DEP0026054DA - Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus elastischen oder biegsamen filmbildenen Stoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus elastischen oder biegsamen filmbildenen StoffenInfo
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Description
Professor Dr. Otto Bayer und Sr* Brnst Cauer (beide in Leverkusen)
C/Bt 17» Dozeialier 1948
Tegtalireaii aar Herstellmig ψρμ .BonikSrpern au.»
elastischen odeg bl.egaaffiea filmbildenden Stoffen
Di« Krfi υύ oag te trifft si» Terfaiirea aar Herstellmag
v'trn Hoiillctrpeim aas elastischen oder Megsesstea filmbildeaden GtorXens SeoIi dem stand der Ueobaik wurden derartig© Hohlfco*·«·
per j aowoi t atit Raatseirnkmisehangen gearbeitet wurde, aaca eines emstilridiiciiea EoafeJctlonierangsproseß hergestellt, indem
man met Ikigrni aas vulkaöi si erbaren Katttsehak^soaangen aa dea Tergesebeaea Sahtstellea verklebte, evtl» anter Zahilfenahe®
von ütrodi'^n» tfolche ms dia 2iahtstell<*a heraagelegt ^arde-Bi
und dann frei oder in $ehrtoilii*2a Tulfeaaisierforisen Yolkaaialerte*
Bei der !fertigung derartiger Artikel das Kernst stoffes tf^rde Yislfuoa anstelle eines ionfektiOBieraagoprosesses ei»
voa HaacL auaiäuf uhrender Schweißproangewandt. Alle diese Terfaarea sjiad kostspielig unci aeltraabeaflU la fiele» fällen
ZBiQBn die Salat© eine ßuagslhafte Verkleboag öder Verseitweiioagf
so äaS die Hoi&fcSrpejp aöaerea Beenepracaangen beim Äafblasea c.it Luft nicht ge^aohsea sind.
Me Srfladong Beseareltet .aaa einen aeaea «eg mx Herstellung derartiger Hohlkörper auf Baals voa Kaatachakt
keatseaakäanli ones Materialisa oder Kaaststoffea der geaaantea Art. J3er oaurakteri β ti scae Seiiritt des erfladoaga&eiaäSea Terfahrens
oesteht darin» daß man s*isehen die sa vereinigenden Rohlinge eine Polle aas eine© Werfcetoff Oinlegtt welcher sioä
mit den au Tereinigenden Boaliagea aieat verbindet tad an des vor&eseaenon üsfatstaliea Äaesparaasen hat» iaaooaließend werden
üm.n die ;iu vereinigendes Rohlinge durch Terprosssea Oai höherea ^temperatures verschreist« Palis die Hohliage aas härtbaren baw*
volkaaieierbaren Siisehaagea Iiesteheaf wird hierbei gleichseitig der gewünschte Härtangs- bzw* Talkaslslerprezeß darohgeführt·
Die Härtung bzw, Volkaaiwtioa kam natürlich auch aaSerhalb der Presse zu. lade geführt warden* 3ae Entscheidende m
der Arbeitsweise gemäfl der Erfindung fceats&i darin? daß mm es durch das richtige Sardehtsahneidea sowie durch die Auesparoagea
in der awischeagalegten Folie ia der Eaad Ixat3 die Verschweißviag so zu regulieren, daß diese nur an den gewUhsohten
Stellen eintritt», während m den saderen Stellen Hshlriia® verbleiben.
Die Aaswahl, der swiechengelegten Polle richtet sieh nach der Watar der, su verschweißenden Itohlinge·» Im den Beisten Fällen
kann ta an mit Cellulosehydrat:?olien, Polyvinylchloridfolien, Papier oder vulkanisierten ilamisiplattea arbeiten» Die Polle
BJUjS natürlich is Zuschnitt lcleiner gehalten aein ale dor Aussparung Ue;; /oriarahmaas in der i'-reaae entspricht, so daß swi*-
öchen dem Kand dar Polis und dem ?armrahmen ein Spalt verbleibt» in welchen das über und unter der Folie liegende Material verschwel.Ot.
Beis Poliensohnitt können, helietelge Figuren oder M-Bieii ausgestanzt werden, durch welche uann eine beliebige Unterteilung
des HonlrauiflQe ereiölt werden kann. Beispielsweise können in gewissem Abstcna Handlocher angebracht sein, welche bei
der Verpressung punktförmig© VerechwoiSsteilen ergeben. Zur Aus* führung ein© 3 Luftkanals gun Aufblasen der Fiohlkorper können an
beliebigen Stellen Stifte zwischen die zu verpressenden Materialien eingelegt werden, die nach Entfernung aus den fartlgea
Artikeln öffnungen bilden, weiche durch Gewinde oder Stöpsel* Verschluß oder mittels Ventil verachiosaen werden können. Bach
der TersöhweiBttsg werden die sunUahst flachen artikel sit Druckluft aufgeblasen, um das Anhaften der· folie an dera nicht zusammen vulkanisierten material ic* Inneren des Artikeie zu beseitigen»
Hierbei bläht •sish der Hohlkörper ina#rhälfe der verschiedenen Hohlräume auf and aiamt die gewünschte fora an» Die Verschweifisteilen
können außerdem gelocht werden, so daß auch durchbrochene Honlräurae hergestellt werden können,
Paa fertahrea gesäß dar Srfindaag kann auch in einfach«
Vfeiee aar Herstellaae von teilweise offenen Hohlkörpern, vi«
Zaaeteai Fsltboothßaten etcu aaegentttst Wirdes,» Indesi stan die
eingelegte Folie zum Teil über 41® .Ränder des au vereohweißen-
<ien Rohlings hlnuuaragen läßt» «o d&S der vereclrooiSte Körper
an einer Seite offen bleibt. In diesem fall wird man natürlieb die .jOliQ nach erfolgter Verschwelung baw» Vttlkanlsetion aue
asu Hoiilü örper entfernen. Üine andere M8gli chisel t aar Heretel-Itrsg
von einseitig offenen Hohlkörpern bee tent darin, daß mm goashlosnene Konikörper nachträglich auf eiuer Seite &afsoaneidet»
Selbstverständlich kann man in ahmen der erfind uns3c*!aäßen i-.rböitavröieo ccch Lasehen» Griffe oder sonstige bewegliche
l3ildö an den Hohlkörpern bzw. Taachen anbringen» indes nan diese
nie Überstehenden ve*schweißten i-lattsn is dor Verlängerung der 3and»alit dtr Tr^I-IJiurptii hft-r&iuyr^ei V* eier bei uer Vulküßisation
dar cii ent sprechende Gestaltung der Vulkeni slerf ora au«-. bildet.
Is lot ZWtir schon bekannt, Schablonen au« Papier oder aus ::otaller; bei vier Jerctellun lS v-.u Hc/'.lll-rpem aue Kautschuk wührfenä.
de.s ZusuEXicnse^aeas aer Hohlkörper swiechjen die iffi^itXksaii«- oierten Kautsohukplettea einxttlegen» .Diese Öciiablonen müesen
aber vor oder naoh der ?ulkanioution oua den Hohlkörpern entfernt worden. j;ae ist selbstverständlich nur dans mü^lich» wenn
die HoiilkRrr.er* auf einer Seite ofren Oleiben» ^in besonderer Nachteil dieses. Verfahrene besteht darin, uaso die kautschukplfitten
an den Schablonen meist festhaften und daher nur schwierig entfernt werden kSnnen. llc-n verbuchte, uie&e ,.Schwierigkeiten
dadurch behoben, dace ner. die Sei)a*"Ionen mit leicht abfärbenden Martpudcrschienten Ubersog*
Unter öse Auedruck «Hohlkörper** sollen ßowähl allseitig ^eoehlossene Artikel wie 3itskis&ent Sltzrlngef Csehwiaaswesten»
»SohahprefiDen oder dergl· sie auch teilweise offene Hohlkörper ipie Taseheni Palfbüötaftate et©* verstanden «erden. Unter des
Begriff "elastische bzw. bie^aaae filmbildende Stoffe" teilen so^oial Saatochuk and kautschukUhnllche Werkstoffe als a&els
"besMjäErfee thermoplastisch® Xamatstoffef ä*B# Polyacrylsäureestsrj
PolyvAsylchloyid oder Bolyieefeatylem bew. JMi β copolymerisate auf Basis dieser Körper, and (schließlich auch härtbare
Kunststoffe* soweit sie "bei aliig erMiltes Temperaturen VersciiweiBfear sind» und las^h der BlTtaag noch «sine gewisse
Elastizität geigesu
Herat el lan&. VQg Sit^kl SagSi
Zwiaehen zwei dünne Kalanderplatten aus vulkanisi er'oarer Kautschukmischung» die in einem Preßrahiaen von 500 χ 500 ma
liefet© tfeite und 5 rm Höhe zuoarr.tsenvalkanialert werden »ollen»
arid auf die CxSSe dee Eaimeas sagesennitten sind, wird eine Sinlegefolie aas Oollalosehydrat oder Polyvinylchlorid von der
Dimension 450 s 45.0 » eingelegt* £-ie folie wird Biit zahlreichen Lochern von ca» 20mm Druckmesser in regelmäßiger Anordnong
darchstanat* In einer der Selten wird in. diagonaler Eiehtixrig ein Metallstift von ca. 50 sun Länge und 2 ctm Durchmesser zwiscaen
die vulluanisieroaren Platten mit eingelegt. Ide Vulkanisation erfolgt durch Verpresaung unter normalen VulKanieationabedingungen.
<2. B» 10 Minuten 140° C, 200 Ate, Preseendrucfc)♦ Bach der Hntnan^e t.us der Iresae wird der Metallstift entfernt
und das vulkanisierte SebAlde mit Preßluft aafgablaeeft, wobei eich die Ober- und Unterplatte an den nicht verschweißten Stellen
voneinander abheben and so ein elastisches» polsterartigee Uesen bilden. Ber Kanal wird mit einem Stöpsel oder Ventil
verschlossen* "Die Ufeer die ganse fläche verteilten punktförmigen Verschweißstelle« werden au Löchern kleineren kurchxaessers durchstanzt.
B);_ ana Siinststoff ι
Die Herstellung von Sitslcissen aus Ümtststoffen erfolgt analog Beispiel 1 A, Jedoch unter Verwendung thermoplastischer
Farbenfebriken Bayer
LQ. Farlienindustrie Attleseesfflschaft in Auiiesung / in Dissolution (Under British Control)
Hassen und BinlegefoIi en, welche mit den Materialien nie lit in Verbindung treten, a,.B* Ober- und Unterplatte aus Polyvinylchlorid
sit Zwiacheiifolie aas dünnem Ii au t s cfauk -Vulicani a a t ·
Beispiel .2
Ijers-uaitEig; YQa SchaliiDreSklssea
Ijers-uaitEig; YQa SchaliiDreSklssea
Swei miteinander verscfaweiß- oder vulkanisierbare Platten worden unter Sinlagi eimer mit dem Iaaterial nicht ver-
ijchr»'ei.Ssiiuon Jolie in ©ntsprechender Pora siasoajiaeavulkaiiloiert,
wobei im See-^neets lvl Beispiel 1 4 ©ine Sialegefoli« Tss iWeadet
Wirfif dife in IJorea lEfmfani^ etwa«, idüinor sursohtgesciinittea ist,
als O er Pori« entspricfa/:- ofane «eitere Mrefastansuag für Sie Ausbildung
Ton Scfaweiöütellen außer der uandnabt.»
Kacii der Talkcmd Bation bis*?« Tjaertaoplaßti soften '?eyschwelßüiig
wird Gaa ta Ic«* an (geeignet si* Stelle auf ©iiier Seite
Bttiofaea und v.n der Sinetiefaatelle ffiit eines Ventil Veraaftaiif
in it dessen Hilfe das Sefaunprefiki ssen aufgeblasen werden kann*
B_erstellarig .yon galtbootnaut
Swei miteinander Tiilicanisierbare oder tfaermoplastieck versefaweißbsre Elatterx nerden ttntar ,Sinla ge. einer auge sshiiittenen
Folie la eine® ebenfalls entsprechend augesefanittenen 3iectoa&~ men so suaammemYulkanieieyt, daß das entötefaeao© Gebilde nach
Entfernung der JSlnlegeioli© aufgeklappt die Fora einer Faltbootfaaiit annimmt* S© ist dabei möglich., die Hampfteile iinä das
Spritzdeolc in ■ einem arbeitsgang Iiersustellens wobei Sprltsdeok
and Rmapt eine in ifaren Bähten völlig veroefaweißte Msfafeit "Bilden*
Sai·oft entsprechende Ausbildung der Preßfora ist es dabei außerdem »öglioli» die Wandstärke für Euapf und Spritadeek ver»
ßoiiieden' stask && halten.
Claims (1)
- PatentansprnciiVerfahren sur Herstellang von allseitig geschlossenen oder teilweise offenen Hohlkörpern aas elastischen oder biegsamen fi Imbildenden Stoffen durch Verbinden zweier Rohlinge aus derartigen Stoffen an den vorgesehenen Hahtstallen nebstIieher Härtung oder Vulkanisation dadurch gekennzeichnet» öaß awiechen die zu Hohlkörpern, Taschon oder dergl. zu vereinigenden Rohling© eine Polle aus einem Werkstoff^gelegt wird, welcher sich mit den au vereinigenden Köhlingens/verbindet und an den vorgesehenen Kaiitstsllcn Aussparongan hat» 'Λ^^έ^y 
Family
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