DEP0039711DA - Zerkleinerungsvorrichtung, wie Hammermühle - Google Patents

Zerkleinerungsvorrichtung, wie Hammermühle

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DEP0039711DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
crushing device
housing
pivotable
holder
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Krestin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Condux Werk Herbert A Merges KG
Original Assignee
Condux Werk Herbert A Merges KG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zerkleinerungsvorrichtung, wie Hammermühle, insbesondere zur Grobzerkleinerung von Stoffen beliebiger Korngröße und Beschaffenheit, die aus einem Schlagkreuz besteht, das in einem mit gezahnten Verschleißplatten, einem Rost und bzw. oder einem Sieb versehenen Gehäuse umläuft. Derartige Mühlen eignen sich in der Hauptsache zum Zerkleinern von Altpapier, Kohle, Holz, auch keramischen Körper u.dgl. Die bisher bekannten Hammermühlen sind mit einem tangentialen Einlauf versehen und der Zerkleinerungsvorgang wird durch rotierende Schlagwerkzeuge hervorgerufen, die über Rosten oder Siebeinlagen arbeiten. Bei der Verarbeitung, die sich, wie oben schon betont, auf die verschiedensten Stoffe erstreckt, ist es häufig erforderlich, zur Änderung der gewünschten Endfeinheit die Maschenweite der Siebe oder die Roststababstände zu verändern. Zu diesem Zweck müssen die Siebe oder die Roststäbe gegen andere mit entsprechenden Abmessungen ausgetauscht werden. Dieser Vorgang gestaltet sich bei den bisherigen Maschinen ausnahmslos sehr kompliziert und zeitraubend, da fast die gesamte Maschine demontiert werden muß, mindestens aber der obere Gehäuseteil abzuheben ist, um Zugang zu den Rosten oder Sieben zu erlangen. Bei größeren Maschinen sind hier ausserdem noch Hebemaschinen erforderlich. Dasselbe gilt auch schon für den Fall, in dem eine Reinigung von Sieb- oder Rostteilen erforderlich wird, wenn Verstopfungen o.dgl. auftreten.
Durch die Erfindung ist es nunmehr gelungen, eine Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere eine Hammermühle zu schaffen, bei der sowohl der Vorgang des Reinigens als auch der des Auswechselns der Sieb- oder Rostteile mit den einfachsten Mitteln ohne besonderen Aufwand und in kürzester Zeit durchgeführt werden kann. Erfindungsgemäss sind die Roststäbe oder die Siebe im unteren Arbeitsbereich des Schlagkreuzes in einer schwenkbaren Halterung angeordnet, und insbesondere sind die einzelnen Stäbe oder Siebe in Schienenführungen der vorzugsweise als mehrteiliger schwenkbarer Rahmen ausgebildeten Halterung gelagert. Das Gehäuse weist in der Nähe der Halterung verschließbare Öffnungen auf. Nach dem Absenken der schwenkbaren Halterung ist der Rost zwecks Reinigung durch diese Öffnungen allseitig zugänglich, und die einzelnen Roststäbe bzw. auch Siebteile können leicht ausgewechselt werden.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 Querschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Hammermühle, wobei die Rosthalterung im ausgeschwenkten Zustand dargestellt ist,
Fig. 2 einen Querschnitt II-II durch die Vorrichtung gemäß Fig. 1 mit eingeschwenkter Rosthalterung.
Die auf der Zeichnung dargestellte Hammermühle ist mit einem tangentialen Einlauf 1 für das zu zerkleinernde Gut versehen, der zusammen mit der Gehäusewand 2 den Oberteil des Mühlengehäuses bildet. In dem Unterteil befindet sich die auf der Zeichnung nicht dargestellte Lagerung für die Schlagkreuzwelle 3, der Mahlgutauslauf 4 und auch die Rosthalterung 5. Auf der Welle 3 sitzt das Schlagkreuz 6 mit den pendelnd aufgehängten Hämmern 7, die mit den Verschleißplatten 8 am Ober- und Unterteil des Gehäuses zusammenwirken. Die Rosthalterung 5 besteht aus zwei um die Achse 9 schwenkbar aufgehängten Rahmenteilen, die an der einen Seite mit Schienenführungen 10 versehen sind. Die Schienenführungen dienen zur Aufnahme von Roststäben 11, von Sieben oder einzelnen Siebteilen 12. Am freien Ende der schwenkbaren Rahmenteile ist eine von außen nach innen verlaufende Sackbohrung 13 oder auch eine durchgehende Bohrung angebracht, die in der gestrichelt eingezeichneten Arbeitsstellung des Rostes mit einer Spindel 14, die mit einem Handrad 15 betätigt wird, zusammenwirkt. Zur Begrenzung des Weges der schwenkbaren Rahmenteile sind unten im Gehäuse Anschläge 16 angeordnet.
Soll eine Reinigung oder ein Auswechseln der Roste vorgenommen werden, so wird die Klappe 17, die die Öffnung 18 im Unterteil des Gehäuses abschließt, geöffnet und die aus Spindel 14 und Handrad 15 bestehende Feststellvorrichtung oder Raste gelöst, so daß die schwenkbare Halterung 5 nach unten bis zum Anschlag 16 bewegt werden kann. Zu diesem Zweck kann auch eine von außen zu bedienende Antriebsvorrichtung, etwa eine Verstellspindel o.dgl. angeordnet sein. Nunmehr ist die Rostfläche durch die Öffnung 18 zur Reinigung einwandfrei zugänglich. Andererseits können auch die Roste 11 oder die Siebteile 12 aus der Schienenführung in Richtung auf die Öffnung 18 zu herausgeschoben und durch neue ersetzt werden. Ein Abheben des Gehäuseoberteiles oder eine Demontage sonstiger Teile ist nicht erforderlich. Nach Beendigung des beschriebenen Vorganges wird die schwenkbare Halterung 5 wieder nach oben bewegt und durch die beschriebene Feststellvorrichtung festgeklemmt. Ferner kann noch, was auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, am freien Ende der schwenkbaren Rahmen eine als Abschluß wirkende Leiste angebracht werden, die gleichzeitig die Roststäbe oder die Siebteile zusammenspannt und die Rahmenteile zu einem geschlossenen Rahmen ergänzt.

Claims (4)

1.- Zerkleinerungsvorrichtung, wie Hammermühle, insbesondere zur Grobzerkleinerung von Stoffen beliebiger Korngröße und Beschaffenheit, die aus einem Schlagkreuz besteht, das in einem mit gezahnten Verschleißplatten, einem Rost und bzw. oder einem Sieb versehenen Gehäuse umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der im unteren Arbeitsbereich des Schlagkreuzes (6, 7) angeordnete Rost (11) oder die Siebe (12) in einer schwenkbaren Halterung (5) angeordnet sind und daß das Gehäuse verschließbare Öffnungen (18) aufweist, durch die der mit der Halterung verschwenkbare Rost zugänglich ist.
2.- Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Roststäbe (11) bzw. Siebe (12) in Schienenführungen (10) eines vorzugsweise mehrteilig ausgebildeten schwenkbaren Rahmens (5) angeordnet sind.
3.- Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Rahmen (5) mit einer am Gehäuse vorgesehenen Raste oder Feststellvorrichtung (14) zusammenwirkt.
4.- Zerkleinerungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Rahmen (5) mit einer vorzugsweise von außen zu bedienenden Verstellvorrichtung, etwa einer Verstellspindel gekuppelt ist.

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