DEP0018511DA - Verfahren zur Herstellung von insekticiden Phosphorverbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von insekticiden PhosphorverbindungenInfo
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Description
Pest Control Limited, Britisch Company, Harston, Cambridges M r e, England.
Erfinder : Denis William Pound, 32 Monttague Road, Cambridge, Cambridgeshire, England
Bernard Charles Saunders, 58 Storey's Way, Cambridge, Cambridgeshire, England.
Verfahren zur Herstellung von insektiamiden
Die Erfindung bezieht sich auf die herstellung von Phosphorverbindungen mit Insektiziden Eigenschaften.
Ss wurde bereits berichtet (in B.I.O.S. Schlussbericht ITr. 1o95)s dass die Verbindung "letra-dimethylamino-pyrophosphat",
die in Folgendem als bis-(bis-DiDiethyJLamino-phosphinsäure)-anhydrid bezeichnet wird als Insektizid verwendet werden
kann.
Es wurde nun gefunden, dass derartige insektizide Phosphorverbindungen dadurch hergestellt werden können, dass ein wasserfreies
Diylkylamin mit einer Lösung von Phosphoroxychlorid in einem -inerten Lösungsmittel umgesetzt und das erhaltend
Produkt mit_)Vasser und jsiner tertiären Base, vorzugsweise Pyridin %B^&&e«"fefe>
wird<r %enn gewünscht wird das Endprodukt in üblicher Weise gereinigt, doch ist es im allgemeinen unnötig.
Vorzugsweise verwendet man ein Dialkylamin, dessen Alkylgruppen nicht mehr als 8 Eohlenstoffatome erhalten, insbesondere
Dimethylamine
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im Folgenden an Hand der herstellung des tes bis-(bis—Dirnethylamino-phosphir
säure)—anhydrids bescliri eben.
Wie bereits hingewiesen, wird d_is Verfahren in zwei Stufen durchgeführt. In der ersten Stufe wird ein Produkt erhalten,
du,s im wesentlichen aus bis (-,;Dimethylamino)-phosphinsäurechlorid besteht, indem Vv£~sserfreidS Dimethylamin in einer Losung
von Phosphororychlorid in einem inerten lösungsmittel in Mengen eingeführt wird, dis der folgenden stöchiometrisclien Reaktion
entsprechen.
μ - .(SH3)2Ν ^ O
(1) 4 (CH3)2NH + POOl5 = (CH3J2N^P - Gl+ 2 (GH3) gNH «HCl
In einer zweiten Reaktionsstufe wird das Dimethylaminohydroshlorid durch Filxration oder Abzentrifugieren entfernt und
dem Produkt Pyrid'in in- stöchiometrisehek Verhältnis und wasser in einer Menge , die das stöchiometirsche Verhältnis gemäss
folgender G-leichung etwas überschreitet, zugesetzt.
(2) (GH3)2K^^0 (σΗ3)2Ν^0 0 N(0H3)2
) 2N - P - Gl + H2O + 2G5H5N^(GH3 ^N-P-O-M (GH3)2
r-HJ
ο 0
ο 0
(A)
HGl
Die Reaktion in der zweiten Stufe scheint nach der G-leichung
■(2) zu verlaufen und ergibt ein Produkt, das aus bis-(bisädimethylamino-phosphinsäure)-anhydrid
(A) und Pyridinhydroöhlorid (B) besteht. 5s wurde gefunden, dass es vorteilhaft ist, einen geringen Überschuss an Wasser über das stö'chiometrische
Verhältnis hinpus zu verwenden, um ein Produkt mit erhöhter insektI1Ziden*1 Wirksamkeit zu erhalten, die auf eine erhöhte
Ausbeute an dem gewünschten Produkt (A) zurückzuführen ist. Das Pyridinhydrochlori'd kann ^saa der Reaktionsmischung
entfernt oder in dieser belassen v, erden. Das Lösungsmittel wird abdestilliert. / -V / ^//7, V..
feispiele
B
1 ο) 600 Teile wasserfreies Dimethylamin wurden unter kräftigem Rühren bei einer Temperatur von 35-4o | in eine Lösung eingeführt,
die 5oo Teile Phosphorozychlorid in 15oo Teilen Benzol enthielt* Die Reaktioiismiüchung wurde bei 4o° belassen bis die Reaktion
im wesentlichen abgeschlossen war. Sie wurde hierauf abgekühlt, und das ausgeschiedene Dimethylaminhydrochlorid abfiltriert.
Zu dem Piltrat , das 4o5 Teile bis-(Dimethylamino)-phosphinsäurechlorid enthielt, -wurden 21.2 Teile Wasser und 186 Teile
Pyridin zugesetzts wobei das Reaktionsgemisch so gekühlt wurde, dass die Teroerautr rieht über So stieg. Dann wurde die
Reaktionsnischimg auf 2o abgekühlt und bis zur vollstdidigen Ausfällung des Pyridinhydrochlorids stehen gelassen. Der Nie-
derschlag wurde abfiltriert und das Benzol aus dem Piltrat bei einem Vakuum von 4o nun Quecksilber abdestilliert, wobei
die Temperatur der Flüssigkeit bis zu 1oo° i Stieg.
Der Rückstand bestand aus etwa 31 ο Teilen eines Produktes, das beträchtliche insektizide Eigenschaften zeigt.
Andere inerte Lösungsmittel können in der ersten Stufe des Verfahrens anstelle von Benzol verwendet werden, so Z0B8
statt 15oo Teilen Benzol 3ooo Teile Tetrachlorkohlenstoff,,
2.) 600 TeilejftDimethylamin wurden unter kräfti- 4(wasserfreies)")
gern Rühren bei 35-4o einer Lösung zugesetzt, die 5oo Teile Phosphoroxychlorid in 15oo Teilen Benzol enthielt. Die -^eaktionsmischung
?iurde bei 4o° stehen gelaassen bis die Reaktion abgeschlossen war, dann wurde sie abgekühlt und das ausgeschiedene
Dimethylaminhydrochlorid abfiltriert.
Zu dem PiItrat , das 4o5 Teile bis-(Dimethylamine)-phosphinsaurechlorid enthielt, wurden 21,2 Teile Wasser und 1 So Teile
Pyridin zugesetzt, wobei so weit abgekühlt wurde, dass die
0 j
Temperatur nicht über 80 ff sxieg. Eine Stunde nach Abschluss
des Wasserzusetzes wurden weitere 3,2 Teile Wasser zugesetzt, dann wurde die Re--ikti onsmi se hung auf 2o° I abgekühlt und bis
zum Abschluss der Ausfällung von Pyridinhydrochlorid stehen gelassen. Der Niederschlag wurde abfiltriert und das Benzol
aus dem Piltrat bei einem Valrkum von 42 mm Quecksilber abdestilliert, wobei die Temperatur der Flüssigkeit bis auf 1oo° i
F stiege
JJ
Das erhaltene Produkt hatte stärker insektizide Eigenschaften als das Produkt des Beispiels 1-„
Claims (1)
- ■" ■ ■" ' :' '■''" ^ a "^ e n' "^ a a' S P^r1WO ii" &■■"'' "" ...'.· ' ■:·..■;■ . ■■■■'■■';:"■■■■■'■■ , "■■■■' "■; ■.■■;'■' : :"\-'- ! ' :'■-<::':"■'■■:"!'-ν-· '■"[■":■&t-'-' :·:'! -Ϊ / "■. 'T. .·'■".■"' yerfahren zur. Her s teilung von. 'Insektiziden PhospliorTer "binclungen, dadüröL· gekennzeichnet:, dass ein.was-aerfreiestßL· ■■■■■■ "J ■ :i ■■ · - ■ ■■ ; ; ■m.in, dessen Alky.lgruppeii vorzugsvieise niclit meiir ■ als- 8 Eonlenst off atome enthalten, ins"besoiide,re-;Dimet]aylaiiiin; .'.:■ . ••■•mit - der Lösung von Phosphor oxy ciilorid"; in .einem, inerten' ;. " \ :. ,'■ Ijö3uiie;3mittei umgesetht" und das.- erhaltene 'Produkt ■.mit Was-" ■-,·. i:,;"■■"■■■■ ■" ■ ■■■ ■■■·.■■■■·.' ■',··- ■ ' ·■ :■ ·.■■■-'■:■.:.:■■■.;:' ' ■■■■ ·■■-.·. .;· %,(%&'tfää.&SfSi&s^sex und , einer· tertiärea Base,,..'vorzugsweis-e' Py.ridiif.. i^'2 ο.: - :^tte#äfe«uag^ÄÄ?fflv^^ nach Anspruch, 1T> zur Her--. /stellung. vo:n teIs-(l3.is-Dime'thylamino-phosphinaäure)_anh-ydrld:., -v .dadurch gekennseichiiet? dass wasserfreies 'Diinethylamin: go; lan-■g'e in eine·1 lösung von PhosphoroXychlorid.' in. einem inerten Lö-;>. sung smi11 el: eing'e.Suiirt: wird,:-.' h'ls '-'die,' Eeaktionsmisc^hung;; 4. -Md1I'.' ,':'iidvthältfdas Dißiethylamin-.;..hydrochlorid; entfernt .und';der . Rückstand' mit"-¥asser.: und Pyridin : :\*[ ■] umgeset-st-'/wird;... · ;'■■.;.■■ τ ;;■■''■ ■■-.'■:'·· "- :■'■'■■■■ ■■' " ;:: '-■■'. ■ ■ ''"."■'■'·■'■ ■ -,.; '■'';-:-'.;:;VV.3-v Verfahren nach';Anspruch ;25 dadurch gekennzeichnet,- dass ":..■■; etwa's"iaehr:'--a-is: Ί. /Mal.'Wasser ■ auf -2'Mol; der^irhaltenen Phosphor- ; verbindung- '■ verwendet', 'wird«'..■·.'..; ■ .''■ ■■'■■.■..''.·■■ ■ " " ' \ ..; ■' ■■'. (■:■'■■
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