DEP0042096DA - Dosiervorrichtung für pulverförmiges Gut - Google Patents

Dosiervorrichtung für pulverförmiges Gut

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DEP0042096DA
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Germany
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flap
piston
walls
hopper
powdery material
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English (en)
Original Assignee
A/S Hammers Maskinkompani, Oslo
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Dosiervorrichtung, die für die genaue Abmessung sehr kleiner Mengen pulverförmigen Gutes bestimmt ist. Damit ein solcher Apparat in seiner Wirkungsweise zuverlässig ist, muss dafür Sorge getragen werden, dass das Material keine Gelegenheit erhält, den Fülltrichter zu verstopfen. Erfindungsgemäss ist eine gleichmässige Zufuhr dadurch gesichert, dass der untere Teil des Fülltrichters mit biegsamen Wänden, z. B. Gummiplatten, dichtem Stoff u. dgl., die in Vibrationsbewegung gesetzt werden, versehen ist. Ein anderes charakteristisches Merkmal der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des Messbehälters, welcher die Dosierung bewirkt.
Die Erfindung ist in einem Beispiel auf der beigefügten Zeichnung dargestellt, auf welcher Fig. 1 den Apparat im Aufriss und teilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Einzelheit zeigen.
1 bezeichnet den Fülltrichter, der in bekannter Weise schräge Seitenwände besitzt. Im unteren Teil sind in zwei oder mehrere Seitenwände biegsame Wände 2 eingesetzt, die zwecks Erzielung hinreichender Vibration aus Gummiplatten, dichtem Stoff oder dergleichen bestehen. Die Wände 2 sind mittels eines Riemens 3 miteinander verbunden. In der Riemenbucht ruht das eine Ende eines Armes 4, der um einen Zapfen 5 drehbar ist. Der Arm 4 trägt an dem anderen Ende eine Rolle 6, welche gegen eine auf einer
Welle 8 gelagerte Kurvenscheibe 7 anliegt. Während der Rotation der Kurvenscheibe wird der Riemen nach unten gezogen und wieder losgelassen mit der Folge, dass die biegsamen Wände 2 eine Vibration erhalten, die das Verstopfen des Trichterinhaltes vermeidet.
Der Messbehälter, der mit 9 bezeichnet ist, hat halbrunde Form und ist offen zu beiden Seiten. Das vordere Ende wird mittels einer verschiebbaren Klappe 10, das hintere Ende durch die Stirnseite 11 des verschiebbaren Kolbens 12 (Fig. 3) geschlossen. Die Arme 13 schwenken um den Zapfen 16 und werden von der Stange 16a bewegt, welche von einer Nockenscheibe 17a aus betätigt wird. Die Stange 16a wird von einer nicht gezeigten Feder gegen die Nockenscheibe 17a gedrückt.
Der Kolben 12 wird von einer Stange 17 bewegt, welche in Gelenkverbindung mit einer um einen Zapfen 19 schwenkbaren Stange 18 steht, welche von einer Nockenscheibe 20 getrieben wird. Die hintere Lage des verschiebbaren Kolbens ist mittels einer Stellschraube 21, die die Rückwärtsbewegung des Armes 18 begrenzt, festgelegt. Mittels dieser Stellschraube kann die Menge des abgemessenen Stoffes genau geregelt werden.
Unmittelbar über dem Messbehälter nebst Kolben ist am Boden des Zufuhrtrichters eine waagerecht verschiebbare Klappe 26 vorgesehen, welche über die Gelenkstange 22 und 23, den Zapfen 24 und die Nockenscheibe 25 betätigt wird. Die Klappe wird derart gesteuert, dass sie sich rückwärts (links) zusammen mit dem Kolben 12 bewegt; sie schliesst, aber dem Zufuhrtrichter, unmittelbar bevor der Kolben sich in die Abmesskammer 9 bewegt.
In Verbindung mit den biegsamen Wänden kann auch ein Rührer oder dgl. z. B. in Form einer Stange, die in den Zufuhrtrichter hineingesteckt wird, vorgesehen sein, welcher Stange eine Seitwärtsbewegung von den Wänden mitgeteilt wird.
Wenn die Vorrichtung in Eingusslage steht, ist die Klappe 10 geschlossen und der Kolben 12 und die waagerechte Klappe 26 zurückgezogen, sodass eine freie Öffnung zwischen dem Trichter und dem Abmessbehälter 9 vorhanden ist. Bei der Leerung wird die Klappe 26 vorgeschoben und deckt den Abmessbehälter ab, die Klappe 10 wird gehoben, und danach wird der Kolben in Bewegung gesetzt, wobei der Inhalt in den Beutel, der gefüllt werden soll, hinausgeschoben wird. Nach beendigtem Kolbenschlag wird die Klappe 10 geschlossen, worauf der Kolben und die Klappe 26 zwecks neuer Füllung und Wiederholung des Vorganges zurückgezogen werden.

Claims (4)

1.) Dosiervorrichtung für pulverförmiges Gut, die aus einem Fülltrichter und einem Messbehälter besteht, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Wände des Fülltrichters mit biegsamen Wandpartien (2) versehen sind, welche in Vibrationsbewegung gesetzt werden können.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen Wände mittels eines V-förmigen Riemens miteinander verbunden sind, welcher in seiner Bucht einen Arm (4) aufnimmt, welcher Arm mittels eines Stangensystems in vertikale auf- und abgehende Bewegung gesetzt wird.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messbehälter (9) aus einem offenen Behälter besteht, welcher vorn durch eine verschiebbare Klappe (10), oben durch eine waagerechte Klappe (6) und rückwärts durch die Stirnwand (11) eines verschiebbaren Kolbens (12) geschlossen ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verschiebbare Kolben von einem Stangensystem bewegt wird, dessen Bewegung entgegengesetzt der Entleerungsrichtung mittels einer Stellschraube (21) begrenzt ist.

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