DEP0038269DA - Feuerzeug - Google Patents
FeuerzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Feuerzeugen, bei denen das den Feuerstein bestreichende Reibrad durch einen Hebelmechanismus in Umdrehung versetzt wird. Um die Einrichtung für den Antrieb des Reibrades in ihrer Ausführung zu vereinfachen, so dass das Feuerzeug leichter und schneller zusammengebaut und billiger hergestellt werden kann, sind gemäss der Erfindung zwei Kappen gelenkig miteinander verbunden, von denen die eine Kappe drehbar auf der Achse des Reibrades angeordnete ist und beim Öffnen durch einen Mitnehmer bekannter Art das Reibrad antreibt. Die andere Kappe ist als federbelastetes Druckglied ausgebildet und ist mit ihrem hinteren Ende in einen an der Deckplatte des Feuerzeuges angeordneten Haken verschiebbar eingehängt.
Das neue Feuerzeug ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar veranschaulicht:
Abb. 1 eine Seitenansicht des geschlossenen Feuerzeuges,
Abb. 2 die Einrichtung für den Antrieb des Reibrades in Ruhestellung,
Abb. 3 die Einrichtung für den Antrieb des Reibrades in der Zündstellung,
Abb. 4 eine Schnittansicht nach I-I der Abb. 2 und
Abb. 5 eine Schnittansicht nach II-II der Abb. 2.
Das Feuerzeug besteht in an sich bekannter Weise aus dem kastenförmigen Behälter 1, in das der unten offene, für die Aufnahme der mit Benzin getränkten Watte dienende Behälter 2 eingeschoben wird. In der Deckplatte 3 dieses Behälters ist eine mit Kragen 4 versehene Bohrung für die Aufnahme des Dochtes 5 vorgesehen, und auf ihr sind über einer Bohrung, in der der Feuerstein geführt wird, zwei kleine Lagerbleche 6 befestigt, von denen die Achse 7 getragen wird, auf der frei drehbar das Reibrad 8 angeordnet ist.
Hinter den Lagerblechen 6 ist der Einsatzbehälter 2 mit einem nach aussen offenen Hohlraum 9 versehen, über dessen hinteres oberes Ende die entsprechend ausgeschnittene Deckplatte 3 mit einem hakenförmigen Ansatz 10 hinweggreift. Über diesem Hohlraum ist ein etwa keilförmiges Druckglied 11 angeordnet, das an dem hinteren Ende mit Stift 12 in den Haken 10 verschiebbar eingehängt ist und das sich vorn auf eine im Hohlraum 9 angeordnete Schraubenfeder 13 abstützt. Die Breite dieses Druckgliedes 11 ist so bemessen, dass es beim Niederdrücken und Verschwenken um die Achse 12 gegen den Druck der Feder 13 etwa bündig in den Hohlraum 9 eintritt.
Am vorderen Ende des Druckgliedes 11 ist beiderseitig je ein kleiner Arm 14 vorgesehen, durch den das Druckglied mit der um die Achse 7 verschwenkbaren Kappe 16 mittels einer Schraube
15 derart verbunden ist, dass eine Art Schubkurbelgetriebe entsteht.
Wird das Druckglied 11 gegen den Druck der Feder 13 nach unten gedrückt (Abb. 3), so wird die Kappe 16 geöffnet und unter Mitverwendung eines an sich bekannten Mitnehmers in der Kappe 16 wird das Reibrad in Umdrehung versetzt und somit zur Einwirkung auf den unter ihm angeordneten Feuerstein gebracht, so dass der Zündfunke erzeugt wird. Wird das Druckglied wieder entlastet, so wird es unter dem Druck der Schraubenfeder 13 wieder in seine Ausgangsstellung gehoben und die Kappe 16 in ihre Verschlussstellung zurückgeschwenkt. Um zu verhindern, dass bei diesem Verschwenken des Druckgliedes die Schraubenfeder aus ihrer Arbeitsstellung herausspringt, wird sie zweckmässig auf zwei im Druckglied und Hohlraum 9 vorgesehene kleine Zapfen 17 und 18 aufgesetzt.
Wie aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, ist die Einrichtung für den Antrieb des Reibrades in ihrer Ausführung sehr einfach, denn sie erfordert lediglich die Verwendung von zwei leicht herzustellenden, durch Verschrauben gelenkig miteinander zu verbindenden Kappen (11, 16), von denen die eine (16) verschwenkbar auf der Drehachse des Reibrades angeordnet wird und die andere federbelastete Kappe (11) einfach an einen an der Deckplatte des Gehäuses des Feuerzeuges angeordneten Haken (10) eingehängt wird, wobei diese Hakenaufhängung die beim Gebrauch des Feuerzeuges auftretende kleine Längsverschiebung des Druckgliedes ermöglicht.
Claims (2)
1. Feuerzeug, gekennzeichnet durch zwei gelenkig miteinander verbundene Kappen (11, 16), von denen die eine Kappe (16) verschwenkbar auf der Drehachse (7) des Reibrades (8) angeordnet ist, in ihrer Ruhestellung das Reibrad und den Docht (4, 5) umgreift und durch ihr Öffnen durch einen Mitnehmer bekannter Art das Reibrad antreibt, und die andere Kappe (11) als federbelastetes Druckglied ausgebildet und mit ihrem hinteren Ende in einen an der Deckplatte (3) des Feuerzeuges angeordneten Haken (10) eingehängt ist.
2. Feuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzbehälter (2) des Feuerzeuges auf seiner Oberseite mit einem nach aussen offenen Hohlraum (9) versehen ist, in dem die Druckfeder (13) des Druckgliedes (11) abgestützt ist und in den das Druckglied beim Zünden des Feuerzeuges einschwenkt.
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