DEP0041828DA - Verfahren zur selektiven Trennung von Mineralien Chemikalien o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur selektiven Trennung von Mineralien Chemikalien o. dgl.

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DEP0041828DA
DEP0041828DA DEP0041828DA DE P0041828D A DEP0041828D A DE P0041828DA DE P0041828D A DEP0041828D A DE P0041828DA
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Inventor
Theodor Dörnigheim Schmidt
Original Assignee
Schmidt & Co. KG, Dörnigheim
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Schmidt & Co.
(§) Bahnhofstrafie 35 "^erfahren zur selektiven Trennung von Steinen, Erden, ,Bergbau-^ Produkten, Chemikalien und dgl.
Es sind Verfahren bekannt, naCh denen Bergbpuprodukte naß oder ~rocken zu dem Zweck aufbereitet werden, um unerwünschte Bei mengunfjen - wie sogenannte Berge, Beigänge una dgl« - von den zu gewinnenden Stoffen, wie Ton, Erzen, Kohle o.dgl. zu crenneri»
Diese Verfahren versagen überall dort, wo innige Verwachsungen zwischen den zu gewinnenden Stoffen und ihren Beimengungen bestehen. Zur Abscheidung dieser Beimengungen loedienL man sich vorzugsweise dur IPeinzeikleinefunb und dej. müssen Aufbereitung durch Schlämmen, Schaumschwimmverfchen o.dgl, Diese Verfahren beanspruchen feinste Mahlung, ITeßauf bereitung mit rtachfol gencfem Trocknen "und daher umfangreihe Einrichtungen, wodurch das Endprodukt wesentlich versteuert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren Vermeidet diesen umsbandlichen Weg dadurch, daß derartig verwachsene Produkte nicht mehr durch feinste Zerkleinerung mit röibender Wirkung, z.B. in Mahlgängen, Walzenmühlen o.dgl. oder in Kugelmühlen, Schlagmühlen usw. vermählen werden. Durch Versuche wurde erwiesen, dcß durch kurze prallartige Zerkleinerung die verschiedenen Beimengungen des Endproduktes absplittern und sich lösen, wooei besonders die Y/eich,eren Bestandteile sich in kleinere Korngrößen auflösen und tuirtere Bestandteile, zumeist die Beimengungen, großkömiger "bleiben und sich leichter trennen Ib &- -s en ο
Die zu diesem Zweck vorgenommene Zerkleinerung ffircl als selektive Zerkleinerung bezeichnet und kann in einmcligem oder mehrmaligen Durchgängen durch die Zerkleinerungsvorrichtung orzielt v/erden. Die feineren Bestandteile, gleich ob es sich um dac Endprodukt odor um die auszuscheidenden Bestandteile VtsnideDt, lassen sich dann mittels geeigneter Windsichtvorrn Ortungen, 31GDen, Filtern o. d^l. abtrennen. Durch einen stetigen Umlauf des Gutes zwischen der Zerkleinerungs- und der Sichtvorrichtung läßi sich die selektive Zerkleinerung und Sichtung in der gleichen oder mehreren Gesamtvorrichtungen stufenweise durchführen. Der Grad der Behandlung in den einzelnen Stufen kann unterschiedlich sein. Dies gilt z.B, hinsichtlich der Zahl und der Stärke der Schlage in der Zerkleinerungavorrich-

Claims (8)

tung, der Zahl und. der Trennschärfe der !Fraktionen bei der Sichtung usw. Auf diese Weise lassen sich durch die mehrfache Behandlung Endprodukte und Beimengungen m verschiedenen Körnungen und Zusammensetzungen gewinnen. Durch Versuche wurde weiter festgestellt, daß die einzelnen Fraktionen auch verschiedene gefügemäßige und chemische Zusammensetzungen haben, so daß es z0BD bei Kohle möglich ist, die von den Verwbhsungen befreite Kohle in mehrere Kohlensorten zu zerlegen, welche sich für verschiedene Sonderzwecke eignen. Selbstverständlich können auch einzelne dieser Produkte und Beimengungen wieder in beliebigem Verhältnis miteinander vermischt werden, um bestimmte Eigenscheften dieser Mischungen zu erreichen. So kann man ztBi mit dem Verfahren nach der "Er*- findung aus Roherz durch Mischung bestimmter Fraktionen ein fertig gemöllertes Erz, pus einor für die Verkokung nicht geeigneten Kohle eine Ko^sÄohlenmi&^hun^ herstellen usw. Die praktische Ausführung läßt"sich dadurch erzielen, daß Zerkleinerungsvorrichtungen mit getrennten Zerkleinerungselementen - Kammern o. dgl. - und ebensolche Sichter mit getrennten Abscheidevorrichtungen Verwendung finden, so daß in einer Zerkleirierunga- und Sichtvorrichtung mehrere Fraktionen getrennt behandelt werden. Selbstverständlich können auch die Zerkleinerungö- und Sichivorriclrfcungen getrennt Anwendung findenund durch geeignete Fördermittel miteinander verbunden werden. Die Einrichtungen können mit pneumatischen Fördereinrichtungen untereinander verbunden sein, wobei unter gleichzeitiger Zufuhr von Heißluft, heißen Gasen o.dgl, die Trocknung des Aufgabegutes durchgeführt wird, so daß die oben beschriebene Zerkleinerung und Sichtung erforderlichenfalls stufenweise und selektiv - in den einzelnen Stufen verschieden - gleichzeitig zum Tro-cknen, Befeuchten oder zur chemischen Behandlung benutzt wird. Das" Verfahren läss"fe sich erweitern durch die Einschaltung von Magneten zur Trennung oder diese wird durch Ultraschallenwendung unterstützt. Ebenso kann das beschriebene Verfahren mit Naßverfahren kombiniert werden. Prtentanöprüche:
1. Verfahren zur selektiven Trennung von Mineralien, Chemikalien
ο, dgl», dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Gut in Z erkleinerungs vorrichtung en kurzen prall artiger. Schlagen dorar4" ausgesetzt wird, daß es in nach Härte, Art, spezifischem Gewicht unterschiedliche Bestandteile zerfällt, die durch Windsichter, Siebe, PiItet· o.dgl. voneinander getrennt werdenο
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut mehrmals durch dieselbe Zerkleinorungs- und Sichtvorrichtu tung geschickt wird (stufenweise Behandlung)„
3. re^fahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stufenweise Behandlung in mehreren hintereinander geschalteten Einrichtungen erfolgt, wobei der Grad der Behandlung in den einzelnen Stufen unterschiedlich sein kann.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig eine Trocknung, Befeuchtung oder chemi-» sehe Behandlung des Gutes erfolgt.
5p Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung und / oder Abtrennung durch magnetische Einrichtungen oder durch Anwendung von Ultraschall unterstützt wird,
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung von Stoffen besonderer Eigenschaften verschiedene der erhaltenen Fraktionen in bestimmten Mengen miteinander gemischt werden.
7. Einrichtung zur Durchführung des Verfchrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerungseinrichtungen mit mehreren Zerkleinerungselementen, -kammern o. dgl* und ebenso die Sichter mit getrennten Abscheidevorrichtungen ausgerüstet sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Anordnung pneumatischer Fördermittel, die gleichzeitig zur Trock-" nung, Befeuchtung oder chemischen Behandlung dienen.

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