DEP0024487DA - Rübenerntegerät - Google Patents

Rübenerntegerät

Info

Publication number
DEP0024487DA
DEP0024487DA DEP0024487DA DE P0024487D A DEP0024487D A DE P0024487DA DE P0024487D A DEP0024487D A DE P0024487DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arms
harvesting device
beet harvesting
fork
beets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Rabber Clausing (Bez. Osnabrück)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft Rübenerntegeräte mit Rodegabeln. Die Arbeitsweise derartiger Geräte ist bekannt. Die Rüben werden durch die Gabel angehoben und gleichzeitig durch diese langsam ansteigend einem Rost zugeführt, der sie getrennt vom aufsteigenden Erdreich auf dem Acker ablegen soll. Dieser Rost genügt aber bei sehr festem oder sehr nassem Boden nicht, um eine ausreichende Reinigung der Rüben von der anhaftenden Erde sicherzustellen. Es wird daher ein grosser Teil der Rüben von der ausgehobenen Erde verdeckt und beim Auflesen der Rüben nicht gefunden. Es ist bereits bekannt, mit derartigen Rübenerntegeräten Vorrichtungen zu verbinden, die durch Abklopfen der Rüben das Freilegen der Rüben sicherstellen sollen. Die hierfür bekannten Vorrichtungen erfordern jedoch einen erheblichen Kraftbedarf, so dass der- artige Geräte bei mehrschariger Ausführung nur mit sehr starken Schleppern betrieben werden können.
Die Erfindung bezweckt, das Erntegerät mit einer Vorrichtung zu verbinden, die bei geringem Kraftaufwand eine zuverlässige Reinigung der Rüben auch bei schwierigen Bodenverhältnissen gewährleistet und darüber hinaus noch die Möglichkeit bietet, Verstopfungen der Geräte durch die aufgebrochenen Erdmassen oder auch durch auf dem Feld liegende Blattmassen zu verhindern. Erfindungsgemäss ist neben jeder Gabel gegenüber dem Gabelträger ein mit Schlagarmen besetzter Schleuderstern zu angebracht, dass die Schlagarme die zwischen den Gabelzinken aufsteigenden Rüben einseitig anschlagen und nach hinten zu abwerfen. Durch den einseitigen Anschlag der Rüben durch die zweckmässig federnd ausgebildeten Schlagarme wird die an den Rüben anhaftende Erde abgeschlagen. Die Reinigungswirkung kann weiter dadurch erhöht werden, dass der Gabelträger und der hieran anliegende Gabelzinken durch eine Führungsschiene für die aufsteigenden Rüben verbunden sind und die etwa parallel hierzu verlaufenden Bewegungsebene der Schlagarme in einem solchen Abstand von der Führungsschiene angeordnet ist, dass die aufsteigenden Rüben durch die Schlagarme entlang der Schiene geführt werden. Hierbei tritt gleichzeitig eine Drehung der Rüben um ihre Achse ein, so dass eine allseitige Reinigung der Rüben stattfindet.
Um das Verstopfen des Gerätes durch die aufgebrochenen Erdmassen zu verhindern, sind erfindungsgemäss an den Schleudersternen weitere Schlagarme angebracht, deren Abstand von der Führungsschiene grösser ist als die erstgenannten, und die zweckmässig auch eine grössere Länge aufweisen. Diese Schlagarme verhindern, dass zwischen den Gabeln sich Erdmassen ansammeln können, da diese durch die Arme durchlaufend nach hinten zu geworfen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, sowie weitere Merkmale sind im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
Abb. 1, 2 und 3 einen Teil des Gerätes in Vorderansicht, Seitenansicht und Aufsicht,
Abb. 4 und 5 eine Seiten- und Vorderansicht des ganzen Gerätes in schematischer Darstellung.
An den Gabelträgern 1 sind in bekannter Weise die Gabelzinken 2 und 3 befestigt. Sie sind in ihrem vorderen Teil messerartig ausgebildet und keilförmig zugespitzt. An den am Gabelträger 1 anliegenden Zinken 3 legt sich federn eine Führungsschiene 4 an; diese ist am Rostträger 5 befestigt und nach hinten zu verlängert. Die einzelnen Stäbe 6 des Rostes 5 verlaufen in verschiedener Höhenlage unter einem spitzen Winkel zur Fahrtrichtung.
Vor den Trägern 1 und oberhalb der Zinken 2, 3 sitzt eine Welle 7, auf der ein Schleuderstern 12 mit drei Gruppen von Schlagarmen 8, 9 und 10 aufgesetzt ist. Die Bewegungsebene der drei Schlagarmgruppen verläuft parallel zur Fahrtrichtung und damit etwa parallel zur Führungsschiene 4. Der Abstand der Bewegungsebene der Schlagarme 8 von der Führungsschiene ist so bestimmt, dass die in den Zinken 2, 3 aufsteigenden Rüben 11 einseitig angeschlagen und nach hinten gegen den Rost 5 geworfen werden. Die Umfangsgeschwindigkeit der Schlagarme ist grösser als die Fahrgeschwindigkeit. Die Rüben werden von dem federnd ausgebildeten Schlagarm gegen die Führungsschiene 4 gedrückt, so dass sie bei ihrer Aufwärtsbewegung sich um ihre Achse drehen. Hierdurch wird, wie schon erwähnt, eine allseitige Reinigung der Rüben erzielt. Die von den Schlagarmen mitgerissene Erde wird durch den Rost hindurch abgeworfen, während die Rüben selbst seitlich abgeleitet, neben der Rübenfurche abgelegt werden.
Die Schlagarme 9 und 10 sind länger bemessen als die Schlagarme 8. Der Abstand der Bewegungsebene von der Führungsschiene 4 ist grösser als der der Arme 8. Die Arme 9 dienen dazu, vor dem Gerät sich ansammelnde Erdmassen nach hinten zu befördern. Sie haben aber auch den Zweck, etwa aus der Gabel herausfallende Rüben nach hinten zu werfen. Das gleiche gilt auch für Blattmassen, die sich vor dem Gerät ansammeln. Eine gleiche Aufgabe haben die Arme 10. In den Abbildungen 4 und 5 ist ein Gerät mit 5 Rodegabeln schematisch dargestellt. Die Welle 7 sitzt in Lagern 13, die lösbar am Rahmen 14 des Gerätes befestigt sind. Am Rahmen 14 ist ferner abnehmbar eine Welle 15 angebracht, die über ein Getriebe 16 mit Schraubenrädern die Welle 7 antreibt. Auch das Getriebegehäuse 16 ist lösbar am Rahmen befestigt, so dass die Welle 7 mit den Lagern und ihren Antriebsmitteln vom Gerät abgenommen werden kann.
Im übrigen sind die einzelnen Schleudersterne 12 auf der Welle 7 verschiebbar angeordnet, um bei Aenderung des Abstandes der Gabeln 1 den erforderlichen Abstand der Schlagarme von diesen Gabeln jeweils einstellen zu können.

Claims (9)

1. Rübenerntegerät mit einer oder mehreren Rodegabeln, dadurch gekennzeichnet, daß neben jeder Gabel (2, 3) gegenüber dem Gabelträger (1) ein mit Schlagarmen (8) besetzter Schleuderstern (12) so angebracht ist, daß die Schlagarme (8) die zwischen den Gabelzinken (2, 3) aufsteigenden Rüben einseitig anschlagen und nach hinten zu abwerfen.
2. Rübenerntegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelträger (1) und der hieran anliegende Gabelzinken (3) durch eine Führungsschiene (4) für die aufsteigenden Rüben (11) verbunden sind und der Abstand der hierzu etwa parallel verlaufenden Bewegungsebene der Schlagarme (8) so bemessen ist, daß die von den Armen (8) erfaßten Rüben (11) an der Führungsschiene (4) entlang nach hinten geführt werden.
3. Rübenerntegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gabelträger (1) ein spitzwinklig zur Ebene der Schlagarme (8) verlaufender Rost (5, 6) angebracht ist.
4. Rübenerntegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (4) am Rostträger (5) befestigt ist und federnd am zugehörigen Zinken (3) anliegt.
5. Rübenerntegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Schleuderstern (12) weitere Schlagarme (9, 10) angebracht sind, deren Abstand und Länge größer sind als bei den zum Anschlagen der Rüben dienenden
Schlagarmen (8).
6. Rübenerntegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagarme (8, 9, 10) als federnde Stäbe ausgebildet sind.
7. Rübenerntegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit mehreren Rodegabeln, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Schleudersterne (12) auf einer quer zur Fahrtrichtung verlaufenden, vor den Gabelträgern (1) liegenden Welle (7) angeordnet und die Wellenlager (13) lösbar am Geräterahmen (14) befestigt sind.
8. Rübenerntegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleudersterne (12) auf ihrer Antriebswelle (7) verschiebbar angeordnet sind.
9. Rübenerntegerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Welle (7) von der Zapfwelle des Schleppers aus erfolgt, und die hierfür erforderlichen Antriebsmittel (15, 16) ebenfalls abnehmbar am Geräterahmen (14) befestigt sind.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE528931C (de) Kartoffelerntemaschine mit Schar und mehreren hintereinanderliegenden, sich gegenseitig untergreifenden Foerder- und Siebraedern
DE877840C (de) Ruebenerntegeraet
DE819597C (de) Kartoffelerntemaschine
DEP0024487DA (de) Rübenerntegerät
DE1959851C3 (de) Maschine zum Ernten von Pflanzen, insbesondere von Rosenkohl
DE2151638A1 (de) Maschine zum aufsammeln von steinen auf aeckern
DE829072C (de) Ruebenerntemaschine
DE208057C (de)
DE536122C (de) Erntemaschine fuer Kartoffeln und andere Erdfruechte mit in einer Siebmulde umlaufender Foerderschnecke
DE740741C (de) Erntemaschine fuer Kartoffeln oder Ruebenkraut mit ueber einem Foerderband angeordnetem Mitnehmerband
DE892390C (de) Schleuderradroder zum Roden von Rueben, Kartoffeln od. dgl.
DE187422C (de)
DE902917C (de) Schleuderradroder
DE491132C (de) Zweireihige Kartoffelerntemaschine mit einem Siebrost, dem das Erntegut durch eine Aushebevorrichtung zugefuehrt wird
DE4304785C1 (de) Fahrbare Vorrichtung zum Ernten von Kartoffeln
DE718595C (de) Kartoffelerntemaschine mit mehreren nebeneinanderliegenden endlosen Baendern
DE158360C (de)
DE863271C (de) Kartoffel- oder Ruebenerntemaschine
DE287337C (de)
DE918602C (de) Hackfruchterntemaschine
AT202811B (de) Rübenerntemaschine
CH270468A (de) Erntemaschine für Knollenfrüchte.
DE200220C (de) Krtoffelerntemaschine mit senkrecht zur Fahrtrichtung rotierenden, seitlich in den Kartoffeldamm eingreifenden Aushebwerkzeugen
DE370336C (de) Kartoffelerntemaschine
DE336034C (de) Kartoffelerntemaschine mit schraeg zur Fahrrichtung stehendem Schleuderrad