DEP0018163DA - Verfahren zum Herstellen von Gießformen. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Gießformen.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Gießformen.
Sie besteht darin, dass (mit Spiel) über einer Modellplatte eine mit etwa gleichen Konturen versehene angewärmte Kokillenschale (-) angebracht und der Raum zwischen beiden mit einem trockenen, mit einem Bindemittel gemischten Sand ausgefüllt wird, welcher sich während des Härteprozesses mit der Kokillenschale fest verbindet und sich mit dieser als Gießform von der Modellplatte abheben lässt.
Dieses verfahren hat gegenüber den bisher bekannten Formverfahren den Vorteil, dass nicht nur die schweren Formkästen und erhebliche Sandmengen eingespart werden , sondern das Gießen kann auch in der jeweils gebräuchlichsten Art ausgeführt werden, und zwar bei entsprechender Anordnung der Füllstelle bei liegender oder stehender Form.
Ein nicht unerheblicher Vorteil dieses Verfahrens besteht auch darin, dass diese Gießform ohne besondere körperliche Anstrengung hergestellt werden kann. Außerdem kann die Kokillenschale mit einer hochgasdurchlässigen Sandschicht ausgefüttert werden.
Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass ein sehr glatter Abguss erzielt wird, der allseitig weich und daher gut bearbeitbar ist, sodass auch ein großer Teil Putzarbeit erspart wird.
Das Verfahren ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1) den teilweisen Querschnitt einer Modellplatte mit Gießform für liegendes Abgießen
und
Fig. 2) den gleichen Querschnitt für stehendes Abgießen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird über der Modellplatte 1 mit Zwischenraum 6 eine angewärmte Kokillenschale 2, deren Innenfläche annähernd den Konturen der Modellplatte entspricht, angebracht. Die Modellplatte kann aus beliebigem Material hergestellt sein, da diese kleine Beanspruchung unterworfen wird. Die Kokillenschale, welche mit den erforderlichen Gasdurchlassstellen versehen wird, muss aus wärmeleitendem Material, beispielsweise Eisen oder Metall, bestehen und so stark bemessen sein, dass sie dem Druck des flüssigen Eisens standhält. Es ist erforderlich, dass auch die Außenfläche der Kokillenschale die Konturform der Modellplatte aufweist, denn diese dann ggf. eben gehalten werden. Zweckmäßig wird die Kokillenschale mit isolierten Handgriffen 3 versehen. An der Eingießstelle 4 wird bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ein Einsatzmodell 5 für den Gießtrichter vorgesehen, wobei der gleiche Zwischenraum zur Kokillenschale zu berücksichtigen ist. Dieses Einsatzmodell kommt bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, welche eine Form für stehendes Gießen zeigt, in Fortfall. Der Zwischenraum 6 wird auf geeignete Weise mit einem trockenen, mit einem Bindemittel gemischten Sand ausgefüllt. Durch die erwärmte Kokillenschale setzt sich die Sandschicht an dieser fest, so dass diese mit der Kokillenschale von der Modellplatte abgehoben werden kann. Setzt man nun zwei solcher Formen zusammen, kann in dieser Form gegossen werden. Nach dem Gießen kann die vom Gießen noch warme Kokille, ohne von den Rückständen vorher gereinigt zu werden, sofort wieder gebraucht werden. Hierbei braucht nur die teilweise ausgebrannte Sandschicht erneuert zu werden, so dass nur ein geringer Prozentsatz Neusand erforderlich ist.
Das beschriebene und dargestellte Verfahren ist ein Ausführungsbeispiel, worauf die Erfindung nicht beschränkt ist, vielmehr sind im Rahmen der Erfindung auch Abweichungen möglich.
Claims (1)
- Verfahren zum Herstellen von Gießformen, dadurch gekennzeichnet, dass (mit Spiel) über einer Modellplatte eine mit etwa den gleichen Konturen versehene aufgewärmte Kokillenschale (-) angebracht und der Raum zwischen beiden mit einem trockenen, mit einem Bindemittel gemischten Sand ausgefüllt wird, welcher sich während des Härteprozesses mit der Kokillenschale fest verbindet und sich mit dieser als Gießform von der Modellplatte abheben lässt.
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