DEP0024381DA - Anstrichmittel. - Google Patents

Anstrichmittel.

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Publication number
DEP0024381DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ammonia
paint
paints
solutions
zinc
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dr. Ruzicka
Karl Dr. Stumpp
Original Assignee
Chemische Werke Albert, Wiesbaden-Biebrich,DE
Publication date

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Description

£■ j3·' P Ca1 ς
CHEMISCHE WERKE ALBERT WIESB ADEN-BIEBRlCH
Patent - Abteilung.
Patentanmeldung ρ 24381 IYc/22g/ D
Anstrichmittel."
7.12.1948.
Es sind Anstrichmittel, gegebenenfalls mit flammensehutζender unayoder fungicider und insektieider Wirkung bekannt, die aus zu amorphen.kolloiden.wasserunlöslichen jpilmen trocknenden ammoniakalischen Lösungen von mit Ammoniak Komplexsalze bildenden Metallverbindungen bestellen und je nach Art des ge?/ünschten Anstriches Pigmente, Füllstoffe und/Oder Netzmittel enthalten. Lösungen der infrage kommenden Art sind z.B. ammoniakalische Lösungen von Zinkphosphat, Zinkeitrat, Zinkchromat,1/Kupierphosphat, Oadmiumx^hosphat u.a. Sie werden nach bekannten Verfahren durch
Auflösen der 3Sifeb all salze oder der entsprechenden Metalloxyde,-hydroxyde ^ewiie^carbonate) in Gegenwart der Ammoniumverbindungen der betreffenden Säuren bzw.der Säuren als solche in überschüssigem Ammoniak erhalten. Besonders vorteilhaft erweisen sich Zinkaminophosphatlösungen, die durch Lösen von Zinkoxyd in aminoniakaliseh gemachter technischer Phosphorsäure hergestellt werden. Das wesentliche Merkmal der Anstrichmittel ist, dass sie wie organische Lackprodukte beim .
Blatt 2 zur Patentanmeldung ρ 24381 IVc/22g/ D
Auftrocknen kolloidale Filme bilden*
Es ist aucn bekannt, dass man diese Anstrichmittel, um genügende Wasserfestigkeit zu erreichen, mit Emulsionen z.B. auf Basis von Ölen, Harzen, lacken, Pechen? leeren, Wachsen Uodgl.vermischt. Hierbei haben sich Emulsionen auf der Grund lage bestimmter Spezialpeche, wie Selektivasphalt aus Mine ralölen oder .Teeren, Peche der Tieftemperaturschwelung bzw. der Spülgasschwelung sowie deren Extrakte und Er^erzeugnisse nach Entfernung der stark verkrackten Bestandteile, schlie lieh Rückstände aus der Druckspaltimg von Teerdestillaicen als besonders vorteilhaft erwiesen.
Es wurde nun gefunden, dass die anstrichtechnischen Eigenschaften der Anstrichmittel dadurch wesentlich verbessert werden, <&&&s saia&a Stoffe zugesetzt werden, die mit dem als lösungsmittel dienenden Ammoniak wasserlösliche Salze oder Seifen bilden. Mit dem Zusatz solcher Stoffe werden Voi teile in verschiedener Richtung ersielt, je nach der Art des zugesetzten Stoffes, wobei es Vorbedingung ist, dass ' der Zusatzstoff sich mit dem Ammoniak zu wasserlöslichen Produkten umsetzt. Wird so beispielsweise'Wässriger, handeisüblicher !Formaldehyd verwendet, der Ammonial&bindend wirkt bezw. sich mit Ammoniak umsetzt, so dient dieser sowohl als Verdünnungsmittel wie als Mittel, um den Geruch des Anstrich mittels nach Ammoniak abzustumpfen. Gleichzeitig übt es eine pep.tisierende Wirkung auf aus den Ausgangsstoffen stammende Verunreinigungen aus, indem beispielsweise mineralische Be*= standteile aus dem für die Herstellung des Anstrichmittels angewandten technischen Zinkoxyd ausgeftockt 'und zu schnellerem Absitzen gebracht v/erden. Andere geeignete Zusatzstoffe sind Carbonsäuren und fettsäuren, deren wasserlösliche salz- oder seifenartige ümsetzungsprodukte Verbesserungen in Richtung schnellerer Trocknung der Aufstriche, erhöhter Elastizität der Anstrichfilme, verbesserter Wasserfestigkeit u. dgl ο herbeiführen. Besonders wirksam sind hier höhermolekulare gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren oder ihre mit Ammoniak verseifbaren harzartigen Kondensationsprodukte
Blatt 3 zur Patentanmeldung ρ 24381 ITc/22g/ D
mit Polycarbonsäuren und mehrwertigen Alkoholen, wie sie in den sogenannten Alkydharzen vorliegen. Auf diese Weise her-· gestellte Produkte besitzen ausgezeichnete anstrichteohni-sei Eigenschaften, vor allem gute Elastizität, Haftfestigkeit ur Wetterfestigkeit, wobei ausserdem die Möglichkeit besteht, auch mineralische öle, wie Spindelöle, Fabrikationsöle, Mineralölextraktionsrückstandöle ο»dgl. mit zuverarbeiten= In vielen Fällen, vor allem, wenn höhermolekulare Zusatzstoffe in der Art höherer Fettsäuren oder der Alkydharze verwendet werden, dienen diese gleichzeitig als gute Emulgatoren für Neutralöle, die zur Erreichung bestimmter Wirkungen zugeseta werden»
Beispiele;
I)Zu 100 Ge?;.!T. eines Anstrichmittels auf der Basis einer ammoniakalisehen Zinkamin/phosphatlösung, erhalten aus Zinkoxyd, Biammoniumphosphat und Ammoniak, werden 4 Gew. T. einer 6Obigen Milchsäure zugegeben. Ein Teil des überschüssigen, nicht gebundenen Ammoniakj wird als Lactat abgebunden, und hierdurch die Trocknung des Anstrichmittels verzögert, wodurch die Bildung eines Lackfilmes durch verminderte Oberflächenspannung günstig beeinflusst wird«
2)Zu 100 Gew.2. des Anstrichmittels wie in Beispiel 1) werden 5-10 Gew.2. einer 3Obigen Formaldehydlösung zugesetzt. Ein Teil des überschüssigen, nicht gebundenen Ammoniaks wird abgebunden und es erfolgt eine gleichzeitige Verdünnung des Anstrichmittels. Ausserdem wird eine peptisierende ϊ/irkung auf Verunreinigungen des Anstrichmittels^i-ffiineralische Bestandteile aus technischem Zinkoxyd)erreicht«, Durch die rasche Abscheidung dieser Verunreinigungen ist eine klärende V/irlcung zu erzielen«
3)Zu 100 Gew.!'. eines Anstrichmittels auf Basis einer ammoniakalischen Zinkaminophosphatlösung, erhalten durch Lösen von tertiärem Zinkphosphat in Ammoniak.werden 2 Gew. T.. einer Alkydharz-Mineralöl-Mischung zugegeben. Diese Mischung besteht beispielsweise aus gleichen Teilen etwa $ Leinölfettsäure
Blatt 4 zur Patentanmeldung ρ 24381 IYc/22g/ D
enthaltendem Alkydharz und einem Mineralöl„wie Spindelöl, iabrikationsöl, Mineralölextraktionsrückstanc&jl o»dgl«,Ein Seil des im .Anstrichmittel enthaltenen Anmioniak5 v;ird abgebunden. jJie Zuniischung dient als Weichmacher zur Verminderun der Sprödigkeit des pigmentierten Anstrichmittels, zur Erhöhung der Haftfestigkeit und zur Verminderung der Rissbildu
4)Zu 285 Gew.T.des Anstrichmittels wie in Beispiel 1) werden 5-10 Gew. 1T. Kokosfett säure zugegeben» Es erfolgt Bindung eines 'Heiles des überschüssigen, nicht gebundenen Ammoniaks, Die sich bildende Ammonseife dient als 'iimulgator, um beispielsweise 95 Seile eines nicht verseifbaren Fettsäurerückstandes aus der Fettsäuredestillation in aas pigmentierte und nichtpigmentierte Anstrichmittel einzuarbeiten.

Claims (1)

  1. Blatt 5 zur Patentanmeldung ρ 24381 IYc/22g/ D
    P atentanspruchi.
    Anstrichmittel, gegebenenfalls mit flammschutz ender und/ode fungizider "und insektizider Wirkung, aus zu. amorphen/ kolloidalen,wasserunlöslichen Pilüien auftrocknenden ammoniakalischen Lösungen von mit Ammoniak Komplexsalze bildenden liet all verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass den Lösungen mit Ammoniak,lösliche Salze oder Seifen bildende Stoffe zugesetzt
    7.12.48.

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