DEP0031093DA - Preßform und Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen - Google Patents

Preßform und Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen

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DEP0031093DA
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Albert J. Düsseldorf Schulz-Bredow
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Description

Die Erfindung betrifft eine Form und ein Verfahren zur Herstellung von mehrfarbigen künstlichen Zähnen.
Bei der Herstellung von künstlichen Zähnen verursachte bisher eine genaue Farbgebung große Schwierigkeiten, denn es sind mindestens zwei, meistens aber mehrere Farben notwendig, um dem Zahn ein natürliches Aussehen zu geben. Bisher wurden diese Farben einzeln und von Hand in die Form gebracht, und zwar mischte man die einzelnen Zahnmassen mit vorher bestimmten Farben. Diese Massen wurden in kleinen Teilen in die Form gegeben und angedrückt. Auf die erste Farbe folgten die nächsten bis zur bestimmten Schlussfarbe. Es blieb so der Geschicklichkeit des Arbeiters oder der Arbeiterin überlassen, immer nur so viel farbige Masse in die Form zu geben, wie notwendig war. Obwohl die Arbeiter entsprechend geschult sind, können die einzelnen Farben bei einer Reihenherstellung niemals genau und ganz gleichmässig ausfallen. Dadurch entstehen missratene Farbzähne, die aussortiert werden müssen und viel Ausschuss ist die Folge. Hierdurch werden die Herstellungskosten wesentlich erhöht. Bei der Herstellung von Kunststoffzähnen ist das Verfahren noch komplizierter, weil hier mit Werkstoffen gearbeitet wird, die unter der Hand schon fest werden und dann nicht mehr genau eine zweite oder weitere Farbe annehmen, so dass der Anteil der Ausschussware noch größer wird als bei keramischen Massen. Mittels der mehrstufigen Form und des damit verbundenen Herstellungsverfahrens für mehrfarbige Zähne gemäss der Erfindung werden alle diese Nachteile ausgeschlossen. Diese Preßform besteht erfindungs- gemäss aus einem Unterstück und mehreren Oberstücken, die nur teilweise in die Form des Unterstückes hineinreichen bzw. darüber hinausragen. Auf diese Weise können nacheinander Zahnmassen verschiedener Färbung in das Unterstück der Form gebracht werden und durch die verschieden gestalteten Pressstempel der Oberstücke angepasst werden, so dass die verschieden gefärbten Zahnmassen schichtweise übereinander liegen.
Nachstehend ist an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Fig. 1 zeigt das untere Formstück für Backenzähne,
Fig. 2 zeigt erste Stufe des oberen Formstückes für Backenzähne,
Fig. 3 eine weitere Stufe des oberen Formstückes für Backenzähne und
Fig. 4 das Schlussformstück für Backenzähne.
Fig. 5 zeigt das untere Formstück für Schneidezähne,
Fig. 6 die erste Stufe des oberen Formstückes für Schneidezähne,
Fig. 7 eine weitere Stufe des oberen Formstückes für Schneidezähne und
Fig. 8 das Schlussformstück für Schneidezähne.
Mit A ist das Unterstück einer Preßform für Backenzähne bezeichnet, während A 1, A 2 und A 3 die verschieden geformten Oberstücke darstellen, die, wie aus Fig. 1 ersichtlich, verschieden weit in das Unterstück der Preßform hinein- bzw. darüber hinausragen. B, B 1, B 2 und B 3 stellen dieselben Teile eienr für die Herstellung von Schneidezähnen bestimmten Form dar.
Das Herstellungsverfahren für mehrfarbige Zähne mittels der beschriebenen Pressformen ist folgendes:
Die Form A nimmt nur so viel Masse der ersten Farbe auf, wie der
Gegenstempel A 1 in der Unterform zurücklässt. Zuviel eingebrachte Masse wird herausgepreßt. Damit wird die Menge der ersten Farbmasse genau dosiert. Es ist hierbei vollkommen gleichgültig, welcher Werkstoff verarbeitet wird, denn auch Kunststoffe werden fest und genau in die Form gepreßt. Der Arbeiter kann damit eine exakte und farbgenaue Arbeit liefern, weil er nicht zu befürchten braucht, dass die vorhergehende Farbe zu hat wird oder verläuft. Die Form ist zwangsläufig gegeben und kann sich nicht mehr ändern. Mit Ruhe kann der Arbeiter die nachfolgende farbige Masse auf die erste bringen und dann den Stempel A 2 aufsetzen. Dieser ist so eingerichtet, dass nun auch wieder nur so viel farbige Masse auf der vorhergehenden zurückbleibt, wie durch die Form des Preßstempels A 2 genau festgelegt wird. Für jede nachfolgende Masse kann jetzt in gleicher Weise ein weiterer Stempel verwendet werden. Somit können dem künstlichen Zahn beliebig viele Farben gegeben werden und es muss trotzdem ein Zahn wie der andere ausfallen, weil die Dosierung der einzelnen Farbmassenmengen zwangsläufig erfolgt und nicht mehr von der Geschicklichkeit des Arbeiters abhängt. Mit einer solchen mehrstufigen Form und dem damit verbundenen Herstellungsverfahren für mehrfarbige Zähne können weit mehr Zähne hergestellt werden als Bisher im Handbetrieb, wobei, was die Hauptsache ist, es keinen Ausschuss mehr gibt.

Claims (3)

1) Preßform zur Herstellung von künstlichen Zähnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Form aus einem Unterstück und mehreren Oberstücken besteht.
2) Preßform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Oberstücke nur teilweise in die untere Preßform hinein- bzw. darüber hinausragen, und dabei so viel Raum für die verschiedenen Zahnmassen lassen, wie vorher bestimmt wird.
3) Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen mittels der mehrstufigen Form nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nacheinander Zahnmassen verschiedener Färbung ind das Unterstück der Form gebracht und durch die verschieden gestalteten Preßstempel der Oberstücke angepreßt werden, so dass die verschieden gefärbten Zahnmassen schichtweise übereinander liegen.

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