DEP0037115DA - Trennblatthefter - Google Patents
TrennblatthefterInfo
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Description
Die bisher im Gebrauch befindlichen Schnellhefter und Hefter bestehen bekanntlich aus zwei, durch den Rückenteil fest miteinander verbundenen Deckseiten. Sie können daher nicht in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt werden, derart, dass die Deckseiten gesondert für sich verwendbar sind. Hierin besteht ein erheblicher Nachteil der bekannten Ausführung, der ihren Verwendungszweck und -bereich erheblich einschränkt.
Dieser Uebelstand soll nun gemäss der Erfindung beseitigt werden, die sich gegenüber den bekannten Heftern vor allen Dingen dadurch unterscheidet, dass die beiden Deckseiten mit ihrem Rückenteilen lösbar miteinander verbunden sind.
Die lösbare Verbindung kann mittels einer an sich bekannten Heftleiste geschehen, wie sie bei den üblichen Schnellheftern verwendet wird. Diese Ausbildung des Schnellhefters ermöglicht nun die Anwendung eines besonderen, zum Gegenstand der Erfindung gehörenden Verfahrens, wie es sich aus der nachstehenden Beschreibung des auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele ergibt.
Die Zeichnung zeigt in der
Fig. 1 eine Ansicht der beiden mit ihren Rückenteilen nebeneinander liegenden Deckseiten von innen gesehen.
Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch den gebrauchsfertigen Hefter mit eingelegtem Aktenteil in Ansicht dar.
Fig. 3 veranschaulicht eine Ansicht des geöffneten Hefters mit zusammengeheftetem Rückenteil.
Fig. 4 zeigt eine Stirnansicht einer Schmalseite des Hefters, die die mit ihren Rückseiten gegeneinander liegenden Deckseiten und den eingehefteten Aktenteil vor dem Zusammenlegen des Hefters erkennen lässt.
Der Hefter besteht aus den beiden Deckseiten 1, 2 und der Heftleiste 3 mit Heftzungen 4, 5. Die Rückenteile 6, 7 der Deckseiten 1, 2 sind mit den üblichen Lochungen 8, 9 bzw. 10 versehen, durch die, wie noch näher beschrieben wird, die Zungen 4, 5 der Heftleiste 3 gesteckt werden. Ferner
haben die Rückenteile 6, 7 im oberen und unteren Teil noch weitere Lochungen 11, 12, die gegebenenfalls zur Aufnahme von Heftzungen 13 dienen und zwar dann, wenn ein besonders dicker Aktenteil eingeheftet wird. Durch diese Heftzungen 13 wird die Verbindung sicherer.
Die Deckseite 1 besteht aus Karton in der bei den bisherigen Heftern üblichen Stärke und hat eine Grösse von 300 x 245 mm. Die Grösse kann sich je nach Bedarf ändern. In einem Abstand von etwa 20 mm ist die eine Deckseite und zwar die Seite 1 mit einer Rillung 14 versehen. Diese Deckseite 1 findet als Aktentrennblatt Verwendung.
Die Deckseite 2 besteht ebenfalls aus einem Karton in der bei den bisherigen Heftern üblichen Stärke und hat die Grösse von 300 x 270 mm. Diese Grösse kann sich je nach Bedarf ändern. In einem Abstand von 20 mm vom linken Rand ist er mit einer parallel zu ihm verlaufenden Rillung 15 versehen, und in einem weiteren Abstand von nochmals 20 mm von dieser Rillung 15, mehrere Male, vorzugsweise 6 Mal, gerillt. Diese Rillung 16 ist auf der Zeichnung, Fig. 1 bis 3, strichpunktiert angedeutet. Die sechsmalige Rillung ergibt eine Breite von 2,5 cm. In dem durch den linken Rand und die erste Rillung gebildeten 20 mm breiten Raum ist die schon eingangs beschriebene und auf der Zeichnung ersichtliche Lochung 10 vorgesehen. Diese Deckseite 2 dient als Aktenheftblatt.
Soll ein Aktenteil 17 eingeheftet werden, dann wird er so auf die Innenseite des in Fig. 1 auf der linken Seite befindlichen Deckseite 1 gelegt, dass seine Lochungen sich mit den Lochungen 8, 9 der Deckseite 1 decken.
Dann wird gegen den Rücken der Deckseite 1 die Deckseite 2 mit ihrem Rücken gelegt und zwar ebenfalls so, dass die Lochung 10 sich mit den Lochungen 8, 9 der Deckseite 1 decken. Hierauf werden durch die Lochungen die Zungen 4, 5 der Heftleiste 3 gesteckt, die die beiden Deckseiten 1, 2 und den Aktenteil 17 durchdringen. Nun wird über die Zungen eine Deckleiste 18 gebracht. Diese Anordnung der beiden Deckseiten 1, 2 und des Aktenteils 17 nebst Heftleiste 3 und Deckleiste 18 zeigt Fig. 4 in der Stirnansicht. Die Zungen werden dann gegen diese Leiste 18 umgebogen. Nun wird die Deckseite 2 in Pfeilrichtung A (Fig. 4) um 360° gegen die Deckseite 1 geklappt, so dass sie mit ihrer Innenseite dem Aktenteil 17 zugekehrt ist. Damit ist der Hefter gebrauchsfertig (Fig. 2). Er enthält den gewünschten Aktenteil 17.
Ist die Bearbeitung der Akte beendet und soll der Aktenteil 17 abgelegt werden, dann wird die Deckseite 2 zusammen mit der Heftleiste 3 von der Deckseite 1 und dem Aktenteil 17 abgezogen. Der Aktenteil 17 kann nunmehr zusammen mit der Deckseite 1 in einem Ordner, z.B. einem Bügelordner, abgeheftet werden. Dabei dient die Deckseite 1 als sogenanntes Aktentrennblatt, indem es den Aktenteil in dem Ordner von dem vorhergehenden, dort befindlichen Teil trennt. Wenn der Aktenteil wieder zur Bearbeitung in den Umlauf kommen soll, dann wird er zusammen mit der bisher als Aktentrennblatt dienenden Deckseite 1 aus dem Aktenordner herausgenommen und nun, wie oben beschrieben, mit der Deckseite 2, mit Hilfe der Heftleiste 3 verbunden. Die Deckseite 2 dient somit jetzt als Aktenheftblatt.
Die Vorteile der Erfindung sind erheblich.
Statt den jeweils aus Vorder- und Rückenteil, Heftleiste, Heftzungen und Deckleiste bestehenden üblichen Heftern ist jetzt lediglich die als Aktentrennblatt dienende Deckseite 1 in der benötigten Anzahl zu beschaffen. Die als Aktenheftblatt verwendete Deckseite 2 sowie die Heftleiste 3 und die Deckleiste 18 können in wesentlich geringerer Menge, (etwa 1/10 bis 1/5 derjenigen der Aktentrennblätter)
beschafft werden, da sie jeweils unabhängig von einem Aktentrennblatt verwendet werden können; d.h., wenn ein Aktentrennblatt zusammen mit dem Aktenteil in einem Ordner abgeheftet wird, dann kann das bisher dafür verwendete Aktenheftblatt (die Deckseite 2) für einen anderen Vorgang benutzt werden, indem es mit dem betreffenden Aktentrennblatt (Deckseite 1) über die vorher benutzte Heftleiste 3 und die Deckleiste 18 verbunden wird. In einem Briefordner kann eine weit grössere Anzahl Aktentrennblätter nebst Aktenteil untergebracht werde, als bei den bisher verwendeten wesentlich mehr Platz beanspruchenden Heftern, wodurch sich eine erhebliche Einsparung an Briefordnern ergibt.
Die Schwere des Papiers bei stärkeren Vorgängen verursacht häufig ein Durchreissen der Heftleisten des üblichen Hefters, an dem allein die einzelnen Blätten hängen, wodurch der ganze Hefter unbrauchbar wird. Bei Verwendung des Trennblattes werden die Blätter eines Vorgangs von der Mechanik des Briefordners zusammengehalten und belasten nicht das Aktentrennblatt (Deckseite 1). Werden einmal Teile des
Tennblatthefters unbrauchbar, so ist der wirtschaftliche Verlust weit geringer, da nur der unbrauchbare Einzelteil entfernt zu werden braucht, während die anderen Teile weiter verwendbar sind, was bei den üblichen Heftern nicht der Fall ist.
Gemäss der Erfindung wird unmittelbar im Hebelordner geheftet, so dass die zahlreichen Handgriffe, wie Herausnehmen des Hefters aus dem Briefordner, Ausrichten der Heftzungen, Abnehmen der Deckleisten, Einsetzen des Schriftgutes, Auflegen der Deckleiste, Einbiegen der Heftzunge und Einhängen in den Ordner, die bei den üblichen Heftern erforderlich sind, entfallen.
Im Gegensatz zu den bekannten Heftern, lässt sich beim Gegenstand der Erfindung durch seine Zerlegung in Aktentrennblatt und Aktenheftblatt ersteres mit der Schreibmaschine beschriften, wodurch ein gefälligeres und sauberes Aussehen und eine deutliche Beschriftung zu verzeichnen sind.
Aus Vorstehendem ergibt sich, dass sowohl eine Geld- als auch eine Zeitersparnis bei Verwendung des Hefters nach der Erfindung zu verzeichnen ist.
Claims (4)
1) Trennblatthefter, gekennzeichnet durch zwei von einander unabhängige, mit ihren Rücken durch eine an sich bei Schnellheftern bekannte Heftleiste (3) lösbar zusammengehaltene Deckseiten (1, 2).
2) Trennblatthefter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Deckseite (1) nach dem Abnehmen der anderen (2) als Register- oder Aktentrennblatt in einem Ordner, z.B. Bügelordner, dient.
3) Trennblatthefter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Deckseiten (1, 2) im oberen und unteren Rückenteil zusätzliche Oeffnungen (11, 12) zum Durchziehen von Verbindungszungen (13) aufweisen.
4) Verfahren zum Zusammensetzen und Auflösen von Schnellheftern oder Umlaufmappen unter Verwendung des Hefters nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Deckseite (1) des Hefters zusammen mit dem Aktenteil (17) beim Nichtgebrauch in einem Ordner (z.B. Bügelordner) abgelegt wird und hier als Register- oder Aktentrennblatt dient, worauf sie beim Wiederinumlaufsetzen des Aktenteiles (17) zusammen mit diesem aus dem Ordner herausgenommen, und
mit ihrem Rücken gegen den Rücken einer zweiten Deckseite (2) gelegt, hierauf durch die Lochungen, die Zungen (4, 5) einer, sich gegen die Innenseite der zweiten Deckseite (2) legenden Heftleiste (3) geführt, dann die auf die Seite des Aktenteils (17) herausragenden Zungen nach Ueberstreifen einer Deckleiste (18) umgebogen und sodann die zweite Deckseite (2) so um 360° geklappt wird, dass sie mit ihrer Innenseite dem Aktenteil (17) zugekehrt ist.
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