DEP0018437DA - Berglift für Personen- und Lastenförderung - Google Patents
Berglift für Personen- und LastenförderungInfo
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Description
Berglifte, die zur Personen- und Lastenförderung dienen, hat man bisher nach dem Vorbild von Seilbahnen stationär an Ort und Stelle gebaut, wobei sowohl die Stationen als auch die Stützen auf Fundamenten aufgestellt wurden. Diese am Berg, d.h. im Freien auszuführenden Arbeiten werden sehr erschwert durch Witterungsverhältnisse. Ausserdem sind bei diesen entlegenen Baustellen oft nur mangelnde Werkzeuge und Arbeitsgeräte vorhanden. Es muss ferner mit Unterbringungsschwierigkeiten der Arbeiter und einem langen Anmarschweg zur Baustelle gerechnet werden. Alle diese ungünstigen Umstände bedingen eine lange Bauzeit eines Bergliftes und sehr hohe Lohnkosten.
Eine solche Baustelle für den Berglift mit umfangreichen Fundamentgründungen bedeutet auch einen er-
heblichen Schaden für die Bauern, deren Bodennutzung stark beeinträchtigt wird. Die Errichtung eines Bergliftes scheitert oft am Widerstand der Grundbesitzer.
Diese Nachteile werden bei dem Berglift nach der Erfindung dadurch beseitigt, dass die Talstationen, die Bergstation, sowie die Stützen ohne Fundamente unmittelbar auf den Boden aufgestellt und die beiden Stationen mit Drahtseilen abgespannt werden. Ein solcher Berglift, dessen Station und Stützen vorteilhaft als Eisenkonstruktion ausgeführt werden, kann fabrikmässig in der Werkstatt unter günstigsten Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Ein wesentlicher Vorteil ist ferner darin zu sehen, dass im Hinblick auf den Wegfall der Fundamentgründungen dieser Berglift in ausserordentlich kurzer Zeit aufgestellt und in Betrieb genommen werden kann.
Die Bodennutzung wird sowohl während der Montage als auch danach kaum beeinträchtigt, da für die Stationen und die Stützen nur eine ganz geringe Bodenfläche beansprucht wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass der Berglift ortsveränderlich ist, d.h. dass der Berglift, falls sich dies als notwendig erweist, gegebenenfalls auch ohne grosse Schwierigkeiten an anderer Stelle neu aufgestellt werden kann. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht einer Antriebsstation (Bergstation),
Fig. 2 die Ansicht dieser Station in Richtung A der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Talstation (Umlenkstation),
Fig. 4 eine Aufsicht auf diese Station,
Fig. 5 eine Portalstütze,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 5,
Fig. 7 die Portalstütze der Fig. 5 in Seitenansicht,
Fig. 8 einen Stützrollenträger,
Fig. 9 einen Schnitt nach Linie IX-IX der Fig. 8,
Fig. 10 einen Haken für den Stützrollenträger der Fig. 8,
Fig. 11 eine Ansicht in Richtung A der Fig. 10.
Aus der Zeichnung geht hervor, dass sowohl die Bergstation nach Fig. 1 und 2 als auch die Talstation nach Fig. 3 und 4 und auch die Portalstützen (Fig. 5 u. 7) unmittelbar auf den Boden aufgestellt sind, dass also keine Vielzahl von Fundamenten benötigt wird. Während die Portalstützen frei stehen, sind die Bergstation sowie die Talstation mit Drahtseilen 1 abgespannt. Bei dem gezeigten Beispiel sind zu diesem Zweck Bodenanker 2 vorgesehen, wie in Fig. 3 und 4 angedeutet.
Die Abspannung der beiden Stationen mit Drahtseilen gestattet es, diese Stationen in einer verhältnismässig leichten Eisenkonstruktion auszuführen, wie die Abbildungen zeigen. Bei der gezeigten vorteilhaften Ausführung sind die Stationen im wesentlichen aus U-Eisen 3 aufge-
baut. Zur Vereinfachung der fabrikmässigen Herstellung sind Bergstation (Fig. 1 u. 2) und Talstation (Fig. 3 u. 4) annähernd in gleichen Abmessungen ausgeführt. Die Stationen sind, gemäss der Zeichnung, allseitig nach oben verjüngt und auf der einander zugekehrten Seite mit schrägen, in geringem Abstand verlegten U-Eisenstreben 4 abgestützt. Sie sind ferner allseitig mit Blechwänden 5, 6, 7 u. 8 verkleidet. Diese nach oben verjüngten Stationsstützen ermöglichen ein freies Herumführen der am Seil 14 befestigten Hängesitze ohne jede Behinderung.
Bei der Antriebsstation ist ferner der Raum unter den schrägen U-Eisenstreben 4 als Führerraum ausgebildet. Zu diesem Zweck ist in der Wand 8 eine Tür 9 nebst Beobachtungsfenster 10 vorgesehen. In der Antriebsstation ist der übliche Antrieb vorgesehen, der in der Zeichnung angedeutet ist, mit einem Elektromotor 11, einem Getriebe 12 und einer Seilantriebsscheibe 13. Das Förderseil 14, das an der Station über Umlenkrollen 15 und die Seilscheibe 13 geführt ist, wird von letzterer angetrieben. Bei einem Schlepplift dient das Seil 14 nur als Zugseil, während es bei einem Schwebelift zugleich als Tragseil für das Gehänge zur Personen- oder Lastenförderung dient.
Wie aus Fig. 3 u. 4 hervorgeht, ist die Talstation fahrbar auf talwärts geneigten Schienen 21 schrägstehend angeordnet, wobei die Förderseilrichtung annähernd in
die Seilscheibenebene fällt. Diese schräge Anordnung der Station auf Schienen hat den Vorteil, dass das Gewicht der Station das Seil 14 mit spannt, sodass die Abspannung 1 schwächer ausgeführt, bzw. bei Verwendung eines Spanngewichtes dieses kleiner gewählt werden kann.
Bei der Umlenkstation nach Fig. 3, 4 fällt der Seilantrieb weg. Es ist hier jedoch auch eine Seilscheibe 13 in der gleichen Grösse und Anordnung vorgesehen. Diese Seilscheibe bzw. die ganze Station wird nach Fig. 1-4 von einem gewölbten Blechdach 16 abgedeckt, das um eine waagerechte Achse 17 schwenkbar und hochklappbar ist. Auf diese Weise sind die Antriebselemente bequem zugänglich. Wie auch der Zeichnung hervorgeht, ist dieses Blechdach bei 18 auf dem oberen Ende der Seilscheibenachse 19 abgestützt.
Die allseitig verkleideten, nach oben verjüngenden Stationen mit dem gewölbten Blechdach 16 geben diesem ein pilzförmiges Aussehen, so dass sie sich auch im Hinblick auf ihre geringen Abmessungen dem Berggelände gut anpassen. Die Abspannseile 1 greifen seitlich am Kopf der Station bei 19 an und sind nach hinten und seitlich abgespannt. Der Fuss 20 der Station, der ebenfalls aus einer U-Eisenkonstruktion besteht, wird zur Erzielung der nötigen Standfestigkeit entsprechend verbreitert.
Nach Fig. 3 u. 4 ist am Unterteil der Station ferner eine Spindel 22, die am Ende eine Seilrolle 23 trägt,
vorgesehen. Diese Einrichtung dient zum Spannen bzw. Nachspannen des Förderseiles 14.
Nach Fig. 5-7 sind die portalförmigen Stützen als Rohrrahmenkonstruktion ausgeführt. Diese Bauart ermöglicht eine sehr leichte und dennoch stabile Ausführung der Stützen. Damit diese Stützen sicher auf dem Boden aufgestellt werden können, sind die Füsse der Stützen bei 26 zugespitzt und mit Tragtellern 27 versehen. Letztere verhindern auch bei wenig tragfähigem Boden ein Einsinken der Stütze.
Erfindungsgemäss bestehen die dargestellten Stützen aus zwei Seitenrohrrahmen 28 und einem als Dreieck-Profilträger ausgebildeten Querrahmen 29. Diese bequem transportablen Rahmen werden an Ort und Stelle durch Schraubenbolzen 30 in einfacher Weise miteinander verbunden. Die Seitenrahmen 28 werden ausserdem dann noch gegenüber dem Querrahmen 29 an den Ecken durch Streben 31 versteift. Die vorbeschriebene Bauart ermöglicht eine sehr einfache und schnelle Montage und Aufstellung der Stützen. Da für diese keine Fundamente benötigt werden, so wird praktisch überhaupt keine Grundfläche der Bodennutzung entzogen.
Am Querrahmen 29 ist eine Rundeisenschlaufe 32 angebracht, in die ein Haken 33 nach Fig. 10 und 11 zur Lagerung eines Stützrollenträgers 34 eingehängt wird. Dieser Haken 33 gewährleistet eine vollseitige Verschwen-
kung des Stützrollenträgers 34, der sich damit frei nach dem Förderseil 14 einstellen kann.
Um eine leichte und doch sehr steife Bauweise zu erzielen, besteht der Stützrollenträger 34 je aus zwei zusammengeschweissten Blechschalen 35. In diesem beiderseits gabelförmig ausgebildeten Träger sind Stützrollen 36 gelagert, zweckmässig kugelgelagert. Ausserdem sind diese Stützrollen vorteilhaft mit einem Gummiring 37 gefüttert, über den das Seil läuft. Nach Fig. 8 sind in dem Träger Löcher 38 vorgesehen, deren Ränder nach innen gedrückt und an der Berührungsstelle mit einander verschweisst sind. Hierdurch wird eine weitere Versteifung der Blechschalen 35 erzielt.
Nach Fig. 10 u. 11 besteht der Haken aus zwei entsprechend gebogenen Flacheisen 39, die mit zwei Abdeckblechen 40 zu einem Kastenprofil zusammengeschweisst sind. Am unteren Ende dieses Kastens ist ein Bolzen 41 angeordnet, der in die Bohrung 42 des Stützrollenträgers eingeschoben wird und zu dessen Lagerung dient.
Claims (13)
1.) Berglift für Personen- und Lastenförderung, dadurch gekennzeichnet, dass die Talstation, die Bergstation, sowie die Stützen ohne Fundamente unmittelbar auf den Boden aufgestellt und die beiden Stationen mit Drahtseilen abgespannt sind.
2.) Berglift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Talstation fahrbar auf talwärts geneigten Schienen schrägstehend angeordnet ist, wobei die Förderseilrichtung annähernd in die Seilscheibenebene fällt.
3.) Berglift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Tal- und Bergstation als U-Eisenkonstruktion in annähernd gleichen Abmessungen und so ausgeführt sind, dass die Gehänge mit den Sitzen aussen um die Stationen herumlaufen.
4.) Berglift nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station durch ein um eine waagerechte Achse schwenkbar gelagertes, hochklappbares Blechdach abgedeckt ist.
5.) Berglift nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechdach auf dme oberen Ende der Seilscheibenachse abgestützt ist.
6.) Berglift nach Ansprüchen 1 u. 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stationen allseitig nach oben verjüngt, auf der einander zugekehrten Seite mit schrägen, in geringem Abstand verlegten U-Eisenstreben abgestützt und mit Blechwänden verkleidet sind.
7.) Berglift nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Antriebsstation der Raum unter den schrägen U-Eisenstreben als Führerraum ausgebildet ist.
8.) Berglift, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die portalförmigen Stützen als Rohrrahmenkonstruktion ausgeführt sind.
9.) Berglift nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Füsse der Stützen zugespitzt und mit Tragtellern versehen sind.
10.) Berglift nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen aus zwei Seitenrohrrahmen und einem als Dreieckprofilträger ausgebildeten Querrahmen bestehen, die durch Schraubenbolzen miteinander verbunden und an den Ecken durch Streben versteift sind.
11.) Berglift insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Stützrollenträger (34) mit je zwei Stützrollen, der an der Stütze mittels Haken (33) allseitig pendelnd aufgehängt ist.
12.) Berglift nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützrollenträger aus zwei zusammengeschweissten Blechschalen besteht.
13.) Berglift nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Haken am unteren Ende einen Bolzen (41) zur Lagerung des Stützrollenträgers aufweist.
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