DEP0018599DA - Attrappen von Figuren usw. enthaltender Fahrspielzeugwagen. - Google Patents
Attrappen von Figuren usw. enthaltender Fahrspielzeugwagen.Info
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Description
Es ist bekannt, dass die Brennbarkeit des Tabaks innerhalb gewisser Grenzen sich mit dem natürlichen Kaliumgehalt des Tabaks steigert, vorausgesetzt, dass die übrigen, die Brennbarkeit beeinflussenden Faktoren gleichzeitig ungeändert sind. Dieses Wissen wird durch die Düngung des Tabaks mit geeigneten Kalidüngern verwertet. Dahingegen hat man bisher mit der Verbesserung der Brennbarkeit des Rohtabaks und der fertigen Tabakwaren durch Präparierung mit Kaliumverbindungen weniger Erfolgt gehabt. Der einzige Stoff, den man hier in grösserem Masse verwendet hat, ist das Kaliumnitrat (Salpeter), aber die Wirkung desselben ist eher auf die Fähigkeit des Stoffes zur Sauerstoffabgabe bei Erhitzung (Salpeterwirkung) als auf die besondere Kaliumwirkung zurückzuführen. Ausserdem ist die Anwendung von Salpeter mit recht ungünstigen Nebenwirkungen verknüpft. Tabak, der mit diesem Stoff in etwa grösserer Menge präpariert worden ist, brennt zum Beispiel nicht ruhig und gleichmässig, sondern weist Feuerwerkswirkungen in Form von Verpuffungen auf. Ausserdem wird der Geschmack des Tabakrauches durch die infolge der Verbrennung gebildeten Stickstoffoxyde sehr beeinträchtigt. Diese Nebenwirkungen sind so stark, dass die Mengen an Salpeter, welche man in der Praxis dem Tabak beimengen kann, sehr beschränkt sind, und dies bedeutet wiederum, dass man die Brennbarkeit der am schlechtesten verbrennenden Tabake mittels dieses Stoffes nicht wirksam verbessern kann.
Versuche haben jetzt ergeben, dass Kaliumformiat zur Verbesserung der Brennbarkeit des Tabaks besonders wirkungsvoll ist, und ausserdem treten, selbst bei Verwendung verhältnismässig grosser Mengen des Stoffes, z.B. 10 - 20 v.H. des Gewichtes des Tabaks, ungünstige Nebenwirkungen der vorerwähnten Art nicht in Erscheinung.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behandlung des Tabaks, bei welchem das Eigentümliche gemäss der Erfindung darin besteht, dass dem Tabak Kaliumformiat
beigemengt wird.
Eine Vergrösserung des Kaliumgehaltes des Tabaks hat indessen zur Folge, dass die durch die Verbrennung des Tabaks gebildete Asche sehr schwarz wird, was, besonders beim Zigarrentabak, unerwünscht ist. Dieser Nachteil ist auch mit der Verwendung des Kaliumformiats verbunden. Es ist bekannt, dass das Weiss der Asche mit dem Gehalt des Tabaks an Kalzium und Magnesium zunimmt, aber diese Stoffe vermindern gleichzeitig - bei im übrigen gleichen Bedingungen - die Brennbarkeit des Tabaks. Gewisse Tabake haben einen derartig grossen natürlichen Gehalt an Kalzium und Magnesium, dass die zur Verbesserung der Brennbarkeit erforderliche Kaliumformiatmenge dem Tabak beigegeben werden kann, ohne dass die Asche zu schwarz wird; aber in den meisten Fällen ist dies nicht tunlich. Versuche haben indessen jetzt ergeben, dass man durch einen kombinierten Zusatz von Kaliumformiat und einem Kalzium- oder Magnesiumsalz eine sehr verbesserte Brennbarkeit und ausserdem eine grössere, eventuell eine nicht verringertes Weiss der Asche erzielen kann. Es hat sich herausgestellt, dass Magnesiumformiat für diesen Zweck besonders geeignet ist, aber auch andere Kalzium- und Magnesiumsalze wie z.B. Kalziumformiat, Kalzium- oder Magnesiumazetat und Kalzium- oder Magnesiumnitrat sind mit guten Erfolg verwendet werden.
Die vorliegende Erfindung umfasst deshalb auch einen solchen kombinierten Zusatz von Kaliumformiat und einem Kalzium- oder Magnesiumsalz zum Tabak. Kaliumformiat allein oder mit einem Kalzium- oder Magnesiumsalz kombiniert kann eventuell mit anderen Stoffen zusammen, z.B. mit Stoffe zur Verbesserung des Geschmackes des Tabaks wie Zuckerarten, Lakritze u.ä., dem Tabak hinzugefügt werden.
Die Erfindung kann beispielsweise auf die Art ausgeführt werden, dass der Tabak in übrigens bekannter Weise gefeuchtet wird, z.B. durch Eintauchen oder Bespritzung mit einer wasserhaltigen Lösung von z.B. 1 - 20 v.H. Kaliumformiat oder mit einer wasserhaltigen Lösung von Kaliumformiat und Magnesiumformiat, z.B. 1 - 20 v.H. der beiden Stoffe insgesamt enthaltend. Das Mischungsverhältnis zwischen Kaliumformiat und Magnesiumformiat kann davon abhängen, wie
weiss man die Asche des vorliegenden Tabaks wünscht. In vielen Fällen werden 2 Gewichtsteile Kaliumformiat für 3 Gewichtsteile Magnesiumformiat passen sein, aber es kann auch Tabak geben, bei dem ein wesentlich anderes Mischungsverhältnis am besten sein wird, z.B. 1 Gewichtsteil Kaliumformiat und 10 Gewichtsteile Magnesiumformiat, oder 10 Gewichtsteile Kaliumformiat und 1 Gewichtsteil Magnesiumformiat.
Die Erfindung kann auch dermassen ausgeführt werden, dass das Feuchten des Tabaks mit einer der vorerwähnten Lösungen durch Eintauchen für einige Zeit, z.B. 1 - 24 Stunden, mit darauffolgender Auspressung der überschüssigen Flüssigkeitsmenge erfolgt. Hierdurch erzielt man gleichzeitig die Beseitigung solcher Stoffe im Tabak, welche den Geschmack oder die Brennbarkeit desselben beeinträchtigen.
Der Tabak kann auch mit Kaliumformiat und Magnesiumformiat jedes für sich präpariert werden. Dies Verfahren, bei dem man erst den einen und danach den anderen Stoff beigibt, ist unter anderem in den Fällen von Bedeutung, wo man wünscht, dem Tabak möglichst wenig Wasser zuzufügen und deshalb mit konzentrierten Lösungen arbeiten muss. Es ist hier von Bedeutung, dass die Löslichkeit des Kaliumformiats wesentlich grösser als die Löslichkeit des Magnesiumformiats ist.
Das Verfahren kann erfindungsgemäss auch in der Weise ausgeführt werden, dass man dem Tabak das Kaliumformiat und Magnesiumformiat zusammen mit anderen an und für sich bekannten Zusatzstoffen, z.B. mit Stoffen, die den Geschmack des Tabaks verbessern, beimengt. Beispielsweise kann man das Kaliumformiat und Magnesiumformiat der Sosse, die Zuckerarten, Lakritze und ähnliche Stoffe enthält, beigeben, mit denen man im allgemeinen Zigaretten- und Rauchtabak präpariert.
Claims (3)
1.) Verfahren zur Behandlung von Tabak, dadurch gekennzeichnet, dass dem Tabak Kaliumformiat beigemengt wird.
2.) Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Tabak ausser dem Kaliumformiat ein Kalziumsalz oder ein Magnesiumsalz beigemischt wird.
3.) Verfahren gemäss den Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Tabak ausser dem Kaliumformiat Magnesiumformiat beigegeben wird.
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