DEP0027132DA - Lautfernsprechanlage nach dem Gegen- oder Wechselsprechprinzip - Google Patents

Lautfernsprechanlage nach dem Gegen- oder Wechselsprechprinzip

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Publication number
DEP0027132DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
way
called
stations
detection signals
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl.-Ing. Hörner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Lautfernsprechanlagen nach dem Gegen- oder Wechselsprechprinzip, bei denen mehrere Stationen, gegebenenfalls über einer Zentrale, wahlweise miteinander in Verbindung treten können. Jede Station besitzt einen Lautsprecher und ein Mikrophon, über die sich die Teilnehmer, sofern das Gegensprechprinzip verwendet ist, fortlaufend unterhalten können. Bei einer Wechselsprechanlage wird abwechselnd zwischen Lautsprecher und Mikrophon umgeschaltet, sodass nur eine wechselweise Unterhaltung möglich ist. Jeder Teilnehmer kann über einen Rufumschalter eine der Gegenstationen anrufen und von einer derselben gerufen werden. Wenn er einen Anruf erhält, kann er jedoch nicht ohne weiteres erkennen, welche Gegenstation ihn zu sprechen wünscht. Die Erfindung ermöglicht diese Erkennung dadurch, dass nach Herstellung einer Verbindung die anrufende Station in der gerufenen Gegenstation durch den Stationen zugeordnete unterscheidbare Erkennungssignale, z.B. in Form von Stromimpulsen oder Stromunterbrechungen, mittels Signallampen oder Schauzeichen optisch angezeigt wird. Vorzugsweise wird auch in der anrufenden Station die gerufene Gegenstation durch deren Erkennungssignale angezeigt, sodass der Teilnehmer kontrollieren kann, ob er auch die gewünschte Gegenstation erhalten hat. Ferner ist es zweckmässig, in der Zentrale ebenfalls Signallampen oder Schauzeichen vorzusehen, die durch Erkennungssignale eine hergestellte Stationsverbindung anzeigen. Es ist dadurch in. Es ist dadurch in der Zentrale jederzeit kontrollierbar, ob und welche Stationen miteinander sprechen.
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abbildung beispielsweise erläutert.
In der Abbildung ist als Beispiel eine Anlage mit drei Stationen
A, B, C dargestellt, die über eine Zentrale Z wahlweise miteinander in Verbindung treten können. Jede Station besitzt einen Lautsprecher 1 und ein Mikrophon 2 sowie einen Rufumschalter 3, mit Hilfe dessen eine der Gegenstationen gerufen und eingeschaltet werden kann. Der Teilnehmer A kann auf diese Weise mit B oder C, der Teilnehmer B mit A oder C und der Teilnehmer C mit A oder B in Verbindung treten. Erfindungsgemäss ist bei jeder Station eine Signallampe 4 bzw. ein entsprechend wirksames Schauzeichen vorgesehen, mit Hilfe deren nach Herstellung einer Verbindung ein Erkennungssignal der anrufenden Station (beispielsweise A) in der gerufenen Gegenstation (beispielsweise B) angezeigt wird. In der anrufenden Station (A) wird dabei zweckmässigerweise auch das Erkennungssignal der gerufenen Gegenstation (B) angezeigt. Es kann also sowohl der anrufende als auch der gerufene Teilnehmer erkennen, mit welcher Gegenstation er in Verbindung steht. Als Erkennungssignale eignen sich Stromimpulse oder Stromunterbrechungen, die in an sich bekannter Weise durch Relais oder dergl. erzeugt werden (Flackerlicht). Durch verschiedene Zeitdauer der Impulse bzw. Unterbrechungen kann dabei eine Unterscheidung herbeigeführt werden. Für eine Station kann auch ein Dauerlicht als Kennzeichnung benutzt werden. Bei einer Verbindung zwischen A und B kann beispielsweise ein Flackerlicht als Kennzeichnung gewählt werden und bei einer Verbindung zwischen B und C ein Dauerlicht. Bei einer Verbindung zwischen A und C leuchtet bei A ein Dauerlicht und bei C ein Flackerlicht. Wenn also A gerufen wird und ein Flackerlicht aufleuchtet, so kommt der Anruf von B. Leuchtet bei A ein Dauerlicht, so kommt der Anruf von C. Wenn B mit Flackerlicht gerufen wird, so kommt der Anruf von A und bei Dauerlicht von C. Wenn C mit Flackerlicht gerufen wird, kommt der Anruf von A und bei Dauerlicht von B. Bei mehr als drei Teilnehmern können beliebige andere Erkennungssignale benutzt werden. Die Übertragung der Zeichen erfolgt beispielsweise über gesonderte Leitungen und ihre Erzeugung und Verteilung in an sich bekannter Weise durch Relais in der Zentrale. Die Übertragung kann jedoch auch über die Sprechleitungen erfolgen. Sofern Schauzeichen benutzt werden, ist die Betriebsweise analog. In der Zentrale ist ebenfalls eine Signallampe 5 oder ein Schauzeichen vorgesehen, das durch Aufleuchten oder Flackern anzeigt, wenn irgendwelche Stationen miteinander sprechen. Es können dabei auch die Erkennungssignale der
Stationen benutzt werden, um in der Zentrale kenntlich zu machen, welche Stationen sprechen.

Claims (3)

1. Lautfernsprechanlage nach dem Gegen- oder Wechselsprechprinzip, dadurch gekennzeichnet, dass nach Herstellung einer Verbindung die anrufende Station (beispielsweise A) in der gerufenen Gegenstation (beispielsweise B) durch den Stationen (A, B, C) zugeordnete unterscheidbare Erkennungssignale, z.B. in Form von Stromimpulsen oder Stromunterbrechungen, mittels einer oder mehrerer Signallampen (4) oder Schauzeichen optisch angezeigt wird.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch in der anrufenden Station (a) die gerufene Gegenstation (B) durch deren Erkennungssignale angezeigt wird.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zentrale (Z) Signallampen (5) oder Schauzeichen vorgesehen sind, die durch Erkennungssignale eine hergestellte Stationsverbindung anzeigen.

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