DEP0030288DA - Motor-Flachstrickmaschine - Google Patents
Motor-FlachstrickmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Motor-Flachstrickmaschine mit Spanneinrichtung für die in Herstellung befindliche Strickware.
Die Erfindung zeichnet sich aus durch je als zusammenhängendes Ganzes vom Maschinengestell lösbare Spannvorrichtungen mit je einem abwärts gerichteten Finger, welcher dazu bestimmt ist, in in der Strickware entstehende Randmaschen zu ragen, und bis nahe an den Umfang einer Abzugswalze heranreicht, um die ursprüngliche Maschenform in der ganzen Breite der Strickware fortlaufend bis zur Abzugsstelle der Abzugswalzen zu sichern.
Wenn auf den bisher allgemein benutzten Flachstrickmaschinen die Strickware mit zwei Maschenrändern gearbeitet wird, entsteht an der Ware unmittelbar die Tendenz des Zusammenziehens und für die äußeren Maschenränder der durch die Abzugs-
walze abwärts zu ziehenden Ware eine Unregelmäßigkeit infolge Maschenänderung, so dass sich eine entsprechend unregelmäßige Kante am Rand oder Saum ergibt.
Dem soll durch die erfindungsgemäße Ausbildung der an der Flachstrickmaschine vorgesehenen Spanneinrichtung vorgebeugt werden. Dabei ist unter Einheit einer Spannvorrichtung zu Verstehen, dass diese so ausgebildet ist, um unmittelbar als zusammenhängendes Ganzes am Maschinengestell montiert oder von demselben weggenommen werden zu können.
Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise in beiliegender Zeichnung veranschaulicht, welche auf die zur Erklärung erforderlichen Teile beschränkt ist. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Beispiel einer Einheit einer Spannvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 in größerem Maßstab einen Teilschnitt einer mit Spannvorrichtungen in Sinne der Fig. 1 und 2 ausgerüsteten Strickmaschine,
Fig. 6 und 7 im Aufriss und Grundriss ein zweites Beispiel einer Einheit einer Spannvorrichtung.
In Fig. 1 und 2 bedeutet 10eine Stütze mit Fuß 11 und Kopf 12, der eine horizontale Bohrung 13 aufweist, durch welche eine darin gleitbar gelagerte Stange 14 hindurchgeht, die mittels Stellschrauben 15 in ihrer jeweiligen Einstellage im
Kopf 12 gesichert wird; die Stütze 10 ist an ihrem Fuß zur Befestigung mittels Schrauben an einer Unterlage eingerichtet. Die Stange 14 hat einerends einen zu ihr senkrechten, abwärts gerichteten Finger 16. Dieser Finger 16 soll dünn sein, besitzt jedoch, um die erforderliche Festigkeit zu haben, flachen Querschnitt und gerundeten Kanten, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Diese teile bilden zusammen eine an der Maschine als Ganzes montierbare und abmontierbare Einheit. Auf entgegengesetzten Seiten der Strickmaschine sind außerhalb der Strickstrecke des Nadelbettes zwei einander ähnliche Spannvorrichtungen beschriebener Art vorgesehen. Die einzelne Spannvorrichtung ist im Sinne der Fig. 4 und 5 mittels der Stütze 10 auf einer Platte 17 befestigt, die ihrerseits eine Brücke zwischen den Schlittenschienen 18 und 19 der Maschine darstellt und am Maschinengestell außerhalb der Längsgrenze der Nadelbetten 21 und 22 befestigt ist. Die Anordnung der Stütze 10 in Bezug auf die Nadelbetten 21 und 22 ist derart, dass die im Kopf 12 vorhandene horizontale Bohrung 13 gemäß Fig. 4 in der senkrechten Längsmittelebene der Maschine bzw. im Raum zwischen den benachbarten inneren Enden der Nadelbetten 21 und 22 liegt. Der abwärts gerichtete Finger 16 jeder Spannvorrichtung liegt zwischen den Nadelbetten 21 und 22 im Bereich der herzustellenden Randmaschen und reicht bis in die nächste Nähe des Umfanges der in Fig. 4 mit 23 angegebenen Abzugswalze, unterhalb welcher sich eine (in der Zeichnung weggelassene) zweite Abzugswalze befindet, welche mit der ersten zusammenwirkt. In der Fig. 5 sind mit 24, 25 zwei Fadenführer üblicher Art bezeichnet; die Bewegungsbahn des einen Fadenführers liegt linksseitig, diejenige des anderen Fadenführers rechtsseitig vom einzelnen Spannfinger 16 hinsichtlich der Längsrichtung der Nadelbetten 21 und 22.
Beim Betrieb der Maschine bewegen sich die Fadenführer 24 und 25 an den Spannfingern 16 vorbei, um jeweils mittels des einen Fadenführers auf der einen Seite des Spannfingers und mittels des zweiten Fadenführers auf der anderen Seite des Spannfingers eine nachfolgende Randmasche zu bilden.
Die Spannfinger 16 halten die Randmaschen der Strickwaren parallel zur Mittellinie der in Herstellung befindlichen Strickware, so dass diese in flachem Zustand durch die Abzugswalze abgezogen wird, wobei die Randmaschen dieselbe Weite behalten wie die Maschen im Mittelteil der Strickware und eine gerade Kante am Rand oder Saum derselben entsteht. Die Spannfinger 16 sind im Bezug auf die Mitte der Nadelreihen mittels der Stellschrauben 15 an den Stützen 10 in Richtung der Breite der herzustellenden Strickware einwärts und auswärts einstellbar.
Die Spannfinger 16 sind notwendigerweise dünn, um abwärts zwischen den Nadelbetten hindurchzugehen. Der Widerstand der abwärts ragenden Finger hinsichtlich des Zuges der Strickware wird dadurch erhöht, dass die Spannfinger bis in nächste Nähe der die Randmaschen bildenden Nadeln reichen. Um die Festigkeit weiterhin zu erhöhen, besitzen die Spannfinger 16 im Sinne der Fig. 3 flachen Querschnitt und abgebogene Kanten, wobei sie mit ihren Flachseiten in der Mittellinie zwischen zwei Nadelbetten liegen.
Wenn in der Maschine gleichzeitig zwei oder mehr Gestricke mit Trennverbindung zwischen benachbarten Randkanten herzustellen sind, so ist für jeden Maschenrand eine Spannvorrichtung mit abwärts gerichteten Finger erforderlich; es sind dann also wenigstens zwei zusätzliche Spannvorrichtungen erforderlich.
Es können dann gegebenenfalls zusätzliche, mit Spannfingern
versehene längs einstellbare Stangen bzw. Spannvorrichtungen gemäß Fig. 6 und 7 verwendet werden, wobei jede Spannvorrichtung in einer Stütze 10c eine horizontale Stange 14c aufweist, die mittels Stellschrauben 15c längs einstellbar ist. Die Stange 14c besitzt in der Horizontalrichtung einen rechtwinklig abgekröpften Schenkel 14, welcher sich über das benachbarte Nadelbett erstreckt und i den abwärts gerichteten Spannfinger 16c übergeht, der zwischen den beiden Nadelbetten abwärts ragt. Gemäß Fig. 6 und 7 ist die einzelne zusätzliche Spannvorrichtung mittels der Stütze 10c auf dem strichpunktiert angedeuteten üblichen Garntisch 31 angeordnet. Diese zwischen geordneten Spannvorrichtungen könnten auch an einer Schiene angebracht werden, die am Maschinengestell befestigt ist.
Die Anwendung von Spannvorrichtungen im Sinne der Erfindung an einer Flachstrickmaschine bietet den weiteren Vorteil, dass sie den Raum zwischen den Rändern der Strickware oberhalb und längs der Maschine frei lassen; dies erleichtert die manuelle Betätigung der die Maschine bedienende Person, z.B. bei Nadelbruch, beim Wechseln, bei Strickfehlern, teilweisem oder vollständigem Abpressen und Abheben der Strickware auf den Nadeln.
Claims (3)
1) Motor-Flachstrickmaschine mit Spanneinrichtung für die in Herstellung befindliche Strickware, gekennzeichnet durch je als zusammenhängendes Ganzes vom Maschinengestell lösbare Spannvorrichtungen mit je einem abwärts gerichteten Finger (16), welcher dazu bestimmt ist, in in der Strickware entstehende Randmaschen zu ragen, und bis nahe an den Umfang einer Abzugswalze (23) heranreicht, um die ursprüngliche Maschenform in der ganzen Breite der Strickware fortlaufend bis zur Abzugsstelle der Abzugswalzen zu sichern.
2) Motor-Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abwärts gerichteten Finger (16) sich an horizontalen Stangen (14) befinden, die längs einstellbar an Stützen (10) angeordnet sind, welche auf entgegengesetzten Seiten der Maschine montiert sind.
3) Motor-Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den erwähnten zwei Spannvorrichtungen mindestens eine zusätzliche Spannvorrichtung vorgesehen ist.
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