DEP0042664DA - Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumhydroxydgeles - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumhydroxydgeles

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DEP0042664DA
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aluminum hydroxide
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hydroxide gel
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English (en)
Inventor
Herbert Dipl.-Chem. Albeck Muß
Original Assignee
Ultrakust-Entwicklungsgesellschaft, Albeck
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Description

Bei der Behandlung zu beschallender Körper mit Schall oder Ultraschall werden meist Übertragungsmedien benötigt, mit denen für die von einem Schall- oder Ultraschallgeber abgestrahlte Schall- bzw. Ultraschallleistung eine günstige Kopplungswirkung erstrebt werden soll. Bei der Beschallung zu therapeutischen Zwecken kommt es noch mehr als bei der Beschallung zu technischen Zwecken auf eine gute Schallübertragung an, die nicht allein in einem möglichst kleinen Schallabsorptionskoeffizienten und einer guten Anpassung des Schallwiderstandswertes an den des zu beschallenden Körpers, z.B. ein biologisches Gewebe, begründet ist; darüber hinaus soll sich das Übertragungsmedium aber auch den Oberflächenrauhigkeiten, Rissen und Poren des zu beschallenden Körpers möglichst gut anpassen und diese Eigenschaft auch während längerer Beschallungsdauer beibehalten.
Es hat sich herausgestellt, daß sich für diese Fälle ein Gel besonders eignet. Ein solches Gel kann z.B. auf Kieselsäurebasis hergestellt werden. In vielen Fällen ist es aber zweckmäßiger, ein Gel auf Aluminiumhydroxydbasis zu verwenden, vor allem deshalb, weil dieses letztgenannte Gel gegenüber dem Kieselsäuregel eine höhere Kältebeständigkeit aufweist. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich Aluminiumhydroxydgel nicht in jeder Form gleich gut für die genannten Zwecke eignet, daß es vielmehr darauf ankommt, bei der Herstellung des Aluminiumhydroxydgels besondere Maßnahmen zu treffen, um ein möglichst völlig homogenes Aluminiumhydroxydgel zu erhalten, das sich ganz hervorragend als Koppelsubstanz eignet.
Gegenstand der Erfindung ist ein neues Herstellungsverfahren für ein solches höchst homogenes Gel auf Aluminiumhydroxydbasis. Das auf diese Weise gewonnene Produkt ist nicht allein als Koppelsubstanz von hohem Wert, sondern hat darüber hinaus auch allgemeine Bedeutung für zahlreiche andere therapeutische und technische Zwecke.
Es ist an sich bereits bekannt, Aluminiumhydroxydgel für andere Zwecke zu benutzen. Die dabei angewendeten Verfahren zur Herstellung dieses Geles trugen ausschließlich den für diese Anwendungszwecke erforderlichen Eigenschaften Rechnung. Bei Verwendung eines Aluminiumhydroxydgels als Schallübertragungsmedium werden an dieses Anforderungen gestellt, die von einem nach den bisherigen Verfahren hergestellten Aluminiumhydroxydgel nur teilweise erfüllt werden. Wie eingangs erwähnt, muß für diese Zwecke das Aluminiumhydroxydgel eine besondere Homogenität aufweisen, um einen möglichste kleinen Schallabsorptionskoeffizienten und einen Schallwiderstandswert zu erreichen, der etwa gleich dem des biologischen Gewebes ist.
Aus dieser Erkenntnis heraus besteht die Erfindung aus folgendem Verfahren: Man löst ein wasserlösliches Aluminiumsalz in Wasser und fällt mit der berechneten Menge Ammoniak bei Temperaturen unter 60°C aus. Dann wäscht man das Gel von den bei den Reaktionen entstandenen Nebenprodukten, z.B. Ammoniumnitraten, aus. Schließlich wird das so erhaltene Produkt, z.B. durch Absaugen, auf den gewünschten Feuchtigkeitsgrad gebracht.

Claims (2)

1. Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumhydroxydgeles, dadurch gekennzeichnet, daß ein wasserlösliches Aluminiumsalz in Wasser gelöst wird und dann mit der berechneten Menge Ammoniak bei Temperaturen unter 60°C ausgefällt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gel von den bei den Reaktionen entstandenen Nebenprodukten ausgewaschen und vorzugsweise durch Absaugen auf den gewünschten Feuchtigkeitsgrad gebracht wird.

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