DEP0040340DA - Schaltungsanordnung zur Übertragung von Wechselstromimpulsen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Übertragung von WechselstromimpulsenInfo
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- relay
- alternating current
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- pulses
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Description
Albiswerk Zürich Α.5ν. Zürich
(Schweiz)
(Schweiz)
Schaltungsanordnung zur übertragung von Wechselstromimpulsen.
In der Elektrotechnik^ besonders in der Fernmeldetechnik tritt häufig die Forderung auf* Impulse, die zur Signalgabe od©r
zum Einstellen von Wählern oder anderen 3ehalteinrichtungen dienen* mittels Wechselstrom zu übertragen* Die wichtigste Bedingung ist?
dass alle Impulse möglichst unverzerrt übertragen werden,, Diese Bedingung wird weitgehend von einer Schaltungsanordnung erfüllt 9
in der zum Aussenden der f/echselstromimpulse ein mittels Gleichstrom betätigtes Relais und zum Smpfang ein spezielles Wechselstromrelais
mit zwei magnetischen Kreisen«, in denen die Exaftflüsse um 90 gegeneinander verschoben sind* verwendet werden. Da aber solche
Wechselstromrelais verhältnismässig teuer sind, hat man schon versucht, als Impulsempfangsrelais gewöhnliche Gleichstromrelais zu
verwenden, denen ein Einweggleichrichter parallel-oder in Serie zugeschaltet ware Die Verzerrung hängt dabei stark vom Einschaltmoment
des Impulssenderelais abe Infolge der Gleichstromspeisung dieses Relais ist seine Kontaktschliessung in Bezug auf die im
Impulsempfangsrelais wirksame Halbwelle ganz willkürlich, Die Verzerrung des Impulses durch verspätete Erregung des Impulsempfangsrelais
kann somit fast eine ganze Wechselstromperiode betragen* so dass man dazu übergegangen ist, die zur Usbertragung verwendete
Frequenz au erhöhen, beispielsweise von 50 auf 100 Hz0
Die vorliegende Erfindung hat eine Schaltungsanordnung zur Übertragung von Wechselstromimpulsen zum Gegenstand} die die erwähnten
Nachteile bekannter Anordnungen vermeidet, indem erfindungsgernäss zur Aussendung und zum Empfang der Wechselstromimpulse je
ein von einer gemeinsamen Wechselstromquelle gespi#@e«®&=r mit einem Gleichrichter derart zusammengeschaltetes Relais vorhanden istp
dass in einem Relais die positive und im andern Relais die negative Halbwelle des zur übertragung verwendeten Wechselstromes wirksam
ist» Die Vorteile der Erfindung treten besonders in Erscheinung,, wenn das zur Aussendung der Impulse dienende Relais einen Teil
eines Relaisunterbrechers bildet» Je nach der Art der verwendeten Schaltung sind die Gleichrichter mit den beiden Relais in Reihe
oder parallel geschaltet*
Die Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Schaltungsanordnung zur übertragung von Wechselstrom-Zählimpulsen
aus einem Zeitzonenzähler über die c-Ader in eine erste GW-Stufe dar„ Das eigentliche Impulssenderelais Z und das Relais Y
bewirken die Erzeugung von Impulsen, indem sie zusammen einen Relaisunterbrecher bilden,, Da die vom Relais Z über die Prüfader c
ausgesandten Impulse während der Erregung des Prüfrelais P ß& das Relais X ausgezählt werden aollen, «si^S/die Relais P und X in
Serie und^e/Ä4*/eTn^^Gleichrichter parallelgeschaltet, derart, dass in jedem dieser Relais eine Y/echselstromhalbwelle wirksam ist«,
Das hat zur Folge, dass das Prüfrelais P auch während der Impulsübertragungj deh« bei umgeschaltetem Kontakt 2I, durch die in ihm
wirkende Wechselstromhalbwelle erregt bleibt* Der zur Impulsübertragung nötige Wechselstrom wird über den übertrager Ue einer
Weehselstromquelle, beispielsweise dem Lichtnetz, entnommen«. Die Durchlassrichtung des mit dem Relais Z zusammenwirkenden Gleichrichters
Gl 3 ist derjenigen des das Relais X überbrückenden Gleichrichters Gl 2 entgegengesetzt» Dadurch wird erreicht, dass das
Eelais X immer in der nach der Erregung des Relais Z folgenden Wechselstromhalbwelle ansprichtβ
Die Schaltungsanordnung arbeitet folgendermassen: Nach dem Aufprüfen einer freien Verbindungseinrichtung durch den
1. GW fliesst Strom über: Erde, Gleichrichter Gl 2, Relais P? Schaltern c des I9 GW, Kontakte z1 und h1s Relais G, Batterie^
Erde* Das Prüfrelais P und das Belegungsrelais C werden nacheinander erregt. Dem rufenden Teilnehmer ist nun nach der Wahl der ersten
Ziffer sofort ein Zeitzonenzähler und ein freier Verbindungsweg in die II. GW-Stufe zugeordnet* Um diesen Verbindungsweg gegen
weitere Belegung zu sperren, besitzen die Relais P und G je eine weitere, in der Zeichnung nicht dargestellte Wicklung, die in bekannter
Weise kurzgeschlossen wird«. Nach der Beendigung des Gespräches können die Impulse, deren Anzahl von der Einstellung des Mitlaufwerkes
und des Zeitschalters abhängt, aus dem Zeitzonenzähler in die I» GW-Stufe übertragen werden. Zu diesem Zwecke erhält ein
Relais H, das aus der Zeichnung nicht ersichtlich ist, Speisung und schaltet die Kontakte hjl und h2. Das hat zur Folge, dass das
Belegungsrelais C während der Erregungsdauer von Relais H über den
Kontakt h1 im erregten Zustand gehalten wird«, Ferner liegt das Impuls senderelais Z an Wechselspannung, Bei der nächsten wirksamen HaIbwelle
legt es die Kontakte z1 und z2 um, wodurch die Aussendung eines Wechselstromimpulses beginnt· Das Impulsempfangsrelais X kommt in
der oben beschriebenen Weise in der darauffolgenden entgegengesetzten Halbwelle zur Wirkung* Im weiteren wird Relais Y über den Widerstand
Wi 2 und den Kontakt z2 erregt und unterbricht somit die Speisung für Relais Z. Die Abfallverzögerung des letzteren hat einen
entsprechend der gewünschten Impulslänge bemessenen Vierte Da das Relais Z einen Teil des Relaisunterbrechers bildet, werden die
Impulse trotz Verwendung von Wechselstrom nicht gekürzt, wodurch Falschzählungen mit Sicherheit vermieden werden. Liegt der Anschaltrnoment
für das Relais Z innerhalb der für dieses Relais unwirksamen Halbwelle oder ganz kurz vor dem dieser vorangehenden iJulldurchgang,
so wird lediglich die Pause zwischen zwei Impulsen ganz geringfügig vergrössert* Nach dem Umschalten von Kontakt z2 ist Relais Y bis zu
seiner vollständigen Biwäregung kurzgeschlossene Der nun wieder schliessende Kontakt y1 ermöglicht die Aussendung des nächsten Impulses,
Diese wechselweise Beeinflussung der Relais Z und Y wird so lange fortgesetzt, bis ein durch die Impulse angetriebener Zählkontrollschalter
die UÜbereinstimmung der Anzahl der ausgesandten Impulse feststellt und die Erregung von Relais H wieder aufhebt»
Während der Impulsübertragung »wurde das Relais P erregt gehalten, über: Erde, Uebertrager Ue, Widerstand Wi 1, Kontakt z1, Schaltarm c
des Io GW, Relais P, Gleichrichter Gl 2, Erde*
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern, eignet sich auch ebensogut zur U&bertragung
von anderen Wechselstromimpulsen, wie beispielsweise Belegung simpulseη„
Claims (3)
- ucnej_. Schaltungsanordnung zur Uö-bertragung von Wechselstromimpulsen » dadurch gekennzeichnet, dass zur Aussendurig und sun Empfang der vVechselstromimpulse je ein von einer gemeinsamen ,Vechselstromquelle gespie*e*&*., raiit einem Gleichrichter derart zusammenge»achaltetes ReIaisjrvοr nanden ist, dass in einem Relais die positive und im andern Relais die negative Halbwelle des zur Übertragung verwendeten Wechselstromes wirksam ist.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Aussendung der Impulse dienende RelaisYeinen Teil eines Relaisunterbrechers bildet.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zur U&bertragurig von Zählimpulsen in Fernmeldeanlagen, wobei das sum Empfang der Wechselstromimpulse dienende Relais mit einem weiteren Relais in oerie und je mit einem Gleichrichter parallelgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die i/urchlassrichtung der beiden gegeneinander geschalteten Gleichrichter derart ist, dass das die Impulse aussendende RelaTsYnun w:jhren-i der Kai tehalbperiode des ßiit dem j-mpu-lserapfangsrelaisYTn Serie geschalteten Relais■L· -fc.an s pr ^ c h
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