DEP0032324DA - Einrichtung zur Erleichterung des Aufbringens von Förderseilen auf von Fördergerüsten getragene Seilscheiben - Google Patents
Einrichtung zur Erleichterung des Aufbringens von Förderseilen auf von Fördergerüsten getragene SeilscheibenInfo
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Description
.Einrichtung zur Erleichterung des Aafbringens von Förderseilen auf von Fördergerüsten getragenen Seilscheiben»
Die Erfindung betrifft eine einrichtung zur -erleichterung des ^afbringens von Förderseilen auf von Fördergerüsten getragene^ Seilscheiben,
bei deren Verwendpmg die durch das Gewicht des Seiles mit dem hieran hängenden Förderkorb auf die für die Aufbringung
des Seiles Verwendung findende Kabelwinde, Haspel o. dgl. hervorgerufenen Zugkräfte, die eine starke Verankerung der Winde erforderlich
machen, derart abgelenkt werden, dass ein nach unten gerichteter, die Verankerung entbehrlich machender Zug entsteht.
Für die Auflegung von Förderseilen auf von Fördergerüsten getragene^ Seilscheiben benutzt man bekanntlich Kabelwinden, Haspel
o. dgl., die das aufzubringende, zwecks Vermeidung der Bildung von Klanken unter Spannung gehaltene Seil von der ^■Ufwickeltxommel abziehen
und über die es der Seilscheibe zugeleitet wird, wobei das Seil auf seinem lauf von der ftinde zur seilscheibe die erforderlich«
Spannung durch das Eigeng qvi± cht des Seiles und durch den hieranhängenden
Förderkorb erhalt. Die Spannung nimmt mit zunehmenden Herablassen des Förderkorbes in den Schacht durch das zunehmende Eigengewicht
des sich verlängernden Seiles gewaltige Ausmasse an, Ate das ihnen entgegenwisrkende Eigengewicht der Sinde oder Haspel bald
überwiegen. Estreten dann Zugkräfte auf, die Winde oder Haspel von ihrem Standort wegzureissen versuchen und die daher eine
sstarke Verankerung der vVinde oder Haspel erforderlich machen. Eine Verankerung in dem erforderlichen ^usmasse ist aber umständlici
und vor allem am Standort der Winde oder Haspel a schwierig anzubringen, da die Winde nach erfolgtem Auflegen des Seiles nicht an
ihrem Standort verbleibt. Die Verankerung muss also
derart sein, dass sie einamal ein schnelles und leichtes Entfernen der Sinde oder Haspel ermöglicht, sodann muss sie aber auch selbst
schnell und leicht entfernbar sein» Unfälle beim Auflegen von Forderseilen, die auf eine ungenügende Verankerung der '"'inde oder Haspel
zurückzuführen sind, sind daher sehr häufig»
Um nun beim Auflegen des Förderseiles die Winde oder Haspel von den erwähnten, ihren Standort gefährdenden Zugkräfte zu entlasten
und damit Unfälle zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, eine den unvermeidlichen Zugkräften einen anderen
Richtungsverlauf erteilende zusätzliche Einrichtung zweckmässig in Form einer umlaufenden Rolle vorzusehen, die unterhalb der aufzustellenden Winde oder Haspel ortsfest verankert wird. Über diemeF
ortsfest verankerte^Rolle, die einen Bestandteil des Schachtes bildet, erhält die Winde ihre Aufstellung und über diese Rolle nimmt
das Förderseil seinen »Yeg von der Winde zur keilscheibe, so dass die durch Seil und Förderkorb hervorgerufenen Zugkräft nach unten gerichtet
werden» Die Zugkräfte ziehen also nicht die A'inde von ihrem Standort ab, sondern im Gegenteil wird die »bade durch die Zugkräfte
fest auf ihren Standort angezogen» Dadurchwird die bisher notwendige umständliche und teure Verankerung der Winde überflüssig» Gegenaiand
der Erfindung ist daher eine einrichtung zur Erleichterung des ^ufbringens von Förderseilen auf von Fördergerüsten getragene^ Seilscheiben,
bestehend aus einer im Bereich des Fördergerüstes ortsfest gelagerten Ablenkrolle, über d* die Seilwinde Aufstellung findet und
über die das von der Winde kommende Förderseil seinen Weg zur Seilscheibe nimmt»
In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Einrichtung in ihrer Verwendung bei einer Gesamteinrichtung zum Aufbringen von
Förderseilen in Abb» t in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht,
während Abb» 2 die Ablenkungsrolle selbst im vergrösserten Maßstabe wiedergibt»
lit 1 ist das die Soilsoh^ibe 2 tragende Pördergerttst M zeichnet und 3 ist ta» über ti« Seilscheibe gelegt© IfeäeMell#
das tem Föiülerkorb trägt* »gs Seil 3 nisuat» von äer Atmiektltroak no! koaraead, aoiam ??©g Uber eine Kabelwinde 4f Haspel o.dglnind
vo» dieser nach «fem über die erfindttngeges&as vorgesehene verankerte und ortsfest gelagerte Ablenkuugerolle 5» «a alsdann
von hier sweokmöselg aber eine Kolle 6 des SobaohtgerUatee Ä» weg der Seilaeheibe 2 zuzulaufen.
Pür den erfin&ungsgeaässen Voreohlag ist es ohne Belang, ob die das Seil führende Winde oberhalb der Ablenkungsrolle stationäre Aufstellung findet oder ob die Winde fahrbar gestaltet
ist und mit den fahrgestell Uber d&e Ablenkungerolle aufgestellt wird» f2i? den Iststexen fall eignet sieh der Vorschlag In besonders hohen Maaee, da hier infolge der gegebenen rollenden Bewegungaiaögllohkeit
die auf die TOb*+ einwirkenden Zugkräfte sieh in besonders hohen Masse für die Verlagerung der Sind« auswirken
künnen und eine Verankerung sieh bei einer fahrbaren Winde besonders eohwierJLg gestalten würde«
Die Irfindung soll sloh nioht auf das Auflegen von Förderseilen besehrenken f sondern überall dort Verwendung finden* wo
Shnliohe Vorausseteungen gegeben «ind*
Claims (1)
- Patentansprüche ι1·· Slnrlohtang zm Irlelchterti&g dee Aufbringen* von Fördere©Ilen auf von Khrd*lygeuftptea getragene^ Seileoherb·*» beetehead aus einer Im Berelon dee Fördergerüstes (1) ortsfest gelagerten Ablenkungerolle <5)» «bor der die Seilwinde (4) Aufstellung findet und Uber die des von der Seilwinde (4) kommende FQrdereell (3) seinen *eg aur seilscheibe (2) nlrast«2·- Die Terwendtsag der Ablenkrolle naoh Aneprnoh 1 bei Seilenfls^einriohtnngettt bei denen aueser der Ablenkrolle alle *nr Elnriohtnng gehörenden Seile eu einen fahrbaren Aggregat vereinigt sind» iss über der Ablenkrolle Aufstellung findet«
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