DEP0017628DA - Verfahren zur Herstellung von aschefreien Aminocarbonsäuren aus Laktamen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aschefreien Aminocarbonsäuren aus Laktamen

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DEP0017628DA
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DE
Germany
Prior art keywords
production
aminocarboxylic acids
acid
ashless
lactams
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Theodoor Koch
Original Assignee
Algemeene Kunstzijde Unie N. V., Arnhem
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Description

Ριοί. Dial.-fcg. C. «he
MMWü&I3r.W.Sfl!ia]i
w&he
am Main
AXBESiEcJIl ECrasTZIJDl UKIE N.T., Yfclperweg ?β, Arnhem» Hollaaa *
VLHFAHEEI SUR HEHöTELLüliÖ VOK ASCBSPEBIiiM
3-a ist bekennt LaJttame äurcia 'Hydrolyse mit starken ren in die entspreeheaöea Äaiiaofearbonsiurea iamssuwaacLels.f wo~ für »uf s Wallach•Ana.d.Ohßia·- 19^0, Seite I88f LoJr «.nä
i 1934s Seite 387 unä die holl&iäisehe
sclirift 56 318 te.i33gevd.esen werden kann.
üin Nachteil dieses Terfsferens ist, dass maß "bei "besi nicht direkt die reinen ilmimosMuren erhält, well die Säu ren , welche für die Hydrolyse "benutzt wurden, mit den Aminogruppen der teinofe&rbonsSttren Sfelz^indungea "bilden« In der Technik ist die -Abscheidung der freien AKinokarbonsätare aus
denselben.^stor* schwierig und kostspielig, 30 hat sich e.S· ergeben, dass ^enn sum n&oh dem holl&ö dlsehen latent 56 arbeitet, der !ietierschleg dbr 8eh«e folsäure mit Calcinahydroxyd oder B&riumhydroixya. g&r nicht quantitativ vor sieh C^ht, weil die Aminosäure dabei störend wirkt» Bei der Hydrolyse von It&ktaraen mit Salzssure, wie in dem obenerwähnten Literaturangaben beschrieben ist, iauss man gross© tien&en Chlor beseitigen, was sohliesslicti mit Gilber Oxyd geschehen f eine Bewirkuiig* welche seitrauberid unä kostspielig ist
Aus den iiolländischism Pateat-eohriften 54 864f 56 378 56 379? sofeie aus der schweizer!sollen Patentschrift 242 616 ist "bekannt geworden, Laktacie in PoIyacid UEiKiisetseru Der * nsprueh des erstgenannten l'atentes gibt an,- dass I ro UoI Lalctam wenigstens 1 ILoI Wasser und vorzugsweise nicht iseiir als 4 trol fässer benutzt werden sollen« Die Ansprüche der anderen Patente erwähnen die Anwesenheit von "'asser nicht, obwohl die Beschreibungen die i.'iglichkelt -l@r iinwesonhelt τοη Wasser bei der lieaktion angeben. Ls ist aber selbstverständlich, dass die Aaseseiilifcit von Taseer einen 6 acht eil bedeutet, da diese !-©!^kondensation, water Bildung von ' asser vor sich grfit unü ein grosser Wassergehalt der ζά koridenslerenflen stoffe vor Beginn der IIond€nsatioa.? wie begannt, äiese Tlöndeßsation suröckdrängen oder verhindern würde.
Aus diesem Grunde wird such ohne r?ruek gearbeitet und da® gebildete fässer laufend entfernt» -Ie ~Istaljaatore}i werden in der angegebenen Literatur
lonoamiiie, IiiairJ.ni und lionoa-art onsäuren erwähnt«.
überraschenderweise hat sieh nun htrausgestellt, dass nan die Laktaae in die Aminocarbonsäuren überführen kann, wenn aan das Läktam alt mehr als "P -.oltkülen tasser pro _olei-ül Laktasi zwiEchen. 150 und 3'"O0JS9 also in eines, jruckgefäss, erhitat«
"ie Lenge -asser ist von der Anzahl Kohlenstoffatome Im Laktamrlng abhängig» Bei einem I olekularverhältnie L zu Wasser wie 1 s 12j tritt im allgemeinen bereits eine
AminokarbonsäureTaildung auf. Line obere 0-ren.ze der g bestfclvt nicht, a"ber asu wird in der Praxis nicht weiter als unbedingt notwendig gehen, weil sonst das Verfahren tiimötig teuer wird*
)"ie Temperatur, bei welcher die Reaktion sich abspielt, kann iian injierhalb weiter Grenzen veriieren9 aber bei Terape« ratüren» niedriger als I5n°j2> wird die ; eaJrtionsgosohwiiiäigkeit für Jie Irexis zu gering.
Temperaturen über 3"1O0J/ sind is allgemeinen nicht gewünscht, weil iianTj. Krackprozesse auftreten können.
Pie reaktion k&no duroh die Zugabe ¥on Kutelysatoren "beschleunigt werden, als Bai spiele sollen aliphatisch^ Lono— karbniiiääurfcii, ß3 iphatische ^.onoasine, und aliphatische LIa-Eine erwähnt werden. Auch eine kleirifc Γ enge Arsinoliarbonsäure wirkt b€schleuni£;en<l.
itts der wässriges Jurch die hydrolyse erzielten /rnino-
öung kann nan den trookntn .toff lurch ^ingewinnen, oder ^an kann die iminokarbonsäurfe nach
Girier vorangehenden Konzentrierung durch Zugabe von. Alkohol» Aceton,, Bi oxen oder einer derartigen Flüssigkeit auskristellisieren lassen.
Beispiel 1«
Lan erhitzt 5 kg Kaprolaktam, mit 4° Liter Wasser wäh~ rend 4 stunden in einen JirucfcgefSss auf 250 sC (Mess ilengen entsprechen einen Aoleirularverhältni s von 1 t 50). JJach -Abkühlung filtriert man die kleine I-ienge gebildeten tmlöslichen ntoff/ab und danpft die Lösung nöglichst weit ein. iJer F.üclcstand mischt man mit einem dreifachen Toluiaen starken Alkohol, wodurch die i^Aginoteapronsäure (6-Aiainohex&nslure) ausferistallisiert.
Aus der l'Iutterlsuge kann eine ?*eitere kenge «ininokapronsllure gewonnen werden»
Beiep Ϊ el 2.
*
*.an erhitzt 1 kg --ethyloycloolrtanonisoxiia mit 6 Liter
Wasser und 2 g Lasigseure während 3 Stunden in einem Druofcgefäss auf 26o3«· (Diese Lengen entsprechen einem LIoleMÜar-Verhältnis von 1 : 46 /)
iiaoh Beendigung wird der ftielcst&nd mit einer kleinen ---enge Hohle entfärbt, zu ungefähr 1,5 Liter eingedampft und rj.it Aceton gemischt, bie keine weitere Auskristallisierung auftritt»
Van erhclt 'die reine o-Ajcinomethylokta&saare in einem Ertrag von ungefähr 85 /'«

Claims (1)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von insohefreien Aminocarbonsäuren aus ialrtasen, daroh Erhitzen, der letzteren. Vt rb indungen auf eiBe Temperatur swisoben 150 J? und gekennzeichnet9 dass diese l-rhitaung in Anwesenheit von jjehr als 10 Holen Fässer pro Γ öl iafetaifl stattfindet«
Verfahren nach Anspruch/ 1, dEöurch gekeimzei ahnet $ dass als Katalysator ein oder mehrere der aachstehen&en jtofffc "benutat mräeni eine /xiaiocarbonsiur-e oder ein für die losdensation zu Polyamiden bekannter Katalysator9
eine aliphstische !!onocartoonsäure oder ein aliphatisohes Lono- oder J

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