AT389963B - Schaltungsanordnung zum fangen bzw. identifizieren von verbindungen in digitalen zeitmultiplex-fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen - Google Patents
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Description
Nr. 389963
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Fangen bzw. Identifizieren von Verbindungen in digitalen Zeitmultiplex-Femmelde-, insbesondere Femsprechanlagen mit wenigstens einem an eine Mehrzahl von Teilnehmeranschlußschaltungen anschaltbaren Wahlempfänger für tonfrequente Codewahlzeichen, insbesondere Tastwahlzeichen.
Beim Fangen im üblichen Sinn wird die Verbindung unabhängig vom Verhalten des rufenden Teilnehmers gehalten und verfolgt Bei Systemen, in denen an zentraler Stelle auch Adressen rufender Teilnehmer gespeichert sind, erübrigt sich ein solches Vorgehen, es ist vielmehr nur noch eine Identifizierung des rufenden Teilnehmers an Hand seiner Adresse erforderlich. Im folgenden wird vereinfachend dennoch ledigliche vom "Fangen" von Verbindungen gesprochen.
Bei einem bekannten digitalen Zeitmultiplex-Femspiechvermittlungssystem (Siemens Druckschrift A30808-X2589X1-18 "EWSD digitales elektronischen Wählsystem") ist ein Wahlempfänger für tonfrequente Codewahlzeichen Bestandteil einer Anschlußgruppe, die die Schnittstelle zwischend der analogen oder digtalen Umgebung der Vermittlungsstelle und dem Koppelnetz derselben darstellt Eine solche Anschlußgruppe umfaßt beispielsweise 256 Anschlußschaltungen für Teilnehmeranschlußleitungen, die wiederum Gruppen zu jeweils 32 Teilnehmeranschlußschaltungen bilden, und an die im Bedarfsfälle ein ebenfalls Bestandteil solcher Anschlußgrippen darstellender Wahlempfänger anschaltbar ist
Bei bekannten Schaltungsanordnungen zum Fangen von Verbindungen sind Fangeinrichtungen vorhanden, die entweder durch gesondert zu installierende Leitungsverbindungen an leitungsindividuelle Einrichtungen fangberechtigter Teilnehmer angeschlossen werden (siehe z. B. DE-AS 1203 833 oder DE-AS 1562146) oder die Bestandteil spezieller für das Fangen ausgestatteter Verbindungssätze sind, die einem fangberechtigten Teilnehmer anstelle eines normalen Verbindungssatzes im Zuge des Verbindungsaufbaus zu einem solchen Teilnehmer zugeordnet werden.
Im einen wie im anderen Fall sind solche Fangeinrichtungen mit einem Empfänger für ein Fangkennzeichen ausgerüstet, das der fangberechtigte Teilnehmer abgeben kann, wenn er im Falle eines Anrufes ein Fangen der betreffenden Verbindung wünscht
Die manuell durchzuführende leitungsmäßige Zuordnung von Fangeinrichtungen zu fangberechtigten Teilnehmern entspricht nicht mehr dem Konzept moderner Vermittlungsanlagen, nicht zuletzt deswegen, weil diese aufgrund ihres kompakten und in integrierter Schaltkreistechnik ausgeführten Aufbaues keine für eine derartige Anschaltung geeignete Anschaltpunkte aufweisen.
Bei digitalen Zeitmultiplex-Femmeldesystemen sind Verbindungssätze im klassischen Sinne nicht mehr vorhanden, so daß auch die Einschleifung von Fangverbindungssätzen anstelle von normalen Verbindungssätzen, die dann auch Funktionen der normalen Verbindungssätze zu übernehmen haben, in dieser Form nicht infrage kommt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Schaltungsanordnung zum Fangen bzw. Identifizieren von Verbindungen anzugeben, die auf die Verhältnisse digitaler Zeitmultiplex-Fernmelde-, insbesondere Femsprechanlagen zugeschnitten ist.
Diese Aufgabe wird mit einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Wahlempfänger mit jeder Belegung zwischen einer ersten Betriebsart, in der er der Aufnahme von im Zusammenhang mit der Teilnehmerwahl eines rufenden Teilnehmers ausgesendeten Wahlinformationen dient und damit dem rufenden Teilnehmer zugeordnet ist, und einer zweiten Betriebsart umschaltbar ist, in der er als Fangwahlempfänger dient, der dem gerufenen fangberechtigten Teilnehmer zugeteilt wird und dabei lediglich auf eine Information anspricht, wie sie von dem gerufenen Teilnehmer als Fangwahlziffer gewählt werden kann, wozu bis zum verzögerten Ansprechen auf den Empfang einer solchen Information eine ihm zugeordnete, in der ersten Betriebsart dauernd im vollen Umfang wirksame Sprachschutzschaltung in ihrer Wirksamkeit verringert oder unwirksam geschaltet ist, und daß der Wahlempfänger mit dem Ansprechen auf eine solche Information den Fangfall der Vermittlungssteuerung signalisiert, woraufhin diese die Abtrennung des rufenden Teilnehmers vom Verbindungsweg veranlaßt, die Sprachschutzschaltung wieder aktiviert, und, sofern über eine weitere Verzögerungszeit hinweg der Empfang der Fangwahlziffer angedauert hat, ein Halten und Verfolgen bzw. Identifizieren der Veibindung veranlaßt
Bei dem der Erfindung zugrundeliegenden Konzept wird also auf eine gesonderte Fangeinrichtung verzichtet, statt dessen werden sowieso schon vorhandene Systemteile, nämlich in erster Linie der Wahlempfänger für die Teilnehmerwahl, derart modifiziert, daß sie die im Zusammenhang mit dem Fangen erforderlichen Vorgänge durchführen und veranlassen können. Es ist dabei Sorge getragen, daß die bei einer derartigen Doppelausnutzung vorhandene Gefahr von Fehlfunktionen auf ein Minimum verringert wird. Zu solchen Fehlfunktionen würde das Ansprechen des als Fangwahlempfänger ausgenutzten Wahlempfängers auf eine noimale Wahlziffer zählen. Ferner ist sichergestellt, daß eine ihm zugeordnete Sprachschutzschaltung in ihrer Wirksamkeit verringert oder unwirksam gemacht ist
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung stellt eine Anpassung an ein Aufbaukonzept einer Vermittlungsstelle dar, bei der Anschlußgruppen für eine Mehrzahl von Teilnehmeranschlußleitungen mit einem eigenen Gruppenprozessor und einem Gruppenkoppler gebildet sind.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert In der Zeichnung zeigen: -2-
Nr. 389963
Fig. 1 in Blockschaltbildform eine Femsprechvermittlungsanlage, die in der oben angedeuteten Art gegliedert ist und
Fig. 2 ein Zeitdiagramm.
Die Vermittlungsstelle gemäß Fig. 1 weist eine Anzahl von Anschlußgruppen zum Anschließen von Teilnehmerleitungen und/oder Verbindungsleitungen auf, (bei der gewählten Darstellung sind nur mit Teilnehmerstationen (Tin) verbindende Teilnehmerleitungen gezeigt), ferner ein Koppelnetz (SN) zum Durchschalten der Verbindungen sowie ein Zentralprozessor (CP) zum Steuern zentraler Aufgaben.
Die Anschlußgruppen (LTG), die die Schnittstelle zwischen der analogen oder digitalen Umgebung der Vermittlungsstelle und dem Koppelnetz bilden, umfassen Teilnehmersätze (SLCA), die zu Einheiten (LTU) zusammengefaßt sind und die für die Teilnehmerspeisung, den Überspannungsschutz, die Rufanschaltung, die Signalisierung, die Codierung, die Zwei-/Vierdraht-Umsetzung und die Prüfung ausgerüstet sind.
Die Anschlußgruppen (LTG) umfassen ferner eine Signaleinheit (SU), die u. a. die Hörtöne und den Rufwechselstrom erzeugt und als im vorliegenden Zusammenhang besonders interessierenden Bestandteil mehrere Tastwahlempfänger (CR) enthält.
Weiterer Bestandteil der Anschlußgrupen (LTG) sind ein Gruppenkoppler (GS), der über eine Schnittstelleneinheit (LIU) mit dem Koppelnetz (SN) verbunden ist, gegebenenfalls einer Verkehrszentration des von den angeschlossenen Teilnehmerleitungen kommenden Verkehrs dient und auch, was ebenfalls im vorliegenden Zusammenhang von besonderem Interesse ist, dem Anschalten der Signaleinheit (SU) an Teilnehmerschaltungen (SLCA) dient. Zu den Anschlußgruppen (LTG) gehört schließlich ein Gruppenprozessor (GP), der die Teilnehmeranschlußschaltungen (SLCA) und die Tastzahlempfänger steuert, den Gruppenkoppler (GS) einstellt, die empfangenen Wahlinformationen verarbeitet und außerdem als Schnittstelle für den Austausch von Steuerinformationen mit dem Zentralprozessor (CP) über das Koppelnetz (SN) dient.
Von den Einheiten, die der Durchführung der oben aufgezählten Funktionen der Teilnehmeranschlußschaltungen dienen, sind bei einer der Teilnehmeranschlußschaltungen lediglich eine Gabelschaltung (GA) angedeutet. Es ist dabei gezeigt, daß im Falle einer Anschaltung eines Wahlempfängers (CR) über den Grupppenkoppler (GS) an diese Teilnehmeranschlußschaltung die Verbindung von der an diese Teilnehmeranschlußschaltung angeschlossenen Teilnehmerstation (Tin) mit dem Wahlempfänger über diese Gabelschaltung läuft
Bevor die im Zusamenhang mit dem Fangen einer Verbindung mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sich abspielenden Vorgänge erläutert weiden, wird noch kurz der Aufbau einer Verbindung zwischen zwei an verschiedenen Anschlußgruppen (LTG) angeschlossenen Teilnehmerstationen beschrieben. Es wird hiezu angenommen, daß die an die obere Anschlußgruppe in der Figur angeschlossene Teilnehmerstaüon die Teilnehmerstation des rufenden Teilnehmers ist und die an die untere Anschußgruppe angeschlossene Teilnehmerstation die des gerufenen Teilnehmers.
Wenn der rufende Teilnehmer zur Einleitung eines Verbindungsaufbaues seinen Handapparat abhebt wird dies durch eine Schleifindikationsschaltung der zugehörigen Teilnehmeranschlußschaltung (SLCA) erkannt und an Gruppenprozessor (GP) der Anschlußgruppe des rufenden Teilnehmers gemeldet. Der Gruppenprozessor erteilt daraufhin Einstellbefehle an den Gruppenkoppler (GS) und schaltet eine Verbindung zwischen die Teilnehmeranschlußschaltung (SLCA) und der Signaleinheit Der Tongenerator (TOG) dieser Signalcinheit sendet nun den Wählton, der Tastwahlempfänger (CR) derselben ist für die Aufnahme von Wahlinformationen, die von der Teilnehmerstation des rufenden Teilnehmers abgegeben werden können, aufnahmebercit Sobald eine solche Wahlinformation empfangen worden ist, wird diese von der Signaleinheit an den Gruppenprozessor übergeben, von diesem gesammelt und, sobald sie vollständig ist, durch die Ursprungsinformation ergänzt und über das Koppelnetz (SN) an den Zentralprozessor (CP) weiterleitet
Der Prozessor (CP) stellt fest, ob der gerufene Teilnehmer frei ist und veranlaßt sofern dies der Fall ist, das Durchschalten des Koppelnetzes (SN). Außerdem gibt er dem Gruppenprozessor der Anschlußgruppe des rufenden und des gerufenen Teilnehmers den Befehl zum Durchschalten der Gruppenkopplcr (GS). Der Gruppenprozessor (GP) der Anschlußgruppe des gerufenen Teilnehmers gibt der Teilnehmeranschlußschaltung (SLCA) dieses gerufenen Teilnehmers einen Befehl zur Rufanschaltung, woraufhin diese die Rufspannung anlegt. In der Anschlußgruppe (LTG) des gerufenen Teilnehmers wird außerdem der Tongenerator (TOG) der Signaleinheit (SU) auf die inzwischen durchgeschaltete Verbindung gelegt, um dem rufenden Teilnehmer einen Freiton zuzuführen. Wenn sich nun der gerufene Teilnehmer meldet ist die Verbindung hergestellt
Wenn der betrachtete, an die in der Figur unten dargestellte Anschlußgruppe angeschlossene Teilnehmer fangberechtigt ist wird auch diesem Teilnehmer im Zuge des Verbindungsaufbaues ein Wahlempfänger dieser Anschlußgruppe zugeordnet, der dabei jedoch in einen Betriebszustand gebracht ist, in dem er als Fangtastwahlempfänger dient Dazu gehört, daß dieser Wahlempfänger lediglich auf eine bestimmte Fangwahlziffer anspricht die der gerufene Teilnehmer wählen kann, wenn er wünscht, daß die Verbindung mit dem rufenden Teilnehmer gefangen werden soll. In Fig. 2 ist angenommen, daß die Aussendung der Fangwahlziffer zum Zeitpunkt (T0) beginnt und eine Zeitspanne (T3) andauert. Zum Zeitpunkt (T0) werden auch schon vom Teilnehmer (A) stammende Informationen empfangen.
Zur weiteren Besonderheit des Betriebes des Wahlempfängers als Fangtastwahlempfänger gehört der Umstand, -3-
Claims (2)
- Nr. 389963 daß zunächst eine diesem Empfänger zugeordnete Sprachschutzschaltung in ihrer Wirksamkeit verringert oder unwirksam geschaltet ist, um zu verhindern, daß durch eine beim rufenden Teilnehmer möglicherweise bewußt herbeigeführte Geräuschkulisse, die wegen einer nichtausreichenden Gabeldämpfung in der Teilnehmeranschlußschaltung des gerufenen Teilnehmers auch an den Fangwahlempfänger gelangt, dessen 5 Empfangsbereitschaft unterbinden und damit den Empfang der Fangwahlziffer unmöglich machen kann. Eine Verbesserung der Gabeldämpfung auf einen im vorliegenden Zusammenhang ausreichenden Wert wäre mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden. Nach einer Ansprechzeitspanne (TI) spricht der Fangtastwahlempfänger zum Zeitpunkt (tl) an. Er veranlaßt daraufhin zum Zeitpunkt (tl2) die Abtrennung des rufenden Teilnehmers vom Verbindungsweg, wozu 10 im Gruppenkoppler (GS) der Anschlußgruppe des rufenden Teilnehmers eine entsprechende Schaltung vorgenommen wird. Ab diesem Zeitpunkt können beim rufendenTeilnehmer entstehende Raumgeräusche den Empfang einer vom gerufenen Teilnehmer erzeugten Fangwahlziffer nicht mehr unterbinden, anderseits kann der rufende Teilnehmer nicht mehr durch Wahl eine Fangwahlziffer simulieren und damit fälschlich ein Fangen veranlassen. 15 Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird nach Eintreffen der Quittung vom Gruppenkoppler (Sprechweg aufgetrennt) zum Zeitpunkt (t2) beim Fangwahlempfänger die Sprachschutzschaltung wirksam geschaltet, womit gewährleistet ist, daß Raumgeräusche, die beim gerufenen Teilnehmer vorhanden sind, nicht das Vorliegen einer Fangwahlziffer Vortäuschen. Der Empfang einer echten Fangwahlziffer ist hiedurch nicht behindert, da im Augenblick der Wahl dieser Fangwahlziffer das Mikrofon beim Teilnehmerapparat des gerufenen Teilnehmers 20 äbgeschaltet ist und aus diesem Grund Raumgeräusche keine Auswirkungen haben können. Sollte der Wahlempfanger aufgrund der Wahl der Fangkennziffer durch den rufenden Teilnehmer oder aufgrund eines vor Zuschaltung des Sprachschutzes vorliegenden Geräusches beim gerufenen Teilnehmer fälschlicherweise angesprochen und damit zur Abgabe eines Fangsignales veranlaßt worden sein, so wird dieses Fangsignal zum Zeitpunkt (t3) wegen der Abtrennung des rufenden Teilnehmers bzw. wegen der Zuschaltung des Sprachschutzes 25 beendet sein und bleibt damit ohne Auswirkungen. Nur wenn zum Zeitpunkt (t4) immer noch der Fangkennziffer entsprechende Kennzeichen empfangen werden, diese also eine Zeitspanne (T2) angedauert haben, steht fest, daß sie aufgrund der Wahl der Kennziffer durch den gerufenen Teilnehmer zustande gekommen sind, woraufhin in der üblichen Weise die Identifizierung z. B. in Form eines Ausdruckens der Verbindungsdaten eingeleitet bzw. ein Fangpotential wirksam wird, das die betreffende Verbindung hält und ggf. die Aussendung 30 eines Suchtons veranlaßt wird, um die gehaltene Verbindung verfolgen zu können. 35 PATENTANSPRÜCHE 40 1. Schaltungsanordnung zum Fangen bzw. Identifizieren von Verbindungen in digitalen Zeitmultiplcx-45 Femmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit einem an eine Mehrzahl von Teilnehmeranschlußschaltungcn anschaltbaren Wahlempfänger für tonffequente Codewahlzeichen, insbesondere Tastwahlzeichcn, dadurch gekennzeichnet, daß der Wahlempfänger (CR) mit jeder Belegung zwischen einer ersten Betriebsart, in der er der Aufnahme von im Zusammenhang mit der Teilnehmerwahl eines rufenden Teilnehmers ausgcscndctcn Wahlinformationen dient, und damit dem rufenden Teilnehmer zugeordnet ist, und einer zweiten Betriebsart 50 umschaltbar ist, in der er als Fangwahlempfänger dient, der dem gerufenen fangberechtigten Teilnehmer zugctcilt wird und dabei lediglich auf eine Information anspricht, wie sie von dem gerufenen Teilnehmer als Fangwahlziffcr gewählt werden kann, wozu bis zum verzögerten Ansprechen auf den Empfang einer solchen Information eine im zugeordnete, in der ersten Betriebsart dauernd in vollem Umfang wirksame Sprachschutzschaltung in ihrer Wirksamkeit verringert oder unwirksam geschaltet ist, und daß der Wahlempfänger (CR) mit dem Ansprechen 55 auf eine solche Information den Fangfall der Vermittlungssteuerung (CP) signalisiert, woraufhin diese die Abtrennung des rufenden Teilnehmers vom Verbindungsweg veranlaßt, die Sprachschutzschaltung wieder aktiviert, und, sofern über eine weitere Verzögerungszeit hinweg der Empfang der Fangwahlziffer angedauert hat, ein Halten und Verfolgen bzw. Identifizieren der Verbindung veranlaßt
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zum Einsatz in einer digitalen Zeitmultiplex-Femsprechanlage, bei der für den Anschluß der Teilnehmerleitungen Anschlußgruppen gebildet sind, die neben mindestens einem Wahlempfänger u. a. einen Gruppenprozessor, der mit einem Zentralprozessor korrespondiert und einen von -4- Nr. 389963 diesem gesteuerten Gruppenkoppler, über den ein solcher Wahlempfänger an eine Teilnehmeranschlußleitung anschaltbar ist, aufweisen, und bei den Verbindungen zwischen an verschiedene Anschlußgruppen angeschlossenen Teilnehmern über ein durch den Zentralprozessor gesteuertes Koppelnetz laufen, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Abtrennung des rufenden Teilnehmers im Gruppenkoppler (GS) erfolgt, S und daß dieser Vorgang, sowie das Wirksamschalten der Sprachschutzschaltung durch den Gruppenprozessor (GP) gesteuert wird. Hiezu 1 Blatt Zeichnung 10
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