DEP0041981DA - Nähmaschine mit umkehrbarer Bewegungsrichtung des Stoffschiebers - Google Patents

Nähmaschine mit umkehrbarer Bewegungsrichtung des Stoffschiebers

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Publication number
DEP0041981DA
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DE
Germany
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sewing
sewing machine
dee
daae
bts
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Bielefeld Pudelko
Original Assignee
Dürkoppwerke AG, Bielefeld
Publication date

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Description

Patentanwalt Ernst Haigis
Fernsprether Nr. 1^92 WeMWtti Postscheck-Konto ι Amt Mannover Nr. 68928 Bank-Komo. Commerz- und Prvval-Bank, Bielefeld
Bielefeld, den 29.April 19 49
lfd.Akt. 8053/49 Stapenhorststr. Iit
Akt.-Z.
Dürkoppwerke Aktiengesellschaft,Bielefeld Nikolaus-Dürkopp-Str. 2. ^tirh Sj^ejnbei1 Illlt Nalllllasolixne^l?.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Nahmaschinen mit einfacher Stichlängen-EinstelleijTirichtung und auf Nähmaschinen, bei denen sich außerdem der Stoffvorschub während dejjS Nähen^auf Voroder Rückwärtsnähen umstellen lässt.
Die erstgenannten Nähmaschinen mit einfachen Stichlängen-Einstelleinrichtungen sind zum Rückwärtsnähen, wie dies beim Stopfen und Verriegeln von Nähten erforderlich ist, nicht eingerichtet. Bei diesen Maschinen ist es üblich, daß beim Stopfen oder Verrieg£.n von Nähten, d.h. zum Rückwärtsnähen, der Stoffdrückerfuß leicht angehoben und der Stoff von Hand stichweise zurückgezogen wird oder der Stoff wird jeweils nach Beendigung einer Naht um 180° gedreht.
Bei den Nähmaschinen mit Stichsteller für Vor- und Rückwärtsnähen steht der Stichsteller-Handhebel (Bedienungshebel) unter Federdruck oder unter Klemmung, gegen ungewolltes Verstellen gesichert. Zur Überwindung des Pederdruckes bzw. der Klemmung ist bei der Bedienung dos Stichstellers bzw. vor allem auch beim Umschalten auf Rück- oder Vorwärtsnähen jeweils eine größere Kraftanstrengung erforderlich, die als besonders unangenehm und störend empfunden wird bei Verrichtung solcher Näharbeiten, die ein häufiges Umstellen des .1 tichstellers erfordern, z.B. beim Stopfen und beim Verriegeln von Nähten.
Durch vorliegende Erfindung ist es möglich geworden, beide Arten vorbeschriebener Maschinentypen mit einer zusätzlichen Vorrichtung zu versehen, die ein Umschalten der Vorschubeinrichtung des Stoffschiebers während de/4 LauiWder Maschine bei jeder Geschwindigkeit gestattet, unabhängig von dem Stichlängeneinsteiler.
Dieses Ziel wird grundsätzlich dadurch erreicht, daß der Vorschubexcenter des Stichstellers zwecks ITmschaltung von Vor- auf Rückwärtsnähen oder umgekehrt, jeweils um 18o^ zur Antriebswelle durch die zusätzliche Sinrichtung verdreht wird. Durch diese zusätzliche Einrichtung ist es auch möglich geworden, den Fadenzug beim Rückwärtsnähen zu verbessern dadurch, dass man für den Rückwärtsstich den Transportenr durch Verdrehen des Vorschubexcenters um etwas mehr als 180°, später oder früher zum Nadeleinstich kommen lässt. Bevor vorliegende Erfindung im einzelnen erklärt wird, soll gesagt sein, dass sie nicht beschränkt ist auf die Einzelheiten der Konstruktion und Anordnung der Teile, wie in anliegender Zeichnung gezeigt und beschrieben, denn der Erfindungsgedanke kann auch durch andere Anordnung der Teile und auf verschiedenem Wegen zürn gleichen Ziel führen. Es ist auch zu verstehen, daß die Ausdrucksweise, die hier angewandt ist, keine Begrenzung wiedergibt, sondern nur für die Beschreibung dient, und es ist nicnt vorgesehen, die Ansprüche der Erfindung auf das dargebrachte Beispiel zu beschränken.
Die beigefügte Zeichnung lässt den Gegenstand der Erfindung beispw. erkennen.. Es zeigen:
Abb.1 eine im teilweisen Vertikalschnitt und in Vorderansicht dargestellte Nähmaschine mit einer Einrichtung zum Umkehren der Bewegungsrichtung ffles StoffSchiebers und eine Einrichtung >zum Verstellen der Stichlänge,
Abb· 2 die der Umkehrung der Bewegungsrichtung des Stoffschiebers dienenden Steuer- bezw. Schaltorgane in VerbMnng mit dem auf der Hauptwelle angeordneten Vursch^ü Dexcenter im Längsschnitt und grösserem Maßstabe und
Abb, 3 äie mi"*1 c^er Hauptwelle in Verbindung stehenden Steuerbezw. Schaltorgane im teilweisen Schnitt nach A-B.
Um die Bewegungsrichtung des StoffSchiebers einer Nähmaschine so ändern zu können, dass dieselbe nach Belieben vor- oder rückwärts naht, finden im Sinne der Erfindung besondere Steuer-bezw. Schaltorgane Verwendung, die unmittelbar mit dem an sich bekannten Vorschubexcenter h der Stichstelleeinrichtung c in Verbindung gebracht werden. Bei dem vorliegenden Vorschlag befinden sich auf der den Vorschubexcenter h tragenden Welle eine darauf lose sitzende Gleitbuchse d und ein einstellbarer, aber fest sitzender Fühtungskörper e, welcher neben dem mit einem Mitnehmer f versehenen Vorschubexeenter h angeordnet ist. Der Mitnehmer f ist beispw. mit einer kleinen Feder f ' oder einem ähnlichen Dämpfungsmittel versehen, um den Schlag beim Schalten von Vor -auf Rückwärtsnähen zu mildern.
Die Gleitbuchse d ist auf der Welle b in Achsrichtung verschiebbar und wird daurch einen Bolzen d11der durch einen Schlitz im Nähmaschinenarm a hindurchgeht, gegen Verdahen geführt. Über den Ringansatz d '' der Gleitbuchse d greift mit einer Nute ein Anschlagbolzen e', der im Führungskörper e axial verschiebbar geführt und gegen Verdrehen durch einen Stift i gesichert ist. Der Anschlagbolzen e1 bleibt beim Rotieren der Welle b dauernd in gleitendem Eingriff mit dem Ringansatz d'*.
Bin zweiter Anschlagbolzen e!t mit Führungsstift i ist um etwa 180 c
radial zum Anschlagbolzen e ' versetzt , ebenfalls im Führungskörper e axial verschiebbar angeordnet und steht mit dem Anschlagbolzen e1 durch den um den Punkt e '' ' verschwenkbaren eingelagerten Hebel g wechselseitig gegeneinander verschiebbar in Verbindung. Die Stifte i sind in den Schlitten e 1 ' ' ' in axialer Richtung verschiebbar geführt. Beim Yerschieben der Gleitbuchse d in der einen Richtung kommt der Anschlagbolzen e ·' und in der anderen Richtung der Anschlagbolzen e* in die Laufbahn des Mitnehmsrs f des auf dcjr Welle b lose drehbaren Vorschubexcenters h.
Durch das wechselweise Schalten der Anechlagbolzen e' und e,f bleibt der Vorschubexcenter h beim Lauf der Maschine jeweils um einen Verdrehungswinkel von180 ° stehen, wodurch sich die Vorschubrichtung des Transporteurs der Maschine von vor- auf Sückwärtsnähen bezw. umgekehrt ändert.
Zum Verschieben der Gleitbuchse d dient beispw. ein Bowdenzug m, der mit der Gleit buchse d in geeigneter Weise in VerbMung steht, wobei ein Druckknopf m' o.dgl. vorteilhafterweise unmittelbar im Bereiche des Nähmaschinenkopfes sich befinden kann. Der bereits erwähnte Bolzen d 1,1 ist mit einem Winkel j fest verbunden und wird normalerweise durch eine Druckfeder 1, die zwischen dem Winkel j und einem am Nähmäschinenarm in Achsrichtung einstellbar befestigten Anschlag k angeordnet ist, gegen die Pfeilrichtung in der Endstellung gehalten, sodass die Nähmaschine grundsätzlich auf Vorwärtsnähen eingestellt ist.
Die Betätigung der Schalt- bezw. Steuerorgane geschieht durch leichten Fingerdruck auf den Druckknopf m ' des Bowdenzuges oder gegen das Winkelstück j, wodurch die Gleitbuchse d in Pfeilrichtung verschoben und dadurch der Anschlagbolzen e ' in die Laufbahn des Mitnehme rs f gebracht und gleichzeitig der Anschlagbolzen
e'1 aus der Bahn des Mitnehmers f gezogen wird. Beim Drehen der Welle b bleibt der Vorschubexcenter h zunächst stehen, bis sein Mitnehmer f vom Anschlagbolzen e1 mitgenommen wird. Durch das Verdrehen des Vorschubexc.enters h um 180 0 zur Welle b ist dann die Maschine solange auf Rückwärtsnähen umgestellt,als der Fingerdruck gegen das Winkelstück j oder gegen den Druckknopf m' anhält. Die Druckfeder 1 ist vorteilhafterweise leicht ausschaltbar oder der Winkel j bezw. der Druckknopf m1 durch irgend eine geeignete bekannte Vorrichtung festste lib ar,um auch ein Dauernähen in der Rückwärtsnähstellung zu ermöglichen«
Die Umstellung einer Nähmaschine von Vor-auf Rückwärtsnähen kann demnach vollständig unabhängig von einer an sich bekannten Stichlängen - Einstelleinrichtung erfolgen, und zwar durch die Bedienung eines sehr leicht zu betätigenden Druckknopfes o#dgl.,der in nächster Nähe der Nähstelle sein kann, was u.a.z.B. auch bei mit der Maschine vorzunehmenden Riegel-und Stopfarbeiten usw. , bei denen häufig jeweils wechselweise nur immer kurze Strecken vor- oder rückwärts gearbeitet werden muss, von grösster Wichtigkeit ist.
Die die Steuerungen bewirkenden Organe sind ausserordentlich einfach hinsichtlich ihrer Gestaltung und lassen sich ohne Schwierigkeit für andere Maschinen typen Scls die beschriebene umgestalten.

Claims (1)

  1. Pattntaneprüehe:
    1») Nähmaschine ntt umkehrbarer Memegmgsriehtmg dee Stoffeehiebere und Slnriehtung xum Verstellen der Stiohlimget dadurch gekennzeichnet, daae die steuerung dee Vor» oder SUextraneportea des Stoffaehiebera9 unabhängig eon der sttehläyigen~Sinatelletnrichtung9 dure?} Verdrehen dee Sttehstellerentriebaeseentere ml So0 erfolgt»
    2.) Wfmaaehtne noeh Anspruch l, dadurch gekcnnxetehnet, daae der Bedtenungahebel oder Knopf für die das Vor- oder mexwärtenähen bewirkenden SehalU bzw. Steuerorgane zweckmässig im Meretehe dee Mdhnaaehtnenxopfee angeordnet ist.
    3*) Mähmeehtne nach Aneprueh 1 und 29 dadurch gettern* Xetehnet9 daae die Steuer- bxw* schal torgene xwgekmgsetg und im wesentlichen bestehen ma einer auf CineruSeidelle gleitenden Muehee (d)9 einem FUhrungekbrper (e) eowte einen Mitnehmer (f)9 welch letxterer in feater Merbtndung mit einem auf der Mmptwelle Ioee drehbar gelagerten Stiehstellerentrtebeexeenter (h) steht»
    4·) Mdhmaeehtne nach Anspruch I He 5# dadurch gekenn-XCiehnet9 daae die mf der Mauptmtrtebmelle hin und her eehtebbare OMeitbuehee (d) mit einem Anachlagbolxen (C) in Stngrtff eteht und die weehoelwetae Veraehtebung des letxteren und euch etnea kurxeren Anaehlagbolxena (e·*) bewirkt.
    5. ) Mdhmaaehine nach Anspruch 1 Hs A9 dadurch gekem-Xetefewt9 dass die Aneehlagbolxen (e* und e") durch einen gemeinsamen, im FUhrungskörper (e) weraehwenkbar eingelagerten Mebel (g) parallel xur Mmptwelle wechselseitig verschiebbar sind,
    6. ) Mdhmeehtne nach Anspruch 1 bta dadurch gekenn-Xetcmet9 daee die Aneehlagbolxen (e* und e* ') mittele etnea Sttftea (t) gegen Verdrehen Imerholb der ate eufnefmenden9 tn den rahrungekbrper (e) eorgeaehene, Kanäle gestehen sind.
    7. ) Mdhmaeehtne nach Ansprueh 1 bts 6, dadurch gekmn- XCiemet9 daee der auf Maektraneport geateuerte Stoffschieber etsndig selbsttätig wteder in die entgegengeaetxte Trenoportriehtung zurückgelangt,
    8m) Mähmeehtne nach Anspruch 1 bts I9 dadurch gekmn-XCtemet9 daee die RUckftffymg der Steuer- bxw. Schal torgene
    tn ihre AnfangateXlung zweckmässig unter Zuhtlfmahne einer Druckfeder (X) geschieht, die zwischen einem an Nähmaschinengehäuse befestigten Vinkel stück (k) und einem über einen Bolzen (d"i) mit der Gleitbuchse Oerbundenen VtnkeXstUek (J) etngeaohaltet ist.
    9·) Mhtaaehtne nach Anspruch 1 bis B9 dadurch gekenn» zeichnet, dass die Druckfeder (X) innerhalb der Mnkelattlcke ο .dgl* leicht auswechselbar angeordnet Ist, um nach Sntfernen derselben ein Dauernähen in der För- oder Rackwärtsnähstel-Iung des Stoffachtebers zu ermöglichen,
    10. ) Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 99 dadurch gekenn» zeichnet, dass die Betätigung der Steuer» bzw. Schaltorgane unter Zuhilfenahme eines im Bereiehe des Mähmasohtnenkopfes eingebauten Bowdenzuges (m) erfolgt.
    11. ) Nähmaschine nach Anspruch 1 bts IO9 dadurch gekennzeichnet, dass der mtnehner (f) des Toraehubexeenters (h) mit einem Dämpfungsmittel, betspw. einer feder (f) ο »dgl. Oersehen Ist9 um den schlag beim Sehalten ixmffor- auf Back» wärtsnähen zu mildern.

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