AT133770B - Rundspulmaschine. - Google Patents

Rundspulmaschine.

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AT133770B
AT133770B AT133770DA AT133770B AT 133770 B AT133770 B AT 133770B AT 133770D A AT133770D A AT 133770DA AT 133770 B AT133770 B AT 133770B
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AT
Austria
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spindles
rollers
bobbin
winding machine
grooves
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Inventor
Nicolai Gribojedoff
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Nicolai Gribojedoff
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  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Rundspulmaschine, das ist eine Maschine mit rings um eine gemein- same Antriebsvorrichtung angeordneten Spulspindeln, zur Herstellung von Kreuzspulen, Flaschen- spulen, Kötzern u. dgl. und bezweckt, die Zahl der arbeitenden Teile einer Spulmaschine zu verringern und deren Leistung zu erhöhen. 



   Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten   Rundspuhnasehine   wird, im Gegensatz zu bekannten   Ausführungsformen,   den Spindeln durch eine zentral angeordnete Antriebskurve gleichzeitig eine drehende und hin und her gehende Bewegung erteilt. Weitere Erfindungsgedanken liegen in der besonderen Ausbildung der die Spulspindeln antreibenden Teile. 



   In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1, teilweise in Schnitt, eine Ansicht der Spulmaschine ; Fig. 2 in Ansicht die Art, in welcher der Antrieb auf die Kötzer-od. dgl. Spindeln übertragen wird ; Fig. 3 in Ansicht eine abgeänderte Ausführungsform einer Bauart zur Herstellung zylindrischer Spulen ; Fig. 4 eine teilweise Draufsicht auf Fig. 3 ; Fig. 5 die Ansicht einer weiteren abgeänderten Ausführungsform ; Fig. 6 eine teilweise Draufsicht auf Fig. 5 ; Fig. 7 ein Diagramm, welches die Abwicklung der wirksamen Steuerkurve darstellt. 



   Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Maschine besitzt ein Gestell 1 (Fig. 1), dessen Aussparungen mit Drahtnetzen 2 verkleidet sind und durch die hindurch der entstehende Staub mittels eines Ventilators 3 abgesaugt wird, der an einem Wellenstumpf des Motors   4   sitzt. Der Motor 4 treibt ferner über eine Kupplung 5 eine senkrechte Welle 6 an, auf deren oberem Ende der umlaufende Rahmen 7 befestigt ist, der eine geschlossene Antriebskurve 8 trägt, die in genutete Rollen 9 der Zwisehenspindeln 10 greift, mittels deren den zu spulenden Kötzern od. dgl. die erforderliche Auf-und Abbewegung und Drehung erteilt wird. 



   Die Stellen 11, an denen die Steigung der Antriebskurve 8 ihre Richtung ändert, sind mit Abrundungen versehen, damit einerseits ein dauernder Eingriff der Antriebskurve mit den Rollen 9 erreicht wird, der bei einem scharfen Knick unmöglich wäre und anderseits ein Klemmen verhindert wird, um so einen glatten Lauf zu gewährleisten. Infolge der nachstehend beschriebenen Ausbildung der genuteten Rollen 9 wird jeder Spindel der volle Hub in beiden Richtungen erteilt, dabei wird aber doch in der Nähe des Endes eines jeden Hubes die Bewegung abgefedert und so die Umkehr sanft und ohne unzulässige Beanspruchung der beweglichen Teile oder deren Lagerungen bewirkt.

   Die genuteten Rollen 9 (Fig. 3) bestehen aus zwei unabhängig voneinander auf der   Zwischenspindel M verschiebbaren   Teilen 13 und 14, die durch die Zwischenspindel 10 umgebende Federn 15 gegeneinander gedrückt werden. Das äussere Ende jeder Feder 15 liegt an einem Querstift 16 an, der durch die   Zwischenspindel jM   und auch durch Schlitze 17 in den Naben 18 der Rollenhälften 13 und 14 geht. Wenn die   Zwischenspindel J ! ss sieh   dem Ende ihres Hubes nähert, hört bei dieser Anordnung die Steuerkurve 8 auf, der Zwischenspindel eine Längsbewegung zu erteilen. Die lebendige Kraft der Zwischenspindel ist jedoch bestrebt, sie in der bisherigen Richtung weiterzuführen.

   Dies ist im beschränkten Masse dadurch   möglich,   dass die Feder 15 der unter der Antriebskurve 8 liegenden Rollenhälfte   zusammengedrückt   wird, wenn die Zwischenspindel und die andere Rollenhälfte sich bis zur Beendung des notwendigen gesamten Hubes weiter bewegen, wobei diese zusätzliche Strecke dem Abstand zwischen dem inneren Ende eines der Schlitze 17 und dem Querstift 16 gleich ist. Eine Abwicklung der Antriebskurve ist in Fig. 7 dargestellt, worin die 

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 Linie 8 den Verlauf der Antriebskurve angibt und der schraflierte Teil 8a den Winkel, der in der   An-   triebskurve wegen der sonstigen   Unmöglichkeit   eines einwandfreien Eingriffes mit der Rolle 9 durch eine Rundung ausgeglichen werden muss.

   Die Lage des Scheitels des Teiles   8 a   gibt jedoch die senkrechten Grenzen der Bewegung an, die den Zwischenspindeln 10 infolge der vorstehend gekennzeichneten Ausbildung der Rollen 9 erteilt wird. Es lässt sich somit bei dieser Anordnung die gleiche Wirkung erzielen, 
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 sammenstossenden Neigungen zu verwenden. Die Zwisehenspindeln 10 sind im Kreise um die Welle6' angeordnet und tragen ausser den genuteten Rollen 9 genutete Rollen   19,   die mit wulstartigen Wirteln 20 am Fuss der Kötzerspindeln 21 im Eingriff stehen, wodurch letztere eine auf-und niedergehende sowie drehende Bewegung erfahren. In der dargestellten Ausführungsform betreibt jede Rolle 19 zwei Kötzer- spindeln   21,   doch ist die Erfindung keineswegs in dieser Hinsicht beschränkt.

   Die   Kötzerspindeln   21 sind unterhalb der Wirtel 20 in Lagern 23 am äusseren Ende von Armen 24 drehbar gelagert. Die Lager 23 befinden sich am einen Ende von Armen 24, deren anderes Ende mittels Hülsen 25 auf senkrechten
Spindeln 26 aufgesteckt ist, welche in ihrem oberen nicht dargestellten Teil   Fadenspann- und Führungs-   vorrichtungen tragen. Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform der Erfindung ist zur Herstellung zylindrischer Spulen bestimmt. In diesem Falle hat die auf-und absteigende Zwischenspindel 10 eine zweiteilige, genutete Rolle 9, die in genau der gleichen Weise wirkt, wie die genutete Rolle 9 nach Fig. 2 und vorstehender Beschreibung.

   Die hin und her gehende Zwischenspindel 10 bewegt sich in Lagern 50 und trägt an ihrem oberen und unteren Ende genutete Spulenantriebsrollen 51 und 52, welche die Spule 53 antreiben, während sie sich längs derselben hin und her bewegen. Die Spulenspindel sitzt zwischen Armen 54, die auf einer drehbar im Maschinengestell gelagerten Stange 55 befestigt sind. Der Faden wird durch eine   Fadenspann-und Führungsvorrichtung   geführt und läuft von dieser Vorrichtung aus um die Nut der Spulenantriebsrolle 51 bzw. 52 unmittelbar auf die zu bildende Spule. 



   Zur Verminderung der Zahl der arbeitenden Spindeln kann die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform abgeändert werden, wie es z. B. in Fig. 5 und 6 dargestellt ist. In diesem Falle werden genutete Spulenantriebsrollen 56 von unabhängigen, an den Enden von schwenkbaren Armen 58 hin und her beweglich gelagerten Spindeln 57 getragen. Die Nuten 59 in der Mitte der Spulenantriebsrollen 56 stehen mit einem geschlossenen Ringwulst 60 einer Rolle 61 in Eingriff, die ebenso wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen auf der durch die Antriebskurve 8 bewegten   Zwischenspindell0   sitzt. 



   Die Schrägflächen des Wulstes 60 an der Rolle 61 sichern, dass, wenn die Maschine in Gang gebracht wird, dieser Wulst nicht an die oberen und unteren Flächen der Spulenantriebsrollen 56 zu liegen kommt, sondern bei fortschreitender senkrechter Bewegung der Welle 10 in Eingriff mit der Rille 59 bleibt. 



  Dabei ist aber der Wulst 60 auf der Rolle 61 derart ausgebildet, dass er nicht vollkommen die Nuten 59 der von ihm angetriebenen Spulenantriebsrollen 56 ausfüllt, um durch die verbleibende Lücke den Faden von der   Fadenspann-und Fühlungsvorrichtung nach   der Oberfläche der sich bildenden Spule 62 führen zu können. Es wird bei dieser Ausführungsform auf Spulen 62 gespult, deren Spindeln zwischen Armen 63 sitzen. Diese Arme 63 sind ebenso wie die Arme 58 an Stangen 64 angelenkt, die von einem feststehenden Teil des Maschinengestells getragen werden. 



   Bei den in Fig. 3 und 4 sowie 5 und 6 beschriebenen Ausführungsformen wird der Faden durch die   Fadenspann-und Führungsvorrichtung   nicht durch die Drehung der Spulspindel gezogen, da in diesen beiden Fällen die genutete Spulenantriebsrolle, um die der Faden zu der Spule od. dgl. läuft, das Antriebsorgan ist. Diese letztgenannten Ausführungsformen sind zur Herstellung zylindrischer Spulen bestimmt, die   verhältnismässig   lose gewickelt sein müssen, im Gegensatz zu den Kötzerspulen, die von der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 gewickelt werden. 



   Wenn ausser den wie vorstehend ausgeführten Rollen die genuteten Rollen 19 oder Spulenantriebsrollen   51,   52 noch mit Federung auf ihren Spindeln versehen sind, kann der Richtungswechsel beim Spulen plötzlicher gemacht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rundspulmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine mit einer Welle (6) verbundene Antriebskurve   (8)   aufweist, welche den konzentrisch dazu angeordneten Spulspindeln bzw. Zwischenspindeln gleichzeitig eine drehende und hin und her gehende Bewegung erteilt.

Claims (1)

  1. 2. Rundspulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskurve (8) mit einer wulstartigen Erhöhung versehen ist, die in genutete Rollen (9) der Spulspindeln (21) oder der Zwisehenspindeln (10) eingreift, wobei diese Rollen (9) so ausgebildet sind, dass sie die hin und her gehende Bewegung an den Hubenden dämpfen und den Spindeln erlauben, über die an diesen Stellen vorhandene Rundung der Antriebskurve (8) hinauszuschnellen, um einerseits ein Schlagen der Spindeln zu verhindern und anderseits fest gewickelte Spulenenden zu erhalten.
    3. Rundspulmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenspindeln (10) genutete Rollen (19) tragen, die mit wulstartigen Wirteln (20) der Spulspindeln (21) zusammenarbeiten.
    4. Rundspulmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenspindeln (10) EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> die Spulen (53) durch Reibung mitnehmen, wobei um die Nuten der Spulenantriebsrollen (51, 52) der Faden der Spule (53) zugeführt wird.
    5. Rundspulmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenspindeln (10) mit Wülsten (60) versehene Rollen (61) tragen, die mit genuteten Spulenantriebsrollen (56) zusammenarbeiten, welche bei ihrer Hin- und Herbewegung die Spulen (62) durch Reibung mitnehmen, wobei sich die Wülste (60) in den Nuten der Spulenantriebsrollen (56) nur seitlich anlegen, so dass auf dem Grunde der Nuten noch Raum für den um die Nuten der Spule zuzuführenden Faden bleibt. EMI3.1 EMI3.2
AT133770D 1929-05-23 1930-05-23 Rundspulmaschine. AT133770B (de)

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GB133770X 1929-05-23

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AT133770B true AT133770B (de) 1933-06-10

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AT133770D AT133770B (de) 1929-05-23 1930-05-23 Rundspulmaschine.

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