DEP0028521DA - Oberflächenschutzverfahren für Magnesium und seine Legierungen - Google Patents

Oberflächenschutzverfahren für Magnesium und seine Legierungen

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DEP0028521DA
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magnesium
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Hans Dr. Mäder
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Description

Es sind in den letzten Jahren viele Oberflächenschutzverfahren für Magnesium und seine Legierungen bekannt geworden. Es handelte sich bei allen entweder um rein chemische oder elektrochemische Verfahren. Die rein chemischen Verfahren zeichneten sich dadurch aus, dass die Lösungen stets sauren Charakter hatten. Die Oberflächenschichten waren jedoch bei allen Verfahren nur unvollkommen, und es fehlte bisher für Magnesium und seine Legierungen ein Verfahren, das Schichten der Widerstandsfähigkeit etwa der <Nicht lesbar> Oxydschicht auf Aluminium und seinen Legierungen ergab.
Es wurde nun gefunden, dass sich Lösungen von Alkalien wie z. B. NaOH und KOH Schichten ergeben, deren Widerstandsfähigkeit beträchtlich besser sind als die eingangs genannten. Die Schichtenbildung unterstützt, wenn die Behandlung mit der Lauge des öfteren unterbrochen wird, damit Luft zur gebildeten Schicht Zutritt erhält. Die korrosionshemmende Wirkung der auf diese Weise erzeugten Schichten wird weiter erhöht, dass heisst ihre Dicke verstärkt, wenn die Behandlung bei Temperaturen um 100°C vorgenommen wird.
Die Gesamtbehandlung also in folgender Weise vorgenommen:
Der zu schützende Behälter, Apparat usw. wird mit der heißen Lauge berieselt. Nach etwa 5 Minuten wird die Behandlung unterbrochen und nach weiteren 2 Minuten wieder fortgesetzt. Diese Behandlung wird 3-6mal wiederholt. Die Unterbrechung kann auch gegebenenfalls unterbleiben.
Die Konzentration der Laugen bewegt sich zwischen 5 und 50% und hängt im Wesentlichen von der zu behandelnden Legierung ab.
Der hiermit erreichbare Oberflächenschutz übertrifft alle bisher bekannt gewordenen Schutzüberzüge auf Magnesium und seinen Legierungen.

Claims (4)

1. Verfahren zur Erzeugung von Schutzschichten auf Magnesium und seinen Legierungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände in 5-50%igen Lösungen von Alkalihydroxyden behandelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung in Alkalihydroxydlösung mit einer Temperatur von 20-120°C erfolgt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung durch Berieselung der Stücke mit der Alkalihydroxydlösung erfolgt.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung oft unterbrochen wird.

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