DEP0029916DA - Objektivführung für Projektionsgeräte, Vergrößerungsapparate o. dgl. - Google Patents
Objektivführung für Projektionsgeräte, Vergrößerungsapparate o. dgl.Info
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Description
Bei Projektionsgeräten, Vergrösserungsapparaten oder dergl. ist es notwendig, das Objektiv in Längsrichtung verschiebbar zu gestalten, um das projezierte Bild auf dem Bildschirm oder auf dem Kopierrahmen auf eine mehr oder weniger grosse Entfernung scharf einstellen zu können. Es ist bekannt, zu diesem Zweck zwischen dem Objektiv und dem Führungsgehäuse für die Objektivfassung einen Gewindegang einzuschalten, sodass durch Verdrehung des Objektives eine Längsverschiebung desselben herbeigeführt wird. Bisher hat man diesen Gewindegang in das Führungsgehäuse, in dem die Objektivfassung verschiebbar geführt ist eingeschnitten und an der Objektivfassung einen Stift vorgesehen, der in den in das Führungsgehäuse eingeschnittenen Gewindegang eingreift. Bei einer solchen Anordnung ist die Länge für den in das Führungsgehäuse einzuschneidenden Gewindegang begrenzt, da sonst eine unzulässige Abscherung des Querschnittes dieses Führungsgehäuses eintritt. Um nun ein Objektiv mit einer für den jeweiligen Zweck bemes-
senen Brennweite durch Längsverschiebung desselben scharf einstellen zu können, ist ein Mindestverschiebungsbereich entsprechend dieser Brennweite des Objektives notwendig. Bei dieser bekannten Anordnung eines Gewindeganges für die Längsverschiebung des Objektives ist somit eine ausreichende Verstellung für diese Längsverschiebung nicht immer voll gewährleistet. Ausserdem ist durch den im Gehäuse der Objektivfassung eingeschnittenen Gewindegang mit dem Führungsstift an der Objektivfassung ein Spiel vorhanden, welches insbesondere bei längerem Gebrauch des Gerätes noch zunimmt, sodass eine scharfe Einstellung des zu übertragenden Bildes oder der zu erzielenden Vergrösserung sehr erschwert wird.
Diese Nachteile bei den bekannten Objektivführungen für Projektionsgeräte, Vergrösserungsapparate oder dergl. werden nach der Erfindung dadurch behoben, dass der Gewindegang in der Objektivfassung und der Führungsstift an der Innenwandung des Führungsgehäuses für das Objektiv vorgesehen ist. Dadurch, dass der Gewindegang in der Objektivfassung angebracht ist, erübrigt es sich, dass ein Einschneiden des Gewindeganges in dem Führungsgehäuse für die Objektivfassung vorgenommen wird. Eine Schwächung des Querschnittes des Führungsgehäuses kommt demnach vollkommen in Fortfall. Schon hierdurch ist eine bessere Führung der Objektivfassung in dem Gehäuse gewährleistet als bisher, und man kann in der Objektivfassung den Gewindegang mit der jeweils gewünschten Steigung und der jeweils gewünschten Länge anbringen, sodass eine Einstellung auf jede gegebene Brennweite des Objektives möglich wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass der Führungsstift an der Innenwandung des Führungsgehäuses als federnde Zunge ausgebildet ist. Dadurch wird ein Spiel zwischen Führungsstift und Gewindegang in der Objektivfassung praktisch vollkommen ausgeschaltet. Es ist also eine grosse Längsverschiebung des Objektives bei einer sicheren Führung desselben ohne irgendwelche Mehrkosten mit einfachsten Mitteln erreicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben und zwar zeigt:
Fig. 1 ein Objektiv in Seitenansicht mit dem zugehörigen Führungsgehäuse, z.B. eines Projektionsgerätes, im Längsschnitt,
Fig. 2 eine Ansicht auf das Führungsgehäuse der Objektivfassung nach Fig. 1 in Richtung M des eingezeichneten Pfeiles in vergrössertem Masstab.
Das Objektiv besteht aus der Objektivfassung 1 mit dem geriffelten Rand 2. In dieser Objektivfassung 1 ist ein Gewindegang 3 eingeschnitten. Dieser Gewindegang kann so bemessen sein, dass bei einer Umdrehung der Objektivfassung ein Hub des Objektives von etwa 38 mm erzielt wird, während an sich das Linsensystem des Objektives beispielsweise einen maximalen Hub von nur 20 mm erforderlich machen würde.
In dem Führungsgehäuse 4 für die Objektivfassung ist eine federnde Zunge 5 mit einem Vorsprung 6 eingeschnitten. Der Vorsprung 6 legt sich demnach federnd in den
Gewindegang 3 ein. Dadurch ist die sichere Führung der Objektivfassung 1 ohne ein unzulässiges Spiel zwischen dem Führungsgehäuse 4 gewährleistet und eine ausreichende Längsverschiebung des Objektives in dem Führungsgehäuse gesichert.
Claims (2)
1.) Objektivführung für Projektionsgeräte, Vergrösserungsapparate oder dergl. mit einem die Längsverschiebung bestimmenden Gewindegang, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindegang (3) in der Objektivfassung (1) und der Führungsstift an der Innenwandung des Führungsgehäuses (4) für das Objektiv vorgesehen ist.
2.) Objektivführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsstift an der Innenwandung des Führungsgehäuses (4) als federnde Zunge (5, 6) ausgebildet ist.
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