DE894083C - Oberbekleidungsstueck - Google Patents

Oberbekleidungsstueck

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DE894083C
DE894083C DEK11504A DEK0011504A DE894083C DE 894083 C DE894083 C DE 894083C DE K11504 A DEK11504 A DE K11504A DE K0011504 A DEK0011504 A DE K0011504A DE 894083 C DE894083 C DE 894083C
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DE
Germany
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plastic
outer garment
fabric
spaces
threads
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Expired
Application number
DEK11504A
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English (en)
Inventor
Hans Klepper
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D31/00Materials specially adapted for outerwear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Oberbekleidungsstücke aus gummiertem oder Kunststoff belegtem Gewebestoff werden wegen ihres geringen Gewichtes besonders bevorzugt. Um das Gewicht besonders nieder zu halten, hat man schon vorgeschlagen, einseitig zu gummieren und um zu verhindern, daß der in den meisten Fällen außenliegende, unigummierte Gewebestoff durch die wiederholte Durchfeuchtung verrottet, stockt und verdirbt, ein Poliamidfasergewebe zu verwenden, das einseitig gummiert ist. Poliamidfaser ist Feuchtigkeit abstoßend und trocknet infolgedessen nach Durchnässung sehr leicht.
  • Wenn nun auch zwar die Poliamidfaser keine Feuchtigkeit aufnimmt, so wird diese doch deshalb zurückgehalten, weil ein- Gewebe vorliegt, das die Feuchtigkeit in den Zwischenräumen der Schuß-und Kettenfäden leicht zurückhält.
  • Um nun auch dem abzuhelfen, geht der erfindungsgemäße Vorschlag dahin, bei einseitig gummiertem Kunststoffgewehe aus wasserabstoßender Faser die Zwischenräume zwischen Ketten- und Schußfäden mit in organischen Lösungsmitteln lösbarem Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, auszufüllen.
  • Diese ausgefüllten Zwischenräume stellen keinen geschlossenen Belag dar; erhöhen also das Gewicht des Oberbekleidungsstückes nicht wesentlich. Sie nehmen aber dem Poliamidfasergewebe die letzten Reste von Saugfähigkeit, so daß also ein Oberbekleidungsstück geringsten Gewichtes vorliegt, das auf der einen Seite (Innenseite) mit Gummi belegt ist und dessen Fädenzwischenräume mit Kunststoff ausgefüllt sind.
  • Die Herstellung eines derartigen belegten Gewebestoffes, aus dem das Oberbekleidungsstück zu fertigen ist, fällt nicht schwer. Ein Gewebestoff aus verhältnismäßig lockerem, weitmaschigem Poliami.dfasergervebe wird in üblicher Weise auf der einen Seite mit einem Gummibelag versehen. Da der Gummi im Stadium der Belagaufbringung verhältnismäßig zäh ist, so dringt er nicht in die Maschenzwischenräume ein. Ist der Gummibelag aufgebracht, so wird der so hergestellte, einseitig belegte Gewebestoff auf der anderen Seite mit verhältnismäßig dünnflüssigem, in organischem Lösungsmittel gelöstem Kunststoff bestrichen.-und nach dem Bestreichen abgestrichen, so daß ein Belag aus Kunststoff auf dieser Gewebestoffseite nicht vorliegt. Der Kunststoff verbleibt jedoch in den Zwischenräumen zwischen Ketten- und Schußfäden, während nach außen hin die Fäden sichtbar sind und auch hervortreten. Die Saugfähigkeit des Stoffes ist dadurch erheblich vermindert. Bei der Verarbeitung von Oberbekleidungsstücken wird man .darauf sehen, daß die nicht mit Gummi belegte Seite nach außen gekehrt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausschnitt aus einem Oherbekleidungsstück, z. B. Mantel, dargestellt, und zwar Fig. i im Aufriß in Ansicht von der Außenseite, Fig. z einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i. Das Oberbekleidungsstück gemäß Fig. i besteht aus einem verhältnismäßig weitmaschigen Poliamidfasergewebe. Die Maschenzwischenräume i besitzen natürlich nicht ,die gezeichnete Größe, sondern sind erheblich kleiner, sie besitzen- etwa die Größe eines Quadratmillimeters. Das Oberbekleidungsstück ist auf der Innenseite mit einem Gummibelag 2 versehen, während die Zwischenräume zwischen den Kettenfäden 3 und den Schußfäden q. mit Kunststoff 5, z. B. Polyvinylchlorid, ausgefüllt sind. Es ist erkennbar, daß die Fäden 3 und q. auf der Außenseite hervortreten und sichtbar sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oberbekleidungsstück aus einseitig belegtem, wasserabweisendem Kunstfasergewebe, insbesondere Poliamidfasergewebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebemaschenzwischenräume reit in organischen Lösungsmitteln lösbarem Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, ausgefüllt sind.
DEK11504A 1951-10-03 1951-10-03 Oberbekleidungsstueck Expired DE894083C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10023629A1 (de) * 2000-04-29 2001-11-08 Deotexis Inc Textilmaterial und Verfahren zum Herstellen eines solchen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10023629A1 (de) * 2000-04-29 2001-11-08 Deotexis Inc Textilmaterial und Verfahren zum Herstellen eines solchen
DE10023629C2 (de) * 2000-04-29 2002-07-18 Deotexis Inc Kleidungsstück und Verfahren zum Herstellen eines solchen

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