DE5089C - Neuerungen an der beweglichen Rückwand bei Rüben- und Cichorienwurzel-Schneidemaschinen - Google Patents

Neuerungen an der beweglichen Rückwand bei Rüben- und Cichorienwurzel-Schneidemaschinen

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DE5089C
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E. FÖRSTER & CO. in Neustadt bei Magdeburg
Publication of DE5089C publication Critical patent/DE5089C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/18Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

1878.
ERNST FÖRSTER & CO. in NEUSTADT bei MAGDEBURG. Neuerungen an der beweglichen Rückwand bei Rüben- und Cichorienwurzel-Schneidemaschinen.
■;X. ■ Patentirt im Deutschen Reiche vom I. October 1878 ab.
Diese Neuerungen; haben zum Zweck, nicht nur das unerwünschte Zerquetschen der Rüben, d. i. die Breibildung, zu vermeiden, sondern auch die Messer vor dem Zerbrechen zu schützen und die Maschine aufser Betrieb zu setzen für den Fall, dafs beim Aufschütten der Wurzeln harte Gegenstände, Holz, Steine u. s. w. zwischen die Messer gerathen.
In einem gufseisernen Rahmen abcd, Fig. 1 bis 5, kann eine auf den Rollen h und z, Fig 2 und 5, geführte, mit Ausschnitten zur Aufnahme der Messer versehene Grundplatte k I, vermittelst der Pleuelstange mn von der Welle op mit der festen und losen Riem scheibe q und r, Fig. 3, hin- und herbewegt werden. Mit der beweglichen Platte k I sind vier schmiedeiserne Schienen, welche je 14 verticale Messer / tragen, durch versenkte Schrauben WW1 w% . . ., Fig. 2 und 5, fest verbunden. Zwischen je zwei Reihen Messern ist die Platte zum Durchlafs des geschnitzelten Materials ausgespart (Fig. 2 und 3 bei 5 6 7 8).
Ueber den verticalen 14 kleinen Messern / liegen 2 grofse horizontale Stahlmesser ^ s, deren gehärtete Schneiden mit den verticalen Messern bündig gestellt werden können. Sie sind in die Ränder der Grundplatte eingelassen, mit dieser in ovalen Löchern verschraubt und liegen mit ihren schrägen Flächen bei y auf einander. Die zu schneidenden Wurzeln werden in zwei Zuführungskasten st uv uud S1 t, U1 V1, Fig. 2 bis 5, eingeschüttet. Ein Mittelstück theilt jeden Kasten symmetrisch; es ist bei χ verschraubt und kann herausgenommen werden.
Die Zeichnung zeigt die Maschine eingerichtet für das Schneiden von Cichorienwurzeln. Wird das Mittelstück, Fig. 2 bis 5, 1234 herausgenommen und an Stelle desselben das in Fig. 8 gezeichnete in Fig. 2 punktirte Mittelstück eingesetzt, so ist die Maschine für das Schneiden von gröfseren Wurzeln, Rüben u. s. w. geeignet.
Unter den Zuführungskasten erhalten also die Messer durch die Grundplatte eine hin- und hergehende Bewegung. Die Wurzeln fallen zwischen die Messer und eine bewegliche Rückwand g, die in Fig. 7 besonders gezeichnet ist. Sie ist seitlich geführt und so eingerichtet, dafs sie einem starken Drucke auszuweichen vermag, während sie bei dem Schnitt der Messer durch das weiche Material der Wurzeln Widerstand leistet. Hinter jeder der vier beweglichen Rückwände liegt eine eigenthümlich geformte gufseiserne Flügelwelle gt , Fig. 6, welche in zwei mit dem Gestellrahmen zusammengegossenen Lagern L ruht und auf einer Seite aufserhalb des Lagers in einen Hebedaumen D endet. Dieser überträgt den Druck gegen die bewegliche Rückwand g auf den Hebel H mit dem Gewicht G. Bei einer gewissen Stärke dieses Druckes wird also die bewegliche Rückwand g ausweichen, der Hebel H emporgehoben werden, und kann dann entweder durch einen einfachen Hebemechanismus die Maschine gleich selbstthätig ausgerückt werden, oder es kann durch das Emporschnellen einer mit dem Hebel H zu verbindenden Feder durch eine Glocke dem Maschinenwärter ein Zeichen gegeben werden. Einmal angehoben, fällt der Hebel mit der bezügl. Rückwand nicht in die ursprüngliche Lage zurück, und ist dadurch dem Zerbrechen der Messer im Betriebe vorgebeugt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In dem Schneideraume einer Rüben- und Cichorienwurzel-Schneidemaschine eine bewegliche Rückwand g, welche nicht bis in den Zuführungsrumpf hinaufreicht, in Verbindung mit dem Winkelhebel gt und dem Gewichtshebel H, im wesentlichen so wie dargestellt und beschrieben angeordnet, namentlich aber so, dafs die einmal gehobene Rückwand nicht von selbst zurückfallen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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