DEP0013138DA - Wasserdichte Bekleidung. - Google Patents
Wasserdichte Bekleidung.Info
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Description
Es sind Regenmäntel bekannt, deren Stoffe auf der Innenseite gummiert sind. Sie haben den Nachteil, dass die ungummierte Aussenstoffseite durch das ständige Durchnässt- und immer wieder Trockenwerden bald verrottet, sodass diese Mäntel nur eine kurze Lebensdauer haben. Aus dem gleichen Grunde sehen solche Mäntel bald unansehnlich aus, zumal sie an bestimmten Stellen, z. B. auf dem oberen Rückenteil, jeweils mehr durchnässt werden, als an anderen Stellen, wie z.B. unter den Armen. Nach dem Nasswerden brauchen sie lange Zeit zum Trocknen.
Man hat nun versucht, diese Übelstände dadurch zu mildern, dass man den Stoff vor dem Gummieren imprägnierte.
Das hat sich aber nicht bewährt, da die Gummierung auf imprägnierten Stoffen nicht fest genug haften bleibt. Zudem wäscht sich die Imprägnierungsmasse durch das häufige Nass- und Trockenwerden bald wieder heraus, sodass auch diese Stoffe in verhältnismässig kurzer Zeit verrotten, also nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Auch sie sehen bald unansehnlich aus, da sie nicht gewaschen werden dürfen, weil sich sonst die Imprägnierung mitherauswaschen würde und diese dadurch noch rascher unwirksam werden würde, als dies infolge des Durchnässens beim Regnen ohnehin der Fall ist. Auch bei imprägnierten Stoffen ergibt sich der grosse Nachteil, dass sie nach dem Regen lange Zeit zum Trocknen brauchen, weil auch sie allmählich infolge der unvermeidbaren nachlassenden Wirksamkeit der Imprägnierung sich stark durchfeuchten, wie das z.B. bei den imprägnierten Popeline-Mänteln allgemein bekannt ist.
Durch die vorliegende Erfindung sind alle diese Nachteile beseitigt. Das Neue besteht im wesentlichen darin, dass der Regenmantelstoff aus einem Gewebe aus wasserabstossenden Fäden bzw. Garnen aus Glas, Gummi, Kunstharz oder anderem synthetischen Material besteht und dass das Gewebe mit einer wasserdichten Innenschicht aus gleichem oder gleichwertigem Material versehen ist. Es bedarf somit keinerlei Imprägnierung, da die Fäden infolge ihrer natürlichen Beschaffenheit kein Wasser aufnehmen, sondern sich Wasserabstossend verhalten. Diese Art von Geweben hat nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Man kann auch Textilfäden bzw. -garne verwenden, falls man sie vor dem <Nicht lesbar> völ-
lig mit Gummi oder Kunstharz oder ähnlichem Material überzieht oder sie sonst dauernd wasserabstossend macht. Zweckmässig wird als Material für die Fäden bzw. Garne oder für das Überziehen derselben das gleiche Material oder solches von verwandter Beschaffenheit genommen, wie zur wasserdichten Innenschicht, da sich in diesem Falle das Gewebe mit der wasserdichten Innenschicht besonders innig und dauerhaft verbindet.
Vorteilhaft ist beim Erfindungsgegenstand, dass derartige Mäntel infolge der stets gleichbleibenden wasserabstossenden Eigenschaft und der dadurch sich ergebenden Möglichkeit der einfachen und schnellen Reinigung stets wie neu aussehen und selbst nach starkem Regen in kurzer Zeit wieder trocken sind.
Zusammengefasst ergeben sich beim Gegenstand der Erfindung gegenüber den bisher allgemein üblichen gummierten Mänteln folgende Vorteile: dauernd schöneres Aussehen, dauernde und vollkommene Wasserdichtigkeit, rasches Trocknen, einfache und schnelle Reinigung, Waschbarkeit, unbegrenzte Lebensdauer.
Selbst gegenüber den aussen gummierten (aussen also glatten) Regenmänteln und den ebenfalls glatten gewebelosen Folienmänteln haben die Mäntel nach der vorliegenden Erfindung markante Vorteile. Sie haben z. B. auch gegenüber diesen Mänteln eine grössere Lebensdauer, können beliebige Farben und Musterungen aufweisen und das Wasser läuft nicht, wie bei den aussen glatten Mänteln, ungehindert in Schuhe und Strümpfe.
Claims (2)
1.) Wasserdichte Bekleidung, insbesondere Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass deren Stoff aus einem Gewebe aus wasserabstossenden Fäden und Garnen aus Glas, Gummi, Kunstharz oder anderem synthetischem Material besteht und das Gewebe mit einer wasserdichten Innenschicht aus gleichem oder gleichwertigem Material versehen ist.
2.) Wasserdichte Bekleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoffe aus einem Gewebe aus Fäden bzw. Garnen besteht, die vor dem <Nicht lesbar> mit Gummi oder Kunstharz oder einem anderen wasserabstossenden Material überzogen worden sind.
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