DEP0022365DA - Aushebevorrichtung, insbesondere zum Ausheben von an Ackerschleppern angeordneten Anbaugeräten - Google Patents
Aushebevorrichtung, insbesondere zum Ausheben von an Ackerschleppern angeordneten AnbaugerätenInfo
- Publication number
- DEP0022365DA DEP0022365DA DEP0022365DA DE P0022365D A DEP0022365D A DE P0022365DA DE P0022365D A DEP0022365D A DE P0022365DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- power
- lever
- lifting
- projection
- arm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Die Erfindung betrifft eine Aushebevorrichtung, insbesondere zum Ausheben von an Ackerschleppern angeordneten Anbaugeräten mit einer quer zur Fahrtrichtung am Schlepper gelagerten Heberwelle. Für gewöhnlich werden Kraftheber mit einem einzigen Kraftarm ausgerüstet. Es gibt aber auch Anbaugeräte z.B. Pflüge, die je nach Fahrtrichtung in die Furche links oder rechts gesenkt werden müssen. Für diese Geräte bestimmte Kraftheber müssen daher mit zwei Kraftarmen ausgerüstet sein, die wahlweise einschaltbar sind. Die Erfindung hat zur Aufgabe, einen Kraftheber für Wechselpflüge derart einzurichten, dass er sich auf möglichst einfache Weise vom Schlepperfahrer, wahlweise für Links- oder Rechtsgang, einstellen lässt. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Heberwelle mit zwei Kraftarmen ausgerüstet ist, wobei jedem Kraftarm ein auf der Heberwelle drehbar gelagerter, das Anbaugerät stützender Hebel zugeordnet ist, der mittels auslösbarer Sperre in Hubstellung verriegelbar ist. Erfindungsgemäss ist also der Kraftarm des einfach arbeitenden Krafthebers in zwei Teile zerlegt, von welchen der eine, der eigentliche Kraftarm,
fest auf der Heberwelle sitzt, so dass sich beide Arme gleichzeitig bewegen, während der andere Teil als Stützhebel ausgebildet ist, der erst nach Entsperrung der Bewegung des Kraftarmes folgt. Es liegt nun im Belieben des Schlepperführers, welchen der beiden Stützarme er entsperren und damit an der Bewegung des zugehörigen Kraftarmes teilnehmen lassen will.
Gemäss einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann der Hebel unter der Last des Anbaugerätes an einem Vorsprung o.dgl. des zugehörigen Kraftarmes anliegen.
Zweckmässigerweise besteht die Sperre aus einem schwenkbaren Sperrhebel, der mit einem Vorsprung ausgerüstet ist, der in Sperrlage einen Anschlag für einen Vorsprung des zugehörigen Stützhebels bildet.
Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 den hinteren Abschnitt eines Ackerschleppers mit einem Anbaupflug in schematischer Darstellung von der Seite gesehen,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Kraftheberachse eines Krafthebers nach der Erfindung und
Fig. 3 eine Seitenansicht auf den Kraftheber nach Fig. 2 gemäss Linie III-III.
Fig. 1 zeigt einen mit einem einfach wirkenden Kraftheber ausgerüsteten Ackerschlepper. Der von den Hinterrädern 1 getragene Getriebekasten 2 hat ein Schwenklager für einen Pflugrahmen 3. Auf dem Getriebekasten sitzt ein hydraulischer Kraftheber mit
einem Gehäuse 4, das an der vorderen Stirnseite ein Steuerventil 5 trägt. Ein zweiarmiger Schalthebel 6 ist über eine Schaltstange 7 mit einer Kurbel 8 des Steuerventils 5 verbunden. Der Schalthebel 6 sitzt drehbar auf der Heberwelle, auf der gegen Drehung gesichert, ein Kraftarm 9 angeordnet ist. Das Ende des Kraftarmes ist über einen Lenker 10 mit dem Pflugrahmen 3 verbunden. Konzentrisch zur Heberwelle sitzt auch noch ein Vorwahlhebel 11, der in Bezug auf ein Segment 12 einstellbar ist, und entsprechend seiner Einstellung die Tiefstellung des Anbaugerätes bestimmt. In Fig. 1 ist die tiefste Stellung des Pfluges in ausgezogenen Linien, die höchste Stellung in gestrichelten Linien dargestellt.
Zum Bedienen des Krafthebers wird der Schalthebel 6 gegebenenfalls nach Voreinstellung des Vorwahlhebels 11 auf Heben oder Senken eingerichtet. Hat das Anbaugerät die eingestellte Lage erreicht, so wird der Schalthebel automatisch in Leerlaufstellung gebracht.
In den Fig. 2 und 3 ist die Bauart eines Krafthebers veranschaulicht, der mit zwei Kraftarmen ausgerüstet ist, von denen wahlweise nur einer wirksam wird, so dass das Anbaugerät ein Wechselpflug sein kann. In dem Krafthebergehäuse 13 ist eine Heberwelle 14 derart gelagert, dass die beiden Enden der Welle nach aussen vorstehen. Auf jedem Ende ist ein Kraftarm 15, 16 aufgekeilt. Jeder Kraftarm trägt drehbar einen Stützhebel 17, 18, dessen Ende in nicht dargestellter Weise über ein Gestänge o.dgl. an die beiden Schwenkrahmen eines Wechselpfluges angeschlossen sind, wie in Fig. 3 durch einen Pfeil 19 angedeutet. Unter der Last des Anbaugerätes legen sich die beiden Stützhebel 17, 18 gegen eine Nase 20, 21 des zugehörigen Kraftarmes.
Jeder Stützhebel 17, 18 besitzt einen zahnförmigen Vorsprung 22, der im Bereich eines als Anschlag wirkenden Vorsprungs 23 eines Sperrhebels 24 liegt, der um einen am Gehäuse 13 gelagerten Zapfen 25 schwenkbar ist. In Fig. 2 ist der dem Stützhebel 18 zugeordnete Sperrhebel 24 dargestellt. In gleicher Weise ist auch dem Stützhebel 17 ein Sperrhebel zugeordnet, der jedoch in Fig. 2 nicht eingezeichnet ist. Jeder Stützhebel ist auch noch mit einem Ansatz 26 ausgerüstet, in dem ein abgefederter Stift 27 gelagert ist, der sich gegen einen Rastvorsprung 28 des Sperrhebels 24 anlegt.
Auf dem einen Ende der Kraftheberwelle 14 sitzen ferner noch die Schalt- und Vorwahlhebel, die zum Steuern des hydraulischen Teiles des Krafthebers dienen. In Fig. 2 ist von diesen Teilen jedoch nur ein Schalthebel 29 veranschaulicht, da ihre Ausgestaltung keinen Teil der Erfindung bildet. Es genügt zu wissen, dass es mit Hilfe dieser Steuermittel möglich ist, die Tiefe einstellen zu können, in die sich das Anbaugerät senken lässt. In der Darstellung gemäss den Figuren 2 und 3 befinden sich die Kraftarme 15, 16 sowie die zugehörigen Stützhebel 17, 18 in der höchsten Stellung. Der Sperrhebel 24 befindet sich in Sperrlage. Es sei auch angenommen, dass der dem Stützhebel 17 zugeordnete Sperrhebel 30 sich in Sperrlage befindet. Will nun der Schlepperführer den Wechselpflug links senken, so entsperrt er zunächst den Stützhebel 17 des linken Kraftarmes 15, indem er den Sperrhebel 30 in Richtung des Pfeiles 31 schwenkt und dadurch den zugehörigen Vorsprung 23 unter dem Vorsprung 22 entfernt. Bei dieser Bewegung springt der Vorsprung 28 über den Federstift 27 und rastet den Sperrhebel in
entsperrter Lage. Nunmehr kann der Schlepperführer, gegebenenfalls nach Einstellung des Vorwahlhebels, die Senkbewegung der Heberwelle einleiten. Dabei dreht sich die Heberwelle in Richtung des Pfeiles 32. Beide auf der Heberwelle sitzenden Kraftarme 15, 16 nehmen an dieser Bewegung teil. Von den zugehörigen Stützhebeln 17 und 18 folgt der Bewegung in Richtung des Pfeiles 32 jedoch nur der vorher entsperrte Stützhebel 17. Der Stützhebel 18 dagegen bleibt durch den ihm zugeordneten Sperrhebel 24 in höchster Stellung verriegelt.
Schaltet der Schlepperführer den Kraftheber auf Heben, so gehen beide Kraftarme 15 und 16 wieder hoch, wobei nur der eine Stützhebel 17 und damit das von ihm getragene Werkzeug wieder angehoben wird. Damit der Schlepperführer die Hubwerke nicht vertauschen kann, ist zu beiden Seiten des Sitzes je ein Sperrhebel vorgesehen, der dem rechten bzw. dem linken Werkzeug zugeordnet ist.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf andere Anordnungen, die im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen. Die in den Ansprüchen verwendeten Bezugszeichen dienen lediglich der Erläuterung.
Claims (5)
1. Aushebevorrichtung, insbesondere zum Ausheben von an Ackerschleppern angeordneten Anbaugeräten, mit einer quer zur Fahrtrichtung am Schlepper gelagerten Heberwelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Heberwelle (14) mit zwei Kraftarmen (15, 16) ausgerüstet ist, wobei jedem Kraftarm ein auf der Heberwelle drehbar gelagerter, das Anbaugerät stützender Hebel (17, 18) zugeordnet ist, der mittels auslösbarer Sperre (22, 23) in Hubstellung verriegelbar ist.
2. Kraftheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützhebel (17, 18) unter der Last des Anbaugerätes an einem Vorsprung (20, 21) o.dgl. des zugehörigen Kraftarmes (15, 16) anliegt.
3. Kraftheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre aus einem schwenkbaren Sperrhebel (24) besteht, der mit einem Vorsprung (23) ausgerüstet ist, der in Sperrlage einen Anschlag für einen Vorsprung (22) des zugehörigen Stützhebels (17, 18) bildet.
4. Kraftheber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützhebel (17, 18) eine federnde Rast (27) aufweist, die den Sperrhebel (24, 30) in entsperrter Lage festhält, bis der zugehörige Kraftarm (15, 16) und damit der zugehörige Stützhebel (17, 18) einen Teil der Senkbewegung ausgeführt hat.
5. Kraftheber nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Führersitzes je ein Sperrhebel (24, 30) angeordnet ist, von denen der eine dem rechten, der andere dem linken Kraftarm zugeordnet ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1178723B (de) | Lenkvorrichtung fuer Flurfoerderfahrzeuge | |
| DE1247725B (de) | Schnellkupplung | |
| DE2305397A1 (de) | Betaetigungshandhabe fuer ein mit raedern versehenes fahrzeug | |
| DE2733039C2 (de) | ||
| DE3008819A1 (de) | Steuermechanismus fuer ein fahrzeug | |
| DE1141826B (de) | Vorrichtung zum Umschalten des Krafthebers eines Ackerschleppers auf automatische Steuerung oder gleichbleibende Lage des Ackergeraetes | |
| DEP0022365DA (de) | Aushebevorrichtung, insbesondere zum Ausheben von an Ackerschleppern angeordneten Anbaugeräten | |
| DE1246429B (de) | Steuerhandgriff fuer Flurfoerderfahrzeuge | |
| DE2265374C2 (de) | Höhen- und Neigungsverstelleinrichtung für Fahrzeugsitze | |
| DE2538616A1 (de) | Vorrichtung zur gelenkigen zuordnung von insbesondere landwirtschaftlichen arbeitsgeraeten, wie pfluegen u. dgl. an zugmaschinen, wie traktoren | |
| DE575933C (de) | Vorschubgetriebe, das ausserdem zum Heben und Senken des Arbeitstisches von Konsolfraesmaschinen, insbesondere Starrfraesmaschinen, dient | |
| DE69935293T2 (de) | Steuervorrichtung für eine Erdbewegungsmaschine | |
| DE605954C (de) | Verschliessbarer Kippstaender fuer Fahrzeuge, insbesondere Motorraeder | |
| DE509989C (de) | Hackmaschine, bei der die Spannung der an den Parallelogrammen oder Schlepphebeln angeordneten Belastungsfedern regel- und einstellbar ist | |
| DE595264C (de) | Hubwagen | |
| DE2723060A1 (de) | Anbaumaehwerk | |
| AT241189B (de) | Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken der Rodewerkzeuge einer Hackfruchterntemaschine | |
| DE942138C (de) | Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto | |
| DE837183C (de) | Hubvorrichtung fuer die Bodenwerkzeuge an Schleppern | |
| DE498273C (de) | Hydraulische Kippvorrichtung fuer Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen | |
| DE874964C (de) | Traktor, insbesondere fuer landwirtschaftliche Zwecke, mit zwei aneinander angelenkten Teilen | |
| DE355024C (de) | Fahrbare, durch Motor angetriebene landwirtschaftliche Maschine, beispielsweise Motorpflug | |
| DE419852C (de) | Steuerung fuer eine einrahmige, um die Laufradachse kippbare Hackmaschine | |
| DE873165C (de) | Feinseitensteuerung fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete, insbesondere fuer den Hackfruchtbau | |
| DE820856C (de) | Sperrhebel fuer den Gangschalthebel von Kraftfahrzeugen, insbesondere von Schleppern mit heb- und senkbaren Anbaugeraeten |