DEP0031628DA - Verfahren zur Herstellung von Schutzhosen für Kranke und Kleinkinder. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schutzhosen für Kranke und Kleinkinder.

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DEP0031628DA
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DE
Germany
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trousers
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small children
sick people
protective trousers
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English (en)
Inventor
Ulrich Haakh
Original Assignee
Haakh, Ulrich, Bad Soden, Taunus
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Description

Schutzhosen für Kranke und Kleinkinder werden bisher aus Kautschuk- oder Kunststoffolien hergestellt. Die Hosen dieser Art sind sehr wenig reissfest. Sie haben nur eine Lebensdauer von wenigen Wochen und werden oft schon beim Anziehen beschädigt.
Es wurde nun gefunden, dass solche Schutzhosen für Kranke und Kleinkinder in viel zweckmässiger Weise so hergestellt werden, dass eine Hose aus einem Textilstoff beliebiger Art ein- oder zweiseitig mit einer Folie aus Kautschuk, Natur- oder Kunstharz überzogen oder mit Kautschuk-Natur- oder Kunstharzemulsionen durchtränkt wird. Dabei kann die Herstellung der Hose auch so vor sich gehen, dass der Textilstoff erst mit der Lösung oder Emulsion behandelt und dann zur Hose vernäht wird. Auch kann man erst eine Kautschuk- oder Harzfolie herstellen, die dann auf den Stoff aufgelegt und mit ihm in bekannter Weise etwa durch die eigene Klebekraft beim Aufpressen verbunden wird.
Die einseitig überzogene Hose hat natürlich die Vorteile und Nachteile einer Stoffhose. Sie trägt sich wohl angenehmer, muss aber gewaschen werden, während die völlig überzogene Hose nur abgespült und trocken gerieben zu werden braucht.
Wird mit Kautschuk oder Harz von beiden Seiten überzogen, so ist es besonders günstig, wenn sich die beiden Schichten durch den Textilstoff hindurch berühren, sodass sie beim Trocknen oder Vulkanisieren zu einer einheitlichen Schicht zusammentreten.
Bei Verwendung elastischer Textilstoffe ist es nicht nötig, einen besonderen elastischen Saum anzubringen, vorausgesetzt, dass das verwendete Ueberzugs- bezw. Imprägniermittel genügend elastisch ist.
Doch kann es zweckmässig sein, an den Schlupfstellen einen einige Zentimeter breiten Bund anzubringen, sodass ein elastischer, nicht lästig empfundener feuchtigkeitsdichter Abschluss erzielt wird. Die Art der Herstellung ist einfach und kann in an sich bekannter Weise auf verschiedenem Weg geschehen. Beispielsweise wird die Schutzhose mit ein- oder zweiseitigem Ueberzug etwa wie folgt erzeugt: Eine fertig genähte Stoffhose wird faltenlos auf eine Form aufgezogen, sodann einseitig mit einer Latexmischung bekannter Zusammensetzung, welche Schwefel, Zinkoxyd und Beschleuniger, sowie sonstige Zusätze wie etwa Farbstoffe enthält, so überspritzt, dass die Latexmischung nicht durchschlägt, sodann wird getrocknet und vulkanisiert. Soll die zweite Seite auch überzogen werden, so braucht keine Rücksicht auf stellenweises Durchschlagen genommen zu werden, ja, man kann dies durch Netzmittel noch begünstigen. Ist die erste Schicht abgetrocknet, so wird sie aussen mit Talkum gepudert, alsdann wird gewendet, wieder auf die Form gezogen, die zweite Seite überspritzt, sodann im Ofen vulkanisiert oder getrocknet. Zum völligen Tränken oder beiderseitigem Ueberziehen etwa durch Eintauchen sind die Lösungen des Kautschuks oder der Harze in organischen Lösungsmitteln ebenso brauchbar wie die wässerigen Emulsionen.
Den Lösungen oder Emulsionen können beliebige andere, etwa keimtötend wirkende Stoffe usw. eingemischt werden.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von Schutzhosen für Kranke und Kleinkinder, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einem Textilstoff beliebiger Art bestehende Hosenstoff vor oder nach seiner Verarbeitung zur Hose ein- oder beidseitig mit einer Folie oder mit Lösungen bezw. Emulsionen von Kautschuk, Natur- oder Kunstharzen überzogen bzw. getränkt wird.

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