DEP0041043DA - Kreislaufförderpumpe - Google Patents

Kreislaufförderpumpe

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DEP0041043DA
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DE
Germany
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pump
pressure
valve
circulation pump
machine
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Otto W. Schumann
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Description

Blatt 1
Otto Schumann
(17b)Bimeldingen/S"dbaden
Hauptstrasse 76
Kreislaufförderpumpe für Flüssigkeitpretriebe.
Für den Flüssigkeitsantrieb von G-otrieben, Bohr- und Schmied.ehämmern, Werkzeugmaschinen etc. ist eine Kreislaufförderpumpe erforderlich. Zu diesem Zweck muß die Förderpumpe so eingerichtet sein, dass sie eine bestimmte Menge Flüssigkeit in einer bestimmten Zeit unter einem bestimmten Druck von der Pumpe nach der anzutreibenden Maschine und von dieser nach der Pumpe zurückdrückt, wobei alle Fliissirkeitsleckverluste, welche im Kreislauf entstehen, wieder verwendet werden und^im Kreislauf entstehender Flüesirkeitsschlag ausgeglichen wird» Weiter muß es bei manchen anzutreibenden Maschinen, wie bei Fahrzeugen etc. möglich sein, die Umdrehungszahl durch Hubveränderung der Förderpumpe zu verändern. Auf der Zeichnung ist eine beispielweise schematische Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Bild 1 stellt den Längs-»schnitt der Kreislaufförderpumpe mit Stufeneinstellvorrichtung dar, Bild 2 Schnitt A-B mit einer anzutreibenden Maschine, Bild 3 die Ansicht, Bild 4 die Draufsicht mit einer anderen anzutreibenden Maschine, Bild 5 Schnitt C-D, Bild 6 Schnitt E-F, Bild 7 Umstellung von Tor- auf Rückwärtsgang und Bild Ansicht der Kreislaufpumpe ohne Stufeneinsteilung, 1 bedeutet Förderpumpenraum, Bleuelstange und Kolben einer Förderpumpe, 2 Flüssigkeitsdruckraum, 3 Flüssigkeit srücklauf raum, 4 Flüssigkeitsleckraum (Sickerraum), 5 Exzenter und Exzenterstange, welche durch eine beliebige krafterzetigende Maschine ( Terbrennungs- oder Elektromotor etc«) angetrieben v/erden, 6 Schwingensteinführung, 7 Schwingsteinhalterung samt Stein, 8 Hebel, welcher im Pumpengehäuse gehalten wird zum Halten gegen Verschiebung der Schwingensteinführung 6, 9 Pumpengehäuse, 10 Schwingensteinverstellvorrichtung, 11 verstellbare Stange zum Antrieb der Drehschieber 12, 12 Drehschieber, 13 Yerbindungsstange zwischen den Dreh-
Blatt 2
schiefern, 14 Auslassventil, 15 Überdruckventil, 16 Druckeinstellvorrichtung, 17 'Flüssigkeitsschlag - Ausgleich, 18 Leckventil, 19 Flüssigkeitsansaugkanal, 20 Einstellkappe, 21 Einstellspindel.
Die Arbeitsweise der stufenlosen Kreislaufforderpumpe für Flüssigkeitsgetriebe ist folgendes Durch eine beliebige krafterzeugende Maschine (Verbrennungs- oder Elektromotor) wird der Exzenter und Exzenter stange 5> desgleichen Pleuelstange und Kolben 1 angetrieben (Bild 8 und 1). Beim Auf?/ärtsgang des Kolbens 1 strömt eine Flüssigkeit aus dem Eücklaufraum 3 tind durch den Ansaugkanal 19 in den Förderpumpenraum le Beim Abwärtsgang des Kolbens 1 wird diese Flüssigkeit aus dem Förderpumpenraum 1 durch das Auslassventil 14 in den Druckraum 2 gedrückt« Der Flüssigkeitsdruck wird hier durch das Überdruckventil 15 während des Betriebes eingestellt. Dies geschieht durch Verdrehen der Einstellkappe 20 f welche beim Verdrehen die Einstellspindel 21 hebt oder senkt, und dadurch Feder und Ventil des Überdruckventils be- oder entlastet » Die hierdruch freiwerdende Flüssigkeit strömt vom Druckraum 2 nach dem Leckraum 4. Die in den Druckraum 2 geförderte Flüssigkeit wird durch den Kanal des Drehschiebers 12 , welcher vom Zapfen der ?)xzenterstange 5 und Antriebsstange 11 betätigt wird ,in die Druckleitung 22 nach der anzutreibenden Maschine 23 - 24 gedrückt, wodurch der Kolben dieser Maschine verschoben wird. Beim Zurückgehen dieses Kolbens von 23 und 24 läuft die Flüssigkeit durch die Rücklaufleitung 2 5 und Drehschieber 12 in den Eücklaufraum 3* Bei dem Aufwärtsgang des Kolbens 1 wiederholt sich das Spiel. Bei der anzutreibenden Maschine 23 wird der Rückgang des Kolbens durch eine zweite Kreislaufleitung und bei der Maschine 24 durch mehrere Zylinder hervorgerufen. Füllt sich der Leckraum 4 durch Lecken und Zuströmen vom Überdruckventil 15 mit Flüssigkeit, so entsteht in diesem Raum ein Überdruck. Dieser hebt das Leckventil bis zum Kanal 26 und drückt beim Hochgehen des Kolbens 1 die Flüssigkeit in den Förderpumpenraum -^Entsteht in den Leitungen ein Flüssigkeitsschlag, so wird derselbe durch den Hilfskolben 17 ausgeglichen.
Blatt 3
Soll die Ereislaufförderpumpe für anzutreibende Maschinen verwendet werden, welche Veränderung der Umdrehungszahl erfordern, so ist die stufenlose Einrichtung 6 - 10 zu verwenden. Wird die SchwingsteirJialterung und Stein 7, welche auf der Schwingenführung 6 geführt werden, durch eine Schwingsteineinstellvorrichtung 10 beliebiger Art, verschoben, so wird bei Betätigung der Schwingenführung durch den Exzenter, beziehungsweise Exzenterstange 5 beim Kolben 1 ein größerer oder kleinerer Hub hervorgerufen* Beim größeren Hub des Eolbens 1 wird eine größere Menge Flüssigkeit in die anzutreibende Maschine 23 - 24 gedrückt und dadurch eine größere Umdrehungszahl in der Faschine erzeugt und bei einem kleineren Hub eine kleinere Menge Flüssigkeit, demnach eine kleinere Umdrehungszahlβ ?(Tird Schwingsteinhalterung und Stein 7 soweit durch Verstellvorrichtung 10 verschoben , sodass der Stein in einer geraden Linie über die Pleuelstange -2Γ zu stehen kommt und die Schwinge dadurch in dieser Stellung keinen Hub erzeugt so wird keine Flüssigkeit gefördert, und die Maschinen 23 - 24 sind im Stillstand. Durch Drehen des G-ewinderades 27 wird die Antriebsstange 11 verkürzt oder verlängert. Die Drehschieber 12 sind so eingerichtet, dass sie bei verkürzter Antriebsstange 11 die Leitung 22 normal und bei verlängerter Antriebsstange 11 die beiden Leitungen über Zreuz füllen,zum Beispiel Maschine 23, wodurch ein Tor- oder Rückwärtsgang erzeugt wird.Dies kann auch durch einen Verstellhahn (Maschine 24) erfolgen.

Claims (5)

  1. Pat entansprüche t
    1») Kreislaufförderpumpe die über einen Druckraum Flüssigkeit unter Druck nach einer anzutreibenden Maschine drückt, und diese Flüssigkeit über einen Rücklaufraum wieder zurück saugt, dadurch gekennzeichnet, daß ein federbelastetes Ventil vorgesehen ist, welches bei Irreichen eines bestimmten Druckes im Leckflüssigkeitsraum (4) einen Verbindungskanal (26)vom Leckflüssigkeitsraum (4) zum Pumpenzylinder C^Tfbeigibt, sodass die Pumpe Leokilüssigkeit ansaugen kann
    Blatt 4
    und dass ferner ein federbelasteter Hilfskolben (17) mit dem Druckraum (2) in Verbindung steht und bei Entstehen von Flüssigkeitsschlägen zurückgedrückt wird.
  2. 2.) Kreislaufförderpumpe nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Förderpumpe und ihrer Antriebsmaschine eine an sich bekannte hubveränderliche Schwinge eingebaut ist, welche durch seitliches Verschieben eines beweglichen Steines (7) einen größeren oder kleineren Hub bis zum Stillstand des Pumpenkolbens erzeugte
  3. 3») Kreislaufförderpumpe nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Umstellung der mit der Druckflüssigkeit der Pumpe betriebenen Maschine auf Torwarts- oder Rückwärtsgang durch Drehschieber (12) erfolgt, deren Antriebsstange (11) verlängert oder verkürzt wird.
  4. 4.) Kreislaufförderpumpe nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Umstellung auf Vorwärts- oder Rückwärtsgang durch einen Verstellhahn, Ventil oder Schieber erfolgt.
  5. 5.) Kreislaufförderpumpe nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Druck- Rücklauf- und Leckräume (2,3,4) gemeinsam mit der Förderpumpe ein Gehäuse bilden und das selbstätige Überdruckventil (15) zwischen Druck- und jQeckraum liegt.

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