DEP0031319DA - Seilbahn zum Schleppen von Skiläufern - Google Patents

Seilbahn zum Schleppen von Skiläufern

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DEP0031319DA
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Germany
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hoisting rope
rope
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towing
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Allgäuer Bergbahnbau-Gesellschaft mbH, Oberstdorf
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Description

Es sind Schleppseileinrichtungen für Skiläufer bekannt, bei denen von einem laufenden Seil geführte, mit diesem fest verbundene Schlepporgane die zu befördernden Personen einzeln, oder zu zweit nacheinander den Hang hinaufführen.
Diese Schleppseilfördereinrichtung geht von dem Grundsatze aus, dass in bestimmten Abständen mit dem Förderseil fest verbundene Schlepporgane den Skifahrer, oder die Skifahrer bergwärts ziehen und leerseitig, also talwärts am Förderseil hängend, wieder zu Tal geführt werden. Dies bedeutet einen erheblichen Aufwand an Material, Mechanismus wie Maschineneinrichtung, so dass die Anschaffungskosten für kleine Bahnen kaum rentabel sind.
Den bekannten Einrichtungen gegenüber besteht die Erfindung nun darin, dass die Personen durch ein einfaches Zugseil mit Schiebeteller und Haken an das Hauptförderseil angekuppelt werden, welches wiederum in bestimmten Abständen fest Mitnehmermuffen besitzt.
An der Zielstation wird durch eine geeignete Vorrichtung der Haken zwangsläufig vom weiterlaufenden Förderseil gelöst, so dass die Verbindung unterbrochen wird.
Die an der Zielstation ankommenden Seile mit Haken und Teller werden durch eine geeignete Vorrichtung auf der Leerseite gebündelt zu Tal gefahren und kommen dort neu zum Einsatz.
N-euartig ist hierbei vor allem die Seilführungsanordnung, die in vorliegendem Falle senkrecht verläuft, d. h. die Seilscheiben, Antriebs- und Gegenscheibe stehen in ihrer Umfangsrichtung senkrecht zur Horizontalen und stellen dadurch einen billigeren Antriebsmechanismus dar, da wiederum die Antriebsaggregate dieselbe Drehrichtung haben.
Am Förderseil selbst befinden sich kleine Klemmen, sogenannte Muffen, die je nach Leistung der Anlage in ihrem Abstand verringert werden können, so dass die Leistung variabel ist.
Die Neuheit des Systems liegt ferner in der Tatsache, dass mit einem einfachen Spezialhaken, der auf einfache Weise in der Talstation vor die ankommende Muffe in das Seil eingeschoben wird, eine Zugwirkung auf ein Hanfseil erreicht wird, die eine Person leicht und gefahrlos zur Höhe befördert.
Ein am Ende dieses Seiles befindlicher Teller sorgt für die Mitnahme der Person, welche sich wieder bei irgendwelchen Gefahren ohne besondere Kraftanwendung vom Zugseil lösen kann.
Auf der Leerseite des Förderseiles befinden sich keinerlei Einzel-Schlepporgane mehr, sondern es werden diese vielmehr durch eine geeignete Abwurfvorrichtung an der BVergstation gesammelt und entweder durch talfahrende Skiläufer, oder durch einen geeigneten Mitnehmerkasten wieder zurück befördert.
Aus der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand ohne weiteres erkennbar. Durch eine Abstreifvorrichtung 5 werden an der Bergstation die ankommenden Haken 6 mit dem jeweils an ihnen hängenden Zugseil 1 und Teller 2 zwangsläufig vom weiterlaufenden Förderseil 3 insofern gelöst, als ein Bügel 8 der Abstreifvorrichtung 5 so gebogen unter dem Förderseil 3 beginnt, dass die ankommenden Haken 6 von dem B-ügel 8 hochgehoben werden, derart, dass sie über den kurvenmässig gebogenen Bügel 8 in die umgekehrte Stellung fallen und nach unten in einen offenen Bogen des Bügels 8 rutschen und von einer dort positionierten Person abgenommen, gesammelt und wieder zu Tal gefahren werden.
Das Förderseil 3 wird über zwei senkrecht stehende Seilscheiben geführt.
Die Mitnehmermuffen 4 sind zwei nach den Enden konisch zulaufende Zylinderhälften, die durch eine Schraub- oder andersartige Verbindung fest mit dem Förderseil 3 verbunden werden.

Claims (2)

1.) Seilbahn zum Schleppen von Skiläufern, dadurch gekennzeichnet, dass ein umlaufendes Förderseil mit in gewissen Abständen lösbar befestigten Mitnehmern Schleppgehänge befördert, die einerseits mit Tellern, andernseits mit Haken versehen sind, welche vom Förderseil sich vor die Mitnehmer legen, von diesen mitgenommen und mit Hilfe einer Abstreifvorrichtung an der Bergstation zwangsläufig vom Förderseil abgehoben werden, um auf's neue an der Talstation zur Verwendung zu kommen.
2.) Seilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bergstation durch eine Abwurfvorrichtung die Haken vom Förderseil gelöst werden.

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