DE481695C - Badeanzug - Google Patents
BadeanzugInfo
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- DE481695C DE481695C DED56966D DED0056966D DE481695C DE 481695 C DE481695 C DE 481695C DE D56966 D DED56966 D DE D56966D DE D0056966 D DED0056966 D DE D0056966D DE 481695 C DE481695 C DE 481695C
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- Germany
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- outside
- fibers
- suit
- swimsuit
- moisture
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D7/00—Bathing gowns; Swim-suits, drawers, or trunks; Beach suits
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
- Badeanzug Für Wäsche und andere Waren verwendet man bereits plattierte Stoffe, bei denen die Innenseite beispielsweise aus Wolle oder Baumwolle besteht, während auf der Außenseite nur Kunstseidefädenzusehensind. DerartigeStoffe verwendete man bisher nur, um ein besseres Aussehen ,der Ware zu erzielen. Es blieb unbekannt, daß sich daraus Vorteile besonderer Art bei Badeanzügen ergeben. Denn diese stellte man bisher aus Stoffen her mit einer einzigen Gewebeschicht. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, bei Badeanzügen Fäden mit verschiedenen Eigenschaften derart miteinander zu verbinden, daß die Abführung der Nässe vom Körper rascher und gleichmäßiger erfolgt, als es mit den üblichen Badeanzügen möglich ist. Bei diesen besteht der Nachteil, daß die Nässe zu langsam auf der Innenseite des Anzuges zum Verdunsten gebracht wird, so daß die trocknende Luft unmittelbar an den noch nassen Körper gelangen muß, um auch diesen zu trocknen. Demgegenüber wird erfindungsgemäß auf der Innenseite des Anzuges eine Faser verwendet, die die Feuchtigkeit weniger gut hält. als die Außenseite des Badeanzuges, so daß alle Feuchtigkeit der Innenseite des Anzuges an die Außenseite in dem Maße abgegeben wird, als deren Nässe verdunstet. Aus diesen Gründen empfiehlt es sich, auf der Innenseite beispielsweise Wollfäden und auf der Außenseite Kunstseidefäden zu verwenden, insbesondere solche, die die Feuchtigkeit leicht aufnehmen und sie von den Wollfasern, die am Körper anliegen, ableiten. Außer diesem Vorteil der gesundheitlich zweckmäßigeren Trocknung des nassen Stoffes fällt noch ins Gewicht, daß der neue Anzug sehr gut wärmt, da auf der Innenseite die Wärme schlecht leitende Wolleliegt, währendauf der Außenseite die den Wind gut ableitende Kunstseide liegt, so daß sich die Luft nicht so leicht wie bei rauheren Geweben verfangen kann und den Körper übermäßig durchkühlt. Der dichtere Stoff, der sich durch die Erfindung ohne weiteres ergibt, hält auch Schmutz und Sand besser vom Körper fern, als dies bei den üblichen Badeanzügen der Fall ist. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel ddr Erfindung. Es zeigen: Abb. i den Badeanzug und Abb. 2 dessen Bindungsart.
- Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß auf der Innenseite i des Badeanzuges 2 reine, am besten weiße Wollfasern 3 freiliegen. Die auf der Außenseite des Anzuges 2 sichtbaren Kunstseidefäden 4. können dagegen bunt sein. Auf die geschilderte Weise läßt sich trotz eines gefälligen Aussehens des Anzuges hygienischen Anforderungen entsprechen, die dahin gehen, daß bunte Farben von etwaigen wunden Stellen des Körpers ferngehalten werden. Die Außenseite kann in der mannigfachsten Weise gemustert werden, was in der Zeichnung durch die Zierstreifen 5 zum Ausdruck gebracht ist.
- Der neue Badeanzug kann durch das bekannte Plattieren mehrerer Fäden hergestellt werden oder auch dadurch, daß man mehrere Stoffschichten mit verschiedenen Eigenschaften miteinander verbindet, beispielsweise durch Nähen o. dgl. Wesentlich ist nur, daß auf der Innenseite eine Faserart liegt, die leicht alle Nässe an die Außenseite des Stoffes abgibt, dadurch, daß deren Fasern die Feuchtigkeit leichter annehmen als diejenigen der Innenseite.
- Zu den Badeanzügen im weiteren Sinn gehören nicht nur Schwimm- und Wassersportanzüge, sondern auch Luftbad-, Turn- und Sportanzüge, deren Träger in der oben erläuterten Weise beim Schwitzen oder vorübergehendem Naßwerden im Regen vor Erkältung zu schützen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Badeanzug, dadurch gekennzeichnet, daß Innen- und Außenseite des Anzuges von verschiedenen Faserarten gebildet sind, derart, daß die innenliegenden Fasern die Feuchtigkeit leicht an die außenliegenden abgeben. z. Badeanzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite weiße Wollfasern und auf derAußenseite farbige Kunstseidefasern liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED56966D DE481695C (de) | 1928-11-06 | Badeanzug |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED56966D DE481695C (de) | 1928-11-06 | Badeanzug | |
| DE330203X | 1928-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE481695C true DE481695C (de) | 1929-08-27 |
Family
ID=25807716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED56966D Expired DE481695C (de) | 1928-11-06 | Badeanzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE481695C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE955221C (de) * | 1954-05-12 | 1957-01-03 | Max Gress Fa | Walzenbezug |
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- DE DED56966D patent/DE481695C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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