AT207263B - Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen und Traktoren - Google Patents

Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen und Traktoren

Info

Publication number
AT207263B
AT207263B AT51557A AT51557A AT207263B AT 207263 B AT207263 B AT 207263B AT 51557 A AT51557 A AT 51557A AT 51557 A AT51557 A AT 51557A AT 207263 B AT207263 B AT 207263B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wheel
hub
axle
gear
hollow axle
Prior art date
Application number
AT51557A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Ing Gutmann
Original Assignee
Friedrich Ing Gutmann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Ing Gutmann filed Critical Friedrich Ing Gutmann
Priority to AT51557A priority Critical patent/AT207263B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT207263B publication Critical patent/AT207263B/de

Links

Landscapes

  • Retarders (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere
Lastkraftwagen und Traktoren 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Last- kraftwagen und Traktoren, deren aus nabenlosen Radscheiben, Felgen und Reifen bestehende Treibräder mit den am Fahrzeug gelagerten Naben lösbar verbunden sind. 



   Bei den meisten bekannten Fahrzeugen, bei denen während der Fahrt fast die gesamte Motorleistung an einer Zapfwelle für ein Arbeitsgerät entnommen wird, wie z. B. bei Grabenfräsen, Pflanzmaschinen,
Schneeschleudern, Grabenbaggern   usw.,   sind die zur Verfügung stehenden Fahrgeschwindigkeiten zu hoch. 



   Bekannte Ausführungen zur Erniedrigung der Fahrgeschwindigkeit beschränken sich auf den Einbau eines Zusatzgetriebes, welches gewöhnlich zwischen Motor und Schaltgetriebe angeordnet ist. Diese Zusatzgetriebe führen auch die Bezeichnung Kriechgang und können wahlweise ein-und ausgeschaltet werden. Dabei wird die Fahrgeschwindigkeit in allen Gängen des Schaltgetriebes nur auf etwa die Hälfte verringert. Auch durch Anordnung eines oder mehrerer sogenannter Geländegänge, die auch als Superkriechgänge bezeichnet werden, gelingt eine zusätzliche Erniedrigung der Fahrgeschwindigkeit. Diese
Zusatzgetriebe sind im Fahrzeug von Haus aus eingebaut ; ein nachträglicher Einbau ist, wenn überhaupt möglich, umständlich und mit grossen Kosten verbunden. 



   Oft wird auch für das Arbeitsgerät ein separater Motor verwendet, um die Regulierbarkeit des Fahrzeugmotors auf Halb- oder Viertelgas für Langsamfahrt auszunützen, doch ist der Anbau eines eigenen Motors für die Arbeitsgeräte nachteilig, da gerade durch die Verbindung des Geräteantriebes mit dem Vortrieb erreicht wird, dass bei einem Absinken der Motordrehzahl durch eine Überlastung des Gerätes auch der Vorschub des Fahrzeuges geringer wird, wodurch wieder das Arbeitsgerät weniger zu leisten hat und sich also jederzeit ein Gleichgewichtszustand einstellen kann. 



   Die gegenständliche Erfindung schafft dadurch in einfacher Weise eine wesentliche Verbesserung, dass an Stelle der Radscheiben Getriebeglieder an die Naben angeschraubt sind, mittels welcher die auf einer zusätzlichen Achse drehbar gelagerten Laufräder angetrieben werden, wobei diese Räder des Fahrzeuges auf einer, vorzugsweise hinter der normalen Antriebsachse zusätzlich angeordneten Achse mit lose drehbaren Naben aufgebracht sind und der Antrieb der Laufräder durch Getriebeglieder zwischen der Antriebsachse und den Rädern, beispielsweise durch eine Kettenverbindung, erfolgt. 



   Nach einer besonderen Ausführung ist es vorteilhaft, wenn die zusätzlich angebrachte Achse als Hohlachse ausgebildet ist, die die Radnabe umschliesst und als Getriebeabstützung dient, während an die Nabe ein Getriebeglied angeschraubt ist. 



   Zur Erzielung eines direkten Ganges kann die Verbindung der Hohlachse mit dem Fahrzeug lösbar und die Hohlachse mit Nabe und Treibrad kuppelbar ausgebildet sein. Die bisher feststehende Hohlachse wird dadurch zu einem Teil der umlaufenden Nabe. Dabei ist es von Vorteil, wenn die gesamte Untersetzungseinrichtung an Stelle der üblichen, aus Radfelge und Radreifen bestehenden Radkörper an die treibende Radnabe in üblicher Weise mittels Radmuttern befestigt wird und die Drehmomentabstützung über Steck- oder Schraubverbindungen erfolgt. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausführung   werden weitestgehende Geschwindigkeitserniedrigungen   erreicht, wobei die Untersetzungseinrichtung in einfacher Weise nachträglich an bekannte Fahrzeuge anbaubar ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht : Fig. 1 zeigt in ver- einfachter Darstellung die Draufsicht auf einen Traktor mit stark gezeichneter, nachträglich leicht anzubauender Untersetzungseinrichtung ; Fig. 2 stellt im Schnitt eine Spezialfelge für Treibräder mit zentral eingebautem Untersetzungsgetriebe dar. 



   Am Chassis des Traktors 1 der Fig. 1 sind mittels der Schrauben 10 die beiden Träger 9 befestigt, an welche eine Achse 6 angeschraubt ist. Sie dient als Tragachse für die auf ihren lose drehbaren Naben 12 montierten Räder 2. Als Räder 2 können die von den Hinterachsen 13 abmontierten Räder 2'dienen. Der Antrieb des Traktors erfolgt über das Getriebe 11 auf die Hinterachsen 13 und die statt der Radfelgen angeschraubten Kettenritzel 5, die Ketten 4 und die an den Felgen der Treibräder 2 oder sinngemäss befestigten Kettenkränze 3 auf die Treibräder 2. Mit 8 ist eine Zapfwelle, mit 7 der Geräteantrieb bezeichnet. 



   Der durch die geringfügige Vergrösserung des Radstandes sich ergebende kleine Fehler in der Lenkgeometrie ist bei den geringen Geschwindigkeiten bedeutungslos. 



   Das Umstecken der Räder kann auch erst an der Arbeitsstelle vorgenommen werden. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Spezialfelge enthält beispielsweise ein gewöhnliches, dreigliedriges Wälzgetriebe, u. zw. so eingebaut, dass eine Verbreiterung des Fahrzeuges nicht erfolgt. Die Getriebekonstruktion ist an sich bekannt, es können auch andere bekannte Zahnrad-,   Schaltwerks- und   hydraulische Getriebe verwendet werden. 



   Die Zwischenachse 6 der Fig. 1 ist bei dieser Ausführung als Hohlachse 14 ausgebildet, die die Hinterachse umschliesst. Sie ist auf einem statt der Normalfelge an die Radnabe 16 geschraubten Lager-   flansch 15 auf Wälzlagern 24   gelagert und durch den seitlich verschiebbaren und durch Kugelrasten fixierten, in der festen Platte 18 eingerasteten Bolzen 17 gegen Verdrehen gesichert, sobald die Untersetzung eingeschaltet ist. Wird mit den Normalgängen gefahren, wird der Bolzen 17 nach rechts verschoben. Dadurch kommt er aus dem Loch in der festen Platte 18 und rastet im Loch 19 der Felgenwand 23 ein.

   Da die Felge 20 bzw. die Felgenwand 23 ein Glied des dreigliedrigen Wälzgetriebes und die Hohlachse 14 ein weiteres Glied desselben darstellt, wird durch starre Verbindung zweier Glieder bei gleichzeitigem Lösen der Abstützung (durch Verschieben des Bolzens 17 nach rechts) das Getriebe in sich blockiert und läuft als Ganzes um. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen und Traktoren, deren aus nabenlosen Radscheiben, Felgen und Reifen bestehende Treibräder mit den am Fahrzeug gelagerten Naben lösbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Radscheiben Getriebeglieder (5,15) an die Naben angeschraubt sind, mittels welcher die auf einer   zusätzlichen   Achse (6,14) drehbar gelagerten Laufräder angetrieben werden, wobei diese Räder (2) des Fahrzeuges auf einer, vorzugsweise hinter der normalen Antriebsachse. (13) zusätzlich angeordneten Achse (6) mit lose drehbaren Naben (12) aufgebracht sind und der Antrieb der Laufräder (2) durch Getriebeglieder zwischen der Antriebsachse (13) und den Rädern (2), beispielsweise durch eine Kettenverbindung (5, 4, 3), erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlich angebrachte Achse als Hohlachse (14) ausgebildet ist, die die Radnabe (16) umschliesst und als Getriebeabstützung dient, während an die Nabe (16) ein Getriebeglied angeschraubt ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines direkten Ganges die Verbindung der Hohlachse (14) mit dem Fahrzeug lösbar und die Hohlachse mit Nabe [16) und Treibrad kuppelbar ausgebildet ist, wodurch die bisher feststehende Hohlachse zu einem Teil der umlaufenden Nabe wird.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Unterstzungseinrichtung an Stelle der üblichen, aus Radfelge und Radreifen bestehenden Radkörper an die trei- bende Radnabe (16) in üblicher Weise mittels Radmuttern befestigt wird, und die Drehmomentabstützung über Steck- oder Schraubverbindungen erfolgt.
AT51557A 1957-01-24 1957-01-24 Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen und Traktoren AT207263B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT51557A AT207263B (de) 1957-01-24 1957-01-24 Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen und Traktoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT51557A AT207263B (de) 1957-01-24 1957-01-24 Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen und Traktoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT207263B true AT207263B (de) 1960-01-25

Family

ID=3492629

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT51557A AT207263B (de) 1957-01-24 1957-01-24 Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen und Traktoren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT207263B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3027806C2 (de) Triebachse für Omnibusse
DE69313923T2 (de) Montage einer Antriebsachse für Tandem-Anordnungen und Ritzelwellenbaugruppe hierfür
DE2930298A1 (de) Angetriebene lenkachse
DE1070049B (de)
EP1634756A2 (de) Antriebseinrichtung
AT207263B (de) Untersetzungseinrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen und Traktoren
DE1755774A1 (de) Kraftfahrzeug
DE3910748A1 (de) Antrieb fuer erdbaumaschinen, vorzugsweise radlader
DE801249C (de) Vierradantrieb, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zugmaschinen
DE947674C (de) Zwei- oder mehrachsiger, allradangetriebener Anhaenger
DE820090C (de) Traktor oder Schleppfahrzeug
EP0269971A2 (de) Aufhängung eines lenkbaren Rades
DE1905127A1 (de) Hydraulischer Radnabenantrieb fuer Schwerlastfahrzeuge
DE2950123C2 (de) Chassis für ein Spielfahrzeug
DE806199C (de) Antriebsanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit zwei dicht beieinander liegenden Treibradachsen
DE702624C (de) Zugmaschine mit geteiltem Fahrgestell
DE856851C (de) Antriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Fahrraeder mit Hilfsmotor
AT34389B (de) Motorfahrzeug, insbesonders für Traktionszwecke.
DE767658C (de) UEberlagerungs-Lenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge
DE952406C (de) Fahrantrieb fuer Kraftfahrzeuge
AT217309B (de) Kraftfahrzeug mit drei oder mehr angetriebenen Achsen
DE1943752U (de) Radantrieb fuer schwere kraftfahrzeuge und arbeitsmaschinen.
AT208721B (de) Untersetzungsgetriebe mit Schalteinrichtung für ein- und zweiachsige Triebachsanhänger
DE811884C (de) Chassis fuer Ackerschlepper
DE1116543B (de) Achs-Aggregat mit eigenem Antriebsmotor