DEP0037111DA - Spülmaschine zum Wickeln von Garnspulen mit konischen Enden - Google Patents
Spülmaschine zum Wickeln von Garnspulen mit konischen EndenInfo
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Description
Patentanmeldung*
Societo Anonyme: " Societe Industrielle pour la Bayonne S.I.P.R.A. " und Marius Abbe.
zug? von Garnspulen mit konischen
Enden.
Die Erfindung bezieht sioh auf'Maschine;^ zum Aufspulen von Textilfaden, insbesondere empfindlichen Fäden, in ^estalt von Wicklungen
mit konischen Enden (abgestumpfte Form oder Diaboloform)β
Es sind Maschinen dieser Art bekannt, bei denen die Steaerung ä.&äf F ad enf uhr e r$ s die notwendig ist, um die Spulenwicklungen
der bezeichneten Art zu erzielen, durch einf hin-und hergehende;s Steuer "am Kopf der Maschine in Abhängigkeit von der
Drehzahl oder von der Aufspuldauer erfolgt. Bei derartigen Einrichtungen beeinflusst die Steuerung gleichzeitig mehrere Spulen,,
Ein anderes bekanntes System besteht darin, dass man die Änderung des Durchmessers der entstehenden Wicklung ausnutzt, um
durch unmittelbare Berührung mit ihr eine Vorrichtung zur Änderung der Fadenführerbewegung zu steuern, und zwar getrennt für
jede Spule.
Die Erfindimg bezweckt die Schaffung einer Maschine, die sehr einfach ist und eine hohe Betriebssicherheit besitzt und
bei der es kein Organ gibt, das auf dear fpe reibt und diese^beschädigte
Die Maschine nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnets
dass -&4.Θ °1imn ^--r-Sprr^·^^
-Btotee-eh
Tfafl gnf i'ihyiii7g^airrffl
£&ΐ, der Jüa-s'ei:
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u-t durch ein Universalgelenk mit
einemThin-und he r^e<fcrejii^> Schiit ten mit Bewegungsbereich und an einem zweiten Punkt/mit einem Schwenkhebel m1.fr zxar
schiebbar/verbunden ist,/^s^Ss«.^aach Massgabe der Veränderung der Neigung des Fadenführerarmes in Abhängigkeit von der Zunahme des
Spulendurchmessers sich der Ausschlag des mit dem Schwenkhebel in Eingriff befindlichen Punktes des IPadenführerarmes verändert und
einejve ränderung des Bewegungsaus Schlages des -Fadenführers bewirkt^
j^tTf* Λ λ π rf .-. W^-j co ^ ο+. OO τηΜθ·Τ 1 Γ»
nierung zu erreichenj_-d ni
ergestellten Spulenwicklungen koltene
auf der schon aufgespulten Fadenlage ruhen. In deig^SSsse9 wie der
Durchmesser der Spule zunimmt, hebt aicJa^rB^Fadenführer, wodurch der Fadenführerarm eine Veränderung seiner Neigung in einer zur
Spulenachse rechtjiiiiEiigen Ebene erfährt. Hierbei stört jedoch der
"iilil^ii HaSpii
aurtritt, dass (i
se mit,
eines Rahmens ^yfefe^der um eine
zur Spulenachse parallele Aohse auf dem Maschinengestell schwenkbar ist und ss4r&k mit seinen Seitenteilen auf den Enden der Spulenachse
, wobei rl in Tirrrnp ß^ri r πΤ in i m$^*class e
. or -, der Fadenführer Mi■
dauernd in unmittelbarer Nähe der 'Fadenlage verbleibt, ohne diese
Es ist ersichtlich, dass auf diese Fveise^Jede Reibung und
jede Beschädigung de^ Faden-vermieden wird, so empfindlich diese*»*· auch sein ml^g«««,
Auf der Zeichnung 1st ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
welches die Besonderheiten der_^Erfindung und ihre Torteile erken*
nen lässt β ^ ——
Fig» 1 ist eine perspektivische G-e samt ansieht, die chematisch die Einzelheiten einer gemäss der Erfindung ausgebildeten
Maschine erkennen lässt»
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Spule»
Fig« **> ist ein Schnitt nach der Linie III - III,, der Fig„ 2,wobei
der Fadenführer und die damit verbundenen Teile in drei verschiedenen Stellungen dargestellt sind.
Fig« A und 5 sind zwei erläuternde Diagramme.
FIg8 6 und 7 zeigen die beiden Arten der Aufwicklung, die mit der
dargestellten Maschine bewerkstelligt werden können,,
Auf einer Welle 2 sitzt eine Antriebsrolle 1. Die Welle 2 erstreckt sich über die ganze Länge des Maschinengestelles, auf
dem eine gewisse Anzahl gleichartiger Vorrichtungen nebeneinander angeordnet sind, wie das im üblich ist. Die
Welle 2 dreht sich mit konstanter Geschwindigkeit. Auf der Antriebsrolle 1 ruht die Spule 3, die mit dem Faden bewickelt werden soll»
Die beiden Enden der Achse 4 ragen in senkrechte Gleitführungen hinein, die zur Vereinfachung der Zeichnung nicht dargestellt,sondern
bei 5 durch gestrichelte Linien angedeutet sind. Der aufzuwickelnde Faden 6 kommt von einer nicht dargestellten "tind
läuft durch einen Fadenführer 7» der eine hin-und hergehende Bewegung über die ganze der Spule ausführt, um die Bildung der
aufeinander-folgenden Fadenlagen zu gewährleisten,,
In der Praxis ist die Achse 4 auf Kugeln im Innern eine^*- r gelagert, welche^* die Wicklung trägt, sodass die Achse 4 im
wesentlichen unbeweglich in den Führungen 5 liegt, wenn sich die Spule dreht.
Es ist ersichtlich, dass zur Erzielung konischer Spulenenden der Bewegungsausschlag des Fadenführers sich nach Massgabe der
Zunahme des Spulendurchmessers ändern muss.
Der Fadenführer 1J ist am Ende eines Armes 8 angeordnet,dessen
Mittelstellung^deh. wenn sich der Fadenführer über der Mitte der Spule befindet^ rechtwinklig zur Spulenachse ist»
Der Arm 8 wird von einem Schlitten 9 durch ein Universalgelenk getragen, welches bei dem dargestellten Beispiel dadurch gebildet
ist, dass eine Achse IO parallel zur Spulenachse in einem Bügel 11 gelagert ist, mit dem ein in dem Schlitten 9 drehbarer
senkrechter Stift 12 verbunden ist. Der Stift 12 wird durch eine
schwache Feder I3 nach, oben gedrückt, die zum Zwecke der Dämpfung eine leichte Reibung zwischen dem Bügel und dem Schlitten erzeugt.
Der Schlitten 9 ist von einer Stange I4 durchsetzt, die sich über die- ganze Länge des Maschinengestelles erstreckt und eine
hin-und hergehende Längsbewegung durch übliche Mittel, ζ„B.durch einen Nockenantrieb -o <^rhält. Eine Schraube I5 verriegelt
den Schlitten 9 auf der Stange I4, während eine zu der Stangel4 parallele Stange l6 als Führung des Schlittens diente
Der Schlitten 9 besitzt einen waagerechten Ansatz 17» der sich nach der der Spule abgewendeten Seite erstreckt und zwischen
zwei Platten l8 greift, die zur Bildung eines Hebels miteinander verbunden und bei 19 um eine wagrechte Achse schwenkbar gelagert
sinde Die Achse 19 liegt rechtwinklig zur Spulenachse und parallel zur Mittellage des Armes 8,
Der Arm 8 ist über den Schlitten 9 hinaus verlängert und endet in einer kugeligen Verdickung 20, die mit möglichst kleinem
Spiel zwischen die beiden Platten l8 greifte
Um eine zur 3pulenach.se parallele Achse schwenkbar ist in zwei Laschen 21 auf dem Maschinengestell eine Art Rahmen 22 aus
Stahldraht von genügender Festigkeit gelagert, dessen Seitenteile auf den Enden der Spulenachse 4 ruhen. Dieser Rahmen 22 besitzt
eine erhöhte Traverse 23, auf der sich der Arm 8 abstützt, derart, dass der Fadenführer 7 sich in unmittelbarer Nähe der ?-?Ί°η1 ngr; ^
- Spule'3 befindet, ohne diese zu berührene
Die Einzelteile sind so bemessen, dass der senkrechte Weg des Fadenführers 7 doppelt so gross ist, wie derjenige der Achse 4
Es ist ohne weiteres einzusehen, dass geometrisch dieses Resultat lediglich die Bedingung voraussetzt, dass die Schwenkachse des
Rahmens 22 hinter der Achse 10 liegt»
Die Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist folgende:
Wenn der Schlitten 9 mit der Stange 14 geradlinig hin-und herbewegt wird, nimmt er durch den Ansatz I7 den durch die Platten
l8 gebildeten Hebel mit, sodass dieser eine Schwenkbewegung um die Achse I9 ausführt» Das kugelige Ende 20 des Fadenfuhrers 8
wircwon den Platten l8 mitgenommene Seine Bewegungsausschlag ist abhängig von seinem Abstand von der Schwenkachse 19e ?fenn dieser
Abstand gleich ist demjenigen des Ansatzes I7, ist der Ausschlag des kugeligen Ende 2o zwangsläufig gleich demjenigen des Schlittens
9* Infolgedessen ist die Bewegung des Armes 8, wie leicht einzusehen ist, eine Parallelverschiebung. Wenn dagegen, wie es in
Fige 1 und 2 dargestellt ist, die Kugel 20 von der Schwenkachse 19 weiter entfernt ist als der Ansatz 17» ist der Ausschlag der
Kugel grosser als derjenige des Schlittens 9 unä der Arm 8 stellt sich an den Enden seiner Bewegungsbahn schräge Dieses ist aus Fig«
3 erkennbar, in welcher der Arm in drei Stellungen, nämlich in der MJUfcteIsteilung und in den beiden Endstellungen gezeigt iste
Die drei Stellungen sind mit 8, 8', 8" bezeichnet. Auch die damit zusammenhängenden Teile haben entsprechende Bezeichnungen.
Fig. 4 und 5 erläutern genauer die obigen Ausführungen. Man erkennt aus der ersteren (Fig. 4) dass, wenn ^ den Bewegungsbereich
des Ansatzes 17 (d»h. der Stange I4) bezeichnet, der Bewegungsbereich b der Kugel 2o grosser ist, Fig. 5 zeigt dass, wenn
der Kugel 2o der Ausschlag b erteilt wird, der Stift 12 des Schiit tens 9 nur den Ausschlag a erhält, und dass infolgedessen der
Arm 8 gezwungen ist, sich umsomehr schräg zu stellen, je mehr er sich von der Mittelstellung entfernt, sodass der Bewegungsausschlag
des Fadenführers 7 kleiner ist als a. Man versteht ohne weiteres, dass c in dem Masse abnimmt, wie b wächst, wenn a konstant
bleibt©
liinliclie Verhältnisse ergeben sich, wenn die Kugel 2 ο näher an der Schwenkachse 19 liegt als der Ansatz 17. In diesem Falle
ist c, grosser als ^ nimmt jedoch ab in dem Masse, wie Tb wächst.
In dem Masse, wie die Spule 3 mit Fadenlagen gefüllt wird, hebt sich die Achse 4 und der Fadenführer 7 steigt doppelt so
schnell. Infolgedessen bleibt er immer in unmittelbarer Hähe der Fadenlage, ohne diese zu berühren. Dieses Ansteigen des Fadenführers
7 geschieht durch Drehen der Achse 10 in dem Bügel 11 und bewirkt ein entsprechendes Absinken des kugeligen Ende zwischen
den Platten l8e Das kugelige Ende entfernt sich also von der Schwenkachse 19 und sein Bewegungsausschlag b wächst s wodurch eine
entsprechende Verminderung des Bewegungsausschlages £ des Fadenführers verursacht wird» Auf diese Weise wird der Ausschlag der
hin-und hergehenden Bewegung des Fadenführers in Abhängigkeit von der Zunahme des Spulendurchmessers vermindert. Man erhält im Ender=.
gebnis eine doppelkonische Wicklung mit abgestumpften Enden, wie sie in Fig, β dargestellt ist.
Um eine Spule in Diaboloform gemäss Fig. 7 zu erhalten, ist es notwendig, dass der Weg des Fadenführers im umgekehrten Sinne
wie oben beschrieben in Abhängigkeit vom Spulendurchmesser geändert wird. Das erreicht man einfach dadurch, dass man den durch
die Platten 18 gebildeten Hebel umkehrt, sodass der Drehzapfen (2?ige 2) am entgegengesetzten Ende wie oben beschrieben, liegt.
Die beschriebene Maschine ist im Aufbau sehr einfach und robust. Ihre Bedienung erfordert keine besondere Geschicklichkeite
Sie eignet sich für die empfindlichsten Fäden, da sie keine reibenden Organe enthält, durch die die Fäden beschädigt werden könn-,
ten. Der Fadenführer 7 gelangt niemals in Berührung mit den aufgespulten Fadenlagen. Die obige Beschreibung erläutert nur ein Aus
führungsbeispiel, ohne den Erfindungsbereich zu begrenzen, der
Claims (1)
- nicht überschritten wird, wenn man die beschriebenen Einzelheiten durch gleichwertige Mittel ersetzt.Patentansprüche „I,) Faschine zti% Sacsi-siiwag von Garnspulen mit konischen Enden, bei der die Spule auf einer um eine waagerechte Achse drahbaren Rolle ruht und von dieser durch Reibung angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Arm, der am Ende einen Fadenführer trägt, durch ein Universalgelenk mit einem parallel zur Spulenachse sich hin-und herbewegenden SchlittenTund an einem zweiten Punkt verschiebbar mit einem Schwenkhebel verbunden ist, der Synchron mit dem Schlitten in einer zur Spulenachse etwa parallelen Ebene sich bewegt, und dass der Fadenführerarm gleitbar auf einer Traverse eines Rahmens abgestützt ist, der auf dem Maschinengestell um eine zur Spulenachse para·** llele Achse schwenkbar ist und mit seinen Seitenteilen auf den Enden der Spulenachse ruht, wobei die Schwenkachse des Rahmens und die Stütztraverse so angeordnet sind, dass der Fadenführer immer in unmittelbarer Nähe der äusseren Fadenlage der Spule liegt, ohne diese zu berühren»2«) Maschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenführerarm an seinem dem Fadenführer entgegengesetzten Ende mit einer kugeligen Yerdickung versehen ist und der Schwenk= hebel aus zwei parallelen Platten zusammengesetzt ist, zwischen die das kugelige Ende des Fadenführerarmes mit möglichst kleinem Spiel eingreifte3«) Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel von dem hin-und hergehenden Schlitten angetrieben wird.4«) Maschine nach den Ansprüchen 1-3 dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten einen zylindrisehen Ansatz besitzt, der sich parallel zur Schwenkachse des Schwenkhebels erstreckt und mit geringen Spiel zwischen die beiden Platten dieses #CE>els eingreift.
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