DEP0016517DA - Misch- und Emulgiermaschine - Google Patents
Misch- und EmulgiermaschineInfo
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Description
Firma H. G- a η η in Stuttgart
Bei bekannten kraftangetriebener! EmulgiensascMnen für Flüssigkeiten und sonstige Stoffe ist die Zuführung von vorgesischtem
G-ut erforderlich. Eine Mischmaschine hat dabei die Aufgabe, die der Emulgiermaschine zugefülirten Stoffe gleichmäßig zu
verteilen, während die Emulgiermaschine durch eine Aufspaltung der Teilchengröße die Emulgierung und Stabilisierung der Ssmlsion
bewirkt. Es ist also der Einsatz von zwei Arbeitsmaschinen erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch die Tätigkeit des Emulgierers gleichzeitig eine intensive Vormischung der zu
eraulgierenden Stoffe innerhalb eines gemeinsamen VorratsbehMlters zu erzielen. Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch
gelöst, daß eine von Emulgierer komffende Rücklaufleitung mit einer oder mehreren Düsen derart im Vorratsbehälter endigt,
daß durch die aus den Düsen unter Druck austretenden Strahlen eine Mischgutbewegung im Sinne einer Vormischung erfolgt. Die
zu mischenden und zu emulgierenden Flüssigkeiten und Stoffe können infolgedessen ungemischt in den Vorratsbehälter gegeben
werden.
Bei einem im Querschnitt runden Vorratsbehälter sind die Düsen exzentrisch und der Behälterwandung benachbart angeordnet derart,
da£> die Strahlen in Richtung einer Sekante oder Tangente austreten. Auf jiiese Weise wird der gesamte Behalterinhalt
in eine kreisende Bewegung versetzt.
Nach der Erfindung können die Düsen einander entgegengesetzt liegen, sodaS die Strahlen nach verschiedenen Eichtungen austreten.
Die dadurch entstehenden einander entgegengesetzten Mischgutbewegungen treffen aufeinander, wodurch die angestrebte
Mischung besonders erfolgreich durchgeführt wird. Aucte kann man den entgegengesetzt liegenden Düsen verschieden große
Querschnitte geben, wodurch sich dem Zusammentreffen der von den Strahlen erfaßten Kiseligutteile noch eine Hotationsströüberlagert.
Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich schließlich, noch
darauf, daß die Bücklaufleitung von der vom Bamlgierer komaenden Auslauf leitung abgezweigt ist und daß sich die Sücklaufleitung
innerhalb der vom Behälter zum Emulgierer fahrender] Leitung befindet.
In der Zeichnung ist ein Ausführur-c.-^eispiel des Brfindungsgegenst&ndes in vereinfachter Fora dargestellt.
Figur 1 zeigt die hier interessierenden Teile in einem senkrechten Sattelschnitt;
Figur 2 stellt einen Querschnitt durch den Düsenkopf gemäß der Linie A-B der Figur 1 darj>H-
Pigur 3 ist ein der Figur 2 entsprechender Grundriß teilweise im Schnitt gezeichnet.
In dem. Maschinengehäuse 1 ist der Esulgierer angeordnet, der im gezeichneten Beispiel aus dem Stator 2 und dem Rotor 3 besteht,
der durch die kraftangetriebene Welle 4 in schnelle Umdrehung versetzt wird. Von dem oben auf äem Maschinengeiisuse
befindlichen Vorratsbehälter 5 führt innerhalb des-Gehäuses eine leitung 6 zum Emulgierer, dessen Auslaufleitung mit 7
bezeichnet ist. An die Leitung 7 schließt sich das durch ein Ventil 8 regelbare Abflußrohr 9 an. Von der Auslaufleitung 7
ist im gezeichneten Beispiel eine aus einem Hohr bestehende Rücklaufleitung 10 abgezweigt, die innerhalb der Zuleitung β
sich nach oben in den Behälter 5 erstreckt. Die Rücklaufleitung ist oben winklig umgebogen und endigt in einem Düsenkopf
11, der im gezeichneten Beispiel mit zwei Düsen 12, 13 versehen ist, die einander gegenüber liegen.
Bei ganz oder teilweise geschlossenen Ventil 8 tritt das vom Emulgierer kommende Gut unter Druck aus den Düsen 12, 13 aus.
Im gezeichneten Beispiel bilden die austretenden beiden Strahlen eine Sekante zu dem im Querschnitt kreisrunden Behälter
Durch entsprechende Gestaltung der Düsen, die vorzugsweise der Behälterwandung benachbart liegen, kann auch ein etwa tangentialer
Austritt erreicht werden.
Sind die beiden Düsen 12, 13 im Querschnitt gleich groß, dann wird das Mischgut gewissermaßen auf zwei Halbkreisen ge-
geneinander geführt, wobei die Teilströme aufeinander treffen uad si oil innig durchmischen.
Aus den Figuren 1 und 3 ist ersichtlich, daß die Düsen 12, 13 einen verschieden großen Querschnitt aufweisen können, sodaß
"beispielsweise aus der Düse 12 ein stärkerer Strahl als aus der Düse 13 austritt. Dadurch wird sich die Treffsteile der
beiden halbkreisartigen Teilströmungen etwas verlagern und es wird sich eine gewissermaßen übergelagerte Ereisströmung in
der Richtung des stärkeren Strahles 12 ausbilden, wodurch die Mischung weiter begünstigt wird.
Der Erfindungsgedanke kann in verschiedener Weise weiter ausgebildet werden, sei es, daß abweichend vom gezeichneten Beispiel
nur mit einer Düse gearbeitet wird, sei es, daß mehrere Düsenköpfe übereinander Im. Behälter 5 angeordnet sind. Auch
besteht die Möglichkeit,, den. Düsenkopf 11 mit weiteren Düsen zu versehen, sodaß die Strahlen entweder zusätzlich zur waagrechten
Richtung auch noch in schräger Richtung oder allein in schräger Richtung austreten.
Auf jeden Fall wird erfiηdungsgemäß durch den Imulgierer selbst eine ausgezeichnete Vormischung der in de© Behälter 5
befindlichen Flüssigkeiten oder sonstigen Stoffe erzielt, sodaß nach kurzer Laufzeit das Ventil 8 etwas geöffnet und dauernd
gemischtes,.'esailgiertes Gut abgezogen werden kann. Es läßt sich also wirtschaftlich mit einer Maschine be?/irken,
was bislang zwei getrennte Einheiten erforderlich machte.
Claims (6)
1) Misch- und Emulgiermasihine mit turbinenartige» , kraftangetriebenem Eaulgierer und einem Kreislauf der zu mischenden
Flüssigkeiten oder sonstigen Stoffe, dadurch gekennzeichnet, da| die vom Emulgierer (2, 3) kommende Rücklaufleitung
(10) mit einer oder mehreren Düsen derart im Mischgutvorratsbehälter (5) endigt, daß durch die aus den Düsen unter
Druck austretenden Strahlen eine Mischgutbewegung i® Sinne einer Vermischung erfolgt.
2)' Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Däsen bei einem in Querschnitt runden Behälter exzentrisch
und der Behälterwandung "benachbart liegen - derart, daß die Strahlen in Richtung einer Sekante oder Tangente austreten.
3) Maschine nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Düsen (12, 13) einander entgegengesetzt liegen, sodaß
die Strahlen nach verschiedenen Richtungen austreten.
4) Maschine nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen, verschieden große Querschnitte besitzen.
5) Maschine nach vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Eücklaufleitung (10) von der vom Emulgierer
kommenden Auslaufleitung (7) abgezweigt ist.
6) Maschine nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufleitung (10) innerhalb der vom Behälter zum
Eßulgierer führenden Leitung (6) liegt.
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