DEP0025829DA - Kohlenpflug mit einem mehrteiligen Schneidkopf - Google Patents
Kohlenpflug mit einem mehrteiligen SchneidkopfInfo
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Description
Es ist bereits eine Gewinnungsmaschine vorgeschlagen worden, welche die Kohle aus einem Flöz durch die Wirkung eines keilförmigen Schneidkopfes losschneidet, der beim Vorrücken der Maschine etwa parallel zu der abzubauenden Fläche direkt in die Kohle gestossen wird, wodurch die Kohle, im Gegensatz zu dem Säge- oder Schrämverfahren der bekannten Gewinnungsmaschinen, vom Flöz abgeschält wird.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, in Verbindung mit einer Schrämmaschine, einen keilförmig ausgebildeten Kopf in den hergestellten Schrämschlitz zu stossen, um so die Kohle an der Abbaufläche beim Vorrücken der Maschine abzutreiben.
Die Erfindung hat eine als Kohlenpflug bezeichnete Gewinnungsmaschine zum Gegenstand, welche einen Schneidkopf mit Messern zum Abschälen der Kohle besitzt.
Erfindungsgemäss besitzt die Gewinnungsmaschine einen mehrteiligen keilförmigen Kopf mit einem oder mehreren meisselartigen Messern. Ferner ist eine Krafthammer-Vorrichtung vorgesehen, welche während des Vorwärtsstossens des Kopfes schnell wiederholte Hammerschläge auf die Messer ausführt. Durch diese Aktivierung der Einzelmesser wird die beim normalen Vorrücken erzielte Schälwirkung des Schneidkopfes wesentliche verbessert.
Die Hammervorrichtung kann elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch angetrieben sein.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sind am stehenden Hauptmesser vorspringende Einzelmesser vorgesehen, die für sich in Längsrichtung beweglich ausgebildet und mit je einem Antriebsmechanismus verbunden sind, der ihnen eine vibrierende Hammerwirkung verleiht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Figur 1 zeigt eine Seitenansicht, des Kohlenpfluges,
Figur 2 ist eine Seitenansicht und
Figur 3 ein Grundriss des stehenden Hauptmessers,
Figur 4 ist eine Seitenansicht und
Figur 5 ein Grundriss des unteren Schälmessers bzw. des Räumers am Liegenden,
Figur 6 stellt eine Seitenansicht dar und
Figur 7 einen Grundriss des oberen Schälmessers oder Räumers am Hangenden.
Gemäss Figur 1 besitzt die Maschine einen Schneidkopf A, einen Hebebock B und einen hydraulischen Widder C, dessen Kolbenstange 1 mittels eines Zapfens 2 mit dem Hebebock B verbunden ist, und dessen Zylinder 3 sich mit dem Schneidkopf A bewegt. Der Schneidkopf A stützt sich am Liegenden mittels des Räumers A(sub)3 ab. Bei Inbetriebnahme ist der Hebebock B zwischen dem Hangenden und dem Liegenden verspannt, wobei der Widder C sich in Ruhestellung befindet. Der Widder wird druch Pressöl betrieben. Der Zylinder drückt den Schneidkopf A nach vorn in die Kohle. Am Ende dieses Arbeitsganges wird der Hebebock gelöst und bei feststehendem Kopf unter Zusammendrücken des Widders C in Richtung auf den Schneidkopf nachgezogen, worauf, nachdem der Hebebock wieder zwischen dem Hangenden und dem Liegenden verspannt ist, die Maschine zu einem weiteren Arbeitsgang bereit ist. So arbeitet sich die Maschine von Stufe zu Stufe längs der Abbaufläche vor.
Der Schneidkopf besitzt ein stehenden Hauptmesser A', ein oberes Schälmesser (Räumer) A(exp)2 zum Nachschälen des Hangenden und ein unteres Schälmesser (Räumer) A(exp)3 am Liegenden.
Das Hauptmesser A' ist keilförmig ausgebildet (siehe Fig. 3) und mittels eines vertikalen Drehzapfens 5 in der Maschine montiert, so dass es winklig eingestellt werden kann. Dieses Messer A' hat drei Einzelmesser 6, die für sich beweglich gelagert und an je einen Pressluftantrieb 7 angeschlossen sind, durch den sie
in schnelle vibrierende Bewegung versetzt werden können.
Wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, besitzt der untere Räumer A(sub)3 eine Schaufel 4, welche von der horizontalen Schneidkante 8 aufwärts und seitwärts verläuft. An der Schneidkante 8 sind drei Zähne 9 vorgesehen, welche durch je einen Pressluftmechanismus 10 in vibrierende Bewegung versetzt werden. Wenn die Maschine vorrückt, nimmt die Schaufel 4 die losgeschälte Kohle auf und fördert sie seitlich auf eine Transportvorrichtung.
Das in Fig. 6 und 7 dargestellte zum Schneiden des Hangenden bestimmte obere Schälmesser A(sub)2 besitzt im wesentlichen die Form einer Platte mit einer horizontalen Schneidkante 11 und ist mit dem stehenden Hauptmesser A' des Schneidkopfes durch eine horizontale Achse 12 gelenkig verbunden. Dieses das Hangende schälende Messer, ist ebenfalls mit aktivierten Einzelschneiden versehen, die durch je einen Pressluftmechanismus 14 in vibrierende Bewegung versetzt werden. Die Aufgabe dieses Schälmessers besteht darin, die am Hangenden haftende Kohle zu lösen. An der Unterseite dieses Messers A(sub)2 befindet sich ein schiefes Leitblech 15, das die gelöste Kohle seitwärts nach aussen zum Transportband leitet. Das Messer A(sub)2 wird durch eine - nicht gezeichnete - Feder nach oben gegen das Hangende gedrückt, und seine Schwenkbewegung wird durch Anschläge 26 begrenzt, welche in entsprechende Führungen am mittleren Schneidmesser des Schneidkopfes eingreifen.
Zum Antrieb der Schneidenbewegungsvorrichtungen kann auf der Maschine ein Luftkompressor vorgesehen sein, welcher von demselben Motor angetrieben wird, welcher den hydraulischen Druck erzeugt. Diese Vorrichtungen können auch durch Pressluft von einem ortsfesten Kompressor mittels eines Schleppschlauches angetrieben werden.
Claims (7)
1. Kohlenpflug mit einem mehrteiligen keilförmigen Schneidkopf, dadruch gekennzeichnet, dass der Schneidkopf (A) ein oder mehrere meisselartige Messer trägt, und dass eine Krafthammer-Vorrichtung zur Ausübung schnell aufeinanderfolgender Schläge auf die Messer während des Vorwärtsstossens des Schneidkopfes vorgesehen ist.
2. Kohlenpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkopf (A) ein stehendes Hauptmesser (A') trägt, das mit vorspringenden aktivierten Einzelschneiden (6) versehen ist.
3. Kohlenpflug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringenden Einzelschneiden (6) des winklig einstellbaren Hauptmessers (A') für sich in Längsrichtung beweglich ausgebildet und mit je einem Antriebsmechanismus (7) verbunden sind, der ihnen eine vibrierende Hammerwirkung verleiht.
4. Kohlenpflug nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidkopf (A) noch ein oberes Schälmesser (A(sub)2) zum Nachschälen des Hangenden und ein unteres Schälmesser (A(sub)3) am Liegenden besitzt.
5. Kohlenpflug nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Schälmesser (A(sub)2) ebenfalls mit aktivierten Einzelschneiden (13) versehen ist, die durch je einen Pressluftmechanismus (14) vibrierend angetrieben sind.
6. Kohlenpflug nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite des Messers (A(sub)2) ein schiefes Leitblech (15) angeordnet ist, welches die gelöste Kohle seitwärts nach aussen leitet.
7. Kohlenpflug nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Schälmesser (A(sub)3) eine mit Zähnen (9) versehene Schaufel (4) besitzt, und dass für jeden Zahn (9) ein Pressluftmechanismus (10) vorgesehen ist, der den Zahn in vibrierende Bewegung versetzt.
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