DEP0031815DA - Wohnhaus mit dreieckigem Grundriß - Google Patents

Wohnhaus mit dreieckigem Grundriß

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DEP0031815DA
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Germany
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house
triangular
floor plan
floor
house according
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Expired
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English (en)
Inventor
Fritz Dipl. oec. Bär
Original Assignee
Bär, Fritz, Dipl. oec., Göttingen
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein Wohnhaus, welches den verschiedensten hygienischen Anforderungen gerecht wird, die bisher beim Wohnhausbau vernachlässigt wurden. Zunächst soll der Grundriss des Hauses derart gewählt werden, dass gleichzeitig möglichst viele Räume und Teile des Hauses der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Ferner soll in jedem Raum die Luftmenge möglichst groß sein, ohne dass die Raumhöhe vergrößert wird.
Erfindungsgemäß lassen sich diese beiden Forderungen dadurch erfüllen, dass einmal der Grundriss des Hauses annähernd dreieckig gewählt wird, wobei die Spitze des Dreiecks nach Norden weist. Auf diese Weise wird die Schattenbildung, wie sie bei viereckigen Häusern auftritt, vermieden, und die Sonne strahlt bei ihrer Wanderung von Osten über Süden nach Westen größtenteils mindestens zwei benachbarte Außenflächen des dreieckigen Hauses an.
Die Forderung, jeden Raum bei geringster Raumhöhe mit einer möglichst großen Luftmenge auszufüllen, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Außenwände schräg nach außen geneigt sind, derart, dass der Flächeninhalt der Zimmerdecke wesentlich größer ist als der Flächeninhalt des Zimmer-Fußbodens. Bei gleichem Rauminhalt kann bei dieser Ausbildung die Höhe des Zimmers kleiner gehalten werden als bei dieser Ausbildung die Höhe des Zimmers kleiner gehalten werden als bei Räumen mit senkrecht stehenden Wänden.
An sich sind dreieckige Grundrisse bei Häusern nicht neu. (DRP 590 504). Man hat aber bisher derartige Häuser nicht mit schräg stehenden Außenwänden versehen. Bei erdbebensicheren Gebäuden hat man aus Gründen der Standsicherheit schon lange vorgeschlagen, die Wandflächen aus gleichseitigen oder gleichschenkligen Dreiecken zu bilden, wobei einzelne dieser Dreiecksflächen schräg nach außen und andere schräg nach innen gerichtet sind. (DRP 660 200). Diese Bauart eignet sich jedoch für normale Wohnungsbauten nicht, zumal eine Abstützung eines Hauses auf einer kugelförmigen Schale nur für Sonderzwecke angewendet werden kann.
Durch die neuartige Ausbildung des Wohnhauses gemäß der Erfindung ergeben sich ferner eine Reihe von Vorteilen, die aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgehen, in der eine beispielsweise Ausführungsform eines Hauses erläutert wird.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Grundriss des Hauses,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Hauses,
Fig. 3 bis 5 ein Bauelement zum Bau des Hauses in Draufsicht, Seitenansicht und Vorderansicht.
Aus Fig. 1 ist die dreieckige Grundrissform des Hauses zu erkennen. An der Spitze befindet sich die Wendeltreppe, welche das Erdgeschoss mit den oberen Räumen verbindet. Wie insbesondere aus Fig. 2 deutlich erkennbar ist, sind die Außenwände sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss nach außen schräg geneigt.
Dies hat den Vorteil, dass Wind und Regen eine geringere Angriffsfläche finden, außerdem gewinnt man aber einen balkonartigen Umgang, wie bei 11 dargestellt ist.
Die schrägen Außenwände werden durch dreieckförmige Bauelemente gewonnen, die in Fig. 3-5 dargestellt sind. Jedes dieser Elemente weist eine senkrechte Innenseite 12 auf, die nach der Innenraumseite gerichtet ist. Die Aussparungen 14, 15 und 16 dienen zur verbindung der Dreieckelemente mit den übrigen raumabschließenden und tragenden Teilen. Die Aussparungen 15, 16 können zur Aufnahme von Wandbrettern aus Holz oder Gasbeton benutzt werden, die evtl. auch als Wärmeisolierung wirksam sein können. In Fig. 1 sind mit 18 diese tragenden Dreieckelemente bezeichnet, die in Abständen von 2 m angeordnet sind und die Verwendung von Deckenbalken überflüssig machen.
Die Erfindung ist nicht an die dargestellte Ausführungsform gebunden und lässt sich in der verschiedensten Weise abändern.

Claims (4)

1.) Wohnhaus mit dreieckigem Grundriss, dadurch gekennzeichnet, dass das Treppenhaus, zweckmäßig eine Wendeltreppe (1) an der nach Norden weisenden Dreieckspitze vorgesehen ist, und dass alle Außenwände derart schräg angeordnet sind, dass die Bodenfläche jedes Raumes kleiner als die deckenden ist.
2.) Wohnhaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als tragende Bauteile dreieckförmige Elemente benutzt sind, deren senkrechte Teile (12) nach der Innenseite und deren schräge Teile (13) nach außen gerichtet sind.
3.) Wohnhaus nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreieckelemente im geeigneten Abstand vom Fußboden Auflageflächen (17) zur Aufnahme von schlaffster oder anderen Möbelstücken besitzen.
4.) Wohnhaus nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreieckelemente Aussparungen (15, 16) zur Aufnahme von Wandbrettern oder sonstigen raumabschließenden oder tragenden Teilen aufweisen.

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