DEP0031642DA - Abgleichbares Kernpaket - Google Patents

Abgleichbares Kernpaket

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DEP0031642DA
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English (en)
Inventor
Georg Dr. Berlin-Lichterfelde Ost Heisen
Original Assignee
Blaupunkt-Werke GmbH, Zweigniederlassung Darmstadt, Darmstadt
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Description

Es ist bekannt, zur Abstimmung von elektrischen Schwingungskreisen neben den bekannten Drehkondensatoren Hochfrequenzkerne zu verwenden, die in vorgesehene Spulen kontinuierlich hinein- und hinausgeführt werden, sodaß die Induktivität der Spule von einem Minimum zu einem Maximum-Wert ansteigt.
Je nach dem (My)-Wert des verwendeten Eisens kann eine Variation der Induktivität von z.B. 1 : 10 erzielt werden. Bei den mit sehr hohem Druck gepressten Eisenkernen besteht bei den z.B. für Superhet-Empfänger mit induktiver Abstimmung verwendeten langen Spulen die Schwierigkeit, den Kern aus einem Stück herzustellen. Die notwendige Kernlänge wird daher, wie vorgeschlagen wurde, aus einem Kernpaket mit 2-4 Einzelkernen zusammengesetzt. Bisher ist besonderer Wert darauf gelegt worden daß die Einzelkerne eines solchen Kernpaketes möglichst den gleichen (My)-Wert aufweisen. Vor allem war dieser Gesichtspunkt der Gleichheit bei der Serienfertigung am Superhetempfänger mit Oszillator und Vorkreisspule erforderlich, um den erwünschten Gleichlauf nicht zu stören.
Erfindungsgemäß wird nun ein Kernpaket aus Einzelkernen mit verschiedenen oder auch möglichst gleichen (My)-Werten derart ausgebildet, daß es aus einem Hauptkern, z.B. aus einem äußeren Kernmantel, besteht, in bzw. auf dem ein oder beliebig viele Kerne verschiebbar und einstellbar angeordnet sind, z.B. durch Schraubgewinde der Kerne selbst.
Es ist an sich bekannt, zur Erzielung eines induktiven Abgleiches einer Spule den Kern, auch einen Hochfrequenzeisenkern (H.Fe.) verschiebbar in der Spule anzuordnen. Ebenso ist es bekannt, einen H.Fe-Kern aus mehreren Teilen durch Aufschrauben der Einzelkerne auf einen Isolierstab zusammenzusetzen bzw. einen einzelnen H.Fe-Kern aus zwei ineinanderschraubbaren Teilkernen zusammenzusetzen.
Durch die Erfindung werden wesentliche Vorteile erzielt. Handelst es sich darum, ein Kernpaket mit einem über seine ganze Länge möglichst gleichen (My)-Wert zu schaffen, so ist es nicht mehr erforderlich, wie bisher, die Einzelkerne genau auszusuchen, d.h. durch eine Messung den (My)-Wert zu bestimmen und die Einzelkerne zu sortieren, zu kennzeichnen oder durch Abschleifen auszugleichen, sondern man verringert beliebige Einzelkerne zu einem Paket und kann durch die Zusatzkerne den (My)-Wert eines Kernpaketes z.B. mit geringerem (My)-Wert auf den gewünschten Wert erhöhen. Die Verwendung dieser Zusatzkerne kann ebenso dazu dienen, um die erforderliche Gesamtlänge des Kernpaketes zu erhalten. Erfahrungsgemäß weisen nämlich die gepressten Einzelkerne Längentoleranzen auf, die nach einem älteren Vorschlage durch Zwischenlagern zu der für den Spulenabgleich genau einzuhaltenden Gesamtlänge des Kernpaketes zusammengestellt werden müssen. Andererseits kann aber die Erfindung besonders vorteilhaft dort Anwendung finden, wo es sich darum handelt, daß die kontinuierliche Ein- oder/und Ausführung des Kernpaketes aus der Spule eine diskontinuierliche Änderung der Induktivität ergeben soll. Man kann das Kernpaket an einzelnen Stellen durch eingeführte Zusatzkerne in seinem (My)-Wert erhöhen. Somit läßt sich durch diese zusätzlichen Kerne dasselbe erzielen, was bei Drehkondesatoren mit dem Abgleichlamellen der Randplatte erzielt wird.
Der Erfindungsgegenstand kann sowohl dann Anwendung finden, wenn die Relativbewegung zwischen Kernpaket und Spule z.B. über eine Kreisscheibe geführt wird und somit kontinuierlich erfolgt als auch dann, wenn die Relativbewegung diskontinuierlich, z.B. über Antriebsscheiben besonderer Kurvenform, vorgenommen wird. Im letzteren Falle ergibt sich durch die besondere Ausbildung der Antriebsscheibe das Analogon zu einem Drehkondensator mit z.B. Wellenlängengeraden Plattenschnitt, bei dem außerdem zum Feinabgleich unterteilte, lamellierte Außenplatten vorhanden sind.
Bei der praktischen Ausführung können neben den innen eingeführten Zusatzkernen auch außen angebrachte Zusatzkerne vorgesehen sein.
In den Abbildungen sind erfindungsgemäß Ausführungsbeispiele angegeben.
In Fig. 1 ist ein Kernpaket nach der Erfindung dargestellt, das in einer auf einem Isolierrohr 1 angeordneten Spule 2 bewegt wird. Es sind drei Hauptkerne 3 mit drei innen einschraubbaren Zusatzkernen 4 vorgesehen, von denen zwei gleichzeitig die Verbindung zwischen den Hauptkernen darstellen, während der dritte Zusatzkern die erwünschte Verlängerung des Hauptkernes erzielen läßt.
Das Kernpaket nach Fig. 2 besteht aus zwei ineinanderschiebbare Teilkernen 5 und 6.
In Fig. 3 ist ein Kernpaket dargestellt, bei dem auf zwei Hauptkernen 3 Zusatzkerne 4 aus schmalen oder breiten Ringen aufgeschoben sind, die den oder die erwünschten "Schwerpunkte" ((My)-Werte) erzielen lassen und gleichzeitig die Verbindung der Hauptkerne darstellen.
In Fig. 4 ist die Vereinigung eines erfindungsgemäßen Kernpaketes aus Hauptkernen 3 mittels Isolierteilen 7 dargestellt, bei dem in den Hauptkernen Zusatzkerne 4 an einzelnen Stellen eingefügt sind. Der Antrieb des Kernpaketes, das in dem die Spule 2 tragenden Isolierrohr 1 durch das über die Rollen 8 geführte, mit Feder 9 versehene Seil 11 bewegt wird, geschieht über eine Kurvenscheibe 10, die den erwünschten diskontinuierlichen Vorschub erzielen läßt.
Der Erfindungsgegenstand ist zur Anwendung für induktivveränderliche Kreise jeden Verwendungszweckes geeignet, z.B. Empfänger, Sender, Meßgeräte sowie Peilungsgeräte bezw. Ortungsgeräte, Erduntergrunduntersuchungs- und elektromedizinische Geräte.

Claims (7)

1. Induktive Abstimmvorrichtung für Schwingungskreise, bei der ein Hochfrequenzkern in einer Spule bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern derartig aus Teilen zusammengesetzt ist, daß mehrere Hauptkerne gleicher oder ungleicher Permeabilität mit durch in oder auf den Hauptkern angeordneten verschiebbaren Zusatzkernen zu einem abgleichbaren Kernpaket vereinigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzkerne sowohl zum Abgleich wie gleichzeitig zur mechanischen Zusammenfügung der Hauptkerne dienen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzkerne zum Abgleich einer erwünschten Permeabilität des Kernpaketes und/oder zur Herstellung der erwünschten Gesamtlänge des Kernpaketes dienen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtkern auf einem über axiale Richtung gleichen oder ungleichen Permeabilitätswert abgeglichen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewegung zwischen Kernpaket und Spule gleichförmig oder nach einem vorgeschriebenen Verlauf ungleichförmig vorgenommen wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichförmige Bewegung über Kurvenscheiben oder in Stufen vorgenommen wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt- und/oder Zusatzkerne mit Schraubgewinde versehen sind.

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