DEP0034723DA - - Google Patents

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DEP0034723DA
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Dr.-Ing. Joachim Schmidt, Gross-Btllte n, iLreis Pe ine "Fünfseitig geschlossener Le i oh tbe tone te in"
Beschreibung,
Funfseitig geschlossene Leichtbeton ate ine verschiedener Art, i riebe a. auch Steine, deren Öffnungen bzw« Hohlräume von der einen Steinseite bis zur anderen nicht ganz durchgehen, die also fünfseitig geschlossen sind, sind bekannt»
Derartige Leichtbetonsteine finden aber bislang ausschliesslich mit grösseren Abmessungen Verwendung, z.B. als Decke nste ine, Bohlblocksteine ο «dgl·
Ebenfalls bekannt sind tongebrannte Mauersteine ohne oder mit vollständig durchgehendien Hohlräumen, die die Abmessungen eines doppelten Ziegelsteines besitzen, wobei die Höhe dieser Steine der doppelten Höhe eines normalen Biege Isteines zuzüglich der Höhe einer Mörtelschicht entspricht.
Ss sind auch bereits Leichtbetonmauersteine, die als Vollstein© ohne Hohlräume hergestellt sind, bekannt geworden, die die Abmessungen 25/12/lof4 cm baw. 25/12/14,2 cn
besitzen. Diese Steine sind aber, da sie unter Verwendung der heute meist zur Verfügung stehenden wärme dämmende η Zuschlagstoffe wie Trümmerschuttsplitt, Schlacke ns and usw· hergestellt werden, erheblich schwerer und als Einhand-Mauers te ine nicht mehr zu verwenden. Aus se r dem ist der Materialverbrauch wegen der fehlenden Hohlräume erheblich höher, so dass sie in der Fertigung volkswirtschaftlich ungünstiger sind«
Gegenüber dem Vollstein hat der Stein nach dem Erfindungsge danken wegen der Hohlräume eine bessere Wärme isolierung und grosser© Sicherheit gegen durchschlagende Feuchtigkeit. Die Verarbeitung erfordert wegen des geringeren Gewichtes eine kürzere Arbeitszeit.
Gegenüber den bekannten Steinen erstreckt sich der Erfindungsgedanke auf einen fünfseitig geschlossenen Leichtbetonstein, der als Mauerstein Verwendung finden soll. Erfindung age mäss besitzt der Steineinen oder mehrere, insbes, in Richtung der Steinhöhe verlaufende, von der einen Steinoberfläche bis zur entgeg'. ngesetzten Steinflache nicht ganz durchgehende Hohlräume.Die Länge und die Breite des Steines entsprechen den normalen Abmessungen eines bekennten Mauersteines, wobei die Höhe des Steines, die grosser ist als die eines Sormaiste ines, und die Hohlräume derart bemessen sind,, dass der Stein als sog· Einhand-Mausrstein verwendbar ist»
Der in der vorbeschriebenen Weise ausgebildete Leichtbetonstein ist nur unwesentlich schwerer als ein Ziegelstein im Reichsformat mit Höhe von 6,5 cn und lässt sich bequem mit einer Hand bedienen und vermauern. Die .Ausbildung der Hohlräume gewährleistet auch bei diesem Stein die an sich bekannten Vorteile einer guten ü&rmeisolierung, ohne dass die sich bei steinen, mit durchgehenden Hohlräumen ergebenden Nachteile auftreten können.
In weiterer Aasgestaltung nach dem Erfindungsgedanken entspricht die Höhe des neuen Steines vorteilhafter— weise der doppelten Höhe eines normalen Mauersteines zuzüglich der Höhe einer Mörtelsohicht. Hierdurch ergeben sich, ausser den Vorteilen, die ein aus Leichtbeton gefertigter Stein gegenüber einem tongebrannten Ziegelstein mit sich bringt, noch die weiteren Vorteile, dass erhebliche Ersparnisse an Mörtel und Arbeitszeit beim Vermauern ersielt werden, da der Stein zwei Steine normaler Abmessungen ersetzt und ausserdem der Mörtelverbrauch und die Arbeitszeit für die Herstellung einer Fuge erspart sind,
Der Stein besteht insbes. aus Leichtbeton mit granulierter Schlacke, Hütte η-Bims, Kohlenschlacke, Trümmersplitt o.dgl» als Betonzuschlagstoff»
Eine weitere erhebliche Einsparung an Mörtel und eine zusätzliche Erleichterung bei der Vermauerung der neuen
Steine wird erf indungsgemäss no oh dadurch erzielt, dass der Stein mit der geschlossenen Schicht nach oben vermauert wird, wodurch sich ausserdem noch eine ebene Mßrte!auflagefläche ergibt.
Der Erfindungagedanke beschränkt sich nicht auf einen fünfseitig geschlossenen Leichtbetonstein, dessen Abmessungen einem doppelten läbrmalstein entsprechen. Die Höhe des Steines kann daher auch beispeieisweise gleich der eineinhalbfachen Höhe eines normalen Mauersteines busätzIicb der halben Höhe einer Mörtelschicht sein.
Es ist vielmehr in jedem FaIl ausschlaggebend, dass die Ausbildung und die .Abmessungen des Steines jeweils so getroffen werden, dass der Stein als Einhand-Mauerstein Verwendung finden kann.
Die figuren zeigen ein lusfüh rungs bei spiel nach
dem Brfindungsgedanken und zwar zeigt die
Pig. 1 eine Draufsicht des Steines von der
Hohl raumsei te aus, während
i'ig. 2 eine Längsansicht und Fig. 3 eine ■ßreitenansicht des Steines sind.
Die Länge des Steines beträgt 25 cm und seine Breite 12 cm entsprechend der Länge und Breite eines bekannten tongebrannten Ziegelsteines. Die Höhe des Steines entspricht jedoch der doppelten Höhe eines normalen Mauersteines zuzüglich der Höhe einer Mörtelschicht und beträgt daher insges. 14,2 cm.
Ια Bezug auf die länge des Steines sind drei nebeneinander liegende» vorzugsweise schwach konisch gestaltete Hohlräume g vorgesehen, die sich in dichtung der Steinhöhe von der «inen Steinoberfläche a bis etwa auf 1 cm .Abstand von der anderen Steioflache b erstrecken. Diese Hohlräume g sind, unter Berücksichtigung der Steinhöhe, so bemessen, dass der Stein als Einhand-Mauerstein benutzt werden kann. Die anderen Seiten bfc,d,e und f des Mauersteines sind geschlossen.

Claims (6)

Patentansprüche
1.) Flinfseitig geschlossener Leichtbetonstein, daauxch gekennzeiohnet, dass ein oder mehrere, iasbes. in dichtung der Steinhöhe verlaufende, bis zur entgegengesetzten Steinoberfläche nicht ganz durchgehende Hohlräume vorgesehen sind, das3 Länge und Breite des «Steines den normalen Abmessungen eines bekannten Mauersteines entsprechen, und dass die Höhe des Steinea^grösser ist als die eines normalen Mauersteines, und die Bohlräume derart bemessen sind, dass der Stein als sog. Einhand-ilauerstein verwendbar ist,
2·) Stein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Steines der doppelten Höhe eines normalen Mauersteines zuzüglich der Höhe einer Mörtelschicht entspricht.
.) Stein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Steines der eineinhalbfachen Höhe eines normalen Mauersteines zuzüglich der halben Höhe einer Mörtelschicht entspricht»
4.) Stein nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und 2 oder Anspruch 1 und 3# dadurch gekennzeichnet, dass in Bezug auf die Länge des Steines drei nebeneinander liegende vorzugsweise echwach konisch oder kegelfurmlg gestaltete Hohlräume (g) angeordnet sind, die sich, in Bichtung der Steinhöhe, von der einen Steiaobs rf lache (a) bis etwa auf 1 cm Abstand von der anderen Steinfläche (b) erstrecken.
5.) Stein nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und 2 und 4, oder Anspruch 1 und 3 und 4f dadurch gekennzeichnet, dass der
Stein aus Leichtbeton, insbes. aus -leichtbeton mit granulierter Schlacke, Hütte η-Bims, Hohlenschlaeke, Trümmersplitt als Betonzushlagstoff besteht«
6.) Mauerwerk unter Verwendung eines fünfseitig geschlossenen Leichtbetonsteines nach iuaspruch 1-5» daduroh gekennzeichnet, dass eine Vermauerung des 3te ines mit der geschlossenen Steinschicht (b) nach oben erfolgt*

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