DEP0031714DA - Rußbläser mit drehbarem Blasrohr - Google Patents

Rußbläser mit drehbarem Blasrohr

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Publication number
DEP0031714DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blowpipe
valve
rotatable
attached
steam
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Alfermann
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Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Publication date

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Description

Oberhaus©η RhId»8 den14»August 1950
Aktenzeichen; ν 31 714 ¥/24 g Ώ
n Rußbläser mit drehbarem Blasrohr "e
isassssssasssssaesassasesssssssssBBBasa
Die Erfindung betrifft einen Bußbläser mit drehbarem Blasrohr, wie er zum Reinigen der Heizflächen von Wasserrohr» Dampferzeugern benutzt wird« Bei dieser Art von Eußbläsern ergibt die Anordnung des Darapfeinlaßventiles gleichachsig mit dem Blasrohr eine einfache Lösung* erschwert jedoch die Abdichtung des drehbaren Blasrohres gegen das feststehende ¥entilgehäuse« Außerdem ist es notwendig9 das ¥entil zentrisch su fassen» tos bei dem üblichen ilockenscheiben-Äntrieb gewöhnlich durch Zwischenschaltung eines zweiarmigen Hebels geschieht«
Die Zwischenschaltung von Gelenkverbindungen vergrößert den toten Gang und erfordert Schmierung9 was bei den meist unsugänglich angebrachten Bläserköpfen schwer durchzuführen ist. Ferner ist es notwendig^ den fentilkegel so* anzuordnen, daß er leicht besichtigts ausgebaut und nachgeschliffen werden kann.
Diese Aufgaben werden gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß auf dem drehbaren Blasrohr swei konzentrische Ipcfeen«- scheiben befestigt werdens welche mit ihren Wirkflächen um ISO versetzt sind und mit Hilfe eines mit Fühlerrollen versehenen parallel geführten Bügels das Einlaßventil anheben«
Der Gegenstand der Erfindung ist in Abb«! im Längsschnitt j in Abbe2 in Draufsicht und in Äbb«3 in Ansicht in Richtung der Blasrohrachse dargestellt s während Äbbe4 eine Seiten·» ansicht wiedergibt»
Das Ventilgehäuse 1 hat einen lotrecht nach unten gerichteten Stutzen mit Flansch 2, durch welchen es mit der Dampfzuführung verbunden wird. Senkrecht dazu liegt die Blasrohrachse, in welcher auch das Dampfeinlaßventil angeordnet ist» . Es besteht aus dem Ventilteller 3» in weichemeine Dichtfläche aus verschleißfestem Stahl durch Auftragschweißung befestigt ist, und legt sich damit gegen den ebenfalls aus verschleißfestem Stahl durch Auftragsschweißung hergestellten Ventilsitz 5« Der Ventilteller ist mit der Ventilspindel 6 durch Kugeln 7 verbunden, welche je zur Hälfte in eine Ringnut im Ventilteller 3 und in der Ventilspindel 6 eingreifen und durch einen Stopfen B mit übergeschobenem Ring 9 am Herausfallen gehindert werden.
Dem Ventilteller 3 gegenüber wird das Ventilgehäuse 1 von einem Verschlußdeckel 10 durchbrochen, der die Stopfbüchse bildet, durch welche die Ventilspindel 6 nach außen tritt. Der Verschlußdeckel 10 ist mit Hilfe von Rohrgewinde 11 und Dichtscheibe 12 dampfdicht in das Gehäuse 2 eingeschraubt« Der Innendurchmesser des Gewindes 11 ist so groß} daß der Ventilteller 3 durch die Gewindebohrung eingebracht und entfernt werden kanne Der Verschlußdeckel 10 ist nach der Innenseite mit einer Führungsbüchse 13/ nach außen mit der Führungsbüchse 14 für die Ventilspindel 6 versehen. Auf den Stopfbüchsenhals 15 des Verschlußdeckels ist die Kappe 16 aufgeschraubt, die mit Hilfe der Brille 17 die Packung 18 zusammenpreßt. Die Ventilspindel 6 ist an ihrem äußeren Ende in den Bügel 19 eingeschraubt oder besser noch gelenkig mit ihm verbunden.
Der Bügel 19 ist an seinen beiden Enden mit parallelen Gewindebohrungen versehen, in welche die Bolzen 20, 20s eingeschraubt und gesichert sind. Das Ventilgehäuse ist mit seitlichen Augen 21, 21f versehen, welche parallel zur Ventilachse durchbohrt sind und als Führungen für die Bolzen 20, 20f dienen.
Diese ,Bolzen 20, 20* endigen in Gabeln 22, 22% in welchen die Querbolzen 23, 23® gelagert und gesichert sind, auf denen die Fühlerrollen 24, 24* drehbar gelagert sind»
In den Dampfaustrittstutzen des Ventilkörpers 1 ist eine Büchse 25 eingeschraubt, mit Dichtring 26 abgedichtet und durch Sicherungsschraube 27 gesichert» Der Bund 23 dieser Büchse 25 ist durch Auftragschweißung mit einer ringförmigen verschleißfesten Dichtleiste 29 versehen, welche sich gegen eine ebensolche Dichtleiste 30 legt, die an dem Radkörper 31 angebracht ist» Durch ein zusätzliches Labyrinth 32 ist der Radkörper 31 außerdem gegen das Ventilgehäuse 1 abgedichtet» An diesen Radkörper 31 ist unter Zwischenlage eines Dichtungsringes 33 der Flansch 34 mittels Stiftschrquben 35 druckdicht befestigt. Der Flansch 34 ist an das drehbare Blasrohr 36 angeschweißt, das durch den Mauerkasten 37 hindurch in den Heizgaskanal des Röhren-Dampferzeugers eindringt.
Das Gewicht des Bläserkopfes wird ausgeglichen durch die Schwingscheibe 33, welche sich mittels einer durch den Schraubenbolzen 39 einstellbaren Feder 40 auf dem Schraubenbolzen 41 abstützt. Eine Distanzschraube 42 mit Konsole 43 dient zur achsialen Festlegung des Bläserkopfesβ
B&f Antrieb des Rußbläsers geschieht in üblicher Weise mittels Zugkette, welche das Kettenrad 44 in Drehung versetzt. Dieses ist auf der Welle 45 befestigt, welche in den von dem Ventilgehäuse 1 nach oben stehenden Augenlagern 46, 47 drehbar gelagert ist. Am anderen Ende ist auf der Welle 45 das Ritzel 4$ befestigt, das mit dem Zahnrad 31 in Eingriff steht. Auf diesem Rad 31 sind ferner die Hockenscheiben 49, 49* befestigt, welche den Fühlerrollen 24, 24* gegenüberstehen.
Die Wirkungsweise des Rußbläsers ist folgende:
Durch Ziehen an der nicht dargestellten Kette wird das Kettenrad 44 gedreht und überträgt die Drehung durch Welle 45 und Kitzel 4$ auf das Zahnrad 31« Dieses ist mit dem Blasrohr 36 fest verbunden und dreht daher dieses mit» Bei Erreichen einer bestimmten Winkelstellung drücken die Kurvenscheiben 49» 49* die Sollen 24, 24s mit den Bolzen 20, 20* und dadurch den Bügel nach linksj wodurch der Ventilteller 3 von Ventilsitz 5 abgehoben wird* Der Dampf strömt aus dem Ventilkörper 1 in das Blasrohr 36 unä aus dessen Blasöffnungen aus» Der in dem Blasrohr 36 wirkende Dampf drückt die Dichtflächen 29 und 30 gegeneinander * Etwa durchs? tretender Sickerdampf wird noch durch das Labyrinth 32 gebremst» Beim Weiterdrehen des Kettenrades 44 laufen nach einem bestimmten Blaswinkel die Rollen 24, 24f wieder gleichseitig von den Kurvenscheiben 49, 49 * ab und die Federn 5O5 50' drücken den Bügel 19 nach rechts unddamit den Ventilteller 3 auf den Sitz 5-

Claims (1)

  1. . 5 -Patentansprüche ι
    la) Bußbläser mit drehbarem Blasrohr und gleichachsig angeordnetem Bampfeinlaßventil, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem drehbaren Blasrohr (36) zwei konzentrische Nockenscheiben (49g 49*) befestigt sind, welche mit ihren Wirkflächen um ISO versetzt sind und mit Hilfe eines mit Fühlerrollen (24* 24*) versehenen achsparallel geführten Bügels (19) das Einlaßventil (3, 4) öffnen«
    2β) Rußbläser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blasrohr (36) und das Ventilgehäuse (1) bzw« an ihnen befe^ig«» te Teile gegeneinander durch verschleißfeste Dichtleisten (29s 30) abgedichtet sind, die durch Dampf- bzw* Fetlerdruck aufeinander gepreßt werden»
    3„) Eußbläser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn-» zeichnet, daß in das Ventilgehäuse (l) auf der Austrittsseite eine Büchse (25) iait Bund (2ß) achsial eingeschraubt ist und daß sich das die Nockenscheiben (49S 49*) tragende Zahnrad (3I) gegen diesen Bund legt und mit dem Blasrohr (36) dicht verflansch ist.
    4·) Eußbläser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der beiden Dichtleisten (29» 30) konzentrische Labyrinthdichtungen (32) angeordnet sind.
    FQr Deufsdie Babcotk & Wilcox-
    Dampfkessel-Werke Äkfien-Gesellsdiafi
    laut allg. Vollmacht Nr. 360/1950

Family

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