DE809227C - Russblaeser mit drehbarem Blasrohr - Google Patents

Russblaeser mit drehbarem Blasrohr

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DE809227C
DE809227C DEP31714D DEP0031714D DE809227C DE 809227 C DE809227 C DE 809227C DE P31714 D DEP31714 D DE P31714D DE P0031714 D DEP0031714 D DE P0031714D DE 809227 C DE809227 C DE 809227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sootblower
blowpipe
valve
rotatable
valve housing
Prior art date
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Expired
Application number
DEP31714D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Alfermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Rußbläser mit drehbarem Blasrohr Die Erfindung betrifft einen Rußbläser mit drehbarem Blasrohr, wie er zum Reinigen der Heizflächen von Wasserrohr-Dampferzeugern benutzt wird. Bei dieser Art von Rußbläsern ergibt die Anordnung des Dampfeinlaßventiles gleichachsig mit dem Blasrohr eine einfache Lösung, erschwert jedoch die Abdichtung des drehbaren Blasrohres gegen das feststehende Ventilgehäuse. Außerdem ist es notwendig, das Ventil zentrisch zu fassen, was bei dem üblichen Nockenscheibenantrieb gewöhnlich durch Zwischenschaltung eines zweiarmigen Hebels geschieht.
  • Die Zwischenschaltung von Gelenkverbindungen vergrößert den toten Gang und erfordert Schmierung, was bei den meist unzugänglich angebrachten Bläserköpfen schwer durchzuführen ist. Ferner ist es notwendig, den Ventilkegel so anzuordnen, daß er leicht besichtigt, ausgebaut und nachgeschliffen werden kann. ' Diese Aufgaben werden gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß auf dem drehbaren Blasrohr zwei konzentrische Nockenscheiben befestigt werden, welche mit ihren Wirkflächen um i8o° versetzt sind und mit Hilfe eines mit, Fühlerrollen versehenen parallel geführten Bügels das Einlaßventil anheben. Der Gegenstand der Erfindung ist in Abl>. 1 im Längsschnitt, in Abb. 2 in Draufsicht und in Abb.3 in Ansicht in Richtung der Blasrohrachse dargestellt, während Abb.4 eine Seitenansicht wiedergibt.
  • Das Ventilgehäuse i hat einen lotrecht nach unten gerichteten Stutzen mit Flansch 2, durch welchen es mit der Dampfzuführung verbunden wird. Senkrecht dazu liegt die Blasrohrachse, in welcher auch das Dampfeinlaßventil angeordnet ist. Es besteht aus dem Ventilteller 3, in welchem eine Dichtfläche 4 aus verschleißfestem Stahl durch Auftragschweißung befestigt ist, und legt sich damit gegen den ebenfalls aus verschleißfestem Stahl durch Auftragschweißung. leergestellten Ventilsitz 5. Der Ventilteller ist mit der Ventilspindel 6 durch Kugeln 7 verbunden, welche je zur Hälfte in eine Ringnut im Ventilteller 3 und in der Ventilspindel 6 eingreifen und durch einen Stopfen 8 mit übergeschobenem Ring 9 am Herausfallen gehindert werden.
  • Dem Ventilteller 3 gegenüber wird das Ventilgehäuse i von einem Verschlußdeckel 1o durchbrochen, der die Stopfbüchse bildet, durch welche die Ventilspindel 6 nach außen tritt. Der Verschlußdeckel io ist mit Hilfe von Rohrgewinde i i und Dichtscheibe 12 dampfdicht in das Gehäuse :2 eingeschraubt. Der Innendurchmesser des Gewindes i i ist so groß, daß der Ventilteller 3 durch die Gewindebohrung eingebracht und entfernt werden kann. Der Verschlußdeckel io ist nach der Innenseite mit einer Führungsbüchse 13, nach außen mit der Führungsbüchse 14 für die Ventilspindel 6 versehen. Auf den Stopfbüchsenhals 15 des Verschlußdeckels ist die Kappe 16 aufgeschraubt, die mit Hilfe der Brille 17 die Pakkung i8 zusammenprebt. Die Ventilspindel 6 ist an ihrem äußeren Ende in den Bügel i9 eingeschraubt oder besser noch gelenkig mit ihm verbunden.
  • Der Bügel i9 ist an seinen beiden Enden mit parallelen Gewindebohrungen versehen, in welche die Bolzen 20, 20' eingeschraubt und gesichert sind. Das Ventilgehäuse ist mit seitlichen Augen 21, 21' versehen, welche parallel zur Ventilachse durchbohrt sind und als Führungen für die Bolzen 20, 20' dienen. Diese Bolzen 20, 20' endigen in Gabeln 22, 22', in welchen die Querbolzen 23, 23' gelagert und gesichert sind, auf denen die Fühlerrollen 24, 2.4' drehbar gelagert sind.
  • In den Dampfaustrittstutzen des Ventilkörpers i ist eine Büchse 25 eingeschraubt, mit Dichtring 26 abgedichtet und durch Sicherungsschraube 27 gesichert. Der Bund 28 dieser Büchse z5 ist durch Auftragschweißung mit einer ring-Krmigen verschleißfesten Dichtleiste 29 versehen; welche sich gegen eine ebensolche Dichtleiste 30 legt, die an dem Radkörper 31 angebracht ist. Durch ein zusätzliches Labyrinth 32 ist der Radkörper 31 außerdem gegen das Ventilgehäuse i abgedichtet. An 'diesen Radkörper 31 ist unter Zwischenlage eines Dichtungsringes 33 der Flansch 34 Mittels Stiftschrauben 35 druckdicht befestigt. Der Flansch 34 ist an das drehbare Blasrohr 36 angeschweißt, das durch den 1`Iauerkasten 37 hindurch in den Heizgaskanal des Röhren-Dampferzeugers eindringt.
  • Das Gewicht des Bläserkopfes wird ausgeglichen durch die Schwingscheibe 38, welche sich mittels einer durch den Schräabenbolzen 39 einstellbaren Feder 4o auf dein Schraubenbolzen 41 abstützt. Eine Distanzschraube 42 mit Konsole 43 dient zur axialen Festlegung des Bläserkopfes.
  • Der Antrieb des Rußbläsers geschieht in üblicher Weise mittels Zugkette, welche das Kettenrad 44 in Drehung versetzt. Dieses ist auf der Welle 45 befestigt, welche in den von dein Ventilgehäuse i nach oben stehenden Augenlagern 46, 47 drehbar gelagert ist. Am anderen Ende ist auf der Welle 45 das Ritzel 48 befestigt, das mit dem Zahnrad 31 im Eingriff steht, Auf diesem Rad 31 sind ferner die Nockenscheiben 49, 49' befestigt, welche den Fühlerrollen 24, 24' gegenüberstehen.
  • Die Wirkungsweise des Rußbläsers ist folgende: Durch Ziehen an der nicht dargestellten Kette wird das Kettenrad 44 gedreht und überträgt die Drehung durch Welle 45 und Ritzel 48 auf das Zahnrad 31. Dieses ist mit dem Blasrohr 36 fest verbunden und dreht daher dieses mit. Bei Erreichen einer bestimmten Winkelstellung drücken die Kurvenscheiben 49, 49 die Rollen 24, 24' mit den Bolzen 20, 20' und dadurch den Bügel ig nach links, wodurch der Ventilteller 3 von Ventilsitz 5 abgehoben wird. Der Dampf strömt aus dem Ventilkörper i in das Blasrohr 36 und aus dessen Blasöffnungen aus. Der in dem Blasrohr 36 wirkende Dampf drückt die Dichtflächen 29 und 30 gegeneinander. Etwa durchtretender Sickerdampf wird noch durch das Labyrinth 32 gebremst. Beim Weiterdrehen des Kettenrades 44 laufen nach einem bestimmten Blaswinkel die Rollen 24, 24' wieder gleichzeitig von den Kurvenscheiben 49, 49' ab und die Federn 5o, 5o' drücken den Bügel 19 nach rechts und damit den Ventilator 3 auf den Sitz 5.

Claims (4)

  1. PATENTA\SPRÜCHE: i. Rußbläser mit drehbarem Blasrohr und gleichachsig angeordnetem Dainpfeinlaßventil, dadurch gekennzeichnet, <1a1 auf dein drehbaren Blasrohr (36) zwei konzentrische Nockenscheiben (49, 49') befestigt sind, welche mit ihren Wirkflächen uni i8o° versetzt sind und finit Hilfe eines mit Fühlerrollen (24, 24') versehenen achsparallel geführten Bügels (i9) (las Einlaßventil (3, 4) öffnen.
  2. 2. Rußbläser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Blasrohr (36) und das Ventilgehäuse (i) bzw. an ihnen befestigte Teile gegeneinander durch verschleißfeste Dichtleisten (29, 3o) abgedichtet sind, die durch Dampf- bzw. Federdruck aufeinander gepreßt werden.
  3. 3. Rußbläser nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Ventilgehäuse (i) auf der Austrittsseite eine Büchse (25) mit Bund (28) axial eingeschraubt ist und daß sich das die Nockenscheiben (49, 49') tragende Zahnrad (3t) gegen diesen Bund legt und mit dem Blasrohr (36) dicht verflanscht ist.
  4. 4. Rußbläser nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der beiden Dichtleisten (29, 30) konzentrische 1.abyrinthdichtungen (32) angeordnet sind.
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