DEP0019221DA - Zigarettenpapierblatt nebst Vorrichtung zum Abreißen - Google Patents

Zigarettenpapierblatt nebst Vorrichtung zum Abreißen

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DEP0019221DA
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Original Assignee
Drepa-Werk Th. Güntzel GmbH, Dresden
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Description

Die Erfindung betrifft ein Zigarettenpapierblatt nebst Vorrichtung zum Abreißen zur Selbstherstellung von Zigaretten, dessen Rand nach Einrollen des Tabakstranges durch Befeuchten verklebt wird. Bisher hat man in der Regel zur Verbesserung des Klebvorganges den Rand des Zigarettenpapierblattes mit einem Klebstoffanstrich versehen, der durch Befeuchtung klebfähig gemacht wird. Es gibt auch Zigarettenpapier ohne Gummierung, jedoch läßt hier die Güte der Klebverbindung zu wünschen übrig. Da zur Zeit Mangel an geeigneten Klebmitteln herrscht, so muß auf das klebstofflose Zigarettenpapier in stärkerem Maße als bisher zurückgegriffen werden, welches immerhin von vielen Verbrauchern bevorzugt wird, die eine Beeinträchtigung des Geschmackes bzw. des Geruches beim Rauchen ablehnen. Seit langem ist die Beobachtung gemacht worden, daß die Klebverbindung bei klebstofflosem Zigarettenpapier sich verbessern läßt, wenn man vor oder nach dem Befeuchten einen Randteil des Papierblattes abreißt, so daß Fasern entstehen. Jedoch ist das Abreißen eines solchen feuchtgemachten Randes eine etwas mühe- volle und den Raucher störende Maßnahme. Der Rand reißt nicht gerade genug und oft ein, so daß das Blatt nun zu schmal wird. Diesem Mangel soll durch die Erfindung abgeholfen werden.
Die Erfindung besteht darin, daß ein Zigarettenpapierzuschnitt von mindestens doppelter Breite (Doppelblatt) in der Mitte derart durch Kniffen vorbereitet ist, daß beim Zerreißen dieses Zuschnittes entlang des Kniffes je Blatt ein an Fasern reicher Rand entsteht, der ohne Klebmittel klebt. Die Verwendung jedes dieser beiden so entstehenden Blätter erfolgt in der Weise, daß der glatt geschnittene Rand nach innen kommt und der an der Reißnaht entstandene faserreiche Rand zum Befeuchten und Verkleben außen liegt.
Die Trennlinie kann nun noch mit technischen Hilfsmitteln so vorbereitet werden, daß sie sicher beim Reißen eingehalten wird, was beim bloßen Kniffen nicht immer der Fall sein wird. In einem solchen Falle wird eine Linie enger Stiche an der Trennstelle vorgesehen. Man kann auch in der Weise vorgehen, daß zwei dicht benachbarte Linien enger Stiche angebracht werden, wobei die Nadeln des Stichwerkzeuges gegeneinander versetzt werden. Auf diese Weise wird ein besonders reicher Faserrand erzeugt.
Man kann selbstverständlich in dem Maße, in dem behördliche Bestimmungen es zulassen, längere Papierbänder verwenden und diese in Zickzackform kniffen und legen.
In diesem Falle genügt es, wenn jeweils jede zweite Trennungslinie in angegebener Art zum Abtrennen vorbereitet wird.
Die Erzeugung eines faserreichen Abrisses kann auch noch durch ein beigegebenes Hilfswerkzeug, nämlich einen Blechstreifen, dessen Rand eng gezahnt ist, erleichtert werden. Legt man diesen Streifen an die abzureißende Linie an, die in einem solchen Falle nur durch einen aufgedruckten Strich angegeben zu sein braucht, so kann man das benötigte Zigarettenpapierblatt in dem gewünschten Zustande bequem abreissen. Je sorgfältiger die Zahnung, desto faserreicher der Abriß. Dieses Werkzeug ist seiner Natur nach immer wieder verwendbar und eignet sich in besonderem Maße als Werbemittel, weil es hinreichend Fläche für Werbeaufdruck bietet.
Fig. 1 zeigt ein Doppelblatt Zigarettenpapier, dessen beide Teile a, a' entlang einer Linie, z. B. eines Kniffes b, abgetrennt werden.
Fig. 2 zeigt ein ebensolches Blatt, bei dem der Kniff b durch eine Linie b' von engen Stichen so vorbereitet ist, daß ein faserreicher Abriß ermöglicht wird. Entweder wird eine Reihe von engen Stichen vorgesehen oder aber, wie im unteren Teil dargestellt, zwei dicht benachbarte Reihen von Stichen, deren einzelne Stiche jeweils gegeneinander versetzt sind.
Fig. 3 zeigt, wie ein längerer Streifen Zigarettenpapier sinngemäß nach Fig. 1 oder Fig. 2 ausgebildet sein kann.
Fig. 4 zeigt einen Blechstreifen c, dessen Rand c' fein gezahnt ist. Dieser Blechstreifen wird so aufgelegt, daß, wenn man von Fig. 1 und 2 ausgeht, die linke Hälfte des Blattes durch den Streifen c verdeckt wird, so daß die Zahnreihe c' entlang der Trennungslinie b bzw. b' verläuft. Wird jetzt das rechte Blatt a' abgerissen, so wird durch die Zahnreihe c' ein faserreicher Trennrand an den beiden Rändern der Blätter a, a' erzielt.

Claims (4)

1.) Zigarettenpapierblatt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zuschnitt von mindestens doppelter Breite (Doppelblatt) in der Mitte derart durch Kniffen vorbereitet ist, daß beim Zerreißen entlang des Kniffes je Blatt ein an Fasern reicher Rand entsteht.
2.) Zigarettenpapierblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstelle durch eine Linie oder auch zwei dicht benachbarte Linien gegeneinander versetzter enger Stiche vorbereitet ist.
3.) Zigarettenpapierblatt nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Papierband in Zickzackform geknifft ist, von dem jeweils ein Blatt abgerissen wird.
4.) Vorrichtung zum Abreißen eines Zigarettenpapierblattes nach Anspruch 1 - 3, bestehend aus einem Blechstreifen, der an einem Längsrand eng gezahnt ist, so daß ein über seine Kante angelegtes Blatt unter reicher Bildung von Fasern abgetrennt werden kann.

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