DEP0034575DA - Selbstauslöser für photographische Verschlüsse - Google Patents
Selbstauslöser für photographische VerschlüsseInfo
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Description
55§S5EiilJiLS
Firma ROBOT» Berning Ss Go98 Düsseldorfs Aachenerstr6 21-23«
Bis Erfindung besieht sich auf einen Selbstauslöser für photographisch® Verschlüsse8 der nach seiner Betätigung
die Auslösung des Versohlusres nach einer gewissen Wartezeit bewirkt* Derartige Selbstauslöser besitzen eine Antriebs-feder,
die ein Auslöseglied mit einer durch eine Hemmvorrichtung verlangsamten Geschwindigkeit relativ zu
einem für gewöhnlich feststehenden* zur Abstützung der Feder dienenden Glied bewegt» Bs sind derartig© Selbstauslöser
mit Eäderwerkshesunucg bekanntβ bei denen man den Ablauf durch eine Signalfahne von aussen beobachten kann»
Bei bekannten Selbstauslösern mit hydraulischer Remnfuiags die unmittelbar in das Auslösegewinde des Verschlusses
eingeschraubt werä©nB ist dagegen eine solche Signalgäbe über die erfolgte Auslösung nicht ohne weiteres möglich.
In allen Fällen erfolgt durch den Selbstauslöser swar ein Niederdrücken des YerschlussauslÖsögliedes bsw* des
Drahtauslösers, aber kein. loslasfen desselben nach vollendeter Aufnehme· In manchen Fällen ist das nachteilige Visnn
2*-E* beim Loslassen des Auslösegliedes eine selbsttätige BLamerafutktäon, s.E«,* ein Filmtransport ©edgl,s ausgelöst
wird»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrundes den Selbstauelöser so auszubilden,, dass er nach dera niederdrücken des
?erschlussauslöe©rs denselben wieder loslässtj und die weitere Aufgabe^ bei den oben erwähnten hjdraulischen Selbstauslösern
damit eine Signalgabe für die erfolgte Auslösung au verbinden.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss dadurch gelöst8 dass das zur Abstützung der Antriebsfeder dienende und
für gewöhnlich feststehende Glied des Selbstauslösers aus zwei durch eine Kupplung miteinander verbundenen feilen besteht
und die Kupplung durch das von der Feder angetriebene Auslöseglied nach Vollendung seines Auslöseweges lös-
Firma EOECf8 Berning & Go89 Düsseldorf# Aaehenerstre21~23
bar ist β sodass nach dem !»ösen der Kopplung eine Entlastimg des luslösegliedee won der Antriebsfeöer erfolgt und dieses
vom Verschlussmechanismus zuruckgedrückt werde» kann*
Me i^findung ist an einem Auefilirungsbeispiel näher erläutert e Lie Abbildung 1 geigt eines hydraulischen Selbstauslöser
im Schnitt und zwar im gespannten Sustand und mit angeschraubter Schutzkappe· Di© Abbildung 2 stellt denselben
Schnitt im entspannten Zustand nach dem Gebrauch dar.
In einem mit Bremsflüssigkeit gefüllten Zylinder 1 läuft ein Kolben 2t der unter dem Druck einer Wendelfeder 3 stellt,,
2mel kleine Bohrungen 4 und 4* im Kolbenboden sind unten mit einer Ledersorte ibe 5 abgedeckt;. linsen ist der Zylinder
Kit einem eingepressten Bodenstüek β dicht abgeschloa-βθε.8
das zweiteilig ausgeführt ist und einhole kolbenstange 2« abdichtend© Giösttipaekung 7 enthalte Das Bodenetüok
6 besitst einen rohrförmigen Portsats 6'8 der in einem Einschrambstück 8 geführt ist» In dem Bohr 6f ist
eine Querbohrung 9 und in der Innenwand des EinsebraubetiJkkes B eine entsprechend© Ringnut 1o vorgesehen· Eine in der
Bohrung 9 liegende Kugel 11, die in die Ringnut Iq hineinragt j stelxfc eine Kupplung arischen des Rohr 6* und dem
EiBschraubstück β her» Im Innern des Kohres 6* ist ein Solben 12 geführt,, der in seiles oberen Teil eine Eindrehung
15 besitafc. Der Eolben 12 unisekliesst eine Ausgleichfeder 14, die auf den Sopf eines iuslösestiftes 15 drückt« ßas obere
feil des licSchraubstockes 6 trägt zwei nach innen ragende Stifte 16, die in eine Eindrehung 19 des Z^ylir.ders eingreifen
und dadurch seine Aufwartsbewegung begrensen.
Zue Getraucß wird das Ein^hraubetück 8 mit eines* konischen Gewinde 16 ansteile eines Drahtauslösers in den Verschluss
eingescnraubt, Bas Gewinde 16 dient auch zur Befestigung einer Schutzkappe 17, die, - wie in Abbildung 2 dargestellt bei
der Benutzung des Gerätes auf den Zylinder 1 aufgesteckt werden kann«
Firma HOPOf8 Perßing & 0©ββ Böeselaorft Aachenerstr»21-23
Die Wirkungeweise der beschriebenen Anor-anuns ist? folgende ι Is der Ausgangjss teilung (&bb.1) ist äer Kolben 2 üben* die
Feder 3 gespannt« Biese Stellung wird dadurch erreicht;, dass öas Auslöseglied 15 (seBe durch Auf schrauben tSer
Pchutskappe 1? auf öas Eefestigungjsgei&inde 16) aurüekgedricfet wird« Pobald nun die Schutzkappe entfernt, <ä„i2e
das Auslöseglied freigegeben wird® suaiut δ ie Feder 3 des Kolben 2 nach unten s&u drücken, wobei die EreEsfli3s?igkeit@
die sich linder dens Eolbeu 2 befindet® durch den Spielraum zwischen Eolben und Sylinöerwand langsam nach oben
Der Solben 2 folgt daher dem Brück der Feder 3 niar wobei die Kolbenstange 21 den Kolben 12 und über die relativ
steife feder 14 ö©n Auslösestift 13 langsasr. iieiausechiebt« Bei einer beBtiisriteri stellung des Auslöse Stiftes 15 ist
die AusiösuDg des Verse hlusßes erfolgt tmd der £tift 13 beKöffiSit einen harten inscJalag iac ¥ersüLIusse Nun bewegt
der Kolben 2 den Eolben 12 \inter Susamcenarücken der i'eäer 14 noch etwas nacn unbea, bis die Eindrehucg 13 is Höiie
der Bohrung S xma der Kugel 1© steht« lie £usel 1o kann daaurefa nach innen aii sw eichen und die feile 6' ma β entkuppeln»
In diesem Suefeane *ird durcJb den Bückiiruck öes VersulilussinecJianisffius der Etift 15 sdteasjt uem entkoppelten
feil 6f land des damit verbundenen ^linder 1 angehobene wobei das feste üinschraubstuck 8 Füfcnaig und Eegrensung
gibt;· Der ?ersoiil\ae£ wird also n&oh erfolgter Auslösung wieder losgelasser., genau ®ie bei elnci* Auslösung von Hände
Dieses Anheben des Zylinders 1 ist als Signal für die erfolgte Auslösung von ansäen deutlich sichtbar,, insbesondere
weil daduxch smisciten cer auf den Sylinaer 1 auigesetaten Scüutakappe 1? una dem oberen Rand ces Eins^hrauberuckes
ein Streifen 2o fr-ei ^iroe den man- aur öeutlicäen iirkennbarkeit farbig machen kann«
ROBOT-BERNING&CO.
DÜSSELDORF
DÜSSELDORF
Claims (4)
- Selbstauslöser für photographische Verschlüsse 9 bei dem sieb, das die Auslosung bewirkende Glied unter dem Einfluss einer Federkraft mit einer auivh eine Eeminvorricbtung verlangsamten Geschwindigkeit relativ zu einem für gewöhnlich feststehendenj zur Abstützung der Feder dienenden Slied bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass das letztere aus zwei durch eine Kopplung (1oe1i) miteinander verbundenen bellen (8 und 19 6» 6') besteht und die Kupplung durch das von der Feder (3) angetriebene Auslöseglied (12, 15) nach Vollendung seines Ausiöseweges lösbar ist.
- Selbstauslöser nach Anspruch 18 dadurch gekennzeichnet* dass die beiden Teile (8 und 1S 6S 6f) zylindrisch ineinander geführt und durch eine in ihre ?»anaungen eingelassene Kugel (11) miteinander verbunden sinds wahrend das Auslöseglied (15) ie innern Seil (6, 6') mit einem Kolben (12) geführt ist, der nach ?olleDdung des Auslöseweges der Kupplungskugel ein Ausweichen nach innen gestattet»
- Peltst&uslöser nach Anspruch 1 unü 29 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ausloseglied (15) ^^d deia inn \smgebenden Kolben (12) eine Ausglei-shsfeaer (14) angeordnet
- 4. Selbstauslöser jrit hydraulischer Femmung, der unmittelbar in das Auslösergewinae des Versehlusres eingeschraubt wird, nach einem der Ansprüche 1 bis 3S dadurch gekenrsseichnets dass eine auf. das Eefestigungsgevinäe (16) de& Selbstauslösers aufschraubbare Schutakappe (17) vorgesehen ist, mit der des in den Verschluss eindringende stiftförmig^ Auslöseglied (15) 2urückgedrückt und dadur-ii der Selbstauslöser gespannt werden kann.5* Selbstauslöser nach Anspruch M, dadurch gekennzeichnet, öase äie Schutzkappe (17) so bemessen is=r, dass sie nach dem Abschrauben auf den zylindrischen Oberteil (1) des Selbstauslösers aufsteckbar ist.ROBOT-BERNING&CO.
DÜSSELDORF
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