DEP0028095DA - Boot - Google Patents
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Boot, insbesondere Beiboot für Küsten- und Binnenschiffahrt.
Das neue der Erfindung besteht darin, dass die Außenhaut in Schalenbauweise, also freitragend ohne zusätzliche Absteifmittel, wie Spanten und Stringer, hergestellt ist. Die Form des Bootes ist so gehalten, dass die Haut in der Art eines Kreuzgewölbes ausgeführt ist, d.h. sie hat fast an allen Stellen eine nach außen gerichtete Wölbung. Das Neue besteht ferner darin, dass die Seitenstücke nach außen gerichtete Wulste haben und der Boden nach innen gerichtete gleiche Längswulste bzw. wellenförmige Aus- und Einbuchtungen hat. Die Bleche werden absatzweise und kalt verformt. Durch die neue Ausführung erreicht man bei gleichbleibender Festigkeit eine wesentliche Materialersparnis und Herstellungszeit und Kosten werden gesenkt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung.
Abb. 1 zeigt eine Draufsicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 und 4 je einen Querschnitt und
Abb. 5 und 6 je eine Blechplatteneinteilung.
Der Boden und die Seitenteile des Bootes, auch Außenhaut genannt, sind kreuzgewölbeartig so ausgeführt, dass sie an allen Stellen eine nach außen gerichtete Wölbung haben. Die bei jeder Schalenhälfte vorhandene Einzelnaht ist über die Wölbung der Kimmung gelegt. Hierdurch werden die beim Schweißen entstehenden Spannung unschädlich gemacht und dazu herangezogen, die Wölbung unter Vorspannung zu setzen. An den stark beanspruchten Stellen des Bootes, z.B. dem Bootsboden 1 und den Seitenteilen 2 im Mittelboot werden Ein- und Ausbuchtungen 3 vorgesehen. Diese wulst- oder wellenartigen Ein- und Ausbuchtungen werden in das Blech eingepresst und versteifen es zusätzlich. Hierbei sind die Wulste der Längsstücke nach außen, die des Bodens dagegen nach innen gerichtet. Durch die Kaltverformung der Bleche erhält das Material eine gewisse Härtung bzw. Vorspannung. Das Boot wird bei Verwendung der handelsüblichen Blechgrößen bei geringem Abfall aus je zwei Ausschnitten 5, 6, 7, 8, 9 zuzüglich der Formarbeit und Schweißnaht hergestellt. Der Relingsrahmen 10 hat eine Krümmung nach zwei Richtungen. Diese Krümmung bestimmt Außenform und Sprung des Bootes. Der Sprung wird durch die Schnittlinie einer geneigten Ebene mit der Umrißlinie des Bootes bestimmt, wobei die Ebene durch die Mittschiffs verlaufende Verbindungslinie der oberen Stevenenden geht.
Claims (4)
1. Boot, dadurch gekennzeichnet, dass die Boden- und Seitenteile des Bootes in Schalenbauweise freitragend, ohne zusätzliche Absteifmittel, kreuzgewölbeartig geformt und die bei jeder Schalenhälfte vorhandene Einzelnaht über die Wölbung der Kimmung gelegt ist.
2. Boot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bootsboden und die Seitenteile Ein- und Ausbuchtungen (3) haben.
3. Boot nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass es aus zehn Teilen besteht, von denen je zwei Teile (5, 6 u. 7, 8, 9) spiegelbildlich gleich sind.
4. Boot nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spring durch die Schnittlinie einer geneigten Ebene mit der Umrißlinie des Bootes bestimmt wird, wobei die Ebene durch die mittschiffs verlaufende Verbindungslinie der oberen Stevenenden geht.
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