DEP0039518DA - Schlepper - Google Patents
SchlepperInfo
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Description
Schlepper werden heute für sehr verschiedene Zwecke verwendet. Um den unterschiedlichen Aufgaben zu genügen, sind verschiedene Ausführungen notwendig. So brauchen z.B. Ackerwirtschaften Zugmaschinen mit hoher Bodenfreiheit und kurzem Radstand. Für bergiges Gelände und Strassenzug werden Schlepper mit tiefer Schwerpunktlage und damit geringer Bodenfreiheit und grösserem Radstand bevorzugt.
Andere Ausführungen haben den Nachteil, dass sie nur für bestimmte Arbeitsgebiete verwendbar und teuer sind und den Benützer zwingen, mehrere Zugmaschinen nebeneinander zu halten. Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführungen ist, dass sie wenig Raum für anzubauende Geräte, wie Riemenscheiben, Seilwinde, Luftkompressor usw. haben.
Abb. 1 zeigt das Fahrzeug von der Seite,
Abb. 2 zeigt das Fahrzeug von oben gesehen, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 zeigt die Lagerung der Lenkräder und
Abb. 4 zeigt das verstellbare Achsgehäuse mit Verstellflansch.
Die nachfolgend beschriebene Neuerung zeigt einen Schlepper, der sowohl mit hoher, als auch mit tiefer Schwerpunktlage, bei gleicher Bereifung verwendet werden kann und mehr Raum als bisher für die Unterbringung der Zusatzgeräte übriglässt. An das Schaltgetriebe a in Abb. 2) ist das Ausgleichsgetriebe b unmittelbar angeschlossen. Die Endgetriebe für die Hinterachse liegen aussen bei den Rädern in selbsttragenden Gehäusen d. Diese geschlossenen Achsgehäuse d für die Endgetriebe sind erfindungsgemäss radial um die Hinterachsseitenwellen e schwenkbar.
Die Vorderachse ist so ausgebildet, dass der, die Lenklagerung tragende, senkrechte Bolzen f in Abb. 3 zur Erreichung verschiedener Achshöhen vertikal verschiebbar ist.
Soll die Bodenfreiheit des Schleppers geändert werden, so werden die Vorderräder auf den senkrechten Bolzen f in
der Höhenlage zur Vorderachse verstellt, sodann werden die Endgetriebe um die Hinterachs-Seitenwellen in dem gewünschten Masse verschwenkt. In den Abb. 1 und 4 ist die Verstellung der Hinterräder durch Verdrehen der Flanschen gegeneinander in Stufen um jeweils eine Lochteilung gezeigt. Die Verstellung kann aber auch stufenlos ausgeführt werden, beispw. durch eine Ringnut, in der die Schraubenköpfe gleiten. Mit den beiden Endstellungen g und h ist eine ausreichende Veränderung der Bodenfreiheit erreicht. Will man auch den Radstand verändern, so kann man die Hinterräder wahlweise vor oder hinter den Seitenwellen bringen.
Der Raum, den früher das Endgetriebe der Hinterachse einnahm, kann jetzt für Anbau-Aggregate i, wie Seilwinde, Riemenscheibe, Kompressor usw. benutzt werden, sodass diese Geräte nicht mehr so wie bisher nach hinten hinausragen und die Anhängerkupplung k die in Abb. 2 über den Anbauaggregaten gezeichnet ist, ungünstig beeinflussen. In den Abbildungen 1 und 2 ist ein Schlepper mit kleinen Hinterrädern dargestellt, um den Gewinn an Bodenfreiheit besonders deutlich zu zeigen. Bei Verwendung grösserer Reifen wird man mit den Endgetriebegehäusen d noch näher an die Hinterräder rücken können, da dann die Endgetriebe für die Hinterachse im Felgenraum bequem untergebracht werden können. In diesem Fall würde dann der Raum für Anbauaggregate und der freie Durchgang noch entsprechend grösser.
Claims (3)
1. Schlepper dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfreiheit geändert werden kann.
2. Schlepper nach Anspruch 1 mit nach aussen an die Naben gelegten Endgetrieben dadurch gekennzeichnet, dass die Radnaben durch die Endgetriebe nach hinten kommen, wodurch Raum zwischen den Radachsen für den Anbau von Zusatzgeräten frei werden.
3. Schlepper nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Endgetriebegehäuse (d) um die Hinterachsseitenwellen (e) schwenkbar sind und dass die, die Lenkräder tragenden Bolzen (f) senkrecht verstellbar sind.
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