DE767658C - UEberlagerungs-Lenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge - Google Patents

UEberlagerungs-Lenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge

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DE767658C
DE767658C DED84197D DED0084197D DE767658C DE 767658 C DE767658 C DE 767658C DE D84197 D DED84197 D DE D84197D DE D0084197 D DED0084197 D DE D0084197D DE 767658 C DE767658 C DE 767658C
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DE
Germany
Prior art keywords
steering gear
drive
differential
overlay steering
summation
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Expired
Application number
DED84197D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Loch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE767658C publication Critical patent/DE767658C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/06Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
    • B62D11/10Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears
    • B62D11/14Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source
    • B62D11/16Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using gearings with differential power outputs on opposite sides, e.g. twin-differential or epicyclic gears differential power outputs being effected by additional power supply to one side, e.g. power originating from secondary power source the additional power supply being supplied mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

  • Überlagerungs-Lenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge Es ist bekannt, daß bei den sog. Überlagerungs-Lenkgetrieben die Lenkbewegung, welche der Antriebsbewegung überlagert wird, von einem Summierungsdifferential abgeleitet wird: Der Zweck des Summierungsdifferentials ist folgender: Um ein Gleiskettenfahrzeug zu wenden bzw. es in eine Kurve zu steuern, ist eine erhebliche Leistung erforderlich, da die Gleisketten in jeder Kurve quer zu ihrer Fahrtrichtung über den Boden bewegt werden müssen. Diese erhebliche Lei stung, welche zum Kurvenfahren aufgewandt werden muß, kann man entweder unmittelbar vom Motor, d. h. vor dem Schaltgetriebe, oder mittelbar, also hinter dem Schaltgetriebe, abnehmen. Vor bzw. hinter dem Schaltgetriebe. heißt dabei immer vom Motor aus gesehen, also in Richtung des Kraftflusses, nicht etwa in Fahrtrichtung. Beide Antriebsarten haben ihre Nachteile. Treibt man z. B. nur unmittelbar vom Motor an, so ist das Fahrzeug beim Abschleppen mit stehendem Motor überhaupt nicht mehr lenkbar. Auch sind die Krümmungsradien der Kurven dann nur- von der Motordrehzahl abhängig. Treibt man die Lenkbewegung jedoch ausschließlich vom Fahrzeug, also hinter dem Schaltgetriebe an, so ist das Fahrzeug nicht in dei Lage, im Stand zu wenden. Auch sind die Kräfte, die beim langsamen Fahren und schnellen Wenden -durch den Lenkantrieb übertragen werden sollen, sehr groß.
  • Die Nachteile der beiden einzelnen Antriebsarten vermeidet man, wenn man beide zulammen anwendet. Man vereinigt darin llie beiden getrennten Antriebe im -'#uinmieruilgsdifferential. Dasselbe ist ganz ähnlich aufgebaut wie ein gewöhnliches Differential in einer Autohinterachse, nur ist der Kraftfluß umgekehrt, etwa so, wie es beim Auto beim Bergabrollen und Bremsen mit dein Motor der Fall ist.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen Bauarten von Überlagerungs-Lenkgetrieben ist das Summierungsdifferential aus räumlichen Gründen immer im Schaltgetriebe eingebaut worden.
  • Bei Überlagerungs-Lenkgetrieben, bei denen die Schaltgetriebewelle und damit das Kegelrad tief liegt, während die Gelenkwellen hoch liegen und daher über zwei Vorgelegewellen angetrieben werden müssen, wird nun gemäß der Erfindung eine äußerst zweckmäßige, die organische Zusammengehörigkeit von Summierungsdifferential und Lenkgetriebe berücksichtigende und raumausnützende Bauweise geschaffen, indem das Summierungsdifferential in der Mittelebene zwischen den beiden Vorgelegen angeordnet ist. Diese Anordnung bietet eine Reihe von weiteren konstruktiven Vorteilen, welche aus der weiteren Beschreibung ersichtlich werden.
  • . In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands im Längsschnitt durch die in Betracht kommenden Teile des Lenkgetriebes dargestellt. Der vom Schaltgetriebe kommende Kraftfluß für den Fahrantrieb ist mit vollen Pfeillinien eingezeichnet. Der von diesem Antrieb bzw. vom Fahrzeug abgezweigte LenkbeWegungsanteil ist gestrichelt und der vom Motor unmittelbar abgenommene Anteil punktiert. Der hieraus resultierende, über ein angedeutetes Wechselgetriebe und ein Vorgelege verlaufende Kraftfluß zum Antriebsplanetengetriebe ist strichpunktiert.
  • i ist das Kegelrad am Schaltgetriebe, welches die Motorleistung über das Kegelrad 2 auf die Querwelle 3 überträgt. Von dieser werden die Ringe 4 und 5 angetrieben. Beide sind mit Innenverzahnung versehen und treiben die Planeten 6 und vermittels Zapfen 7 die unteren Vorgelegeräder 8 und 9 an. Von diesen werden die oberen Vorgelegeräder io und i i und damit die Gelenkwellen 12 und 13 angetrieben, welch letztere die außen am Fahrzeug liegenden Kettenräder antreiben. Der zwischen den beiden oberen Vorgelegerädern io und ii liegende Raum wird nun zur Unterbringung des Summierungsdifferentials benutzt. Die für die Vorgelegelager 29, 30 verwendeten Lager-14 11114 1 5 1(:lglil -leicllzeitI, die Lager iti und 17, aus #.vc#Ichen das Summieriiih;sciiffereriti,tl läuft. AnL#eti-iel>cii wird das Stlninii@-ruil"sdifiereiltial einerseits mittel. des hegeli-it(ies 18 .unmittelbar voni Motor. andererseits vom Stirnrad icj und .2i-, mittelhar, d.li. erst durch (las Schaltgetriebe liiildurch. Diese beiden verschiedenere Artrielbe summieren sich mittels der Kegelräder -21. 2=. 23 und 24 und treiben nun reit einer Drehzahl. die dem arithmetischen Mittel der beiden Antriebsdrehzahlen entspricht. die Welle und das Zahnrad 26 und 2; und damit die erste Kupplung 28 des Steuergetriebes an. Die Anordnung des Summierungsdifferentials an dieser Stelle hat folgend, '#,-orteile: i. Die Bohrung für die Lagerung des Summierungsdifferentials ist konzentrisch zu den Bohrungen der beiden Vorgelegewellen, kann also in einem Arbeitsgang hergestellt werden: 2. die Lagereinsatzbüchsen für die Lagerung des Summierungsdifferentials und die inneren Lager der beiden Vorgelege können gemeinsam sein; 3. der innenverzahnte Ring 5, der die Planeten 6 antreibt. kann gleichzeitig mittels Außenzahnung das Stirnrad 20 und damit das Kegelrad 22 des Summierungsdifferentials antreiben. Der Ring 5 wird also für zwei verschiedene Zwecke ausgenutzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Überlagerungs-Lenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge mit Übertragung der Antriebsbewegung durch zwei Vorgelege und Übertragung der Lenkbewegung durch ein Summierungsdifferential, dadurch gekennzeichnet, daß das -Summierungsdifferential (21, 22,:23, 2d.) in der Mittelebene zwischen den beiden Vorgelegen (;, io und 9, 11) angeordnet ist.
  2. 2. Überlagerungs-Lenkgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die Lagereinsatzbüchsen (14, 15) in den Gehäusezwischenwandungen -für die Iv#-orgelegelagerungen (29, 30) und die Lagerung (16, 17) des Surnmierungsdifferentials (21, 22, 23, 24.) gemeinsam benutzt werden.
  3. 3. Überlagerungs-Lenkgetriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stirnrad (i9), von dem der indirekte Antrieb auf das Summierungsdifferential ausgeht, mit dem innenverzahnten Ring (5) des Planetentriebes starr verbunden ist oder-aus einem Stück besteht.
DED84197D 1941-01-24 1941-01-24 UEberlagerungs-Lenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge Expired DE767658C (de)

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