgeschwindigkeit über die für den Land-
etraßenverkehr vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeitt die der Marke 9 auf dem Anzeigegerät 2 entspricht* erhöht, so wird der Eisenkern 11 noch weiter in die Spule 10 hereingezogen* wodurch der Kontaktschieber 14 schließlich von der Kontaktplatte 16 auf dio Kontaktplatte 17 übergleitet* Dadurch erlöschen die grünen Birnen 22„26 und 30 uafi an ihrer Stelle leuchten die mit blauem Glas versehenen Birnen 23*27 und 31 auf« Die Anzeigelampen erscheinen dann als® blau* Jeder kann also erkennent daß das Kraftfahrzeug in jedem "F&lle zu schnell fährt»
Bei der in Abb*2 dargestellten Ausführungsform eiad parallel stm dem Anzeigegerät 2 zwei Elektromagneten 35 few# 3δ geschaltet* Der Elektromagnet 35 dient dazu* den unter A«r Wirkung der feder 37 stehenden Sehalterheben 38 auf die £©ntaktp2atte 39 zu ziehen» während der Elektromagnet 36 ten i&siser der Wirkung der Weßer 4© stehenden Schalterhebel 41 auf die Kontaktplatte 42 ziehen soll® Da der Elektromagnet 35 mä&r Windungen als der Elektromagnet 3S aufweist» wird der Schalter 38»3f bei einer geringeren Stromstarke bzw* Spannung geschlossen als der Schalter 41« 42« Die Kraft der Magnete 35 und 36 und der !federn 37 und 40 wird so aufeinander abgestimmt* 4aß der Sehalter 3B9JS geschlossen wird* wenn der Zeiger 5 auf die Marke 8 zeigts das fahrzeug also die für den Stadtverkehr vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit erreicht &at5 und daß der Schalter 4I942 geschlossen wird* wenn der Zeiger 5 auf die Marke 9 der Tachometerskala 6 zeigts das fahrzeug also die für den Landstraßenverkehr vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit erreicht hat* Die Batterie 19 ist über dea Schalter 3| der wiederum mit dem Zündschalter des Motors kombiniert sein
kann? an drei verschiedene Stromkreise angeschlossen* Der ■erste Stromkreief in dem sich die Birne 43 am vorderen T«il des Kraftfahrzeuges, die Birne 44 am hinteren Teil äes Kraftfahrzeugs und die Kontrollampe 45 auf dem Schaltbrett 32 befinden* wird durch den Schalter 20 unmittelbar geschlossen« Der zweite Stromkreisf in dem die Birne 46 am vorderen Teil des Kraftfahrzeugesf die Birne 47 am hinteren Teil tee Kraftfahrzeuges und die Kontrollampe 48 auf dem Schaltbrett 32 liegen, wird durch den Schalter 38f39 gesteuert* Während der dritte Stromkreis^ in dem die Birne 49 ram vorderen feil des Kraftfahrzeuges* die Birne 50 am hinteren Teil des Kraftfahrzeuges und die Kontrollampe 51 auf dem Schaltbrett 32 liegen* durch den Sehalter 41»42 gesteuert wird* Sämtliche Birnen sind in Lampen tingeordnet* die beispielsweise mit einer Mattscheibe versehen sind* von öer ein in %©B©nderer Weise geformter* z«B* dreieckiger Ausschnitt so, sollen ist»
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende* Wird bei Stillstand des Kraftfahrzeugs der Schalter 20 geschlossens so leuchten die Birnen 43P44 und 45 sofort auf* Dies ändert sich nichts solange nach dem Infahren die Fahrgeschwindigkeit unter der für den Stadtverkehr vorgeschriebenens Äer Marke auf dem Tachometer entsprechenden Höchstgeschwindigkeit liegt« Die beiden Magnete 35 und 36 werden dann nämlich nicht genügend erregte um die Schalter 38,39 bzw» 4i?42 mn schließen. Wird die für den Stadtverkehr vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit aber überschritte^ wobei der Tachometerzeiger 5 dann in den Bereich zwischen den Marken 8 und 9 der Skala zeigt, so erzeugt der Dynamo 1 einen entsprechend stärkeren Strom, der bewirkt, daß der Magnet 35 den Schalter 38,39 schließt, wodurch nun die Birnen 46t47 und 48 zusätzlich aufleuchten*
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Sowohl am vorderen* als auch am hinteren Ende des Kraftfahrzeuges und auch auf dem Schaltbrett leuchten jetzt also zwei gleiche Lampen auf« Befindet sich ein so fahrea&es Kraftfahrzeug im Stadtgebietf so erkennt {jeder* daß es die Fahryorschriften übertritt» Befindet es sich dagegen anaS &er Landstraße? so würde das Aufleuchten τση je zwei Lampen am vorderen und hinteren Ende des fahrzeuges bedeuten^ &a§ das fahrzeug nicht zu schnell fährt*
Liegt die Fahrgeschwindigkeit dagegen über äer für den Landstraßenverkehr bestimmten und äer Marke 9 auf Abt Tachometerskala entsprechenden Höchstgeschwindigkeit* so gesügt €er etarch die entsprechend größere Drehzahl des Dynamos 1 erzeugte Strom nunmehr auch dazu* den Schalter 4I942 zu schließens so daß zusätzlich zu den Lampen 43?44 und 45 soirie 4δ*47 und 48 sun auch die Lampen 49?50 und 51 aufleuchten» Daam erkennt jeäer an dem Aufleuchten τοη drei nebeneinanderliegenden Lampen 43f 46*49 bzw« 4-4f4-lt5Of daß das fahrzeug in jedem Talle zu schnell fährt*

Claims (1)

  1. - ία -
    Patentansprüche
    1»geschwindigkeitsanzeiger für Kraftfahrzeuge aller Art, gekennzeichnet durch an dem Kraftfahrzeug vorgesehene Anzeigevorrichtung (21-^2-β* bzw» 43->β9 »oß^scrßerTiaib "cle KraftfeJirzeuges befindlichen Personen optisch kenntlich machen* ob sich das Kraftfahrzeug mit einer unterhalb oder oberhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit liegenden Geschwindigkeit bewegt«.
    2« geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 1-, dadurch gekennzeichnet, daß vorn und hinten am Kraftfahrzeug optisch erkennbare Anzeigevorrichtungen (21-23 oder 43,46 s 49 bzw» 25-27 oder 44,47,50) vorgesehen sind»
    geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Anzeigevorrichtungen als Lampen (24*28) ausgebildet sind, die bei Überschreiten der vorgeschriebenen HöchstgeschwindigTceiten aufleuchten oder ihre Farbe wechseln
    4«geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet 9 daß 3ede an dem Kraftfahrzeug vorgesehene Anzeigevorrichtung (43*46,49 bzw« 44,47,50) aus mehreren Lampen besteht» die bei Überschreiten der verschiedenen vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten nacheinander zusätzlich aufleuchten.
    dadureh gekenn- =igevorrichtung in
    bestimmter Weise geformte Ausschnitte von leicht erkennbarer Größe und Form aufweisen.
    - 12 -
    β*) Geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (21->ö bzw. 43-·~€Γ) durch die normale Tachometeranlage (1—6) des Kraftfahrzeuges gesteuert wird» indem die Stellung oder der Zustand eines Teiles (5 bzw*l) der Tac^qm^ter^anlag^^die,,,,^^, bzw* der einer bestimmten, als Begrenzung festgelegten Geschwindigkeit entspricht» dazu benutzt wird* mechanisch, hydraulisch oder auf elektrischem Wege? beispielsweise über Relais (10-17 bzw» 35-42), den Stromkreis oder die Stromkreise der Anzeigevorrichtung zu schließen®
    7*geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (5) des Tachometers (2) oder ein sich mit diesem gleichartig bewegender anderer Teil (14) bei Erreichen der den Geschwindigkeitsgrenzen entsprechenden Stellungen Kontakte (15-17) schließt, wodurch die Lampen (24χ28) der Anzeigevorrichtung unmittelbar oder YTTbΓ er™ ein Relais eingeschaltet werden«
    8«) Geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet* daß bei einer elektrodynamischen Tachometeranlage in dem Tachometerstromkreis (3,4) oder parallel zu ihm ein Elektromagnet (10) eingeschaltet istf der bei den den Geschwindigkeitsgrenzen entsprechenden Drehzahlen des Dynamos (l) und den sich dabei einstellenden Spannungen i„ Stromstärken einzelne Kontakte (15-17) für die ver-
    s'ehiedenen^tfiampen (24,28) der AnzeigevorrichtUBg nacheinander schließt«
    3«) Geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Blickfeld des Fahrers des mit der Anzeigevorrichtung versehenen Kraftfahrzeuges Lampen (29-31 bzw, 45,48,51) angeordnet sind, die aufleuchten, wenn die
    - 13 außen am Kraftfahrzeug vorgesehene Anzeigevorrichtung
    4HJSijSCSUL
    lJSijSCSU
    (21-28 oder/^^θ·)* inTätigkeit tritt«
    e) Geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet ; daß die im Blickfeld des Fahrers liegenden Lampen (29-31 bzw» 45»48?51) bei einer Geschwindigkeit aufleuchten* die etwas geringer ist als die* bei der die außen am Kraftfahrzeug vorgesehene Anzeigevorrichtung (21-28 oder/Wefin Tätigkeit tritt.
    lie) Geschwindigkeitsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet 9 daß die Bereiche (7-8, 8-9) der Anzeigeskala (6) des Tachometers (2)s die dem Aufleuchten der außen am Kraftfahrzeug vorgesehenen Anzeigevorrichtung
    M1 .
    (21-28 oderiiO entsprechen, auffallend gekennzeichnet sind» beispielsweise mit den gleichen Farben? in denen *die' Lampen (24,28) der Anzeigevorrichtung aufleuchten«

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